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Zur Form des Vortrages

Es existieren zahlreiche paradoxe Forderungen und Vorstellungen der Systemphysik, die auf Grund der erkennbaren Inkonsistenzen, Wirklichkeitsleugnung und fehlender Phänomenologie eine rein wissenschaftliche Auseinandersetzung unmöglich machen. Servile Hauptstrommedien verkünden unkritisch jeden noch so absurden Gedanken, sofern dieser den Standardmodellen entspringt. Nur an Rationalität "gekoppelte" Ironie und Satire schaffen diesbezüglich eine ertragbare Diskussionsnähe.

Wunsch und Wirklichkeit

Bezeichnenderweise werden seit 2010 spektroskopische Meßdaten in Zweifel gezogen, obwohl diese bezüglich methodischer Fehlerlast mit Abstand am genauesten sind. Hintergrund: Spektroskopische Messungen am myonischen Wasserstoff (2010, 2013), Deuterium (2015, 2016) und regulärem Wasserstoff (2016, 2017) liefern einen Protonenradius-Wert von ~ 8,4 ·10-16 m. Das entspricht einer Abweichung zum CODATA-Wert von - 4%.

4% Differenz zwischen Theorie und Meßwert, zu welchen theoretischen Grundlagen auch immer, bedeutet das sichere AUS dieser Theorie. So würde das zumindest von den Protagonisten der herrschenden Modelle bewertet werden, wenn eine Denkmodellalternative diese Voraussage-Diskrepanz zur Messung aufweisen würde.

Da diese Meßergebnisse aber nicht dem gewünschten Theoriebild der Herrschenden entsprechen, wird zur Theorierettung beständig nach möglichen Ausreden gesucht...

... sinngemäß nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel zum Thema Machterhalt um jeden Preis :

Wenn die Tatsachen nicht mit der Theorie übereinstimmen, umso schlimmer für die Tatsachen.“

 

 

 

Mai 2018

 

am Rande bemerkt...

Moderne Bücherverbrennung

 

 

 

 

 

April 2018

"Am Rande bemerkt"...

 

zur Erinnerung eine seit mehr als 100 Jahren bekannte Unmöglichkeit...

 

 

März 2018

Helmholtz-Preis 2018 für Axel Beyer und Lothar Maisenbacher

Mit neuen Experimentiermethoden schafften es die Garchinger Physiker, die Frequenz des 2S-4P-Übergangs in Wasserstoff auf 2.3 kHz genau zu bestimmen, was einer relativen Messungenauigkeit von 4·10-12 entspricht.

Diese Messung ist fast so genau wie alle anderen bisherigen Experimente an regulärem Wasserstoff zusammengenommen. Die daraus abgeleiteten Werte für die Rydberg-Konstante und den Protonenradius stimmen sehr gut mit den Messungen an myonischem Wasserstoff überein…

Grundlagen

The Rydberg Constant and Proton Size from Atomic Hydrogen Axel Beyer 2016

 

 

 

 

Dezember 2017

 

Am Rande bemerkt...

Aktuelle Analyse verbreiteter Klimalügen

Artikel

Der Winter zeigt der Klimaerwärmung die kalte Schulter

Abkühlung seit 30 Jahren

erschienen am 8.Dezember 2017, Chris Frey

 

 

 

 

 

 

November 2017

NACHTRAG«]

Bringt man ältere Messungen der Elektron-Proton-Streuung ins “Spiel”, so wurden bereits 1997 Protonenradius-Werte (»dispersion fit«, 1996, … high energy part 0.832(12) fm, page 14…) „diskutiert“, die mit den „derzeitigen“ spektroskopisch ermittelten Werten für myonischen und regulären Wasserstoff gut übereinstimmen.

Wie stark theoriebeladen der Protonradius in Elektron-Proton-Streu-Experimenten von den verwendeten Formfaktoren abhängig ist, zeigen exemplarisch folgende Ausführungen:

Proton radius from electron-proton scattering and chiral perturbation theory [März 2017]

Proton rms-radii from low-q power expansions?  [Januar 2017]

 

Führt man eine “ordentliche” Fehleranalyse durch, so liegen auch die Werte für den Potonenradius, gemäß e-p-Streuung, im Werte-Bereich der spektroskopischen Messungen an regulärem und myonischen Wasserstoff.

Somit ist der phänomenologisch begründete Elementarkörper basierende Wert des Protonenradius rp(EKT) = 8,41235642 · 10-16 m  auch mittels e-p-Streuung im Ergebnis bestens bestätigt.

Details siehe das Kapitel Protonenradius...

 

 

 

 

6.Oktober 2017

Eine weitere experimentelle Bestätigung der Elementarkörpertheorie-Voraussage zur Grösse des Protonenradius

Protonenradius-Voraussage

[Details zur Theorie]

rp(EK-Theorie) = 8,41235642 · 10-16 m

rp(CODATA = 8,751(61) · 10-16 m

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik bestätigen mit hochpräziser Laserspektroskopie an regulärem Wasserstoff den unerwartet kleinen Protonenradius von myonischem Wasserstoff rp(μ) = 8,4087(39) · 10-16 m.

Es ergeben sich folgende Werte für die Rydberg-Konstante und den Protonenradius für regulären Wasserstoff

R = 10973731.568076(96) m-1

rp = 8,335(95) 10-16 m

Quelle: https://www.mpq.mpg.de/5557257/17_10_06

... weitere Details siehe Originalveröffentlichung:  

The Rydberg constant and proton size from atomic hydrogen
Science, 6 October 2017, DOI:10.1126.science.aah6677

und Details zum Meßverfahren ...

Dissertation  The Rydberg Constant and Proton Size from Atomic Hydrogen Axel Beyer 2016

 

 

 

 

 

Oktober 2017

Ist das (noch) Physik oder kann das weg?

Was haben Barack Obama "Nobelpreisträger des Friedens 2009" , Bob Dylan "Nobelpreisträger der Literatur 2016" und die "Nobelpreisträger der Physik 2017" Kip Thorne, Rainer Weiss und Barry Barish "gemeinsam"?

Alle sind Amerikaner. Der eine brachte keinen Frieden, der andere ist, wenn überhaupt, ein sehr durchschnittlicher "Literat" und die Letztgenannten sind Protagonisten einer Physik, die keine (mehr) ist.

 

Gravitationswellen für Alle

Auf Grund des stetig sinkenden Bildungsniveaus wurde die "einfache" Sprache eingeführt. Vorbildlich einen Schritt weiter gedacht, folgt hier ein "Versuch" zum besseren Verständnis mittels Bildern & einfacher Sprache. »Du« weißt nicht was eine Gravitationswelle ist und warum diese, ähnlich wie Engel, Dämonen, Götter, auch nur in der Fantasie der Macher und Gläubigen existiert? »Du« weißt aber schon, was ein Frühstück ist? Stell Dir eine Frühstückstheorie vor, die, nach Wunsch, jedes erdenkbare Frühstück abbildet. Was »Du« brauchst ist eine tAM und zur Signalverstärkung einen tAMA. Berühre mit der »Computer-Maus«  tAM und dann tAMA.

   

...nein, nicht MAMA, tAMA Mensch...

tAM-A(mplifier), Du weißt aber auch nix...

So "geht" heute Physik. Voila, ein Abbild einer »Herr Freyling Früstücksvariation«. Wie von der Theorie vorausgesagt. 

Na, siehst »Du«, jetzt weißt »Du« zumindest schon einmal, wie Gravitationswellen prinzipiell "nachgewiesen" werden.

Alles Weitere zu Wunsch und Wirklichkeit kovarianzverletzter Gleichungssysteme und angesiedelten experimentellen Unmöglichkeiten aus der Rubrik »Konstruktionen des Absurden« muß leider vorerst "analog" gelesen werden.

Für einen unbetreuten standardmodellgläubigen Physiker dürfte es sinnlos sein, hier weiterzulesen. Der interessierte Laie hat in der Regel die schwere Last der antrainierten Systemgläubigkeit zu tragen, die er nicht einfach so abwerfen kann. Die Existenz moderner, aufgeklärter Zeitgenossen ist ein Mythos. Das Gros der Menschen ist (auch) im 21.Jahrhundert weit entfernt von basisnahen analytischen Argumentationen. Das betrifft auf eine sehr spezielle Art und Weise Theoretische Physiker und angesiedelte, theoriegläubige Experimentalphysiker. Die literaturgelernten handwerklichen mathematischen Fertigkeiten dieser stehen in keinem Verhältnis zu ihren irrationalen Postulaten. Nicht die Mathematik, die generell nicht zwischen Staub und Staubsauger unterscheiden kann, ist "falsch", sondern die mathematisch formulierten, willkürlich postulierten Denkkonstrukte sind es, die bei genauer Sicht schon einfachster Logik entbehren und letztendlich keinen Erkenntnisgewinn generieren.

 

»Abstract zur Sache«

Bei der irdischen LIGO-Apparatur (Laser Interferometer Gravitation Wave Observatory) handelt es sich prinzipiell um ein Michelson-Interferometer, daß angeblich Meßunterschiede in der Grössenordnung von 10-22 abbilden kann. Das verwendete "LIGO-Interferometer" "arbeitet" mit Laserlicht" und besteht aus "makroskopischen" Spiegeln und mißt keine Gravitationswellen, sondern "Verschiebungen" der Teilstrahlen im Spiegelsystem. Die immer wieder zu lesende Ansage, es handelt sich um einen direkten Nachweis von Gravitationswellen ist schlicht unwahr. Noch schwerwiegender ist der Umstand, daß die Interpretation der Messung Bestandteil der Meßkonzeption ist. Bereits die Kriterien der massiven Datenfilterung beinhalten die theoriebeladene Interpretation! Die dokumentierte Wahrheit ist, die "extrem winzige", wunschgemäß der Gravitationswelle zugeschriebene, Längenänderung wurde nicht gemessen, sondern stark theoriebeladen "errechnet". Die Theorie zur Gravitationswelle resultiert aus einer Kovarianzverletzung der zugrunde liegenden Gleichungen. Salopp formuliert wird u.a. zum Meßzweck die Raumzeit pseudoeuklidisch in einen absoluten Raum und messbare Zeit aufgespalten. Konträr zu Wunsch und Forderung der Standardmodellverkünder und dem ausgelösten Gravitationswellen-Hype in den populärwissenschaftlichen Medien existieren real weder Gravitationswellen noch Schwarze Löcher, letztere sind gleichfalls ein spezielles Produkt Schwarzschildmetrik kovarianzverletzter Gleichungen.

Bevor hier sachtechnische Aspekte vermeintlicher Gravitationswellen "beleuchtet" werden, folgt erst einmal eine "kleine Aufarbeitung" und Soziologie orientierte Analyse der "Betroffenen". 

 

Psychologie der Masse(n)

Es wäre naiv und töricht weit verbreitete Erwartungshaltungen zu ignorieren. Es ist nicht leicht einem Menschen, der zumindest im Kern einer Sache Realitätsnähe und Verhältnismäßigkeit erwartet, zu erklären, daß dem oft nicht so ist, insbesondere wenn es sich um wissenschaftliche Themen handelt. Besonders eklatant ist der Umstand, daß im Vergleich zu organisierten Religionen, die Theoretische "Grundlagen-Physik" samt assoziierter theoriebeladener Experimentalphysik suggeriert, ein hohes Maß an Objektivität und Glaubensfreiheit zu verkörpern. Und so sieht es auch die interessierte Bevölkerung. Physik ist sicherlich in vielen Köpfen einer der letzten Schau-Plätze an denen man Glaubensbekenntnisse statt Wissenschaft vermutet.

 

Verbreitungsstrategie von Objekt- und Entstehungsmythen

Es beginnt grundsätzlich „ordentlich“, siehe exemplarisch das youtube-video Simulation of the neutron star coalescence GW170817 Die Beschreibung seitens des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) beginnt mit …“The video shows a numerical simulation“…

Doch keiner der Verkünder, ob Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalist, Nachrichtensprecher, …,     „meint“ letztendlich, daß es sich, sowohl theoretisch als auch physisch, um nichts weiter als Hypothesen handelt. Stark theoriebeladene Wünsche werden „im guten (doppeldeutig) materiellen Glauben“ materialisiert. Obwohl jeder sehen könnte, was er nie wirklich sehen wird… 

                  

Wahrnehmungsmöglichkeiten: In unserem Sonnensystem gibt es weder Neutronensterne, Gamma Ray Bursts (GRBs) noch Schwarze Löcher (respektive „Anomalien“, die als solche interpretiert werden können).

Eine Liste postuliert „erdnächster“ Schwarzer-Löcher-Kandidaten findet sich unter  https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_nearest_black_holes mit einer „kürzesten“ Entfernung von 2800 Lichtjahren. Zum Vergleich: Der nächste Stern „aus unserer Sicht“ ist mit 4,24 Lichtjahren Proxima Centauri (https://de.wikipedia.org/wiki/Proxima_Centauri). Objekt- und Entfernungs-Angaben beziehen sich auf die „Sicht des ΛCDM-Modells“.

Das angesiedelte soziologische Wahrnehmungsproblem „besteht“ darin, daß hier, nach einfachem psychologischem Glaubens-Muster, diverse postulierte Theorieobjekte unterschiedlichster Art, teils seit Jahrzehnten - der mit rudimentärem Wissen ausgestatteten Bevölkerung - als 100% real existent sprichwörtlich "verkauft" werden. Diese fördermittelbringenden Theorieobjekte sollen dann ein „Kaskadenereignis“ bilden. Es wird vorausgesetzt, daß kurz bevor zwei hypothetische Neutronensterne verschmelzen, eine Gravitationswelle emittiert wird, der dann ein GRB folgt. Die aktuell postulierte Verschmelzung zweier Neutronensterne aus „Sicht des Standardmodells der Kosmologie“ in einer Entfernung von 130 Millionen Lichtjahren samt GRB vor 130 Millionen Jahren ist eine Hypothese. Sie wird nicht dadurch wissenschaftlicher, daß „alle“ daran glauben.

Es gab mal eine Zeit, da glaubten die meinungsbildenden „Wissensführer“ die Erde sei Mittelpunkt des Universums. Es gab mal eine Zeit, da glaubten die „Wissensführer“ an die Phlogistontheorie. Man kann diesen Menschen nicht nachsagen, daß sie dumm waren. Es gab aus damaliger Sicht vermeintlich gute Argumente, und im Falle der Geozentrik eine begleitende Mathematik, die diese Ansicht unterstützte. Seit mehr als 100 Jahren hat sich die Situation signifikant geändert. QM, SRT und ART „führten“ dazu, daß der mathematische Formalismus als Realität generierendes Instrument angesehen wird.

Zum Verständnis was moderne Mathematik ist und was sie nicht ist

Wenn Euklid noch nach plausibler Anschauung für mathematische Grundlagen suchte und somit eine interdisziplinäre Verbindung herstellte, die man als richtig oder falsch bewerten konnte, so stellt sich in der modernen Mathematik die Frage nach richtig oder falsch nicht. Euklids Definitionen sind explizit, sie verweisen auf außermathematische Objekte der „reinen Anschauung“ wie Punkte, Linien und Flächen. "Ein Punkt ist, was keine Breite hat. Eine Linie ist breitenlose Länge. Eine Fläche ist, was nur Länge und Breite hat." Als David Hilbert (1862 – 1943) im 20. Jahrhundert erneut die Geometrie axiomatisierte, verwendete er ausschließlich implizite Definitionen. Die Objekte der Geometrie hießen zwar weiterhin „Punkte“ und „Geraden“ doch sie waren lediglich Elemente nicht weiter explizierter Mengen. Angeblich soll Hilbert gesagt haben, dass man jederzeit anstelle von Punkten und Geraden auch von Tischen und Stühlen reden könnte, ohne dass die rein logische Beziehung zwischen diesen Objekten gestört wäre.

Für heutige Theoretiker ist die Welt der Mathematik identisch mit dem Erkenntnishorizont des Menschen. Moderner Mathematik wird mit festem Glauben eine konstruktive Komponente zugeschrieben. Diese neuen Glaubensbekenntnisse haben offensichtlich eine enorme Strahlkraft, obwohl die ihr zu Grunde liegenden Ideen allesamt irrational sind.

Realobjekt-Forschung geht von reproduzierbaren, empirischen Befunden aus und bemüht sich dann um Systematisierung, Verallgemeinerung und ein „theoretisches Verständnis“. Im heutigen standardmodell-orientierten Denken werden hingegen theoretisch Befunde postuliert, nach denen dann mittels computersimulierten „Versuchsaufbauten“ selektiv gesucht wird. Diese stark theoriebeladene Suche kennt keinen einzigen direkten Nachweis und lässt sich auf Grund der vielen freien Parameter, nicht detektierbaren postulierten Theorieobjekte und deren postulierten Kaskadenereignissen beliebig ergebnis-interpretieren.

Die traurige Realität der vollkommen beliebigen, verwahrlosten Standardmodelle wird mit starker Unterstützung serviler Wissenschafts-Medien in Form omnipräsent vorhandener populärwissenschaftlicher Artikel, die täglich ein unkritisches schöntuerisches Zerrbild zeichnen, massiv unterstützt. Eine öffentliche Diskussion findet nicht statt.

 

 

Meinungsschmieden der deutschen Nation     »Sie« schreiben, Du glaubst ... 

Zur Abwechslung hat der Leser mal nicht die Wahl sich als Nazi/Verschwörungstheoretiker oder irgendwie Systemgläubigen einordnen zu müssen, sondern darf im Mantel der Unwissenheit den Protagonisten der Standardmodelle der Physik, verkündet und in einfacher Sprache "aufbereitet" von etablierten Qualitätsmedien (es darf gelacht werden), Anerkennung huldigen.

Es ist eine weit verbreitete Mischung aus nichts wissen aber alles toll finden, die sich in vielen Köpfen eingenistet hat. In Deutschland mit dem ZEIT- und SPIEGEL-Artikel beglückt und meinungsbewaffnet fühlt sich das Gros der Leser derart gut aufgeklärt, daß bei jeder Infragestellung sofort inhaltlich nichts sagend „zurückgeschossen“ wird: „Das stand in der ZEIT!“ „Das stand im SPIEGEL“ Das stand in „SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT“

Nur zu dumm, daß die Redakteure und Autoren mit rudimentärem Wissen sich gerne an SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT online orientieren, dessen Redaktionsleiter Dr. Daniel Lingenhöhl noch sachfremder ist, als der ein oder andere SPIEGEL-Autor, wie beispielsweise Robert Gast, der gerne mal die Zensur-Keule schwingt, wenn es im Kommentarbereich zu „unangenehm real" wird. Die Idee von Wissenschaft reduziert sich bei Lingenhöhl auf eine Objektphysik, die es seit 90 Jahren (Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik von 1927) nicht mehr gibt. In einem Artikel zum Protonenradius Anfang Oktober 2017 „schwirren“ Myonen wie Bienen um die Blüte. Aber hey, Hauptsache der Redaktionsleiter konnte auch mal was „Mechanisch-Biologisches“ zum Thema absondern. Offensichtlich werden wiederholt Leser mit unwissenschaftlichen »persönlichen Ansichten« verdummt, bis auch die Letzten glauben, was sie glauben sollen, ohne auch nur im Ansatz etwas zu wissen.

Wer schreibt denn sonst noch so, in den Hauptstrommedien, beispielsweise zu Postulaten der Einstein-Friedmann-Gleichungen und assoziierten Messtechniken im postulierten Differenz-Meßbereich von 10-22?

Ein exemplarischer ZEIT-Artikel namens Whoop, whoop, Nobelpreis! und deren Autoren sagen mehr als 1000 allgemeine kritische Worte.

Dagny Lüdemann Biologin, die auch Französisch studiert hat, Leiterin der Ressortgruppe Wissen und Digital …“ Seit 2008 schreibe ich begeistert für ZEIT ONLINE über die Natur in all ihren Facetten – von der Mikrobe, die uns krank macht, bis zum Universum, aus dem ko(s)mische Wellen kommen. Seit 2011 leite ich das Ressort.“…

Sven Stockrahm Wissenschaftsjournalist, Redakteur im Ressort Wissen ZEIT ONLINE…“Seuchen, Naturkatastrophen, Gesundheit, Drogen und Sex: Vor allem damit beschäftigt sich Sven Stockrahm für ZEIT ONLINE.“…

 

Whoop, whoop, Nobelpreis!

Gravitationswellen nachgewiesen. Einstein hatte recht. Drei Physiker erhalten dafür jetzt den Nobelpreis. Warum war dieser Fiepston noch gleich die Jahrhundertentdeckung?

Von Dagny Lüdemann und Sven Stockrahm      3. Oktober 2017

 

FAZIT: Der Artikel bereitet auch die, die „einfache Sprache“ noch nicht benötigen, auf diese vor.

…“ Es gab einen Wumms im All, der so gewaltig war, dass die Wellen der Erschütterung eine Ewigkeit später noch messbar waren.“…

Anerkennung von einer Biologin und einem Wissenschaftsjournalisten zu einem Thema, das selbst der ordinäre Diplomphysiker "nicht wirklich" versteht. Hut ab, vor soviel Redaktionsumsicht und Autorenkompetenz. Gratulation an die ZEIT-Führung, die offensichtlich Qualitätsjournalismus nur noch als ein Relikt vergangener ZEIT irgendwo im Archiv beherbergt. Fragen oder Kritisches zur theoriebeladenen Messung kommen eh nicht vor. „ZEIT kann Vollzug melden“: Die Leser sind wieder einmal erfolgreich verblödet worden und freuen sich darüber. Die Kommentar-Epigonen danken der Redaktion, siehe dort...

 

 

 

Eine Gesellschaft die die demokratische Fähigkeit verloren hat, Andersdenkenden einen wertigen Raum für Kritik zu geben, ist schlicht eine Meinungsdiktatur. Eine Unterdrückungsform ist das Totschweigen (Nichtveröffentlichen) von systemkritischen, alternativen Denkansätzen.

 

In der modernen Physik geht es bei genauer Betrachtung, wie in vielen anderen Lebensbereichen, häufig um die Bewahrung bestehender Dogmen. Argumente der Vernunft werden Denkgewohnheiten und Vorurteilen geopfert. Konträr zur sachdienlichen Forderung erkenntnistheoretischer Betrachtungen sind auch die „Ergebnisse“ der Theoretischen Grundlagenphysik eher emotional statt wissenschaftlich begründete Antworten auf die ideologische Frage, auf welches theoretische Konzept man sich „heute und demnächst“ einigt. Die Natur hat sich gefälligst den aktuellen theoretischen Implikationen zu unterwerfen. Heute sind es beispielsweise noch postuliert elementare Quarks, morgen möglicherweise "Preonen-Substrukturierte". Gemessen wird stark selektiv in vorgezeichneten Zerfallskanälen. Beobachtet wird das, was die aktuell herrschende Theorie fordert.

Wirklich interessant sind die psychologischen und soziologischen Aspekte, die inhärent mit den Machern und Anhängern der Standardmodelle verknüpft sind. Wie konnte es dazu kommen, daß ein eher kleiner Kreis von „Wissenschaftlern“ trotz dokumentierter Erkenntnislosigkeit bestimmt, was die anderen zu denken haben? Und warum verhalten sich "andere Wissenschaftler“ so passiv? Die transparent absurden Standard-Theoriewelten bieten Riesenangriffsflächen für logische und formal-logische Kritik, doch es gibt auch auf der Fachebene, abseits von populärwissenschaftlichen Medien, so gut wie keine wahrnehmbar aktiven Kritiker. Das liegt sicherlich u.a. an der mathematischen Komplexität der »Lagrange-Dichte-Physik« oder deren kosmologisches Pendant, der Einstein-Friedmann-Gleichungen. Doch auch diese lassen sich mit "spielender Leichtigkeit" rational logisch analysieren und letztendlich als beliebig konstruiert entlarven. Aber irgendwie ist offensichtlich große Angst, sich als akademischer Laie zu blamieren und Ignoranz (was geht es "mich", als anwendungsorientierten Physiker an, was da postuliert und vermeintlich gemessen wird ...) mit im Spiel.

 

 

Meßsignale oder Rauschen?

Aktuelle Kritik an den Gravitationswellenmessungen, geäußert von (Astro-)Physikern, findet man so gut wie keine im Vergleich zu der Vielzahl der positiven Artikel. Aber es gibt sie. Wohl nicht im deutschsprachigen Raum. Denn fast alles was letztendlich im Zusammenhang mit den Standardmodellen der Physik irgendwie vermeintlich wissenschaftlich US-verknüpft ist, wird erfahrungsgemäß in Deutschland so gut wie nie kritisch betrachtet. Verständlicherweise sind auch die LIGO-Kooperation involvierten deutschen Physiker froh über ihre Fördergelder. Wie groß die Fördermittel partizipierende internationale  LIGO-Gemeinde ist, "verdeutlicht" exemplarisch die Autoren-Liste in dem theoriebeladenen »paper« Tests of general relativity with GW150914  

Das überhaupt, zumindest hier und da, öffentlich über die nachfolgend erwähnten Kritiker der vermeintlichen Gravitationswellennachweise diskutiert wird, geht wohl auf den Umstand zurück, daß die Theoretische Physikerin Sabine Hossenfelder (Quantengravitation und Hochenergiephysik) einen Artikel in dem englischsprachigen Wirtschaftsmagazin FORBES veröffentlichte, indem sie auf die Bedenken aus Kopenhagen zu den Gravitationswellenmessungen aufmerksam machte. Siehe Was It All Just Noise? Independent Analysis Casts Doubt On LIGO's Detections   vom 16.Juni 2017.    

Nun, Hao Liu und das dänische Autorenteam (James Creswell, Sebastian von Hausegger, Andrew D. Jackson, Pavel Naselsky) des Niels Bohr Institute University of Copenhagen hegen starke Zweifel, daß es sich bei den Gravitationswellenmessungen um echte Meß-Signale handelt.

Dazu haben sie u.a. einen Artikel (scientific paper) namens On the time lags of the LIGO signals (siehe: arXiv:1706.04191 [astro-ph.IM] ) veröffentlicht. Des Weiteren hat Dr.Hao Liu am 7.September 2017 am Albert-Einstein-Institut in Hannover einen Vortrag mit dem Titel Abnormal correlations in the LIGO data gehalten, siehe auch hier)

[…”On September 7th, 2017 Hao Liu presented a seminar in AEI Hannover. This talk contained a significant number of new results regarding the analysis of LIGO data.”…

…” The results (pages 5 – 7, 9 – 17, 21 – 24) provide additional support for our conviction that LIGO's current data analysis techniques are not sufficiently reliable to support their claims. These extraordinary discoveries require far better proof.”…]

Die LIGO-Kooperation antwortete öffentlich über den populären Blog des Physikers Sean Carroll, in Form eines Gastbeitrages des Postdoktoranden Ian Harry am 18. Juni 2017. 

Hao Liu und das dänische Autorenteam erwiderten am 27.Juni 2017 den Blog-Beitrag und wiederholten argumentativ ihre Zweifel am Nachweis der Gravitationswellen.  

Bevor hier Mißverständnisse aufkommen, sei erwähnt, daß Hao Liu, James Creswell, Sebastian von Hausegger, Andrew D. Jackson, Pavel Naselsky keine Gegner der ART sind. Sie halten Gravitationswellen für möglich. Ihre argumentative Kritik bezieht sich auf die experimentelle Umsetzung.

Nun, will sich jetzt der von den Mainstream-Medien informationsversorgte Interessierte in diese Fachdiskussion einbringen? Außer gefühlter Systemgläubigkeits-Meinungen wird sich da nicht viel abbilden. Möchten die standardmodelltreuen Damen und Herren Biologen und Irgendwie-Physiker der Redaktionsstuben aktiv in die LIGO-Diskussion einsteigen? Vorschlag: "Man" lese obige Abhandlungen, wenn der eine oder die andere dann noch glaubt, er habe ausreichend verstanden, worum es geht, dann kann es ja losgehen mit den eigenen Meinungen, die dann hoffentlich so hieb und stich-fest sind, wie die folgenden "allgemeinverständlichen" Ausführungen zur Kovarianzverletzung.

 

Die kovarianzverletzte Basis des Gravitationswellenpostulates

Zur Beliebigkeits-Problematik der freien Parameter des Standardmodells der Kosmologie (Lambda-CDM-Modell) gesellt sich die unvermeidbare „axiomatische Verletzung“ des Kovarianzprinzips. Salopp "formulierter" Hintergrund: Die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) wurde u.a. aus der Forderung geboren, zur Beschreibung der Naturgesetze beliebige Koordinatensysteme verwenden zu können. Entsprechend dem Kovarianzprinzip sollte die Form der Naturgesetze nicht entscheidend von der Wahl des speziellen Koordinatensystems abhängen. Diese Forderung ist ursächlich mathematisch und führt zu einer Vielfalt von möglichen Koordinatensystemen [Metriken].

Gemäß ART-Postulat trägt nicht nur Masse, sondern auch jede Form von Energie zur Krümmung der postulierten Raumzeit bei. Dies gilt einschließlich der mit der Gravitation selber verbundenen Energie. Daher sind die "einsteinschen" Feldgleichungen nichtlinear.

Merke: Die Gleichungssysteme (Einstein, Friedmann) der Allgemeinen Relativitätstheorie, die den Aussagen des Standardmodells der Kosmologie zu Grunde liegen, liefern keine analytischen Lösungen.

Erst Idealisierungen und Näherungen führen begrenzt zu rechenbaren Lösungen. Die unvermeidbaren ("kovarianten") Widersprüche kommen mit den offensichtlich unzulässigen Idealisierungen und Näherungen des Systems von nichtlinearen, verketteten Differentialgleichungen. Mathematisch kann das Kovarianzprinzip nicht „verletzt“ werden, da es ja axiomatisch begründet ist. Nur diese axiomatische Voraussetzung „entschwindet mit der Verstümmelung“ (Idealisierung und Näherung) der eigentlichen Gleichungen. Mit anderen Worten: Die mathematisch korrekten Gleichungen besitzen keine analytischen Lösungen. Die reduzierten Gleichungen (Näherungen, Idealisierung) besitzen zwar Lösungen, diese sind jedoch nicht kovariant. Somit besitzt keine Lösung eine realphysikalisch begründete Bedeutung. Diese Art des Mathematikgebrauches ist willkürlich, da je nach „Geschmack“ der (selbst)gewählten Metrik andere Ergebnisse erhalten werden. Zur Erinnerung: Gravitationswellen entspringen einer (solchen) Näherung.

Um obiges mathematisch am Beispiel der Gravitationswellen zu untermauern folgen konkrete Ausführungen von Angelo Loinger 

Loinger bezieht sich explizit auf mathematische Grundlagen, daß Näherungen der Einstein’schen Gleichungen keine Basis für reale Gravitationswellen sind.

The gravitational waves are fictitious entities      Angelo Loinger 1998

The gravitational waves are fictitious entities - III A. LOINGER Dipartimento di Fisica, Università di Milano Via Celoria, 16, 20133 Milano, Italy

Non-existence of gravitational waves. The stages of the theoretical discovery (1917-2003)

A short history of the theoretical discovery that the gravitational waves of general relativity do not have a physical reality.

Weiterführendes von Angelo Loinger   "Quantum gravity": an oxymoron

Loinger proves that "quantum" and "Einsteinian gravity" are incompatible concepts. Accordingly, the graviton is a mere object of science fiction.

 

"Am Rande bemerkt": Schön zu lesen, daß auch realobjektorientierte Mathematikprofessoren existieren, die sehr klare Worte benutzen, siehe ...

Claes Johnson, Professor of Applied Mathematics
Royal Institute of Technology (KTH) Stockholm, Sweden

                               

Absurdity of Modern Physics: LIGO Gravitational Wave Detection as Ill-posed Problem

…”We understand that an expansion-contraction of the Earth of the size of an atom nucleus diameter as an effect of a "ripple in the fabric of space-time" was detected during 0.25 seconds, and from this observation the conclusion is drawn by computer simulations and modelling that this extremely minute effect as a "ripple in the fabric of space-time", was the result of a very specific extremely gigantic invisible explosion 1.3 billion light years away shining brighter than all stars in all galaxies for 0.25 seconds in the form of gravitational waves. 

We see a combination of a biggest possible cause/input and a smallest possible effect/output in a certain mathematical model. The conclusion comes from using this mathematical model in inverse form, where a smallest possible signal is used to identify a biggest possible origin of the signal. 

This means that the mathematical model in inverse form is extremely ill-posed and as such cannot be used to draw conclusions. To do so requires that all alternative explanations of the zero signal can be eliminated, and it is then not enough to just say that no other explanation immediately suggest themselves, that is to draw conclusions from ignorance with the precision of the conclusions increasing as the ignorance or stupidity grows.”…

Die wenigsten Leser werden obige mathematische Inhalte wirklich verstehen. Wie auch? Ob der „ordinäre“ Physiker diese versteht?

„Erstaunlicherweise“ existiert eine argumentativ-logische Kritik, die auch mit deutlich weniger mathematischen Vorkenntnissen verstanden werden kann.

Rational erfassbares Fazit konträr zum Formalismusglaube der Standardmodellverkünder...

                      

Unlösbare Probleme der Raumzeit

Das generelle Problem der Mathematik zur ART, nicht nur zur Gravitationswelle, ist der Umstand, daß im Rahmen der „Raum-Zeit-Näherungen“ die Theorieelemente der ART letztendlich in einen Newtonschen Raum-Container eingebettet werden. Man formalisiert zwar erst einmal allgemeinrelativistisch aber generiert dann - mittels Idealisierungen und Näherungen - Objekte, wie beispielsweise Schwarzschildmetrik basierende Schwarze Löcher oder eben genäherte Gravitationswellen, und baut diese dann als lokal entstandene Ereignisse in den flachen zeitentkoppelten, absoluten Raum ein. Mit anderen Worten: Die letztendlich zur Anwendung kommende Theorie ist nicht mehr „allgemeinrelativistisch“ im Sinne der ursächlichen Axiomatik und Postulate. Und diese wird dann auch noch zum Zwecke vermeintlich realphysikalisch untersuchbarer Objekte  – sozusagen doppelt gemobbelt falsch – abermals in den zeitentkoppelten absoluten Raum projiziert.

Merke:

Wir können das Geschehen im allgemeinrelativistischen Kosmos zeitlich nicht als Momentaufnahme festhalten, weil Zeit nicht in der Raumzeit existiert. Es gibt gemäß ART nur die sinnlich und meßtechnisch nicht erfahrbare Raumzeit.

Darüber hinaus

Würden wir (direkt) in einer expandierenden Raumzeit leben, wie postuliert, ließe sich diese nicht für Gravitationswellen-Versuche kalibrieren. Wir würden in einem raumzeitlichen Signalmeer leben, dessen messtechnische Erfahrungsmöglichkeit versagt, weil wir keine verbindlichen realphysikalischen Abbilder schaffen können, da wir weder die qualitativen noch quantitativen Ursachen kennen, dessen – ob als postuliert beschleunigte Raumzeitexpansion oder „nur“ stetige Expansion – dynamische Wechselwirkungen gleichfalls nicht bekannt sind.

Oder einfacher ausgedrückt: Realphysikalische Messungen sind grundsätzlich Raum-Zeit-entkoppelt! Wir messen eine Zeitdifferenz in einem (maximal dreidimensionalen) Raum. Erfüllt diese Messung wissenschaftliche Standards, ist die Zeitmessung kalibrierbar und wiederholbar.                                        Aus der Traum von messbaren Raumzeitereignissen.

Frage: Wenn das wahr ist, was hier steht, warum werden dann Idealisierungen und Näherungen sowie freie Parameter von der "Wissenselite" als hervorragende Grundlage propagiert und verwendet, um u.a. kosmische Untersuchungen durchzuführen um daraus Erkenntnisse über das physikalische Sein zu erhalten? 

Antwort: Weil die Protagonisten der Standardmodelle mathematikgläubig sind und ihren Formalismen eine gestalterische Kraft zuschreiben. Der schon seit einigen Jahrzehnten "Stand der etablierten Denk-Modelle" lässt keine Alternative mehr zu. Es gibt keinen Ausweg aus der postulierten Raumzeit, es gibt keine Möglichkeit Dunkle Materie oder Dunkle Energie theoretisch zu eliminieren ohne das gesamte Gebäude des Lambda-CDM-Modells zum Einsturz zu bringen. Gravitationswellen sind folgerichtig notwendige Konstrukte, dessen vermeintlicher Nachweis von den eigentlichen Modell-Inkonsistenzen und Modell-Beliebigkeiten öffentlich wirksam ablenkt.  Genauso wenig gibt es Möglichkeiten tragende Theorieelemente des Standardmodells der Teilchenphysik (SM) zu entfernen ohne dieses zu zerstören, Details siehe exemplarisch die Kapitel zum SM und zum Higgs-Boson.  

Am Rande bemerkt: Interessant ist die Tatsache, daß ein Mitgestalter der Theorie des inflationären Urknalls, der Theoretische Physiker Paul Steinhardt, zu einem leidenschaftlichen Gegner dieser wurde.

13.Oktober 2017     Sabine Hossenfelder thematisiert (13.Oktober 2017) seine Kritik in einem Blog-Artikel mit der Überschrift Is the inflationary universe a scientific theory? Not anymore.   

 

Übergeordnet und allgemein formuliert

Es geht nicht um die sinnlose Frage, was (physikalische) Wahrheit ist, denn ein Denkmodell ist eben nur ein Denkmodell. Es geht aber sehr wohl um die ehrliche Frage, inwieweit ein gegenwärtiges Modell, beispielsweise zur Materiebildung, minimalistisch ist und zugleich eindeutige Lösungen liefert. Diese Frage ist stets beantwortbar.

In diesen Zusammenhängen sind plakative Fragen… ob Spezielle Relativitätstheorie (SRT) und Allgemeine Relativitätstheorie (ART), Quantenmechanik (QM) und allgemein Quantenfeldtheorie(n) (QFTs) als Denkmodelle "richtig" oder "falsch" sind, irrelevant. Denn die Frage müsste im Einzelfall lauten, inwieweit ein Denkmodell konsistent ist und erkenntnistheoretisch wertvolle Antworten geben kann. Wenn wir über SRT, ART, QM und QFTs "reden", dann reden wir bei genauer Sicht ausschließlich über mathematische Konzepte und im "Kern" über axiomatische Randbedingungen. Es ist sinnleer ein axiomatisch begründetes Konzept in Frage zu stellen. Die fundamentalen Probleme der Standardmodelle kommen u.a. mit den theoriebedingten Näherungen und Idealisierungen, sowie inkonsistenten Erweiterungen und willkürlichen Zusatzannahmen. Keines dieser Denkmodelle liefert näherungsfreie Lösungen. SRT, ART, QM und QFTs sind nicht korrespondierend und auf Grund der postulierten theoretischen Implikationen wortwörtlich unvereinbar. Was den Standardmodellen fehlt ist die über willkürliche mathematische Konstruktionen hinausgehende Wirkung. Die grundsätzliche Annahme der Standardmodelle, daß komplexe mathematische Formalismen einen erkenntnistheoretischen Gewinn „mathematik-selbstgestaltet“ generieren können, ist ein fataler Irrglaube, der zu theoriebeladenen Versuchen führt. Man sieht letztendlich, was man sehen will.

 

 

Wo sind die assoziierten Neutrinos?

In der gravitationswellennachweisfreien Vergangenheit war noch davon zu lesen, daß Ereignisse, die Gravitationswellen emittieren, auch Neutrinos „abstrahlen“.  Siehe z.B.

Stefan Maier berichtete im Juni 2001 „über“ wissenschaft.de über Neutrinos u.a. aus dem Kollaps von Neutronensternen zum Schwarzen Loch.

In einem »paper« von S. Rosswog & M. Liebendörfer High-resolution calculations of merging neutron stars – II. Neutrino emission heißt es (noch), daß in diesem Fall eine große Menge Neutrinos entstehen… „The remnant resulting from the merger of two neutron stars produces neutrinos in copious amounts.”…

 

Sicht der Standardmodelle

                     

Bisher wurden keine Neutrinos im Zusammenhang mit erfolgreichen Gravitationswellenmessungen  - ausgelöst durch Primärereignisse verschmelzender Schwarzer Löcher und verschmelzender Neutronensterne, noch im Zusammenhang mit „Sekundärereignissen“, wie Gammablitzen (Gamma Ray Bursts, GRBs)  - detektiert.

Wurden und werden irgendwo (auf der Welt) Neutrinos direkt detektiert? NEIN.

…“There are multiple detectors that can look for high energy neutrinos. Currently, LIGO–Virgo Observations are being followed up by searches from ANTARES and IceCube. Both of these are Cherenkov detectors: they look for flashes of light created by fast moving particles, not the neutrinos themselves, but things they’ve interacted with.”…

  Auch KamLAND, the Pierre Auger Observatory, Super-Kamiokande und Borexino messen nicht (direkt) Neutrinos. 

Und wo sind diese nun im direkten Zusammenhang mit den Gravitationswellenmessungen und Gammablitzen  „geblieben“? Nun, der Leser mag sich seine Lieblingsantwort(en) selbst ausdenken. Freie Parameter und mögliche Hypothesen gibt es ja genug. Salopp formuliert liefert das „System“, wie gewünscht, eine errechnete Messdifferenz von 10-22, aber noch nicht einmal ein einziges Ereignis, welches man in Neutrinodetektoren als Neutrino interpretieren könnte.

"Am Rande bemerkt": Bereits Kindern und Jugendlichen wird von der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH in Zusammenarbeit mit diversen Partnern eingetrichtert, daß 1,8 · 1038 Neutrinos pro Sekunde die Sonne verlassen. (http://www.wissenschaft-schulen.de/sixcms/media.php/1308/neutrinos1.pdf) Von denen etwa 640 Billionen pro Sekunde und (Erdoberflächen-)Quadratmeter (ohne Auswirkung) durch die Erde strömen.

Worum es eigentlich geht? Siehe exemplarisch:

High-energy Neutrino follow-up search of Gravitational Wave Event GW150914 with ANTARES and IceCube    In dem 14 Seiten “starken” »scientific paper« des LIGO Document Control Centers beherbergen die ersten 8 Seiten die Autorenliste. Ausschließlich die Seiten 9 bis 12 enthalten sachbezogene Informationen, wobei Seite 12 ungefähr zur Hälfte aus Danksagungen bezüglich der materiellen und Informations-Unterstützung besteht.

Merke: Bei allen Neutrino-Experimenten werden sehr, sehr,…, sehr,…, sehr, sehr(x) seltene Detektorereignisse als Neutrinonachweise postuliert. Was es u.a. mit Neutrino-Oszillationen auf sicht hat und warum (massebehaftete) Neutrinos nicht real existieren, wird im Kapitel Neutrinos detailliert ausgeführt.

Das auch „Alle“ zukünftig gut zu tun haben, im „Märchenland der Gravitationswellen“, kommen weitere Fantasien dazu, die kommen mussten…

Gravitational waves may oscillate, just like neutrinos September 21, 2017 by Lisa Zyga

…”Using data from the first-ever gravitational waves detected last year, along with a theoretical analysis, physicists have shown that gravitational waves may oscillate between two different forms called "g" and "f"-type gravitational waves. The physicists explain that this phenomenon is analogous to the way that neutrinos oscillate between three distinct flavors—electron, muon, and tau. The oscillating gravitational waves arise in a modified theory of gravity called bimetric gravity, or "bigravity," and the physicists show that the oscillations may be detectable in future experiments.”…

Gravitational Wave Oscillations in Bigravity arXiv:1703.07785 [gr-qc]

In »bigravity« (bimetric gravity) werden zwei Gravitonen postuliert, eines mit, eines ohne Masse

Hints of extra dimensions in gravitational waves?    June 28, 2017

…”Researchers from the Max Planck Institute for Gravitational Physics (Albert Einstein Institute/AEI) in Potsdam found that hidden dimensions – as predicted by string theory – could influence gravitational waves. In a recently published paper they study the consequences of extra dimensions on these ripples in space-time, and predict whether their effects could be detected.”…

  Signatures of extra dimensions in gravitational waves arXiv:1704.07392 [hep-th]

 
Wie auch nicht anders zu erwarten - sofern man noch in der Lage ist, selbstdenkend analytisch rationale Entscheidungen zu treffen - gilt der Fontane-Dauer-Brenner-Spruch:

»Wir stecken bereits tief in der Dekadenz. Das Sensationelle gilt und nur einem strömt die Menge noch begeisterter zu, dem baren Unsinn.« 

 

 

 

Glück gehabt.

Auch die leeren Eier haben ein endliches Volumen. Nichts divergiert. Wie undankbar doch realphysikalische Objekte aus Sicht des Standardmodells der Teilchenphysik (SM) sind.

Am Rande bemerkt: Hinter vorgehaltener Hand munkelt man schon länger, ... ob es sich beim "SM der Teilchen", doch auch "irgendwie" um etwas anderes "dreht". Da die Natur über die Art des Missbrauchs nur Lachen kann, kommt die Konsensfrage zumindest aus dieser Richtung nicht auf. Das SM-vermittelte Leid SM-befreiter Erkenntnissucher hingegen, die derzeit u.a. mit 25 freien Parametern, Confinement-These und willkürlichen Substrukturierungsthesen malträtiert werden, ist eine besondere Art des "Sadismus ohne Konsens".

 

Der wissenschaftliche "Denkmodell-Monotheismus" wird bereits Schülern populärwissenschaftlich verordnet. Sollten diese dann, trotz der immensen Indoktrination und gegen alle Erwartung, vielleicht im Rahmen eines Physikstudiums das quarksbasierende Protonenmärchen doch eines Tages realisieren, stehen sie ganz alleine dar. Wer glaubt schon, daß sich zehntausende Wissenschaftler über nun mehrere Generationen mit Etwas beschäftigten, wenn es nicht das Non plus ultra darstellt? "Milliardenschwere" Apparaturen wurden und werden doch nicht gebaut, wenn das Alles Unsinn ist?

Doch, genauso sieht es aus. Standardmodelle verkünden baren Unsinn. Folgender praktischer "Analog"-Versuch dokumentiert den Unterschied zwischen Propaganda und Wirklichkeit und zeigt auf, wie leicht sich das von Ideologie besessenen, "sachverdummten" Politikern und Ökoreligiösen angestachelte "zahlende Volk"  täuschen lässt.

Am 24.1.2017 um 7.00Uhr war die Stromnachfrage (Netzlast) in Deutschland 70 GW hoch. An Photovoltaik und Windkraftanlagen sowie Wasserkraft standen rein theoretisch 89,5 GW Kapazität zur Verfügung. Die tatsächliche Erzeugung am 24.1.2017 um 7.00Uhr von Photovoltaikanlagen lag bei Null, die der Windkraftanlagen bei 0,8 GW. Die thermischen Kraftwerke, vornehmlich Kohle, Gas und Kernkraft waren hoch ausgelastet und gewährleisteten die Versorgungssicherheit, Quelle: www.et-energie-online.de/Zukunftsfragen/tabid/63/NewsId/3064/Thermische-Kraftwerke-bleiben-unersetzlich.aspx

Dieses Beispiel zeigt, ohne Wenn und Aber, die brachiale Wahrheit, daß die deutsche Stromversorgung zwingend zwei Systeme erfordert. Ohne „konventionelle“ regelbare und jederzeit verfügbare Kraftwerke, gäbe es gar keine parallele alternative Energieversorgung, diese jedoch hatte und hat somit ohne lokal vorhandene Energiezwischenspeicher keine Daseinsberechtigung. Das Standardmodell der deutschen alternativen Energieversorgung (SdAEV) ist untauglich. Wenn man das nun mit der Lügen-Propaganda der Macher und Nutznießer des SddAEV und der tendenziell positiven Volksmeinung vergleicht, wird klar wie katastrophal ausweglos die Situation mittlerweile ist.

Hier stellt sich unweigerlich die Sinnfrage, wie es möglich war/ist, daß ein Energieversorgungssystem mit dem faktischen Wissen der Unmöglichkeit des praktischen Betriebes konzipiert und fatalerweise umgesetzt wurde. Das bedeutet aber auch, daß die projektinvolvierten Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker entweder keine „Stimme“ haben oder ihnen „Alles“ egal  ist, solange jemand ihre Arbeit vergütet.

Glauben Sie wirklich, daß beispielsweise CERN- oder LIGO-Techniker/Ingenieure/Wissenschaftlicher "soziologisch" "anders gestrickt" sind als ihre SdAEV-"Kollegen"?

Die staatliche Volksverdummung geschieht, obwohl die Faktenlage - öffentlich einsehbar - sachbezogen dokumentiert ist. Wer also glaubt, daß die Standardmodelle der Theoretischen Physik eine Berechtigung haben, weil sich nahezu alle „führenden“ Wissenschaftler dort tummeln, hat wesentliche Aspekte der vermeintlich  „gemeinnützigen Meinungsbildung“ nicht verstanden. Ob CERN, LIGO oder die deutsche „alternative Energiepolitik“, nicht der Wunsch nach Erkenntnisgewinn oder praktischem Nutzen geben hier den Ton an, sondern letztendlich die von der Allgemeinheit subventionierten Nutznießer selbst, die konträr zur empirischen Gewissheit, Fakten leugnen und haltlose Aussagen verbreiten. Der Erhalt der Macht- und individuellen Versorgungsstruktur steht über allem anderen. Kritiker werden ignoriert, wenn nötig diskreditiert. Servile System-Medien verkünden und bewerben jeden denkmodell-theoretischen und anwendungstechnischen Mist der herrschenden Standardmodelle. Soviel zur kapitalistischen Psychologie des "Ganzen".

Inhalts-analytisch erstaunlich ist die Tatsache, daß die "großen" Standardmodelle der Physik sprich das Standardmodell der Elementarteilchenphysik (SM) und das Standardmodell der Kosmologie (ΛCDM-Modell) sowie vermeintlich konkurrierende Modelle (Stringtheorien) und die gewünschte SM-"Erweiterung" SUSY (Supersymmetrie) keinerlei rational logischer Kritik standhalten, wie an zahlreichen Beispielen ausgeführt wird. Einzig das soziologische "Argument", daß sich doch nicht zehntausende mathematisch hervorragend ausgebildete Wissenschaftler über mittlerweile mehrere Generationen, mit Modellen beschäftigen, wenn diese bedeutungslos wären, wird zum finalen Schlag ins Felde geführt.

 

"Fragmentarisches" zu Gravitationswellen, Glaube, Wunsch und Wirklichkeit

Zum Kennenlernen werden einige Sachverhalte und Denkanstösse an verschiedenen Stellen bewusst wiederholt. Der Leser mag selbst entscheiden, ob er bereits Bekanntes nochmals liest.

Es ist alles andere als trivial, Raum und Zeit als physikalische "Gegenstände" zu betrachten. Raum und Zeit sind primär "Ordnungsmuster des Verstandes". Um aus diesen Ordnungsmustern Physik zu "erhalten", bedarf es phänomenologischer Betrachtungen und Erklärungen.

Der Begriff respektive das Objekt Gravitationswelle ist bereits irreführend, da die mathematisch generierten Gravitationswellen der Einstein-Friedmann-Gleichungen keine materielle Qualität besitzen. Die Gravitationswelle ist ein Konstrukt der Raumzeit, welche (hier) ein „Theorieelement“ der Relativitätstheorie (RT)* ist.

* Gravitationswellen sind, gäbe es sie denn, kein spezifischer Beweis für die Allgemeine Relativitätstheorie. Auch andere Theorien, wie MOND, sind gravitationswellen-geeignet. Unterschiede existieren bei den Annahmen, welche Vorgänge bzw. Objekte Gravitationswellen "auslösen".

Die Frage, was ist eine Gravitationswelle in der Raumzeit(?), lässt sich realphysikalisch also nicht beantworten. Eine Gravitationswelle ist ein mathematisches Konstrukt.

 

Allgemeine Vorbetrachtungen zur Anatomie des Kosmos und dessen Erforschungsmöglichkeiten

Die menschliche Beobachtungs-Zeitspanne ist verglichen mit den Zeitspannen, in denen sich kosmische Bewegungen abspielten und abspielen, extrem klein. Mit den Angaben aus der menschlichen Beobachtungsdauer Annahmen zu begründen, ist „weit hergeholt“ um es mal salopp zu formulieren. Alle derzeitigen vermeintlich empirischen Messungen sind stark (Urknall-)theoriebeladen. Postulierte Zeitspannen, Entfernungen und Energiedichten sind subjektiv-theorieabhängig.

Bereits Halton Arp brachte es auf den Punkt, was jeder wissen sollte, bevor man sich überlegt, wie eine Gravitationswelle wirken könnte.

    

Alle Daten über die extragalaktische Astronomie, die wir haben und die die Versuchs-Rahmenbedingungen für Messungen und Annahmen, auch der postulierten Gravitationswellen ausmachen, stammen aus (elektromagnetischer) Strahlung. Astrophysiker täten gut daran, sich diese einfache Tatsache immer wieder vor Augen zu halten. Allein die Tatsache, daß die Rotverschiebung von Quasaren nicht-kosmologisch sein könnte, würde das ganze Fundament der Entstehungstheorien für Galaxien und das übergeordnete Hubble Gesetz revisionsbedürftig machen.

 

Halton Arp ( 1927 - 2013 ) war ein respektierter, leitender amerikanischer Astronom bis er bemerkte, daß einige Quasar-Paare, die physisch nah beisammen sind, sehr unterschiedliche Rotverschiebungen haben. Er entdeckte »uralte« Quasare mit einer hohen Rotverschiebung, die sich eigentlich schon jenseits des sichtbaren Universums befinden müssten, in nächster Nähe zu sehr jungen, schwach rötlichen Galaxien. Das bedeutet u.a., daß die Kalkulationen über die Expansion des Universums überarbeitet werden müssen. Arp zeigte anhand seines methodischen Vorgehens, sich möglichst an Beobachtungen zu orientieren und nicht nur von Theorien geleitet zu sein. Er war der Ansicht, daß es beim Betrachten astronomischer Konstellationen möglich sei, durch Mustererkennung den Kern des astronomischen Geschehens zu erkennen. So kommt er zu Aussagen wie: „Ein einfacher Blick auf das diskutierte Beweismaterial zeigt, daß extragalaktische Rotverschiebung im Allgemeinen keine Geschwindigkeiten repräsentieren kann. Folglich ist das ganze Fundament der extragalaktischen Rotverschiebung und der Urknall-Theorie nichtig. Als erste Konsequenz seiner Kritik am Urknall-Modell wurde Arp keine Teleskop-Zeit mehr zugeteilt.

Arp zeigt mit seiner eigenen Geschichte, die durch Widerstand und Zensur seitens der wissenschaftlichen Gesellschaft geprägt ist, daß es auch in der kosmologischen Grundlagenforschung - analog zur Teilchenphysik - nicht primär um eine wissenschaftliche Fragestellung geht. Stünden wirklich wissenschaftliche Fragestellungen im Zentrum, wäre es erkenntnistheoretisch zwingend  die kontroversen Aspekte zu diskutieren und auf Schwachstellen zu prüfen, dies geschah und  geschieht aber nicht.

“...The greatest mistake in my opinion, and the one we continually make, is to let the theory guide the model. After a ridiculously long time it has finally dawned on me that establishment scientists actually proceed on the belief that theories tell you what is true and not true!...”

…”Regardless of how scientists think they do it, they start with a theory – actually worse – a simplistic and counter-indicated assumption that extragalactic redshifts only mean velocity. Then they only accept observations which can be interpreted in terms of this assumption. This is why I feel it is so important to go as far as possible with empirical relations and conclusions.”…

But if the cause of these redshifts is misunderstood, then distances can be wrong by factors of 10 to 100, and luminosities and masses will be wrong by factors up to 10000. We would have a totally erroneous picture of extragalactic space, and be faced with one of the most embarrassing boondoggles in our intellectual history."...

 Halton Arp, Seeing Red Redshifts, Cosmology and Academic Science 1997

 

Sollte nun ein Theorieereignis der Raumzeit meßbar sein, so muß es sich als realphysikalisches „Messobjekt“ verhalten. Handelt es sich um ein solches, so stellt sich grundsätzlich die Frage, was denn gemessen wird. Nehmen wir mal unkritisch an, es handelt sich um Gravitationswellen. Hier kann es sich dann nur um eine Überlagerung aller vom Messinstrument lokal wahrgenommenen Gravitationswellen handeln. Da das Universum nicht isotrop ist und die Massen potentieller Objekte – soweit entdeckt - nur geschätzt sind, lässt sich weder die Anzahl noch die Stärke der Gravitationswellen-„Emitter“ im Rahmen eines gemessenen Gravitationswellenereignisses identifizieren, und u.a. auf Grund der angenommenen endlichen Lichtgeschwindigkeitsausbreitung für Gravitationswellen weder räumlich noch zeitlich „verorten“.

Selbst im Rahmen des ΛCDM-Modells kämen und kommen also argumentativ pro Gravitationswelle ja auch alle gravitationswellen-bildenden Ereignisse in Frage, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht in den selbstgewählten Beobachtungsrahmen fallen, da sie insbesondere aus (Beobachtungs-)Unkenntnis schlicht unbekannt sind. Die suggestive Annahme, man wüsste genau, was sich kontinuierlich im Universum abgespielt hat und abspielt, zeugt von dekadenter Überheblichkeit und objektiv betrachtet ist diese (unmöglich zu realisierende) Annahme aber zwingend für eine "korrekte Versuchsauswertung".

Bei der irdischen LIGO-Apparatur (Laser Interferometer Gravitation Wave Observatory) handelt es sich prinzipiell um ein Michelson-Interferometer, daß angeblich Meßunterschiede in der Grössenordnung von 10-22** abbilden kann. Sowohl bei der Längen-Messung mittels LIGO-Apparatur als auch - der Vollständigkeit halber erwähnt - bei allen Messungen im Rahmen von Teilchenbeschleunigerdetektoren sind aber die postulierten Theorieobjekte nicht direkt meßbar. Das verwendete "LIGO-Interferometer" "arbeitet" mit Laserlicht" und besteht aus "makroskopischen" Spiegeln und mißt keine Gravitationswellen, sondern "Verschiebungen" der Teilstrahlen im Spiegelsystem. Die immer wieder zu lesende Ansage, es handelt sich um einen direkten Nachweis von Gravitationswellen ist schlicht unwahr. Noch schwerwiegender ist der Umstand, daß die Interpretation der Messung Bestandteil der Meßkonzeption ist. Bereits die Kriterien der massiven Datenfilterung beinhalten die theoriebeladene Interpretation! Die dokumentierte Wahrheit ist, die "extrem winzige", wunschgemäß der Gravitationswelle zugeschriebene, Längenänderung wurde nicht gemessen, sondern "errechnet".   

 

** "Nicht zu vergessen", ...Der Zahlenwert einer Messung respektive die Angabe eines Messwertes setzt eine Fehlergrenze voraus, die inhärent Bestandteil der Messung ist. Ein genauere Betrachtung der Aussage, man könne „interferometrisch" Unterschiede in der Größenordnung von 10-22 (in Worten 10hochMinus22) messen, bedeutet meßtechnisch, daß dann versuchsapparaturinhärent mögliche Messfehler „mindestens" in der Größenordnung von 10-23 (in Worten 10hochMinus23)  „verbindlich messbar" auftreten müssen, ansonsten ließe sich ja keine „Messzahl" in der Grössenordnung 10-22  einigermaßen nachvollziehbar benennen. Bedeutet: Es wird von den Vertretern des Irrealen implizit propagiert, das die angegebene Mess-Differenz sprich die Messgenauigkeit plus standardisierter Ungenauigkeitsangaben im Bereich 10-23 (in Worten 10hochMinus23) möglich ist, sofern man übliche Meß-Normen zu Grunde legt.

Zur Erinnerung und Kenntnisnahme: Die postulierte vierdimensionale "physikalische Raumzeit" wurde nicht von Albert Einstein entwickelt sondern vom Mathematiker Hermann Minkowski (1864-1909). Minkowski hielt am 21.09.1908 in Köln auf der 80. Versammlung der Deutschen Gesellschaft der Naturforscher und Ärzte seinen Vortrag »Raum und Zeit«. In diesem Vortrag führt Minkowski die mathematischen Notationen ein, mit denen die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins zur Allgemeinen Relativitätstheorie erweitert werden kann. Aufgrund des Relativitätsprinzips und der daraus folgenden Invarianz gegenüber Lorentztransformationen trägt nicht nur Masse, sondern auch jede Form von Energie zur Krümmung der Raumzeit bei. Dies gilt einschließlich der mit der Gravitation selber verbundenen Energie. Daher sind die einsteinschen Feldgleichungen nichtlinear.

Die der inflationären Urknall-Theorie primär zu Grunde liegenden Einstein'schen Feldgleichungen sind ein System von nichtlinearen, verketteten Differentialgleichungen ohne allgemeine analytische Lösungen. Exakte Lösungen sind nur in sehr wenigen Spezialfällen mit stark idealisierenden Annahmen möglich. Ausgehend von idealisierten Abstraktionen zu behaupten, daß dieser mathematische Formalismus das Universum „gut“ beschreibt verdeutlicht die  arrogante Überheblichkeit der Verkünder des inflationären Urknall-Modells (suggestiv »Knallisten« genannt).

Das Konzept eines expandierenden Universums, wie wir es heute kennen, war von dem russischen Wissenschaftler Alexander Friedmann und Georges Edouard Lemaitre unabhängig voneinander entwickelt worden. Die postulierte Expansion des Universums darf nicht so verstanden werden, dass sich Galaxien in der Raumzeit voneinander entfernen (Relativbewegung). Es ist die Raumzeit selbst, die sich ausdehnt, die Galaxien werden mitbewegt. Gravitativ gebundene Objekte, wie Galaxien oder Galaxienhaufen, expandieren nicht, denn sie sind durch ihre Eigengravitation von der allgemeinen Expansionsbewegung entkoppelt...

 

Die »Knallisten« haben sich verrannt

Die zentrale Frage lautet übergeordnet : Gibt es einen Materie entkoppelten Raum? Die unmissverständlich klare Antwort lautet NEIN. Es existiert kein Materie entkoppelter Raum. Daraus folgt, daß es keine überlichtschnelle Expansion (Stichwort: Inflationsphase) des Raumes, der Raum-Zeit oder sonstiger "raum-assoziierter" Konstrukte gab und gibt. Somit ist die "progressive" Urknall-Theorie kurz und schmerzlos entsorgt. Bezeichnender Weise bedarf es noch nicht einmal einer Betrachtung von "Aussen" um diese Aussagen zu treffen. Die Kosmologische Konstante Λ,  die Albert Einstein im Glauben an ein statisches Universum einführte, welche dann im Zuge der "frühen Ideen" des expandierenden Universums abgeschafft wurde, kam zurück, da Λ theoretisch wieder gebraucht wurde. Doch die Kosmologische Konstante bedeutet schlicht und ergreifend, daß auch im Verständnis der Urknall-Theoretiker, daß "Vakuum" eine Energiedichte besitzt. Vakuum ist hier eine weitere weit verbreitete Wortspielerei für vermeintlich leeren Raum. Das Anheften von Λ an die Theorie führt aber unweigerlich zu "Materie im Raum". Das Ergebnis ist leicht zu verstehen. Lassen wir mal aussen vor, daß wir hier schon wenig kleinlich, das Attribut einer lichtschnellen Ausbreitung nicht thematisieren wollen. Der Raum expandiert mit Materie (nahezu lichtschnell) bis zum Beginn der postulierten überlichtschnellen Inflation, dann expandiert der Raum ohne Materie bis zum Ende der Inflation, um dann wieder mit Materie brav im Rahmen der Relativitätstheorie zu expandieren. Pippi Langstrumpf lässt grüssen, ich mache mir die Welt so wie ich will.

... Eine ausführliche Analyse und Diskussion findet sich im Kapitel Betrachtungen zur Anatomie des Universums

 

 

 

Bei allen kosmologischen „Beobachtungsstudien“ handelt es sich nicht um kontrollierbare Laborexperimente. Das ist eine allgemeingültige Aussage.

Ein sehr gutes Beispiel, welches diese Aussage untermauert, ist die Messung der Gravitationskonstanten (https://physics.nist.gov/cgi-bin/cuu/Value?bg), die mit einer relativen Standardabweichung von 4,7 ·10-5, die „schlechteste“ Wertbestimmung aller Natur-Konstanten aufweist.

Warum ist das so?  „Ganz genau“ …, weil es keine menschliche Möglichkeit gibt, den Kosmos zum Labor „aufzumotzen“. Wie absurd lächerlich erscheint da im Vergleich die Annahme einer Mess-Genauigkeit von 10-22?

Übrigens, der „unbestimmte“ Wert der Gravitationskonstanten ist im Vergleich zu - im Fehler-Prozentbereich angesiedelten - „Messvariationen“ der Hubble-Konstanten (https://en.wikipedia.org/wiki/Hubble's_law)  als „hervorragend“ zu bezeichnen.

Mal so „eingeworfen“ ändert sich mit unterschiedlichen Hubble-Konstanten-Werten (derzeit H0 ~ 71, 9 (+2,4) (-3,0) (https://arxiv.org/pdf/1607.01790v2.pdf),  bei ernsthaft wissenschaftlicher Betrachtung, auch aus Sicht des Standardmodells der Kosmologie, u.a. die „Best-Fit-Grundlage“ für die Bestimmung der Temperatur der kosmischen Hintergrundstrahlung, was aber von den Standardmodellprotagonisten nicht wirklich thematisiert wird.

In dem Zusammenhang zur Kenntnisnahme und zum eigenständigen Mitdenken: Ein "Lichtsignal"  ist kein Leuchtkörper. Der Lichtsignalweg ist unsichtbar.

Strahlungsquellen, wie z. B. Sterne, emittieren radial (in alle Richtungen). Die emittierten Photonen sind auf ihrem Weg durch den Raum nicht sichtbar, sondern erzeugen erst bei einer Wechselwirkung mit einem „Hindernis“ (Mond, Auge, künstliche Messapparatur) den Eindruck der Helligkeit, wobei sie einen Teil der Energie abgeben. Auch ohne die genaue „Natur“ der Wechselwirkung zu kennen geht thermodynamisch betrachtet bei diesen Prozessen stets Energie „verloren“. Der Verlust bezieht sich auf das ursprüngliche Lichtsignal. Die „verlorene“ Energie, ist nicht wirklich verloren, diese wird auf die möglichen Freiheitsgrade des Absorbers übertragen. Sollte also ein Meßergebnis vorliegen, muß es einen (bis zur Wechselwirkung) kontinuierlichen „Energiestrom“ gegeben haben… Da das Universum von „unzähligen“ strahlenden lokalen Objekten inhomogen besetzt ist, ist der interstellare Raum erfüllt von Photonen, die nicht registriert werden können, solange sie keinen wechselwirkenden Absorber treffen. Hier gilt, daß der Absorber sodann selbst zum Emitter wird. Dieser inhomogene, messtechnisch unbestimmte spektrale Vordergrund überstrahlt die Hintergrundstrahlung um mehrere Zehnerpotenzen.    

... (wie einfach und wertegenau die Temperatur der "vermeintlichen" kosmischen Hintergrundstrahlung phänomenologisch basierend berechnet werden kann, siehe das Kapitel Hintergrundstrahlung)

 

... zusammenfassend ergibt sich u.a. folgende Feststellung

Wenn wir vom Kosmos - ohne Schöntuerei der Systempropaganda-Apparate -  „sprechen“, dann endet derzeit die „irdische Mess-Genauigkeit“ wohl eher im Bereich der (Un-)Genauigkeit der "experimentellen" Gravitationskonstanten-Bestimmung.  

 

Historisches

Glaubte eigentlich Albert Einstein an die reale Existenz der mathematisch generierten Gravitationswellen?

…”Around 1936, Einstein wrote to his close friend Max Born telling him that, together with Nathan Rosen, he had arrived at the interesting result that gravitational waves did not exist, though they had been assumed a certainty to the first approximation. He finally had found a mistake in his 1936 paper with Rosen and believed that gravitational waves do exist. However, in 1938, Einstein again obtained the result that there could be no gravitational waves!...” Source: Einstein and Gravitational Waves 1936-1938 Galina Weinstein 2016

 

 

... standardmäßig "drängen sich im Rahmen der "Standardphysik" folgende Bemerkungen auf...

»Wir stecken bereits tief in der Dekadenz. Das Sensationelle gilt und nur einem strömt die Menge 

noch begeisterter zu, dem baren Unsinn.« 

Theodor Fontane

 

Aus erkenntnistheoretischer Sicht lohnt es sich nicht baren Unsinn zu bewerten.

Doch zur Beruhigung ...

Keine Angst vor Objekten diverser Entstehungsmythen,

wie Götter, Dämonen, Phlogiston, Dunkle Materie, Dunkle Energie,  ..., Quarks, .., Gravitationswellen, ...

 

Zum besseren Kennenlernen des Gravitationswellenglaubens, hier also noch mal eine Analyse des baren Unsinns in Gestalt von Gravitationswellen und deren vermeintlicher Realwirkung...  

Gravitationswellen sind nichtrealphysikalische Theorieobjekte und assoziierte LIGO-Detektoren (Michelson-Interferometer plus iterative Wünsch-Dir-Was-Signalaufbereitungen) sind stark »theoriebeladene Maschinen«, die das Irreale real abbilden sollen.

Die Frage, was ist eine Gravitationswelle in der Raumzeit(?), lässt sich realphysikalisch nicht beantworten. Eine Gravitationswelle ist ein mathematisches Konstrukt. Meßunabhängig und übergeordnet lassen sich Gravitationswellengleichungen nicht exakt herleiten. Es gibt nur „grobe“ Näherungen im Rahmen der Einsteinschen Feldgleichungen.

Zur Erinnerung: Die Gleichungssysteme (Einstein, Friedmann) der Allgemeinen Relativitätstheorie, die den Aussagen des Standardmodells der Kosmologie zu Grunde liegen, liefern keine analytischen Lösungen. Erst Idealisierungen und Näherungen führen begrenzt zu rechenbaren Lösungen. Die unvermeidbaren (“kovarianten”) Widersprüche kommen mit den offensichtlich unzulässigen Idealisierungen und Näherungen des Systems von nichtlinearen, verketteten Differentialgleichungen. Mathematisch kann das Kovarianzprinzip nicht „verletzt“ werden, da es ja axiomatisch begründet ist. Nur diese axiomatische Voraussetzung „entschwindet mit der Verstümmelung“ (Idealisierung und Näherung) der eigentlichen Gleichungen. Mit anderen Worten: Die mathematisch korrekten Gleichungen besitzen keine analytischen Lösungen. Die reduzierten Gleichungen (Näherungen, Idealisierung) besitzen zwar Lösungen, diese sind jedoch nicht kovariant. Somit besitzt keine Lösung eine realphysikalisch begründete Bedeutung. Diese Art des Mathematikgebrauches ist willkürlich, da je nach „Geschmack“ der (selbst)gewählten Metrik andere Ergebnisse erhalten werden.

Zur vermeintlichen Messung von Gravitationswellen

Wie bei allen Versuchen zu den Standardmodellen der Kosmologie und der Teilchenphysik wird nie ein postuliertes Theorieobjekt direkt gemessen, daß gilt auch für die postulierten Gravitationswellen.

Bei der irdischen LIGO-Apparatur (Laser Interferometer Gravitation Wave Observatory) handelt es sich prinzipiell um ein Michelson-Interferometer. Das Messobjekt ist „Laserlicht“. Was ist Laserlicht? Was sind Laserstrahlen? Ach ja, kohärente Lichtstrahlen.

Es wird nun von den Protagonisten des herrschenden Standardmodells postuliert, daß Gravitationswellen die relativen(?) Längen der Arme des Interferometers ändern. Ein Arm wird gedehnt, der andere Arm wird verkürzt. Die messbaren Unterschiede sollen in der Größenordnung von 10-22 liegen. Konkreter, es soll sich der 4000 Meter Spiegel-Abstand um 10-18 Meter ändern. Es kommt zu Phasenverschiebungen der Teilstrahlen, die dann mittels Interferenz-, respektive Intensitätsverteilung gemessen werden. Hört sich plausibel an. Wäre da nicht die Tatsache, daß der extrem ausgeprägte „Vordergrund“, daß könnte bei diesen kleinen Messunterschieden so ziemlich „Alles“ sein, gleichfalls ein Meßergebnis erzeugt, was auch unvermeidbar geschieht, und gravitationswellen-theoriefreundlich herausgerechnet werden muß.

Kommen wir zu der entscheidenden "Meß-Tatsache": Es werden keine Gravitationswellen gemessen, sondern Phasenunterschiede, Laufzeitunterschiede, Intensitätsunterschiede von Laserlicht. Das bedeutet: Die Ursache könnte Irgendetwas sein. Das Meßsignal wird größenordnungsmäßig von allen möglichen Störsignalen extrem stark "überschattet". Man könnte auch sagen, daß bißchen Meßsignal ist da, weil es gewünscht wurde. Man könnte sich auch das Konterfei  von Helmut Kohl in eine Möhre schnitzen (sofern man diese gestalterische Gabe und ein entsprechendes Werkzeug hat) und sagen, das hätte man im Rahmen eines komplizierten mathematischen Formalismus vorausgesehen. Im Gegensatz zum Ergebnis des Möhrenschnitzerexperimentes lässt sich ein "konkretes" Gravitationswellen-Ereignis weder wiederholen, noch wird erklärt, warum nur die postulierten Ereignisse vor ~ 1,3 Milliarden Jahren ein Meßsignal „ausgestoßen“ haben sollen? 

Insbesondere im Zusammenhang mit dem rein theoretischen Konstrukt einer mathematisch generierten Gravitationswelle, gemäß genäherter Lösung und deren postulierter realer „Abbildung“ mittels Interferometer im Mess-Differenz-Bereich von 10-22, muß zwingend vorausgesetzt werden, das es sich bei dem »Kosmos«-Experiment um ein kontrolliertes Laborexperiment handelt, dessen versuchsrelevante Randbedingungen vollumfänglich bekannt sind. Nun, diese Annahmen sind im Rahmen wissenschaftlicher Normen rational logisch auszuschließen.

Mit steigender Beobachtungskomplexität, die durch iterative Nachbearbeitungen stark theoriebeladen vor und nach-belastet ist, können vermeintliche Beobachtungs-Effekte von mathematischen Artefakten der (soviel ist sicher) genäherten „Lösungen“ nicht separiert werden. Schlicht formuliert, man sieht das, was man theoretisch sehen möchte, sofern man die Lobby hat, dies als Mehrheitsentscheidung zu verbreiten.   

Gläubige dieser Annahmen sind kritiklose Opfer ihrer selbsterzeugten Erhöhung, nur mit Wissenschaft, hier konkreter mit Physik, hat das nichts (mehr) zu tun. Der Kosmos ist sozusagen gravitationswellentot, bis wieder eine neue spektakuläre Messung ansteht. Wann steht eine neue Messung an? Sie steht dann an, wenn die Herrschaften des Standardmodells es wieder so wünschen.

 

Weiteres zum selbstständigen Mit- und Nachdenken

Die genaueste Längenmessung ergibt sich „spektroskopisch" mittels Proton-Myon-Wechselwirkung („myonischer Wasserstoff") für die Messung des Protonenradius mit einer „Genauigkeit" von ~ 10-17

Zum Vergleich: Je nach dem, was und wie gemessen wird (…, Szintillator, Kaloriemeter,..., Penning-Falle ...), ist ein QED-postuliertes, meßtechnisch erfasstes, „sehr gutes" Versuchs-Ergebnis, im Zusammenhang mit Naturkonstanten, die Messung des (anomalen) magnetischen Momentes des Elektrons mittels Doppel-Penning-Falle. (Wobei sich die Frage stellt, inwieweit vermeintlich intrinsische Eigenschaften und deren Messwerte letztendlich aus Objekt- und versuchsinhärenten Beiträgen bestehen, siehe das Kapitel Anatomie anomaler magnetischer Momente)

  

Anomales magnetisches Moment des Elektrons relative Standardabweichung 2,3 ·10-10

https://physics.nist.gov/cgi-bin/cuu/Value?ae

Rydberg-Konstante relative Standardabweichung 5,9 ·10-12

https://physics.nist.gov/cgi-bin/cuu/Value?ryd

Feinstruktur-Konstante relative Standardabweichung 2,3 ·10-10

https://physics.nist.gov/cgi-bin/cuu/Value?alphinv

Es fehlt offensichtlich die nötige Bereitschaft zur ungeschönten Analyse etablierter Denkmodelle (und deren nachträglicher, ergebnisgewünschter [Monte-Carlo-]Simulationsergebnisse) und leider auch das nötige Detailwissen bzw. die Motivation dieses zu erwerben. Psychologisch drängt sich hier eine Pflichtlektüre auf, auch abseits gesellschaftspolitischer Fragen. Akademisch Vorgebildete und insbesondere Natur-Wissenschaftler sollten Wissenschaft nicht emotional bewerten. Empfehlung: Lesen Sie aufmerksam Gustave Le Bon's Psychologie der Massen https://archive.org/details/Le-Bon-Gustave-Psychologie-der-Massen 

 

 

Zum "Gravitations-Wellen-Ausklang"

Moderner Förster und „mathematische Feldhasen“

Stellen »Sie« sich vor, »Sie« sind ein Förster und beobachten jeden Morgen den nahe gelegenen Waldrand. Nur sind »Sie« nicht irgendein Förster, sondern »Sie« sind ein „moderner Förster“. Diese tragen eine „mathematische Brille“, die den Blickwinkel sehr stark einschränkt. Das führt dazu, daß »Sie« nur sehr selten Feldhasen sehen, die aus dem Wald ins Freie hoppeln. Eines Tages sehen »Sie« einen und erzählen stolz der ganzen Welt, »Sie« haben heute nicht nur einen Feldhasen, sondern einen „mathematischen Feldhasen“ beobachtet, der, anders als gewöhnliche Feldhasen, von dem Gleichungs-Impuls gelenkt wurde, der in der „mathematischen Hasenbibel“ steht, welche jeder „mathematische Feldhase“ neuronal-kodiert im Hasenhirn mit sich „rumträgt“. Nun, »Sie«, der besagte Förster, bekamen zu »Ihrer« Überraschung weder omnipräsente mediale Aufmerksamkeit und auch keinen Nobelpreis, sondern wurden neurologisch untersucht.

Weiterführend siehe exemplarisch das Kapitel: ΛCDM-Modell

 

 

 

 

Juli/August 2017

  Kausale Zusammenhänge, Wirklichkeit und Wahrheit sehen anders aus, als vom System propagiert.  

Theorien werden von ihren Autoren im Hinblick auf bekannte oder vermutete empirische Phänomene entwickelt. Realobjekt-Forschung geht von reproduzierbaren, empirischen Befunden aus und bemüht sich dann um Systematisierung, Verallgemeinerung und ein „theoretisches Verständnis“.

Im heutigen standardmodell-orientierten Denken werden hingegen theoretisch Befunde postuliert, nach denen dann mittels computersimulierten „Versuchsaufbauten“ selektiv gesucht wird. Diese stark theoriebeladene Suche kennt keinen einzigen direkten Nachweis und lässt sich auf Grund der vielen freien Parameter, nicht detektierbaren postulierten Theorieobjekte und deren postulierten Kaskadenereignissen beliebig ergebnis-interpretieren. Dass diese "Phänomene" sich dann aus den Theorien wieder ableiten lassen, ist wenig erstaunlich. Der dem Experiment zugrunde liegende mathematische Formalismus wird selbst zum physikalischen Phänomen (erklärt).

 

Kalter Kaffee neu gefiltert!  

SM-Ansichten zur Erinnerung: Quarks sind keine Teilchen, weder im phänomenologischen noch im quantentheoretischen Sinne, da sie nicht als isolierbare Partikel bzw. Zustände auftreten. Die physikalischen Teilchen andererseits sind als gebundene Zustände aus Quarks zusammengesetzt zu denken. Den elementaren Größen der Quantenfeld-Theorie entsprechen keine physikalischen Objekte. Quantisierte Eigenschaften werden durch innere Symmetrien charakterisiert und haben nichts mehr mit Eigenschaften im üblichen Sinne gemeinsam, die als den Dingen inhärente physische Qualitäten aufgefasst werden können. Der Isospin der Nukleonen oder die »Farbe« der Quarks drücken überhaupt keine Qualitäten in diesem Sinne mehr aus, sondern nur noch beliebig festgelegte Basiszustände beziehungsweise Richtungen in einem abstrakten Raum, die durch Symmetrietransformationen aufeinander bezogen werden. Nahezu alle bisher bekannten Symbolsysteme werden zitiert. Mal sind es die Farben (rot, blau, grün), mal Buchstaben (u, d, s, c, b, t), mal symbolische Eigenschaften (strange, charm, beauty,...), als Begriff kommen auch noch die Aromen hinzu, für eine noch unterhalb der Quarks liegende Struktur wurden die Bezeichnungen 'tohu' und 'wabohu' aus der Schöpfungsgeschichte im Alten Testament vorgeschlagen.

 

Meldung(en) aus den Monaten Juli und August 2017, die auch fleißig von Fachmagazinen und den Hauptstrommedien (siehe exemplarisch FAZ und DerStandard) kopiert und  „massiv“ verbreitet werden,  …  

 

Higgs-Boson zerfällt in Quarks

Physiker beobachten erstmals theoretisch häufigste Zerfallsform des Higgs

..."Endlich: Physiker haben erstmals den Zerfall des Higgs-Bosons in zwei Bottom-Quarks beobachtet und damit in zwei fundamentale Bausteine der Materie. Dies bestätigt theoretische Voraussagen zum Verhalten des Higgs-Bosons und erklärt seine Kurzlebigkeit, wie die Forscher berichten. Die Beobachtung dieser Zerfälle und eine präzisere Massenmessung des Higgs-Bosons gelangen im Teilchenbeschleuniger LHC des CERN.  

ABER!!!

Schon in einem Artikel des „Wissensmagazins“ scinexx.de »Higgs-Boson zerfällt auch anders« vom 23.Juni 2014 ! (http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17695-2014-06-23.html)  wurde u.a. verkündet…

…“Bestätigung für das Higgs: Physiker haben erstmals auch den zweiten, nach dem Standardmodell postulierten Zerfallsweg des Higgs-Bosons nachgewiesen. In Daten des CMS-Experiments am Large Hadron Collider (LHC) entdeckten sie einen Überschuss an Bottom-Quarks und Tau-Leptonen.…

Die Forscher hatten dafür Daten analysiert, die 2011 bei Protonennkollisionen von sieben Teraelektronenvolt (TeV) und 2012 bei acht TeV gesammelt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass es im Masse-Bereich des Higgs-Teilchens von 125 Gigaelektronenvolt (GeV) tatsächlich zu einer Häufung von Zerfällen des Higgs-Teilchens in Bottom-Quarks und in Tau-Leptonen kommt.“…

 

https://atlas.cern/updates/atlas-news/atlas-highlights-eps-hep-2017

…”After analysing all the data ATLAS collected in 2015 and 2016, we have finally reached the level of precision where we can say we’ve seen evidence for H→bb, with an observed significance of 3.6 σ”…

 

ABER!!!  2014 propagierte die LHC-Gemeinde bereits   

https://www.nature.com/nphys/journal/v10/n8/pdf/nphys3005.pdf

…”Determination of the couplings to down-type fermions requires direct measurement of the corresponding Higgs boson decays, as recently reported by the Compact Muon Solenoid (CMS) experiment in the study of Higgs decays to bottom quarks15 and τ leptons16. Here, we report the combination of these two channels, which results in strong evidence for the direct coupling of the 125 GeV Higgs boson to down-type fermions, with an observed significance of 3.8 standard deviations, when 4.4 are expected”…  

15 CMS Collaboration. Search for the standard model Higgs boson produced in association with a W or a Z boson and decaying to bottom quarks. Phys. Rev. D 89, 012003 (2014). 16. CMS Collaboration. Evidence for the 125 GeV Higgs boson decaying to a pair of τ leptons. Preprint at http://arXiv.org/abs/1401.5041  (submitted, 2014).

doi:10.1038/nphys3005 published 22 June 2014   

 

…“Die Ergebnisse zeigen, dass es im Masse-Bereich des Higgs-Teilchens von 125 Gigaelektronenvolt (GeV) tatsächlich zu einer Häufung von Zerfällen des Higgs-Teilchens in Bottom-Quarks und in Tau-Leptonen kommt…

Signifikanz von 3,8 Sigma

Wie die Physiker der CMS-Collaboration berichten, liegt der Überschuss bei einer Signifikanz von 3,8 Sigma. Das heisst, die Wahrscheinlichkeit, dass die Häufung allein auf Grund zufälliger Hintergrundprozesse zustande kommt, liegt bei etwa eins zu 14.000. In der Teilchenphysik geht man ab einer Signifikanz von 5 Sigma von einer bestätigten Entdeckung aus.“… Siehe: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17695-2014-06-23.html

 

Was ist aus den - vom System selbst festgelegten - "nötigen" 5σ "Genauigkeit" geworden?

Ein weitere Ausnahme nach dem Motto "Was kümmert uns unser Geschwätz von gestern"? 

 

Sigma (σ) ist Maß für die Streuung der Werte einer Zufallsvariablen (1860 von dem Briten Francis Galton eingeführt). Es besteht die Konvention, bei Effekten ab 3 Sigma (~ 0,15 Prozent) von einem „ Hinweis" zu sprechen und erst ab 5 Sigma (~ 0,00003 Prozent) von einer „Entdeckung". Das ist nicht umkehrbar: Ein 5-Sigma-Nachweis heißt nicht, dass mit 99,99997 Prozent Wahrscheinlichkeit ein neues – oder gar ein bestimmtes – Teilchen vorliegt! Die Standardabweichung sagt nur etwas über statistische Fluktuationen der Messungen aus, nicht über den gesuchten Effekt selbst.

Zur Erinnerung: Sollten sich methodische Fehler in den Versuchsaufbau und die Versuchsauswertung "einschleichen", dann können auch 6σ nichts bedeuten, wie im Fall der OPERA-Neutrino-Experimente, die besagten, daß Neutrinos schneller als Licht sind.

 

 

 

»Propaganda-Erzeuger-Quellen«

 

A first LHC sighting of the Higgs boson in its favourite decay

by ATLAS Collaboration, 6th July 2017

https://atlas.cern/updates/physics-briefing/first-lhc-sighting-higgs-boson-its-favourite-decay

…”Until now, the Higgs boson had been observed decaying to photons, tau-leptons, and W and Z bosons. However, these impressive achievements represent only 30% of the Higgs boson decays! The Higgs boson’s favoured decay to a pair of b-quarks (H→bb), which was predicted to happen around 58% of the time and thus drives the short lifetime of the Higgs boson, had so far remained elusive.

 

Wer "führt" hier wen, zu welchem Zweck vor? Wie zuvor erwähnt, wurde bereits im Juni 2014 propagiert: ..."Here, we report the combination of these two channels, which results in strong evidence for the direct coupling of the 125 GeV Higgs boson to down-type fermions, with an observed significance of 3.8 standard deviations, when 4.4 are expected”… https://www.nature.com/nphys/journal/v10/n8/pdf/nphys3005.pdf

doi:10.1038/nphys3005 published 22 June 2014

*Teilchenphysiker benutzen generell den phänomenologisch falschen Begriff Zerfall, obwohl sie Umwandlungen meinen. Zerfall würde bedeuten, die Zerfallsprodukte waren (allesamt) Bestandteile des Zerfallenden. Dem ist aber nicht so, zumindest nicht im Rahmen der theoretischen Implikationen und Postulate des Standardmodells der Teilchenphysik. 

Im Übrigen: Das nicht nur der postulierte Zerfall b-quarks (H→bb), der keiner ist*, "elusive" sprich schwer fassbar bleibt, sondern keiner der postulierten "Zerfallskanäle ", des aus dem Untergrund mittels massiver Vorselektion ("Trigger") und nachträglicher algorithmischer WünschDirWas-Software in jahrelanger Cluster-Rechner-Arbeit befreiten kurzlebigen Massehäufchens (~ 125GeV/c²) namens Higgs-Boson, fassbar ist, ergibt sich, wenn man sich mit den theoretischen Implikationen und theoriebeladenen indirekten "empirischen Nachweisen" im Detail beschäftigt. Siehe die Kapitel Standardmodell und Higgs-Boson-Kreationen und andere Kleinigkeiten.

 

Observing this decay would fill in one of the big missing pieces of our knowledge of the Higgs sector. It would confirm that the Higgs mechanism is responsible for the masses of quarks and might also provide hints of new physics beyond our current theories. All in all, it is a vital missing piece of the Higgs boson puzzle!

But if it is the dominant Higgs boson decay, and we’ve now created over 1 million H→bb decays in ATLAS alone, then why haven’t we seen it yet? This seems especially strange when you consider that we discovered the Higgs boson in other, far less frequent decays. 

The answer lies in the abundance of b-quarks created in the ATLAS detector due to strong interactions. We create pairs of b-quarks 10 million times more frequently than we create a H→bb decay, which makes picking them out against that large background an extremely challenging task. We therefore look for H→bb decays when they are produced in association with another particle, in this case a vector boson (W or Z). The more distinctive decays of vector bosons provide a way to reduce the large background. This leads to a much lower production rate – we expect to have created only 30,000 H→bb decays this way – but it provides an opportunity to spot this elusive decay.

Nevertheless, even in this condition the background processes that mimic the H→bb signal are still large, complex and difficult to model. A huge effort was spent by ATLAS collaborators to isolate the small H→bb signal from the large background. After selecting the collisions of interest, we were left with an expected number of around 300 H→bb events compared to 70,000 background events. Ultimately, we were hoping to see an excess of collision events over our background prediction (a bump) which appears at the mass of the Higgs boson.

After analysing all the data ATLAS collected in 2015 and 2016, we have finally reached the level of precision where we can say we’ve seen evidence for H→bb, with an observed significance of 3.6 σ when combining the Run 1 and Run 2 datasets. As shown in the figure, a bump is observed that is very consistent with our expectation, confirming many key aspects of the Higgs bosons behaviour. Next to the bump one can see the decay of a Z boson (mass of 91 GeV) to a b-quark pair, produced in a similar way as the Higgs boson, but more abundantly. It serves as a powerful validation of the analysis.     

 

Wer "führt" hier wen, zu welchem Zweck vor? Wie zuvor erwähnt, wurde bereits im Juni 2014 propagiert: ..."Here, we report the combination of these two channels, which results in strong evidence for the direct coupling of the 125 GeV Higgs boson to down-type fermions, with an observed significance of 3.8 standard deviations, when 4.4 are expected”…

https://www.nature.com/nphys/journal/v10/n8/pdf/nphys3005.pdf

doi:10.1038/nphys3005 published 22 June 2014

 

Spotting H→bb is just the beginning! Studies of this new decay will open a whole new window onto the Higgs, and may also provide hints of new physics beyond our current theories. Stay tuned to this channel.”…

 

New ATLAS measurement of the Higgs Boson mass

by ATLAS Collaboration, 6th July 2017

https://atlas.cern/updates/physics-briefing/new-atlas-measurement-higgs-boson-mass

..."The results are summarized in Figure 3, where the individual measurements for the two channels are given as well as their combination: 124.98 ± 0.28 GeV. The LHC Run 1 combined measurement is also provided for comparison. "...

 

Um zu verstehen, welche Dimension der komplexe, andauernde milliardenschwere Skandal hat, …

Erinnerungen an 1993

Der ergebnisunfähige Higgs-Mechanismus wird nicht benötigt !

Die brisante Erkenntnis, die sich aus den theoretischen Details* ergibt, ist die, daß der Higgs-Mechanismus nicht benötigt wird, zumal dieser keine Möglichkeit eröffnet, die Higgs-Masse zu berechnen. D. E. Kahana und S. H. Kahana berechnen nicht nur die Higgs-Masse 1993 (!) ohne freie Parameter, sie berechnen auch die Top-Quark-Masse präzise, gleichfalls ohne freie Parameter.

*Top and Higgs Masses in Dynamical Symmetry Breaking David E. Kahana Center for Nuclear Research Kent State University Kent, OH 44242-0001 and Sidney H. Kahana Physics Department Brookhaven National Laboratory Upton, NY 11973 Quelle: https://arxiv.org/pdf/hep-ph/9312316.pdf

…However, including all one loop evolution and defining the masses self-consistently, at their respective poles, moves the top mass upward by some 10 GeV to near 175 GeV and the Higgs mass down by a similar amount to near 125 GeV...

…”In light of the recent unfortunate developments at the SSC*, the somewhat low prediction for the Higgs mass, near 125 GeV, may take considerably longer to test… * https://en.wikipedia.org/wiki/Superconducting_Super_Collider

 

Konträr zur Aussage des Standardmodells sind die milliardenschweren Teilchenbeschleuniger-Versuche, die allesamt nur zu indirekten Messungen in vorselektierten Zerfallskanälen mit Wahrscheinlichkeiten in der Größenordnung von 1 zu 10 Milliarden führen, gegenstandlos, da die exakten theoretischen Berechnungen von D. E. Kahana und S. H. Kahana, veröffentlicht im Dezember 1993 (!) keinerlei empirischen Befund benötigten.

Michael J. Tannenbaum (http://www.phenix.bnl.gov/~sapin/) macht in seinen Ausführungen:

Waiting for the W and the Higgs (https://arxiv.org/pdf/1608.06934.pdf) folgende Bemerkungen (Seiten 20 und 21):

…”At the 50th course of the ISSP from June 23–July 2,2012 [Zichichi 2012], there was an unusually large number of invited distinguished guests, such as Peter Higgs (Fig. 12) and Murray Gell-Mann, because it was also the 40th Anniversary of QCD. I presented a talk about “Highlights from BNL and RHIC” on Wednesday June 27; then something very interesting happened. In the question period after my talk, when I was asked about some theory calculation of the PHENIX data, I said that I didn’t discuss theory, I leave that to the theorists. I added that “I don’t even talk about the Higgs boson until I see one ...” (Strictly this was not true, as I did mention the Higgs boson because I doubted that it gives mass to fermions.) At dinner, I spoke to Peter Higgs and said that I hope he wasn’t offended by my statement—he wasn’t. Then he said, “You’re from Brookhaven, right. Make sure to tell Sid Kahana that he was right about the top quark 175 GeV and the Higgs boson 125 GeV” [Kahana and Kahana 1993].”…


Dass weder Peter Higgs noch irgendein SM-Vertreter auf die bemerkenswerten Arbeiten von D. E. Kahana und S. H. Kahana öffentlich hinwiesen und diese auch populärwissenschaftlichen Magazinen offensichtlich „unbekannt sind“, obwohl diese in Fachkreisen bekannt sein mussten, dokumentiert die Brisanz der exakten theoretischen Voraussagen aus dem Jahre 1993.   Detaillierte Ausführungen siehe: Der etwas andere Interessenkonflikt  

 

 

 

 

 

 

Juli 2017

 

Monats-Aktualisierter Beliebigkeitsbericht

Im Bereich Allgemeine Relativitätstheorie (ART) und Quantenkosmologie (QK) wurden im Juli 2017 auf arxiv.org 398 neue Artikel veröffentlicht, im Bereich Theoretische Hochenergiephysik 511. Macht zusammen weitere 909 mathematische Spielereien ohne epistemologische Relevanz. 

 

 

 

Juli 2017

DOUBLY CHARMED BARYON

CERN Mitteilung vom 6.Juli 2017

Wie immer: Mathematisch generiert und vermeintlich indirekt nachgewiesen.

Genauere Sicht: Die einzige "Wichtigkeit" ergibt sich forschungsgeldabgriffblickend in Form der sehr langen Liste »LHCb collaboration«, der namentlich genannten Mitwirkenden (die mehr als 30% der Mitteilung ausmacht), die so ihre System-Daseinsberechtigung kundtun, um auch zukünftig realexistierend versorgt zu werden.

Details zur generell willkürlichen Methodik siehe exemplarisch das Kapitel Standardmodell der Teilchenphysik

 

Wie Zeit - Online in Kollaboration mit Spektrum der Wissenschaft – Online für CERN Propaganda inszeniert, siehe: Neues exotisches Teilchen am LHC (Spektrum der Wissenschaft)

vom Zensoren-Team (ARG)-(SdWR), Details siehe Spektrum der Wissenschaft(online)-Zensur und Weiterführendes

Wie gutgläubig der „gemeine“ Leser neue CERN-Fantasien begrüßt, lässt sich im Artikel-Kommentarbereich von Zeit-Online nachlesen. Fazit: Perfekte Methodische Indoktrination der Ahnungslosen zum wirtschaftlichen Vorteil einer Gruppe von „Wissenschaftlern“ die kein Wissen schaffen, Doubly Charmed Baryon eine weitere Nullnummer der Erkenntnis.

 

 

 

Juni 2017

« Willkür tobt »

Im Bereich Allgemeine Relativitätstheorie (ART) und Quantenkosmologie (QK) wurden im Juni 2017 auf arxiv.org 341 neue Artikel veröffentlicht, im Bereich Theoretische Hochenergiephysik 551.

Es handelt sich fast ausnahmslos um theoretische Möglichkeiten und (deren) Interpretationsversuche, die sich aus der Beliebigkeit ergeben, daß die zugrunde liegenden „Kern-Konzepte“, in Form von mathematisch generierten Konstrukten, ein riesiges Spektrum an Möglichkeiten eröffnen, ohne jedoch Relevantes ans Tageslicht zu befördern. Diese Theorie-Spielereien ereignen sich Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr, mittlerweile im Rückblick – traurig aber wahr – Jahrzehnt für Jahrzehnt.  

 

Baden im eigenen Denksaft

Keine dieser 892 (!) Juni-2017-Ausarbeitungen mit Titeln wie Invariant vacuum, The gauge symmetries of relativistic orbits, Noether symmetrie in f(T) teleparallel gravity, Results in the Spontaneous Annihilation of the Cosmological Constant hat eine erkenntnistheoretische Bedeutung.

 

Satire als (beruhigende) Relativierung

Nun stellen Sie sich vor, daß Sie – trotz omnipräsenter Indoktrination der Standardmodellverkünder und  weit verbreiteter SM-generierter moderner Objekt-Märchen - rationales Denken wieder finden...

"Plötzlich" fliegen Ihnen freie Parameter, postulierte Theorieobjekte, postulierte Wechselwirkungen, Nichtbeobachtbares, axiomatische Verletzungen, postulierte Nichtwiderlegungsfrechheit, Beliebigkeitsthesen, »taylorreihenaffines Zeug« und was Sie sonst noch so „drauf haben“ ohne Unterlass solange um die Ohren, bis die Steilchen im Köpfchen komplett verrückt werden und mit Neutrinos wild kopulieren, als wenn es kein Morgen geben würde. Virtuelles beginnt so stark zu glühen, daß selbst die dunklen Photonen traumatisiert das Weite suchen und völlig falsch im Zerfallskanal abbiegen. Dann beginnt das große leptonische Zittern, gefolgt von der Angst kosmischen Ausmaßes, der ohnehin gebrechlichen WIMPs, die aber doch irgendwie auch Lust verspüren. Jetzt zeigt das »SM« seine wahre Bedeutung. Erste Todesahnungen kommen auf. Nun gibt es kein Halten mehr. Verstörte Quarks fressen Gluonen, die Folgen sind fatal. Verstopfte Verdauungskanäle rufen viel zu schwere Vektorbosonen auf den Plan, die eilig an einem neuen Symmetriebruch arbeiten um den alten Zustand wieder herzustellen. Zu spät. All’ das und noch viel mehr endet orgastisch mit einer Flut von Theorie-Objekt-Suiziden, durchaus nicht ungewöhnlich für die 2. und 3. Generation der einst expressionistisch entstandenen Erst-Fantasien. Gleichgeschaltet und völlig enthemmt singt der Beauty-Quarks-Chor politisch inkorrekt „Auferstanden aus Ruinen…“  So abgedroschen es auch klingen mag, jetzt sind sich alle einig, „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“  

 

 

 

Mai 2017

Spektrum der Wissenschaft(online)-Zensur und Weiterführendes

Wenn Redakteure der Onlineausgabe von Spektrum der Wissenschaft es für nötig befinden einen moderaten, schwerpunktmäßig faktenorientierten Leserkommentar ohne Angabe von Gründen  - und für Artikelleser nicht erkennbar - zu entfernen, dann ist es mitunter an der Zeit klare Fronten zu schaffen.

Da weder der Artikel-Autor (Robert Gast), noch »Spektrum der Wissenschaft« antworteten, öffnet sich nun ein größerer Kreis von «Zensur-Mitwissern».  Weiterlesen...

 

 

 

März/April 2017

Protonenradius

Theoretisches und Experimentelles aus “myonischer Sicht”

Aldo Antognini hat im Rahmen der jährlich stattfindenden Tagung Rencontres de Moriond  (18.März bis 1.April 2017, La Thuile, Aosta valley, Italy, http://moriond.in2p3.fr/) „erneut“ auf Ursachen der Fehlinterpretationen „konventioneller“ Protonenradiusmessungen (meist e-p-Streuung) hingewiesen, siehe https://indico.in2p3.fr/event/13763/session/1/contribution/27/material/slides/1.pdf

Damit „knüpft“  Antognini  u.a. an die Veröffentlichung von Jan C. Bernauer und Michael O. Distler (Juni 2016)  Avoiding common pitfalls and misconceptions in extractions of the proton radius: http://arxiv.org/pdf/1606.02159.pdf an.

Jan C. Bernauer und Michael O. Distler zeigen „ihren Kollegen“ auf,  (…“The extraction of the proton radius from scattering data is a treacherous business“…) wie „trügerisch“ die theoretischen Annahmen zu den Messergebnisinterpretationen aus Streuexperimenten sind.  

Das der Protonen(-Ladungs-)Radius auch bei „typischen“ Elektronenstreuversuchen mit ~ 0,84 fm gemessen werden kann und somit diese Meßergebnisse im Einklang mit den Messungen am myonischen Wasserstoff sind, wird exemplarisch auch in Extracting the Proton Radius from Electron Scattering Data / Douglas W. Higinbotham (http://www.phys.virginia.edu/Files/fetch.asp?EXT=Seminars:2947:SlideShow)  erörtert. Es sind grundsätzlich die („falschen“) theoretischen Annahmen, die zu den Abweichungen führen.

Weiterführend

Das es im Rahmen einer substrukturlosen Masse-Radius-Kopplung - in sehr guter Übereinstimmung mit den »myonischen Ergebnissen« - deutlich einfachere und meßtechnisch unabhängige, exakte Voraussagen zum Protonenradius gibt - die ausschließlich von der Masse(-Genauigkeit) des Protons, der Genauigkeit der Lichtgeschwindigkeit und des Planckschen Wirkungsquantums abhängig sind, siehe Protonenradius - wurde aus erkenntnistheoretischer Sicht leider nicht diskutiert. 

Ergänzend

Die substrukturlose Masse-Radius-Kopplung erklärt auch die vermeintlich anomalen magnetischen Momente des Protons, Elektrons und Neutrons und führt zu konkreten Berechnungen, siehe exemplarische Ausführungen unter AnomaleMagnetischeMomente.htm

 

 

 

 

27. Januar 2017

Die Nachricht [Eine neue “Messung” der Hubble-Konstanten] ist zwar erkenntnistheoretisch unbedeutend, da die vermeintliche (neue) Messung von H0 gleichfalls stark freie Parameter-theoriebeladen ist, wie jede "Beobachtung" innerhalb des ΛCDM-Modells, so gibt sie aber zumindest einen „aufgefrischten“ Aufschluss über das Hin- und Her-Beschäftigungsspiel der involvierten Nutznießer aus „Forschung und Technik“.

Hier der neueMesswert”: H0 ~ 71, 9 (+2,4) (-3,0) based on the joint analysis of three multiply-imaged quasar systems with measured gravitational time delays..., source: https://arxiv.org/pdf/1607.01790v2.pdf

Zur Erinnerung:  "Messungen und Berechnungen" ausgehend vom ΛCDM-Modell sind grundsätzlich mit äußerster Vorsicht zu "genießen". Die Suggestion man wüsste genau, was sich wann, in welcher Größe ereignete, ist mehr Wunsch als Wirklichkeit. Hier bestimmt die Theorie des (inflationären) Urknalls, was gemessen werden soll bzw. wie Meßergebnisse zu interpretieren sind. Die geduldeten Fehler(grenzen) sind für die Maßstäbe der Grundlagen-Physik immens.

Beispiel der jüngsten Vergangenheit: Die Meß-Resultate des Planck-Satelliten aus dem Jahre 2013 lieferten einen Wert für die Hubble-Konstante ~67 kms−1Mpc−1, der um ca. 10% kleiner ist, als der („mittlere“) Literaturwert. Siehe:  Planck satellite 2013 results ► http://arxiv.org/pdf/1303.5062v1.pdf

Eine Liste [ΛCDM-Modell-]theoriebeladener "Messwerte" von 1929 bis 2013 findet sich beispielsweise unter https://en.wikipedia.org/wiki/Hubble's_law

Mehr zum Thema siehe das Kapitel Urknall & Universum

 

 

 

 

1. Januar 2017

U.a. im Hinblick auf Unverstandenes beginnt 2017 da, wo 2016 aufhörte. Moderne physikalische Theorien sind zwar etabliert, weit verbreitet aber voll von Widersprüchen. Daß aus diesen mathematischen Konstrukten Aussagen abgeleitet werden können, die empirischen Phänomenen entsprechen, beweist keineswegs die Richtigkeit der Theorien. Theorien werden von ihren Autoren im Hinblick auf bereits bekannte empirische Phänomene entwickelt. Dass diese Phänomene sich dann aus den Theorien mittels frei wählbarer Parameter und zusätzlicher virtueller Theorieobjekte wieder ableiten lassen, ist wenig erstaunlich. Banales Beispiel: Die «Reduktion der Wellenfunktion» ist kein Beweis für eine «Wahrscheinlichkeitswellenbetrachtung» der «Teilchen». Das Meßergebnis würde auch dann auftreten, wenn wir vom «Wellenformalismus» nichts wüssten oder wissen wollten.

Merke: Inhalte wissenschaftlicher Theorien können nur dann – im wahrsten Sinne des Wortes - sinnvolle Erkenntnisse sein, wenn alle in ihnen vorkommenden Theorieobjekte primären Begriffen entsprechen. Zur Erinnerung: Mathematische Zeichen sind sekundäre Begriffe und stehen nur für sich selbst und bekommen erst durch ihr Vorkommen in Definitionen, Axiomen, Postulaten, Theoremen eine Bedeutung. Masse, Ladung, Spin sind aus Sicht der Standardphysik unverstandene sekundäre Größen und Begriffe. Ein wissenschaftlicher Inhalt lässt sich realphysikalisch jedoch erst formalisieren, nachdem er analytisch verstanden wurde.

Ein eindringliches Beispiel sind die gängigen Theorieinterpretationen zu den (vermeintlich) anomalen, intrinsischen magnetischen Momenten. Richtet man seine Aufmerksamkeit auf die analytische Auswertung der Versuchsergebnisse statt theoriebeladen quantenfeldtheoretische Aspekte hineininterpretieren zu wollen, kommt man im Rahmen konsistenter Denkmodellbetrachtungen ohne virtuelle Objekte und ohne freie Parameter zu gänzlich anderen Schlussfolgerungen… 

 

Betrachtungen zur Anatomie anomaler magnetischer Momente

Detaillierte Ausführungen zur Anatomie magnetischer Momente