Was ist und was darf sein?

 

Moderner Zensurbetrieb

Wenn Dein einziges Werkzeug ein Hammer ist, sieht die ganze Welt wie ein Nagel aus.

 

[Technischer Hinweis: Sollten diese Webseite als Solo-Webseite ohne Webseitenmenü ("frame-los") vorliegen, so geht es hier zur kompletten menügesteuerten ...]

 

Aktualisierungen in chronologischer Reihenfolge  

[ 7.Dezember 2018  update 16.Dez. 2018 Ergänzung  update 26.Dez. 2018 Ergänzung update 31.Dez.2018 Ergänzung»Markus Pössel-update« 6.Jan.2019, »Stephan Schleim-update« 6.Jan.2019 , Ergänzungen 6.Jan.2019Josef Honerkamp  9.Febr.2019 , Spektrum der Wissenschaft 2. Mai 2019Josef Honerkamp  19..Mai.2019Joachim Schulz 24..Mai.2019Spektrum der Wissenschaft  4. Juni 2019   Karsten Seiferlin  9. Juni 2019update 3. August 2019  Susanne Päch 2. September 2019  Joseph Kuhn 2.November 2019]

 

Zensur (lateinisch censura) ist der Versuch der Kontrolle der Information. Im Folgenden wird die Informationskontrolle von Personen in "Gestalt" von Artikelautoren und Redakteuren untersucht. Da es sich nicht um staatliche Meinungskontrollen handelt, besteht hier kein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung im Sinne des Grundgesetztes. Im trefflich beschreibenden Sinne der Wortbedeutung »Tatsache« wurde und wird durch nachfolgend beschriebene methodische Löschaktionen Desinformation und Meinungsmanipulation betrieben, diese begründet die inhaltliche Klassifizierung dieser Aktionen als (Meinungs-)Zensur im Sinne einer Informationskontrolle.

 

Neueste Version (Stand:) 2. November 2019

Wenn Redakteure der Onlineausgabe von Spektrum der Wissenschaft es für nötig befinden moderate, schwerpunktmäßig faktenorientierte Leserkommentare ohne Angabe von Gründen  - und für Artikelleser nicht erkennbar - zu entfernen, dann ist es mitunter an der Zeit klare Fronten zu schaffen.

Des Weiteren habe ich in den letzten Monaten diverse Blog-Artikel-Beiträge auf der Scilogs-Plattform und der Scienceblogs-Plattform gelesen und kommentiert. Im Folgenden präsentiere ich fragmentarisch die Art und Weise, wie Apologeten und Nachplapperer, teils stark emotionalisiert, versuch(t)en ihre »heile Meinungswelt« zu verteidigen. Im Sinne der Authentizität und Beweisführung ist es unerlässlich die dokumentierten Kommentare und Zensurmaßnahmen im Detail vorzustellen. Das ist in der Summe "einiges" an Information. Aber nur so kann gewährleistet werden, daß der interessierte Leser die Methodik der Zensur unmissverständlich selbst nachvollziehen kann.     

Zur Form des Vortrages: Nur an Rationalität "gekoppelte" Ironie und Satire schaffen hier und da eine ertragbare Diskussionsnähe.

 

Wie würde ich als Artikelautor mit Kommentarbeiträgen umgehen?

Es existieren offensichtlich (im Detail) individuelle Unterschiede, wie mit einer Aufgabe umgegangen werden kann. Doch lassen sich einige allgemeine „Lösungsaspekte“ definieren. Konstruktive Kritik beinhaltet grundsätzlich auch das Aufzeigen einer in der Sache vorbildlichen Alternative.

Ich würde ungesehen erst einmal alle Kommentare zulassen. Bedeutet: Jemand der einen Kommentar verfasst hat, kann diesen zu seinem gewünschten Zeitpunkt zu meinem Blogartikel veröffentlichen.

Sollte der Kommentarschreiber signifikant und wiederholt vom eigentlichen Blog-Thema abweichen, so würde ich darauf in einem Erwiderungskommentar sachlich hinweisen (1.Ermahnung bei der „Sache“ zu bleiben). Wenn nötig folgt eine weitere „schärfere 2.Ermahnung. Sollte dies nichts bewirken würde ich weitere „Störkommentare“ nachträglich transparent löschen. Das bedeutet: Ich schreibe einen Kommentar, der folgenden „Inhalt“ hat: Kommentar von @Kommentator X vom [Veröffentlichungsdatum] am [Löschdatum] gelöscht. Grund: off-topic-Wiederholung

Was ich nicht machen würde, ist einen off-topic Erstkommentar löschen. Praktischer und leserinformativer Hintergrund: Die Kommentarmitleser können selbst erkennen, warum ein off-topic-Wiederholungs-Schreiber-Kommentar gelöscht wurde.

Sollte es zu Beleidigungen meiner Person als Artikelautor oder zu Beleidigungen anderer Kommentarschreiber kommen, so würde ich den Beleidiger auffordern, sich zu entschuldigen. Geschieht dies nicht würde ich bei ausbleibender Entschuldigung und/oder im Wiederholungsfall einer Beleidigung den nächsten Kommentar dieser Person löschen (Kommentar von @Kommentator X vom [Veröffentlichungsdatum] am [Löschdatum] gelöscht. Grund: Ausbleibende Entschuldigung oder Wiederholte Beleidigung])

Ob ich als Artikel-Autor Kommentare erwidere, hängt erst einmal davon ab, ob ich direkt „angesprochen“ werde. Ansonsten denke ich, daß eine „fließende“ Diskussion unter Kommentarschreibern nicht durch meine Sicht zu oft beeinflusst werden sollte, da ich meinen Standpunkt bereits im Artikel darlegen konnte.

Ich würde mir ein Zeitfenster für die Kommentiermöglichkeit meiner Artikel setzen, daß muß nicht statisch sein, aber um eine kommentarnahe Moderation durchführen zu können, muß auch entsprechend Zeit dafür einkalkuliert werden. Mit wachsender Artikelanzahl fehlt immer mehr Zeit. Dann empfiehlt es sich im Interesse aller den Kommentarbereich zeitgerecht - mit einer zumindest wenige Tagesfrist-Ankündigung - zu schließen.

Auch meine Fehlzeiten auf Grund von Arbeitsprojekten, Urlaub, etc. sollte ich  gut sichtbar am Artikelende und in einem Kommentarfeld aktuell kommunizieren. Beispiel: In der Zeit vom [Datum] bis [Datum] findet keine Moderation statt.

Des Weiteren würde ich am Artikelende meine Email-Adresse angeben. Damit die Möglichkeit besteht, auch unabhängig vom Kommentarfeld mal eine Information oder Frage, die - aus welchen Gründen auch immer - im Kommentarfeld fehl am Platze ist, kommunizieren zu können.

Es gibt übrigens einen Scilogs-Blog-Autor, der vorbildlich [Stand Anfang Juni 2019] auch vollkommen konträre Ansichten* in Kommentarfeldern veröffentlicht. Das ist zumindest meine Erfahrung. Der Blogger ist Lars Jaeger.

 

Es gibt einen lesenswerten Beitrag samt Kommentaren vom 2. August 2019 von Wolfgang Röhl zur Praxis von Kommentarlöschungen. Übrigens: Im Artikel erfährt der Leser, daß im vorliegenden »Foren-Fall« im Durchschnitt ca. 10% der Kommentare „aussortiert“ werden.  Siehe: Wer da, Freund oder Leser? Über Kommentarforen 

 

 

 

Unzensierte Kommentare ?!

Dissenter ist ein revolutionäres Kommentarsystem für ALLE Internetseiten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kommentarsystemen ist Dissenter nicht Bestandteil der besuchten Webseite und kann auch nicht von dort moderiert oder zensiert werden. Dissenter nutzt einen eigenen Server und speichert dort die Kommentare, die zu einer bestimmten URL verfasst werden. Somit können Kommentare veröffentlicht werden, die sonst nicht veröffentlicht werden könnten. Die Kommentare können jedoch nur von anderen Dissenter-Nutzern gelesen werden. Man benötigt dafür einen Account bei Gab und das Browser-Plugin von Dissenter.  Weitere Informationen auf Deutsch siehe exemplarisch hier.

 

 

Wie unverständig, meinungsfeindlich und letztendlich ausgrenzend diverse Autoren mit Kommentaren respektive Kommentatoren umgehen wird im Folgenden dokumentarisch vorgetragen.  

Grundsätzliches

Es geht (u.a.) um die zentrale Frage, inwieweit konservative Denkstrukturen einem effizienten Erkenntniszuwachs im Bereich der Grundlagenforschung im Wege stehen. Welche realistischen Chancen haben beispielsweise (junge) Physiker, die nicht die gängigen Theorien vertreten? Vorausgesetzt, sie könnten sich von den theoretischen Dogmen selbstmotiviert lösen und ein eigenes Theoriegebäude entwickeln. Die traurige Antwort ist, in der etablierten Physik ist schon lange kein Platz mehr für standardmodellferne Gedanken und deren Protagonisten.

Um diese Aussage frühestmöglich beispielhaft zu untermauern, möchte ich bereits an dieser Stelle folgenden Kommentar-Sachverhalt - mit Fokus auf die geäußerte Wissenschaftszensur - fragmentarisch zitieren.

Erst einmal: Es ist eher selten, daß sich (international bekannte) Wissenschaftler in Scilogs-Blog-Kommentarfeldern äußern.  

[Prof. Pavel Kroupa Astrophysiker]

Herr Kroupa hinterließ 4 Kommentare zu Anmerkungen zur Dunkle-Materie-Debatte …von Jan Hattenbach, von denen folgende Kommentarpassage keinen Zweifel daran lässt, wie exzessiv Zensur betrieben wird.

Pavel Kroupa schreibt…“Sehr verblueffend ist, wie die Falsifikation der sehr genauen Vorhersagen des Standardmodells durch im Wesentlichen alle Beobachtungen auf Mpc Skalen und darunter als nichtig abgetan werden. Hier vermerke ich noch einmal: Auf diesen Skalen haben wir die besten Daten und sehr gute und sehr umfangreiche Berechnungen! Und ja, die wissenschaftlichen Arbeiten, welche dieses quantifizieren, die werden z.T. ignoriert, weil sie zeigen, dass das Standardmodell ausgeschlossen wird. Es gilt als riskant, “ketzerische” Arbeiten, zu zitieren.
Brillianten Wissenschaftlern, mit herausragenden akademischen Qualifikationen, wird z.T. Diskussionsverbot erteilt, wenn sie sich mit physikalisch interessanten alternativen Ansaetzen beschaeftigen. Erst letzte Woche hatte ich einen hochbegabten jungen Physiker zu Besuch, der mir Schlimmstes berichten musste
.“…[Ausführlichere Kommentar-Zusammenhänge finden sich hier]  

 

 

Wie manipulativ, dreist falsch und standardphysikfreundlich im Rahmen von Artikeln der Spektrum der Wissenschaft-Redaktion interessierte Leser „informiert“ werden, verdeutlicht eindrucksvoll die »Lesermeinung« von Pavel Kroupa (und Kollegen) zu Ein fast perfektes Modell vom Universum von Jan Hattenbach vom 12.12.2014

Hattenbach schreibt „neben“ der Überschrift „Supercomputer errechnen eine Welt, die der echten zum Verwechseln ähnlich sieht und das Standardmodell der Kosmologie zu bestätigen scheint.“

Äußerst bemerkenswert erwidern am 05. Januar 2015 Pavel Kroupa (Bonn), David Merritt (Rochester), Gerhard Hensler (Wien), Marcel Pawlowski (Cleveland), Sascha Trippe (Seoul), Jörg Dabringhausen (Concepcion), Fabian Lüghausen (Bonn) in Form eines »Leserbriefes« mit der Überschrift Ist dieser Ansatz physikalisch überhaupt relevant? U.a. folgendes:

…“Aber der Artikel erwähnt nicht, dass es sich lediglich um ein verfeinertes numerisches Verfahren gegenüber etlichen vergleichbaren Simulationen handelt, dass … eine Vielzahl von wichtigen Resultaten des Modells im Widerspruch zu den beobachteten Galaxien steht. Einige dieser Widersprüche sind so gravierend, dass die physikalische Relevanz dieses gesamten Ansatzes angezweifelt werden muss….

Der Originalforschungsartikel …dass die Bildung von Zwerggalaxien nicht konsistent reproduziert wird, verschweigt aber andererseits, dass viele Forschungsgruppen immer wieder festgestellt haben, dass die beobachtete scheibenartige Verteilung von Satellitengalaxien um große Galaxien der errechneten, eher runden Verteilung komplett widerspricht. Zudem verschweigt der Artikel, dass auch der Originalforschungsartikel diese Inkonsistenzen erkennt, …" Quelle: Siehe (einzigen) Leserbrief zum Artikel

 

Markus Pössel [u.a. Scilogs-Blogger] beurteilt Pavel Kroupa’s Zensurhinweis so…

…“In der Sache sehe ich da aber weder Zensur noch Ausgrenzung Andersdenkender..“… Quelle vii)

[Seit Anfang 2009 ist Herr Pössel wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, wo er das Haus der Astronomie leitet, ein Zentrum für astronomische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.]  

So traurig diese Einschätzung des Herrn Pössel auch sein mag, zumindest „fühlte“ er sich dazu bereit, diese öffentlich kundzutun. Andere »Blog-Herren« auf Scilogs gehen andere Wege. Ihr Mittel der Wahl ist im Zweifel die Kommentarzensur. Kommentarbeiträge werden schlicht gelöscht. Im Nachgang konnte Herr Pössel es auch nicht lassen als Zensor zu agieren...

»Markus Pössel-update« Januar 2019  

Am 31.Dezember 2018 veröffentlichte Herr Pössel den Blog-Beitrag Was ist eigentlich hinter dem Universum?  [Frage eines Grundschülers]

Daraufhin formulierte ich folgenden Kommentar , den ich um 15.00Uhr am 3.Januar 2019 [#32841] auf die scilogs-Ebene hochlud, aber Herr Pössel nicht veröffentlichte...

Herr Pössel vermeidet hier die automatische Veröffentlichung. Erst nach „seiner Ansicht“, werden Kommentare zeitversetzt veröffentlicht oder eben auch nicht, wenn er eine Veröffentlichung für „nicht richtig“ hält. Die so „moderierten“ Kommentare erscheinen dann nicht. Er selbst formuliert das so..."Der Kommentarbereich ist hier auf “moderiert” geschaltet. Daher erscheinen Kommentare erst, wenn ich sie explizit freischalte. Das war angesichts einiger unangenehmer Kommentatoren hier, die sich konsequent danebenbenommen haben, leider nötig...".

Von Markus Pössel zensierter Kommentar :

Die Frage des Schülers bezieht sich auf einen räumlichen Aspekt und die einzig sinnvollen Antworten, im wahrsten Sinne der Worte, genauer erfahrbaren Begriffe, müssten so gestaltet sein, daß diese eine sinnerfahrbare Plausibilität enthalten.

Es ist - übergeordnet und insgesamt betrachtet - alles andere als trivial, Raum und Zeit als physikalische "Gegenstände" zu betrachten. Raum und Zeit sind primär "Ordnungsmuster des Verstandes". Um aus diesen Ordnungsmustern Physik zu "erhalten", bedarf es zwingend einer phänomenologischen Betrachtung und Erklärung.

Die Einstein-Friedmann-Gleichungen, die die formale Grundlage für das Standardmodell der Kosmologie (ΛCDM-Modell) bilden, „benötigen“ als Theorieobjekt die Raumzeit. Diese ist ein vierdimensionales mathematisches Konstrukt, das jedoch nicht sinnlich wahrnehmbar ist. Es ist die Raumzeit selbst, die sich ausdehnt, die Galaxien werden mitbewegt. Gravitativ gebundene Objekte wie Galaxien oder Galaxienhaufen expandieren nicht.

Die ursprüngliche Urknall-Theorie, daß das Universum vor endlicher Zeit aus einer Singularität “entsprang“, stammt vom belgischen Abbé Georges Edouard Lemaitre, einem wissenschaftlich ausgebildeten Mann der katholischen Kirche, der schon in jungen Jahren von der Idee beflügelt war, eine Theorie zu schaffen, mit der Wissenschaft und katholische Schöpfungslehre in Übereinstimmung gebracht werden kann.

Lemaitres Überlegungen waren im Sinne des Klerus, der in ihnen die glänzende Bestätigung der Schöpfungsidee sah. Nachdem diese Idee anfangs unter den Wissenschaftlern keine Anerkennung fand und man Lemaitre zum Teil verspottete, wurde er im Dezember 1940 aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen an die Päpstliche Akademie der Wissenschaften berufen. Auf einer Tagung im November 1951 befürwortete die Päpstliche Akademie der Wissenschaften Lemaitres Theorie. Papst Pius XII. sprach am 23.11.1951 vor den Mitgliedern der Akademie und erklärte in einem abschließenden Vortrag, daß der mit dem Urknall zeitlich festlegbare Anfang der Welt einem göttlichen Schöpfungsakt entspränge. Die Ergebnisse "moderner Wissenschaft", auf die sich Papst Pius XII. beruft, wurden so mit der kirchlichen Doktrin zusammengeführt.   

Eine von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft an alle höheren Schulen ausgelieferte umfangreiche Denkschrift „PHYSIK – Themen, Bedeutung und Perspektiven physikalischer Forschung, ein Bericht an Gesellschaft, Politik und Industrie“ im Jahre 2000 enthielt den Satz: „Die Urknall-Kosmologie ist gewissermaßen die moderne, physikalische Version der Schöpfungsgeschichte.“

Der Vatikan lädt regelmäßig Wissenschaftler in die päpstliche Residenz nahe Rom in Castel Gandolfo ein, um über Themen wie Schwarze Löcher und den Urknall zu diskutieren.

Soviel zu der Frage, wie sehr theoretische Astrophysik und Religion, genauer Katholische Kirche und theoretische Astrophysik auf einer Linie sind.

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Vergleicht man obigen zensierten Kommentarinhalt mit anderen veröffentlichten Kommentaraussagen zu diesem Blog-Beitrag, dann bekommt der Leser ein "gutes" Gefühl dafür, wie perfide Herr Pössel Leser täuscht, wenn er u.a. suggeriert, er würde an einem offenen Meinungsaustausch interessiert sein.

Das Problem mit Herrn Pössel ist im Kern einfach zu verstehen. Er beschreibt sich als meinungsfreundlichen Blogger, siehe exemplarisch hier, der nur in berechtigten Ausnahmen zensiert. Doch die vermeintlich notwendige Zensurmauer wird von ihm auch dann errichtet, wenn er mit Sachargumenten von Kommentatoren konfrontiert wird, die ihn als kompetenten Wissensvermittler in Frage stellen oder wenn von Kommentatoren klar formuliert wird, daß seine Sicht der Dinge sehr unvollständig ist.

 

 

Aspekte der Versuchsanordnung(en)

Da die Versuchsergebnisse von „standardmenschlichen“ Erwartungshaltungen der Probanden grundsätzlich nicht befreit werden können, ist die emotionale Projektion auf den Experimentator inhärent.

Hintergrund: Es stellt sich grundsätzlich die Frage, warum jemand einen Artikel generiert und warum jemand einen Artikel kommentiert. Fernab von idealisierter Wissensvermittlung, als eine Art gemeinschaftsnützlichen Dienstes, ist das Hauptmotiv realistischer gesehen schlicht Egozentrik. Herr W möchte auch mal etwas schreiben, Herr S möchte auch mal etwas kommentieren. Egal was. Hauptsache es ist öffentlich wahrnehmbar. Verständlicher Weise wird/wurde diese Haltung auf mich übertragen. Artikelschreiber und Kommentatoren unterstellen mir (unausgesprochen): Ich möchte auch mal etwas „sagen“.

Ja aber letztendlich nein, so ist das mit der (Massen-)Theorie zur Wirklichkeit. Ich besitze diese, von den Blog-Artikel-Autoren und Kommentatoren defizitäre Selbstdarstellungsform im Rahmen der geschilderten Selbstversuche nicht.

Zum Verständnis: Mich interessieren hier primär analytisch-methodische Aspekte der Meinungsbildung sowie Methoden der Meinungsunterdrückung. Zu diesem Zweck kommentiere ich Aussagen der Autoren und Leser.  

 

Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang auch die Vorgehensweise vieler systemtreuer Blogbetreiber gegenüber Systemkritikern, wenn diese systemkritische Kommentare zulassen. Es existiert meist ein signifikanter Unterschied zwischen dem suggerierten Anspruch, den Blogbetreiber auf Grund ihrer akademischen Ausbildung und verfassten Artikel "einwerfen", und der „Qualität“ ihrer Kommentatoren. Wobei hin und wieder starke Zweifel aufkommen, ob die "akademischen Blogbetreiber", neben dem gelernten, rein faktischen Wissen im Sinne der Systemphysik, eine eigene nennenswerte logisch-formale Denk-Ebene erreichen können. Die »Blog-Kommentar-Epigonen« fühlen sich dazu berufen, ihr meist rudimentäres Wissen mit allerlei Emotionen und Beleidigungen gegen Alternativdenker in Kommentarfeldern auszuschmücken.

Konkretes Beispiel: Blogger wie Florian Freistetter dulden konkrete Beleidigungen der Kommentatoren gegen Alternativdenker. Ein Kommentator mit dem Alias Stephan schreibt:

Wenn jemand sagt “Bilden Sie sich Ihre Meinung” wie es Unzicker in einer Zwischenüberschrift tut, ist völlig klar, wes’ Geistes Kind derjenige ist…Nichtwissenschaftler, Esoteriker, kompletter Spinner, aggressiver Verunglimpfer menschlichen Geistes. Weiß jemand, wie es kam, daß diese Person Physiklehrer werden durfte und ob er es noch ist? Falls ja, kann man was dagegen machen?

Quelle Freistetter zeigt keine Reaktion…

Was wenig überraschend ist, denn er selbst hat in einem Erwiderungskommentar Herrn Unzicker bereits dahingehend identifiziert, Freistetters Kommentar an Holon:

@Holon: ” Herr Freistetter stellt in der Einleitung den Autor eines Artikels vor und macht dabei im Subtext schon sehr deutlich, was für ein Spinner das sei. Nur im Subtext? Da hätte ich wohl deutlicher werden müssen

Seit 2008 betreibt Florian Freistetter beim Wissenschafts-Blog-Portal ScienceBlogs das Blog Astrodicticum simplex. Freistetters Blog ist das erfolgreichste deutschsprachige Wissenschaftsblog und kommt pro Monat auf rund 400.000 Seitenaufrufe.  

Freistetter mag sprachliche Entgleisungen, die nicht im Affekt geschehen, sondern geplanter Bestandteil einer „Strategie“ sind. Florian Freistetters Buchtitel „Newton – Wie ein Arschloch das Universum neu erfand.“ geht uns alle an. Denn hier impliziert die gezielte Sprachverrohung auch einen generellen Angriff auf Andersdenkende, der insbesondere im Bereich der Naturwissenschaften nichts zu suchen hat. Das Freistetter und der Verlag die Betitelung Arschloch nicht verwendet hätten, wenn Newton eine lebende Person wäre, sollte in letzter Konsequenz Freistetter keine Erleichterung, sondern deutlichen Ärger mit uns Lebenden bringen.

Das Herr Freistetter Herrn Unzickers (Buch-)Erfolg [Vom Urknall zum Durchknall] nicht mag spiegelt seine Buchrezension samt Kommentarbereich wider. Das geht soweit, daß Herr Unzicker folgenden Erwiderungs-Kommentar an den Kommentarschreiber SingSing schrieb:

SingSing,
ich beschäftige mich hauptsächlich mit Physik und habe daher wenig Zeit für Sie.
Aber ein paar Ratschläge:
1. Wenn Sie was wollen, dann treten Sie mit Ihrem Namen auf.
2. Wenn Sie zuviel Zeit haben, dann recherchieren Sie die Dinge, die Sie interessieren.
3. Wenn Sie glauben es interessiert jemanden, dann berichten Sie hier darüber.
4. Machen Sie dabei möglichst keine Fehler. Sonst lesen Sie sich am besten in die Begriffe “falsche Tatsachenbehauptung”, “Unterlassungsanspruch” und “üble Nachrede” ein
.

Genauso funktioniert die Blogger-Welt der Systemphysik. Akademisch ausgebildete Apologeten heizen ihren Fans ein, die sich dann an Systemkritikern austoben können. Es ist eine weit verbreitete Mischung aus nichts wissen aber alles toll finden, die sich in vielen Köpfen eingenistet hat. Die Psychologie der Masse(n) wird hier von web-lokalen Meinungsführern (Blogbetreibern) instrumentalisiert um Systemkritiker auf einem modern-medial inszenierten bedenklich schlechten menschlichen Niveau niederzumachen.

Wenn das nichts hilft, folgt die Löschung kritischer Kommentare. Wie so etwas konkret aussieht und worum es mir (minimalistisch) geht, verdeutlichen die folgenden Löschaktionen.  

Meinen ersten Kommentar vom 24.12.2018 zum Thema menschengemachten Klimawandels veröffentlicht Herr Freistetter, nachdem er diesen erst einmal ganz alleine (Moderation) ansehen konnte. Da fiel ihm wohl auf, daß er mich als Klimawandelleugner identifizieren könne und dies führte zu seinem Erwiderungskommentar am 25.Dez.2018:

@Dirk: “Zum Mitdenken: Warum heißt Grönland „Grünland“? “ Bitte sehr. Ansonsten bitte ich die Klimawandelleugner bitte, ihren Unsinn anderswo abzuladen. Hier gibts genug passendere Plätze. [Ich habe hier aus Übersichtsgründen die explizit angegebenen Links in die Wörter eingebettet]

Da ich kein Klimawandelleugner bin und meine sachliche Ausführung im folgenden Kommentar zu seinem Erwiderungskommentar, Herrn Freistetter als - "sagen" wir mal - etwas überreizten Aktivisten aussehen lassen,  hat er diesen Kommentar nicht veröffentlicht. Das bedeutet, Leser der Blog-Artikel-Kommentare sehen nur noch die letzten Worte des Blog-Herrn.  

Von Florian Freistetter zensierter Kommentar [Link-Aktivierung führt im Zensurfall zur" letzten" Blog-Browserposition] vom 25.12.2018

Herr Freistetter,

bezüglich meines Kommentares, woraus schließen Sie, daß ich ein Klimawandelleugner bin?

Sprache ist für einige Mitmenschen offensichtlich zu abstrakt. Wenn ich schreibe: Zum Mitdenken: Warum heißt Grönland „Grünland“? dann steht es dem Leser dieser Frage frei, seine Meinung und gegebenenfalls Informationen in einem Erwiderungskommentar kundzutun. Ich gehe davon aus, daß Sie nicht bestreiten, daß es eine mittelalterliche Warmzeit (https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Warmzeit)  gegeben hat, warum sollte Grönland davon ausgeschlossen gewesen sein?

Beschränken Sie sich auf sachliche Argumente und vermeiden Sie Spekulationen und Begriffe wie »Unsinn« (insbesondere als Autor und Moderator, Stichwort Diskussionskultur).

Ich stelle die einfache Frage, ob der jetzige Klimawandel in erster Linie menschengemacht ist und verweise darauf, daß die Beobachtungszeitspannen zu klein sind, um diese Frage jetzt zu beantworten. Was das Gros der »Klimaforscher« und die daraus resultierende Volksmeinung anbelangt, da gibt es zahlreiche (wissenschaftliche) Beispiele, die die Expertenmeinung und die abgeleitete „Massenmeinung“ im Nachhinein als unvollständig bis komplett falsch identifizier(t)en. Auf Wunsch hätte ich einige, die mir spontan einfallen. Aber bevor Sie meinen Kommentar mit dem Argument, dieser wäre off-topic beladen nicht veröffentlichen, äußern Sie explizit den Wunsch, ich solle Beispiele nennen.

Aus meiner optionalen Sicht ergibt sich analytisch die Frage, sollte es einen menschengemachten Klimawandel geben, was ist dann die effektivste Maßnahme diesen möglichst zu reduzieren. Die Antwort auf diese Frage liegt vor (siehe meinen Kommentar vom 24.Dezember mit Linkhinweis). In diesem Sinne sind die jetzigen und geplanten Maßnahmen uneffektiv.

Da Sie es in Ihrem Artikel erwähnt haben, einige Worte zur gelebten Realität im Rahmen der jüngsten Klimakonferenz in Polen.

Die verabschiedeten Regeln sind kein “Muss”, sollen aber durch “Naming and Shaming” (“Nennen und Beschämen”) wirksam werden, indem entsprechende Länder bei Verletzungen öffentlich angeprangert werden. Siehe die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz in Kattowitz 2018 (https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Klimakonferenz_in_Kattowitz_2018)

Bei genauer Sicht wurde neben Absichtserklärungen rein gar nichts beschlossen, was im Fall der Zuwiderhandlung sanktioniert wird. Im Englischen sagt man dazu in einfacher Sprache „Talk is cheap“..

Zur Erinnerung, was Absichtserklärungen wert sind…und wie die Realität aussieht…

„Für unsere Welt eine Schicksalsfrage. Daher stehen wir zum Pariser Klimaabkommen. Es geht um Vertrauen und es geht um Verlässlichkeit.“ So Angela Merkel im November 2017. Statt eines Rückganges ist die CO2-Emission auf einen historischen Höchstwert angestiegen.

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Am Rande bemerkt: War es eher zufällig oder ideologisch folgerichtig, daß gerade DER SPIEGEL einen Blogger wie Florian Freistetter „aufgreift“, genauer 2014 „aufgriff“, um eine heile Welt der Wissensvermittlung zwischen Forschern und Laien zu präsentieren? …

 

 

 

Aspekte methodischer Zensur

Zur Unart, daß diverse Blogbetreiber Kommentare nach ihren zeitlichen Vorstellungen veröffentlichen oder zensieren. Das bedeutet, der Kommentarschreiber verfasst einen Kommentar, den er auf die scilogs-Ebene hochlädt. Dieser Kommentar wird dann erst „freigeschaltet“ und erscheint als Kommentar, wenn der „Blog-Herr“ dies wünscht.

Die Ergebnisse sehen dann so aus: Der angegebene Zeitpunkt der Kommentarveröffentlichung stimmt nicht. Denn das Datum und die Uhrzeit beziehen sich nicht auf den Zeitpunkt der Kommentarveröffentlichung, sondern auf den Zeitpunkt, als der Kommentar auf die Scilogs-Ebene hochgeladen wurde. Sollte (m)ein kritischer Kommentar veröffentlicht werden, erfolgt nicht selten „zeitgleich“ bereits der Erwiderungskommentar des Autors. Das suggeriert fälschlicherweise, daß (m)ein kritischer Kommentar manchmal für einen Tag oder länger bereits unkommentiert wahrnehmbar war.

Das Szenario sieht aus meiner Erfahrung, methodisch betrachtet, immer gleich aus. Der Blogbetreiber schreibt einen Artikel, der unkritisch Standardmodellansichten vermittelt. Die Themen behandeln theoretische und/oder experimentelle Fragmente beispielsweise im Bereich der Theoretischen Physik, aktuell zum vermeintlich menschengemachten Klimawandel oder auch Autorenansichten zu gesellschaftspolitischen Themen.

Eine weit verbreitete Methode ist die, daß zwar der erste kritische Kommentar veröffentlicht und vom Artikelautor erwidert wird, aber der nächste Kommentar, der sich auf den Erwiderungskommentar des Autors bezieht, dann – gleichfalls für die Kommentarleser nicht wahrnehmbar – gelöscht wird. Ein Beispiel. Mit dieser Maßnahme wird suggeriert, daß der kritische Kommentarschreiber keine weiteren Argumente mehr vorbringen kann oder möchte, aber die Möglichkeit im Prinzip hätte. Das ist eine perfide Art der Täuschung und Zensur. Diese Suggestion wird auch noch dadurch unterstützt, daß andere kritische Kommentare diverser Kommentatoren erscheinen. Doch vielen kritischen Kommentaren fehlt es nicht selten an Präzision und Sachrelevanz. Der Autor hat sozusagen „leichtes“ Spiel mit diesen Kritikern. In meinem Fall ist das auf Grund meiner formalen Kenntnisse und langjährigen Beschäftigung mit Theoretischen Modellen problematisch(er).

 

 

 

 

Ein anderer (gelöschter) ursprünglicher Kommentar zu dem Blogbeitrag Wie schnell wir durch die Zeit reisen beginnt mit den Worten

Herr Schulz,

es ist alles andere als trivial, Raum und Zeit als physikalische "Gegenstände" zu betrachten. Raum und Zeit sind primär "Ordnungsmuster des Verstandes". Um aus diesen Ordnungsmustern Physik zu "erhalten", bedarf es phänomenologischer Betrachtungen und Erklärungen.

Ihre Ausführungen sind aber leider rein „technischer“ Natur. „Technisch“ im Sinne der zu Grunde liegenden Axiomatik. Was genau soll der Artikel nun anschaulich(er) erklären? Die Einbettung des Zeitbegriffes im Rahmen der SRT erfordert offensichtlich das Postulat einer Raumzeit. Diese wird jedoch auch nicht durch vorliegenden Artikel anschaulich(er).

Sie schreiben in Ihrem ersten Kommentar …“Dass die Kritiker das verstehen, erwarte ich nicht…“

In Ihrem Artikel steht nichts außer Aspekten, die seit Bestehen der RT bekannt sind. Was genau erhoffen Sie sich? Nachplapperer-Zustimmung Ihrer Fans und eine weitere Kommentar-Kaskade »formalismusbefreiter Gegner«?...

Auch der zweite Kommentar*, der sich auf die Löschung des primären Kommentares bezieht, wurde hier von dem Blog-Autor Joachim Schulz gelöscht.

*Herr Schulz, wenn Sie schon meinen Kommentar [24.November 2018 22.53Uhr] zu Ihrem Blogbeitrag löschen, dann wäre es zumindest angebracht, Ihre Zensur zu erwähnen. Es reicht sinngemäß: Kommentar 24.November 2018 22.53Uhr von Dirk Freyling gelöscht.

So haben die kommentarinteressierten Leser die Möglichkeit sich ein Bild von Ihren Aktivitäten zu machen.

Insgesamt ist es naiv zu glauben, daß Ihre Zensurmaßnahme unerwähnt bleibt.

Es geht in einem größeren Bild um die grundsätzliche Frage, wie Propagandisten der Systemphysik mit substanzieller Kritik umgehen. Das werde ich mit Sicherheit an anderer Stelle zeitnah dokumentieren. Ihre heimliche Zensurmaßnahme steht in keinem guten Licht. Ihre heimliche Aktiv-Form der Meinungsunterdrückung gehört öffentlich zur Schau gestellt. Gehen Sie davon aus, daß ich über diverse Möglichkeiten verfüge, dies nachhaltig für eine größere thematisch interessierte Öffentlichkeit letztendlich sichtbar zu machen.

Nochmals: Ihre Zensurmöglichkeit und Ihre aktive Zensur ist Ihr »Ding«. Machen Sie, was Sie für richtig halten. Aber klären Sie Ihre Leser darüber zumindest minimalistisch auf.

Das Herr Schulz auch diesen Kommentar für Leser „unsichtbar“ machte, leuchtet aus seiner Sicht durchaus ein, da er offensichtlich keinerlei Fragen aufkommen lassen möchte, schon gar nicht zu seinen Zensurmaßnahmen.

Und Herr Schulz kann es nicht lassen. Er schreibt immer wieder Artikel zu dem gleichen Thema. Was ist der erkenntnistheoretische Wert, was ist der praktische, realphysikorientierte Wert dieser Artikel? Bezeichnend ist seine eigene Antwort: …“Wir reden hier über die Theorie, nicht über ein konkretes Experiment. Nichtmal über ein Gedankenexperiment. Ich bitte, das zu respektieren.“  

Updates zu Blog-Aktivitäten und Zensurmaßnahmen des Herrn Joachim Schulz

5. Dezember 2018 …„Nach ein paar Beschwerden im Blog habe ich mich nun entschlossen, Kommentarregeln aufzustellen“…

Und vorher gab es keine? Also, worum geht es eigentlich? Herr Schulz bietet u.a. um Verständnis, daß er aus Zeitgründen vom ihm durchgeführte Kommentar-Zensur nicht anzeigen kann…siehe Joachim Schulz Kommentarregeln  

24. Mai 2019

Meinen ersten Kommentar vom 24.05.2019 (13.26) veröffentlicht der Blogger Joachim Schulz, nachdem er diesen erst einmal ganz alleine (Moderation) ansehen konnte.

Das Schulz diesen überhaupt veröffentlichte, hat ursächlich damit zu tun, daß er in einem Blogbeitrag von Laura Arndt bereits von mit als Zensor benannt wurde (siehe dort) und ich u.a. folgendes in diesem Kommentar zu Laura Arndt's Beitrag anmerkte:   

..."Hier schließt sich der Kreis. Frau Arndt braucht nicht weit in die Ferne zu schweifen um einen wesentlichen Aspekt „moderner“ Wissensvermittlung wahrnehmen zu können. »Standardmodellfreundliche«, wie Joachim Schulz, Herr Honerkamp, Herr Päs, Herr Pössel, …schreien geradezu mit »ihrer Apologetik« nach Kritik(ern) und „moderieren“ dann bei Bedarf Kritik(er) im Blog-Artikel-Kommentarfeld, meist für den Artikel-Leser nicht wahrnehmbar, nach „Belieben weg“.

Zur Kenntnisnahme: Ich werde zumindest in den nächsten Tagen den Versuch unternehmen, Ihren Blog-Artikel Der Strom der Erkenntnis zu kommentieren. Sollten Leser keinen Kommentar von mir in Ihren Kommentarfeldern zeitnah finden, … na, Sie wissen schon, woran so etwas dann höchstwahrscheinlich gelegen hat…"

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Es fiel ihm wohl auf, daß er mit (Gegen-)Sach-Argumenten nicht weit kommen würde. Sein Erwiderungskommentar reduzierte sich auf Polemik, insbesondere unternahm er den Versuch mich als naiv-unwissend zu diskreditieren, und einer “Sachantwort”, die als solche in sich gegenstandslos ist.

Darauf hin habe ich am 24. Mai 2019 um 22.17 Uhr einen zweiten Kommentar* (#comment 37088) auf die Scilogs-Plattform hochgehalten. Dieser wurde von Herrn Schulz nicht veröffentlicht. Damit suggeriert er, daß ich mich ja äußern konnte (Erstkommentar) aber keine Antwort auf seinen Erwiderungskommentar abgeben kann oder möchte. Diese Art von methodischer Kommentarzensur ist besonders perfide. Nun, hier das, was Herr Schulz als zensurwürdig befunden hat:

 

22.17 Uhr 24.Mai 2019
*Herr Schulz,

da Sie meinen Kommentar veröffentlicht haben, kann sich zumindest der einigermaßen themeninformierte Kommentarleser selbst ein Bild davon machen, daß Ihr Erwiderungskommentar keinen Bezug zu meinen Aussagen enthält. Sie haben meine Ausführungen unter Punkt 1 nicht verstanden, wollten diese nicht verstehen oder Sie haben möglicherweise nur fragmentarisch gelesen.

Was Sie auch immer zu Ihrer Kommentarerwiderung in vorliegender Form veranlasste, Ihr Versuch mich als jemand mit einem oberflächlichen Wissen darzustellen, scheitert bereits daran, daß jeder, außer offensichtlich Sie, verstehen kann, was ich zur Masse, den Konstituenten und zur Kollisionsenergie in Relation zur unbestimmten Energie geschrieben habe. Daß ich mit unbestimmter Energie Translationsenergie oder/und Bindungsenergie meinte, ergibt sich aus dem Kontext.

Zumindest kenne ich jetzt Ihr “Argumentationsniveau”. “Danke” für diese prompte Einschätzungsmöglichkeit.

Halten wir soweit fest,

zu Punkt 1) Außer Polemik kein Argument Ihrerseits, wie freie Parameter, variable Kopplungskonstanten, nicht detektierbare Theorieobjekte usw. zu rechtfertigen sind. U.a. keine Antwort auf die Frage, wie Sie mit der Tatsache umgehen, daß in Beschleunigerexperimenten gemäß Gesamtenergie und selektiver Energiedetektion ruhemasse-relevant nur Bruchteile der eigentlichen zu untersuchenden Ladungsträger zur Kollision gebracht werden.

zu Punkt 2) Ihr wikipediaähnlicher-Auszug beantwortet nicht die Frage, wie aus dem Standardmodell Elektromagnetismus abgeleitet wird. Wenn Sie Ihren Gedanken näher betrachten, wird Ihnen auffallen, daß Sie nicht erst die Elektroschwache Theorie einführen müssen, um etwas aus der QED im Hinblick auf das Austauschteilchen Photon abzuleiten. Elektromagnetismus wird zwar von der QED behandelt aber phänomenologisch nicht erklärt. Das Grundproblem beginnt u.a. mit der Tatsache, daß auch die elektrische Ladung ein Sekundärbegriff ist und das Photon, wie ich bereits andeutete, je nach Theorieansatz entweder als Objekt-Entität (gleichfalls als Sekundärgröße respektive Sekundarbegriff) oder beispielsweise in der Elektroschwachen Theorie als „Mischung“ mathematisch generiert wird.

______________________________________________________________

 

 

 

 

Am Rande bemerkt

Ansprüche an »erkenntnistheoretische Verbindlichkeiten« müssen so hoch wie möglich sein. Es geht nicht um die sinnlose Frage, was (physikalische) Wahrheit ist, denn ein Denkmodell ist eben nur ein Denkmodell. Es geht aber sehr wohl um die ehrliche Frage, inwieweit ein gegenwärtiges Modell, beispielsweise zur Materiebildung, minimalistisch ist und zugleich eindeutige Lösungen liefert. Diese Frage ist stets beantwortbar. In diesen Zusammenhängen sind plakative Fragen… ob Spezielle Relativitätstheorie (SRT) und Allgemeine Relativitätstheorie (ART), Quantenmechanik (QM) und allgemein Quantenfeldtheorie(n) (QFTn) als Denkmodelle "richtig" oder "falsch" sind, irrelevant. Denn die Frage müsste im Einzelfall lauten, inwieweit ein Denkmodell konsistent ist und erkenntnistheoretisch wertvolle Antworten geben kann. Wenn wir über SRT, ART, QM und QFTn "reden", dann reden wir bei genauer Sicht ausschließlich über mathematische Konzepte und im "Kern" über axiomatische Randbedingungen. Es ist sinnleer ein axiomatisch begründetes Konzept in Frage zu stellen. Die fundamentalen Probleme der Standardmodelle kommen u.a. mit den theoriebedingten Näherungen und Idealisierungen, sowie inkonsistenten Erweiterungen und willkürlichen Zusatzannahmen. Keines dieser Denkmodelle liefert näherungsfreie Lösungen zur Materiebildung. SRT, ART, QM und QFTn sind nicht korrespondierend und auf Grund der postulierten theoretischen Implikationen wortwörtlich unvereinbar*. [*Hier wird gegenargumentiert, daß z.B. die Dirac-Gleichung eine "Synthese" von SRT und QM darstellt. Warum das realobjektorientiert nicht der Fall ist, siehe hier.] .  

Glaubenspsychologische Aspekte

Es ist nahezu sinnlos einem Relativitätstheoriebefürworter argumentativ-kritisch gegenüberzutreten, so wie es sinnlos ist, einem Relativitätstheoriegegner zu erklären, daß Teilaspekte der RT zumindest als "Reflexionskeime brauchbar" sind. In keinem Fall werden von den Protagonisten der gespaltenen Lager Argumente realisiert. Das liegt nicht daran, daß (m)eine Argumentation schwierig ist und meist auch nicht darin begründet, daß die Meinungsvertreter geistig nicht in der Lage wären, logische Schlüsse zu ziehen, es handelt sich vielmehr um eine fundamentale, emotionale Ablehnung des "anderen Glaubens".

Was mich persönlich zu Tode langweilt, sind beispielsweise endlose Kommentardiskussionen zu Gedankenexperimenten die mit Beobachter-Uhren beginnen. Es scheint den Relativitätsgegnern nicht möglich zu sein, zu verstehen, daß auf Grund der "freien" RT-Parameter Zeitdilatation, (eindimensionaler) Längenkontraktion und geschwindigkeitsabhängiger (relativer) Massenzunahme im Rahmen der Theorie-Axiomatik die RT nie falsch sein kann. Das bedeutet aber eben nicht, daß die (S)RT realphysikalisch brauchbar ist. Brauchbar in dem Sinne, daß aus dem mathematischen Theorie-Konzept Berechnungen zur Materiebildung ableitbar wären.

Weiterführend: Der Sachverhalt, daß die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit in einem realobjektorientierten alternativen Denkmodell materiebildend eine radialsymmetrische Zustandsänderung "verkörpert" erschließt sich weder den RT-Befürwortern noch den Gegnern. Das liegt letztendlich daran, daß mit dieser Erkenntnis ein weit reichender emotionaler Bruch einhergeht, denn beide Lager verlieren mit dieser rational fassbaren Erklärung ihr "geistiges Spielzeug", alle sind Verlierer ihrer Standpunkte. Und nicht zu vergessen, die letzten 100 Jahre Systemphysik verflüchtigen sich wie einst die Phlogistontheorie.

 

Die Bevölkerungsexplosion fällt aus

Erscheinungsdatum: Sonntag, 23.06.2019

Desinformation und Ideologie eines akademisch Ausgebildeten namens Christian Stöcker, der als Professor Lernende unterrichtet ist exemplarisch der verkörperte Supergau demokratischer Bildungseinrichtungen. Das auch noch im Rahmen des SPIEGELS tun zu dürfen, sagt alles zum Zustand dieses (post-)Relotius-Blattes und dem Mainstream-Journalismus im Allgemeinen. Wie mittlerweile so oft, sind es die kritischen, realitätsnahen Kommentarschreiber, die die richtigen Schlüsse ziehen, Fakten benennen und den Artikel-Autor als vollkommen ideologisiert und komplett realitätsfremd entlarven. Doch wer liest mehr als eine Artikelüberschrift, wer liest mehr als den Artikel? Das Propaganda-Blatt SPIEGEL als Garant für Desinformation grüsst täglich. Apropos Wunsch und Wirklichkeit in Hamburg. Wenn es denn etwas bringen würde, müssten sich die Verantwortlichen des Spiegels in Grund und Boden schämen. Doch diese sitzen erhobenen Hauptes eierschaukelnd in klimatisierten Räumen und halten das zubetonierte Hamburg für ein chices Shopping-Idyll mit zunehmend Obdachlosen, die als touristisch verwertbare Fotomotive die Reeperbahn schmücken. Zur Erinnerung, wie deutsche Wirklichkeit in Hamburg aussieht:   Elbphilharmonie, Kosten von 77 Millionen auf ca. 800 Millionen, geplanter Fertigungstermin 2010, Eröffnung Januar 2017. Sanktionen für die Verantwortlichen? KEINE. Und zum eigentlichen Zweck möge man Elbphilharmonie Klangprobleme googeln. Das ist Deutschland Anfang des 21.Jahrhunderts: Elitäre Versager, ideologisierte Journalisten, unfähige Konstrukteure, sachfremde Akademiker, verblödete Massen.

Zur Überbevölkerung: Um es auf den Punkt zu bringen. Was bringt die Masse Mensch? Nichts! Eine deutliche Verbesserung der Lebensumstände für Mensch und Natur erfordert eine deutliche Verminderung der Weltbevölkerung. Damit werden Raubbau, milliardenfache Verelendung, sadistische Massentierhaltung und menschengemachte umweltschädigende Maßnahmen, welcher Art auch immer, effizient und nachhaltig reduziert. Diese Zusammenhänge sind so einfach, daß auch nur der einfachen Sprache „Mächtige“, selbst Leseunfähige dies kognitiv verstehen könnten. Aber solange, allen voran Islam und Christentum, >»Überbrütung« als "Kampfmittel" einsetzen und Lehrende wie Stöcker existieren, wird diese Welt im Zustand geistiger Armut und körperlicher Verwahrlosung „dahinwachsen“. Wie die Realität des täglichen Bevölkerungswachstumswahnsinns aussieht, kann - ideologie- und emotionsfrei - aktualisiert jeder hier sehen.

Zum Zustand des SPIEGELs ein Kommentar von Wolfgang Bok in der NeuenZürcherZeitung vom 21. Juni 2019

 

 

Zensor Josef Honerkamp

Honerkamps Zensurmaßnahmen begannen mit der nachträglichen Löschung zwei meiner Kommentare [1] [2], die für (nachfolgende) Kommentarinteressierte nicht erkennbar ist. Warum er meinen diesbezüglichen Folge-Kommentar [3] vom 2.Februar 2019 veröffentlichte, bleibt sein Geheimnis. 

[3]

Herr Honerkamp,

zu Ihrer Kenntnisnahme teile ich Ihnen mit, daß ich Sie im Rahmen Ihrer Blog-Aktivitäten als weiteren Zensor zeitnah einpflegen werde. Siehe Moderner Zensurbetrieb

Zu Ihrem Verständnis

Wenn Ihnen meine Kommentarausführungen nicht gefallen, dann hätten Sie bereits zu Ihrem Blogartikel Die Vorsokratiker und die moderne Physik in einem Erwiderungskommentar darauf hinweisen können. Hier jetzt nachträglich zwei meiner Kommentare, ohne Hinweis zu löschen -bedeutet für den Leser nicht wahrnehmbar zu entfernen – verfälscht offensichtlich die Kommentardiskussion. Diese Art von Zensur ist strikt abzulehnen.

Sie schreiben am 1.Februar 2019 um 19.37 Uhr:

Ich werde demnächst jeden Kommentar in den Spam werfen, der nicht zum Thema gehört. Bei Verunglimpfungen Andersdenkender handele ich ebenso.

Meine, von Ihnen nachträglich gelöschten Kommentare, wurden zu einem früheren Zeitpunkt veröffentlicht (#17640 18.45 Uhr, #17643 19.27 Uhr).

Meine gelöschten Kommentartextinhalte verdeutlichen exemplarisch die Verdummung der Massen mittels populärwissenschaftlicher Artikel zum Thema Physik und Philosophie. Mein Hinweis auf die „streng“ wissenschaftliche Praxis, in der gleichfalls nachweislich im Rahmen des Theoriegebäudes inkonsistent und beliebig agiert wird, ist argumentativ schlüssig und gemäß den theoretischen Implikationen ist die propagierte Standardmodell-Wissenschaft nachvollziehbar falsch. Meine Ausführungen enthielten entsprechende Quellen, die jeder ohne mein Zutun selbst analysieren konnte.

Was ist Ihr Problem?

Sie stellen im Rahmen Ihres Blogbeitrages Thesen auf und versuchen Ihren subjektiven Eindruck zu vermitteln. Selbst der Wikipedia-Eintrag zeigt bereits Ihr Kernproblem auf…

Von den zahlreichen Schriften der Vorsokratiker ist keine einzige zur Gänze erhalten. Fast alles, was heute über ihr Leben und ihre Lehren bekannt ist, geht aus Schriften späterer antiker Autoren hervor, die entweder Äußerungen von Vorsokratikern zitieren oder deren Lehren zusammenfassend beschreiben oder kritisieren.

Sie beurteilen eine Situation im Wesentlichen auf Basis zeitferner Fremdautoren.

Statt auch nur im Ansatz sachorientiert Argumente gegen meinen Vortrag vorzubringen, löschen Sie. Sie haben zwei Fehler gemacht. Sie verwechseln mich mit dem üblich emotional beladenen Kommentator, der auch mal etwas schreiben möchte. Und Sie unterschätzen die Möglichkeiten der modernen Kommunikation. Wie und was Sie hier, für den Leser nicht sichtbar, zensiert haben, wird an anderer Stelle öffentlich „zur Schau“ gestellt.

Ob Sie nun primär ignorant sind oder was auch immer Sie antreibt, mich interessieren jedenfalls u.a. analytisch-methodische Aspekte der Meinungsbildung sowie Methoden der Meinungsunterdrückung. Bereits wenige informative, aufklärende Maßnahmen, ohne die Zensur-Souveränität als solche zu verlieren, sorgen für Transparenz. Die weit verbreitete, derzeitige Praxis der „Meinungsregulationen“ ohne Konkretisierung von „Entfernungsgründen“, sprich kommentarlose, für den Leser nicht erkenntliche Zensur, sowie u.a. die Nichtangabe von quantitativen Verhältnissen sind Charakteristika totalitärer Strukturen.

Tipp (für Kommentatoren): Da jederzeit Onlineinhalte seitens der Blog-Autoren und der Redaktion modifiziert und gelöscht werden können, empfehle ich jedem Kommentator entsprechende Kommentare als Screenshot und html-Seite abzuspeichern, sobald diese öffentlich sind.

Am Ende meines Kommentares gönne ich mir mal etwas Emotion: Offensichtlich können Sie auch diesen Kommentar löschen. Und bitte…verschwinden wird dieser aber nicht. Sie gewinnen diese von Ihnen konstruierte lokale Meinungsschlacht. Aber Sie gewinnen nicht den Informationskrieg, den Sie mit Zensur befeuern. Plakativ formuliert: Sie sind ein braver Soldat des herrschenden Meinungs-Systems, ich bin ein autarker, zeitreicher Aufklärer. Was glauben Sie, wen Vorsokratiker bevorzugen würden? Abschließend habe ich eine Leseempfehlung für Sie: Die Psychologie der Massen von Gustave Le Bon.

 

Von Josef Honerkamp nachträglich gelöschte Kommentare [1] und [2]...

[1]

@fossilium [31.Januar 20.09Uhr], [1.Februar, 17.21Uhr],

daß mir (thematisch) keiner beisteht, ist für mich „Alltag“.

„…Herr Freyling erhält überhaupt keine Antworten, Widerspruch zu seinen Sachaussagen sowieso nicht“…

Meine langjährigen Beobachtungen und Erfahrungen zeigen, daß eine grundsätzliche Diskussion zu konkreten Ausführungen vermieden wird. Das Problem ist, daß der Vortrag der Verfechter quantenfeldtheoretischer Betrachtungen hier und da nachweislich so falsch ist, daß eine Sach-Diskussion (mit mir) nur zu einer unwiderruflich öffentlichen Konkretisierung des theoretischen Mißstandes führen würde. Also hüllt man sich in Schweigen und verbreitet schulmäßig auf allen Ebenen wissenschaftlichen Nonsens. Siehe exemplarisch folgende Ausführungen…

»Fake News« sind Standardprogramm der populärwissenschaftlichen Berichterstattung

Beispiel: Robert Gast* schreibt in dem Spektrum der Wissenschaft-Artikel Krise im Kern des Protons: …“So rätseln Physiker seit Jahrzehnten, woher genau der Spin des Protons kommt. Diese quantenmechanische Eigenschaft, die man sich stark vereinfacht als Drehung um die eigene Achse vorstellen kann,“…
Das ist eine fatale Falschaussage! Insbesondere unter dem Aspekt, daß sie Leser aus “didaktischer” und wissenschaftlicher Sicht bewusst in die Irre führt. Der quantenmechanische Spin** hat rein gar nichts mit einer Eigendrehung zu tun. Es wäre die Aufgabe eines Wissenschaftsmagazines, dies unmissverständlich klar zu stellen.

**”Einfach” ausgedrückt besagt das quantenmechanische Postulat: Der quantenmechanische Spin hat nichts mit einer Rotation zu tun und ist (nichts weiter als) eine notwendige aber vollkommen unbegründete (sprich ohne realphysikalische Anschauung) Eigenschaft, die rein mathematisch generiert wird (vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld mit vier Dirac-Matrizen). Er entsteht aus keiner Bewegung, sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.

Ein Fazit: Die omnipräsenten, “sachbefund-pathologischen” Beschreibungs-Prozeduren herrschender Physik(-Didaktik) mittels Begrifflichkeiten, wie Spin oder Spin-Bahn-Kopplung suggestiv an realphysikalische Objekte gedanklich “anzukoppeln”, die Masse besitzen, Raum einnehmen und rotieren, ist seit Einführung der Quantenmechanik schizophren. Aus dieser Betrachtung folgt, daß alle theoretischen Ausführungen und Berechnungen zu Spin-Wechselwirkungen (“Spin-Bahn-Kopplung”, Feinstruktur, Kernspin-“Hüllen-Drehimpuls”,…) keine Anschaulichkeit besitzen. Es sind lediglich – mehr oder weniger – komplexe Rechenvorschriften ohne Realobjekt-Anbindung.

*Robert Gast (geboren 1984 Diplomphysiker Nebenfach Philosophie/ Redakteur für Spektrum der Wissenschaft) ist Preisträger 2013 des Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus
Dort heißt es u.a. …“Mit seinen fundiert recherchierten und spannend aufbereiteten Beiträgen gelingt es Robert Gast eindrucksvoll beim Leser Begeisterung und Neugier für Wissenschaftsthemen zu wecken. Er trägt damit wesentlich zur Vermittlung von Wissenschaft an eine breite Öffentlichkeit bei.“…

Gast‘s Aussage: …Diese quantenmechanische Eigenschaft, die man sich stark vereinfacht als Drehung um die eigene Achse vorstellen kann,“…ist ein Verdummungsakt. Es bleibt die Frage, ob er das zumindest für sich selbst realisiert. Es wäre interessant zu wissen, wie viele Physiker einerseits den quantenmechanischen Spin als Theorieparameter “verstehen” (müssten) aber in ihrer Vorstellung stets unterbewusst selbst an (Realobjekt-)Drehungen denken.

Übrigens Herrn Gasts Redaktionsleiter Dr. Daniel Lingenhöhl ist noch sachfremder, als der ein oder andere Spektrum-Autor. Die Idee von Wissenschaft reduziert sich bei Herrn Lingenhöhl auf eine Objektphysik, die es seit mehr als 90 Jahren (Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik von 1927) nicht mehr gibt. In einem Artikel zum Protonenradius Anfang Oktober 2017 „schwirren“ Myonen wie Bienen um die Blüte. Aber hey, Hauptsache der Redaktionsleiter konnte auch mal was „Mechanisch-Biologisches“ zum Thema absondern. Offensichtlich werden wiederholt Leser mit unwissenschaftlichen »persönlichen Ansichten« verdummt, bis auch die Letzten glauben, was sie glauben sollen, ohne auch nur im Ansatz etwas zu wissen.

Allgemeinverständlich: Da es weder in der Quantenmechanik noch in den Quantenfeldtheorien realphysikalische Objekte gibt und auch keine Real-Objekt-Bewegungen auf Kreisbahnen existieren, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, sofern man konsistent, formal-logisch denkt. Fakt ist: Es wurde noch nie ein quantenmechanischer Spin gemessen, es wird auch in Zukunft kein quantenmechanischer Spin gemessen. Gemessen wird stets ein magnetisches Moment, dem mathematisch ein quantenmechanischer Spin zur Berechnung angeheftet wird.

Was sollen Philosophen dazu sagen? Ist die (unerwartete) gezielte wissenschaftliche Verdummung nicht deutlich „schlimmer“ als politisch motivierte Falschaussagen?

Viel bedenklicher noch als Gasts populärwissenschaftliche Märchen (und davon gibt es auf Spektrum und ZEIT mittlerweile einige) sind jedoch die „streng“ wissenschaftlichen Ausführungen zum (nicht existenten!) Spin der Quarks. Siehe weiteren Kommentarbeitrag.

[2]

Dirk Freyling   1. Februar 2019 @ 19:27

Der nicht vorhandene Spin der Quark
Die erste Annahme war, bedingt durch die theoretischen Vorgaben Mitte der 1960er Jahre, daß im Bild des SM der postulierte Protonenspin sich zu 100% aus den Spinanteilen der Quarks zusammensetzt. Diese Annahme wurde 1988 bei den EMC-Experimenten nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil, es wurden sehr viel kleinere, sogar mit Null verträgliche Anteile gemessen ( ∆∑ = 0.12 ± 0.17 European Muon Collaboration). Die Quark-These von fermionischen Spin-1/2-Teilchen wurde experimentell nicht bestätigt. Hier hätte man aus wissenschaftlicher Sicht die “Quark-Idee” experimentell basierend, argumentativ überprüfen müssen. Man kann diesen verpassten (möglichen) Wendepunkt gar nicht genug “strapazieren”.

Auch die folgende, zweite „Annahme“ der Theoretiker, daß die ins Leben gerufenen Gluonen zum Protonenspin beitragen, ergab nicht das gewünschte Ergebnis. In der dritten, derzeit aktuellen Theorie-Fassung sollen Quarks, Gluonen und deren dynamisch-relativistische Bahndrehimpulse im Ergebnis fein säuberlich den Protonenspin ausmachen.

Zur Erinnerung: Quarks sind keine Teilchen, weder im phänomenologischen noch im quantentheoretischen Sinne, da sie nicht als isolierbare Partikel bzw. Zustände auftreten. Gluonen (Austauschteilchen) und dynamisch-relativistische Bandrehimpulse sind postulierte Folge-Theorie-Objekte bzw. postulierte Wechselwirkungen, ohne direkte Nachweismöglichkeit. Für Quarks selbst wurde die Nichtnachweisbarkeit als physikalische Eigenschaft festgelegt, siehe Confinement-These).

Was den stark theoriebeladenen experimentellen Teil der postulierten relativistischen Quarks-„Bahndrehimpulse“ angeht, siehe z.B. die populärwissenschaftlichen Ausführungen zum COMPASS-Experiment. Zur Computersimulation siehe exemplarisch The nucleon spin and momentum decomposition using lattice QCD simulations …Man beachte trotz der ergebnisorientierten Berechnungen die enormen Fehlergrenzen, wenn man in einem größeren Bild diese beispielsweise mit den Fehlergrenzen für magnetische Momente vergleicht (Doppel-Penning-Falle, QED).

Bei genauer Betrachtung besitzt diese 2.Nachkorrektur den Vorteil, daß das Ergebnis im Rahmen der Gitter-Eichfeld-Theorie und Konstrukten, wie postulierten “Pionenwolken”, rein algorithmisch in Großrechner-Anlagen “errechnet” wird und aus Sicht der SM-Gläubigen nicht falsifiziert werden kann. Es wird also solange “kombiniert”, bis das gewünschte Ergebnis iterativ vorliegt. Aber selbst diese, an den Haaren herbeigezogene Maßnahme, rechtfertigt offensichtlich keine Klassifizierung der Quarks als Fermionen. Denn egal wie konstruiert das asymmetrische Ensemble aus nicht beobachtbaren postulierten Theorieobjekten und Wechselwirkungen auch immer annonciert wird, die Quarks selbst werden dadurch nicht zu Spin-½-Teilchen-Entitäten.

Einfache Frage: Mit welcher Berechtigung werden Quarks als Spin-½-Teilchen “vorgestellt” ?

 

Insgesamt hatte ich mir die Frage gestellt, warum Honerkamp überhaupt wieder bloggt. Sein Kommentar vom 8.Februar 2019 gibt die Antwort. 

…“Die Argument ist ganz klar: Weil man für eine solche Diskussion weit ausholen muss. Und das tue ich ja gerade. Na gut, etwas könnte ich überspringen. Aber ich habe ein Konzept, das ich nun für ein Buch vervollständigen möchte, und das ziehe ich nun durch.“…

Salopp formuliert, ...egozentrisch ergebnisorientiert analytisch: Er instrumentalisiert die Kommentatoren, indem er beispielsweise mögliche Fremderkenntnisse und Widersprüche dieser auf- und einarbeitet, bevor er sein Buch fertig stellt.

In der Sache wäre er ein leichter „Meinungsgegner“, wenn er nicht, wie jüngst für alle seine Blog-Artikel (teils nachträglich) eingeführt, im „Moderatorenmodus“* agieren würde. Der „Moderatorenmodus“ macht offensichtlich (s)eine Zensur „leichter“. Kritische Kommentare können bereits, für den Leser zu keinem Zeitpunkt wahrnehmbar, „rausgefiltert“ werden.

* Exemplarisch: „Nach den Erfahrungen mit den Kommentierungen der letzten beiden Blogbeiträge habe ich diesen Blog auf den Moderations-Modus umstellen lassen. Ich bitte Sie dringend, hier Kommentare nur zu dem Thema des aktuellen Blogbeitrags anzumelden. Auch sollten Sie das der Höflichkeit halber unter Ihrem richtigen Namen tun. Im anderen Fall erlaube ich mir, den Kommentar nicht zu genehmigen. Dies gilt auch für die früheren Blogbeiträge.“

Seine Kommentar-Aussagen…

„…Die Art, sich ohne Vertiefung in das, was frühere Physiker und Philosophen gedacht haben, und sich aus eigenen Erfahrungen oder dem, was man irgendwo aufgeschnappt haben, eine Weltsicht zusammen zu basteln, um diese dann vehement und apodiktisch zu vertreten, schätze ich gar nicht. Da wird die Verwirrung doch nur noch größer. Frau Hossenfelder sollte sich mal für die Geschichte der Physik interessieren, dann sähe sie das Zusammenspiel von Theorie und Experimentalpysik ganz anders.“…

sind leicht zu kontern, sofern »man« auch die historisch mathematischen Beweggründe und Entwicklungen kennt und im Kommentarfeld benennen dürfte.

Über die Egozentrik Frau Hossenfelders kann man geteilter Meinung sein. Das Honerkamp ihr unterstellt, Sie würde sich eine Weltsicht zusammenbasteln, ist nichts weiter als Polemik. Ich bin mir nicht sicher, ob Honerkamp in der Tiefe Hossenfelders Ausführungen – beispielsweise auf ArXive.org  hauptsächlich zur Quantengravitation (siehe https://arxiv.org/a/hossenfelder_s_1.html) - versteht. Sie ist bestens geeignet, Formalismen kritisieren zu können, was Sie ja auch aktuell aktiv macht, siehe ihren Blog http://backreaction.blogspot.com/. [Der Widerspruch ist aus meiner Sicht zu Frau Hossenfelder dadurch begründet, daß das Konzept der Quantengravitation ähnlich realobjektfeindlich mathematisch „gestrickt“ ist, wie das der Teilchenphysik.]

 

Ein Josef Honerkamp Zensur-Akt des Monats Mai 2019

Zu seinem Blog-Beitrag Physikalische Theorien: Eine Übersicht vom 19.Mai 2019 verfasste ich folgenden Kommentar*, den ich um 22.37 Uhr auf die Scilogs-Ebene hochlud. Honerkamp's Blog ist auf "Moderation eingestellt". Kommentare erscheinen erst, wenn Herr Honerkamp diese frei gibt. Herr Honerkamp hat nachfolgenden Kommentar nicht veröffentlicht.

*Zensierter Kommentar [#comment-18207]

Ergänzende Bemerkungen zum Überblick Physikalischer Theorien

1) Einen inhaltlichen Überblick über die Standardmodelle der Physik findet sich „unter“ Review of Particle Physics der Particle Data Group. Dort sind neben experimentellen Methoden und Theoriebeschreibungen der derzeitigen Teilchenphysik, grundlegende Informationen zu  Quarks, Neutrinos, Formfaktoren, … sowie Informationen zu („noch“) hypothetischeren Teilchen, wie beispielsweise Leptoquarks oder Axionen zu finden. Astrophysikalische „Konzepte“, kosmologische Parameter, experimentelle Tests von Gravitationstheorien etc. Des Weiteren werden (apparative) Aspekte der Beschleuniger-Physik, Monte-Carlo-Simulationen und vieles mehr vorgestellt. Die Particle Data Group (PDG) ist eine internationale Kollaboration, die eine ausführliche Zusammenfassung der Teilchenphysik und verwandter Bereiche der Kosmologie bietet.

2) Bemerkung zum SM-Sprachgebrauch

Teilchenphysiker benutzen generell den phänomenologisch falschen Begriff Zerfall (decay), obwohl sie Umwandlungen meinen. Zerfall würde bedeuten, die Zerfallsprodukte waren (allesamt) Bestandteile des Zerfallenden. Dem ist aber nicht so, zumindest nicht im Rahmen der theoretischen Implikationen und Postulate des Standardmodells der Teilchenphysik (SM). Beispiel: Ein (freies) Neutron zerfällt nicht in die Bestandteile Elektron, Proton und Antielektroneutrino, sondern Theorieobjekte wandeln sich um, da das Neutron nach Auffassung des SM nicht aus Elektron, Proton und Antielektroneutrino besteht. Das bedeutet: Ein Neutron wandelt sich gemäß postulierter Substruktur und postulierter Bestandteile in andere Bestandteile zu einem Proton, Elektron und Antielektronneutrino (und "Energie").

3) Die Aussage das SM ist eine Vereinheitlichung von elektrischer, schwacher und starker Wechselwirkung ist diskussionswürdig. Es handelt sich bei genauer Sicht vielmehr um eine „Addition“ der drei Theorieansätze Quantenelektrodynamik (QED), Quantenchromodynamik (QCD) und elektroschwacher Theorie (ES) (die aus schwacher und elektromagnetischer Wechselwirkung konstruiert wurde). Das es sich nicht um eine Vereinheitlichung sondern um eine Kombination ("Addition") handelt, verdeutlichen u.a. die mathematischen Darstellungen in Form der Lagrange-Dichten, siehe Lagrangian (field theory), übrigens, der deutsche Wikipedia-Beitrag ist diesbezüglich fast aussagelos. Ein Problem des SM ist aus erkenntnistheoretischer Sicht die große Anzahl freier Parameter, derzeit 25 und die große Anzahl postulierter, nicht direkt meßbarer Theorieobjekte, derzeit ~ 60.

4) Was denken Pioniere der Teilchenphysik über die „heutige“ Teilchenphysik respektive über das „heutige“ Standardmodell der Elementarteilchenphysik. Wobei „heute“ hier etwas grob gefasst mit dem Beginn des 21.Jahrhunderts startet. Ein Statement des Physiknobelträgres des Jahres 1976 Burton Richter aus dem Jahre 2006 beinhaltet eine klare Antwort.

Burton Richter äußert u.a.: „Für mich ist etwas, was heute für die am weitesten fortgeschrittene Theorie der Teilchenphysik gilt, nicht wirklich Wissenschaft. Als ich mich kürzlich mit drei angesehenen Theoretikern auf einem Podium befand, konnte ich der Gelegenheit nicht widerstehen zu diskutieren, was ich als Hauptproblem in der Philosophie hinter der Theorie sehe, die scheinbar in eine Art metaphysisches Wunderland übergegangen ist. Vereinfacht gesagt, scheint es sich bei vielen der aktuellsten Theorien um theologische Spekulationen und um die Entwicklung von Modellen ohne überprüfbare Konsequenzen zu handeln…“

Quelle: Theory in particle physics: Theological speculation versus practical knowledge Physics Today October 2006

 

 

SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT online

Die – für Leser nicht wahrnehmbare - Artikel-Zensur ist weit verbreitet. Autoren und Redaktionen vermitteln zwar gerne die Botschaft, Leser könnten ihre Meinungen frei äußern, doch diese Freiheit endet hier und da, insbesondere wenn argumentative Kritik vorgebracht wird, die die Artikel-Aussagen und letztendlich die fachliche Qualifikation des Autors in Frage stellt. Wie öffentlich nicht wahrnehmbare Zensur konkret aussieht, verdeutlicht exemplarisch (auch) das Fall-Beispiel der Spektrum-Online-Zensur von Robert Gast, siehe meine Ausführungen »Axionen, Steilchen und artverwandt Spekulatives«. Das diese Zensur keine Ausnahme war, bewies Herr Gast dann auf eine besonders naive Art und Weise. Ich erhielt am 17.Dezember 2018 folgende E-Brief-Nachricht mit (Leserbrief-)Anhang...

Sehr geehrter Herr Freyling,

herzlichen Dank für Ihren Leserbrief! Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich erst jetzt antworte - wir kriegen viele Leserbriefe, und nicht immer finden wir Redakteure die Zeit, schnell zu antworten.

Danke auch für Ihre Zusammenfassung der Renormierungsproblematik. Sie geben die Sache aus meiner Sicht treffend wieder. Ich hoffe, ich habe es mit meinem Text geschafft, die faszinierende Diskrepanz zwischen Theorie und Messung der Higgs-Masse einem größeren Kreis an Interessierten zu vermitteln. Ich wäre hier und da gerne mehr ins Detail gegangen, etwa um den von Ihnen angesprochenen Aspekt der Regularisierung aufzugreifen. Irgendwann war dann aber der Komplexitätsgrad (und die Textlänge) erreicht, den (die) man an dem Thema interessierten Laien zumuten kann.

Wenn Sie mehr zur Renormierung lesen wollen: In unserer Februarausgabe 2019, die am 19. Januar erscheint, spielt sie erneut eine wichtige Rolle, in einem Text über die Strategie der "asymptotischen Sicherheit", mit der Wissenschaftler eine Quantenfeldtheorie der Schwerkraft entwerfen wollen.

Danke nochmals für Ihr Interesse und freundliche Grüße

Robert Gast

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Robert Gast

Redakteur / Editor

Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

Tiergartenstrasse 15-17 | 69121 Heidelberg | Germany

 

[Leserbrief-Anhang] : Mein Artikel-Kommentar

From: dfreyling@fastmail.net <dfreyling@fastmail.net> Sent: Sunday, November 11, 2018 8:54 PM To: Spektrum Leserbrief SDW Subject: Neuer Leserbrief Folgender Leserbrief wurde ins CMS aufgenommen ist aber noch nicht publiziert. zu: Am Ende der Natürlichkeit (1593996) von: Dirk Freyling (email: dfreyling@fastmail.net) Adresse: Berlin Darf veröffentlicht werden: Ja

Titel: Was uns der Artikel-Autor eigentlich sagen will oder ansatzweise vermitteln sollte. Text: In Quantenfeldtheorien werden Modelle durch die Lagrange-Dichte beschrieben. Diese enthält eine bestimmte Anzahl von freien Parametern, deren Zahlenwerte nicht durch die Theorie festgelegt sind, sondern experimentell bestimmt werden müssen. Im Grenzfall verschwindender Quantenkorrekturen (Bornschen Näherung), können viele freie Parameter direkt mit den physikalischen Größen, wie z. B. den Massen oder der elektrischen Ladung, identifiziert werden. Werden jedoch Quantenkorrekturen berücksichtigt, so wird der direkte Zusammenhang zwischen den freien Parametern der Lagrangedichte (den so genannten ”nackten“ (engl.: bare) Parametern) und den physikalischen Größen zerstört. Dies macht eine Redefinition (Renormierung) der Parameter und auch der Felder, notwendig. Im Verlauf der Berechnung des Zusammenhangs zwischen den „unphysikalischen“ und den physikalischen Parametern können Integrale auftreten, die divergieren. Die Art und Weise, wie die Konvergenz dieser Integrale gesichert wird, wird durch das Verfahren der so genannten Regularisierung festgelegt. Es ist essentiell, daß die auftretenden Divergenzen durch eine Redefinition der Theorieparameter absorbiert werden können, ohne dabei die Symmetrien der Theorie oder die Unitarität der Amplitude zu verletzen. Dies führt dazu, daß die freien Parameter der Lagrange-Dichte nicht direkt mit den Observablen identifiziert werden können, sondern dynamische, also energie- und skalen-abhängige Beiträge erhalten und in jeder weiteren Ordnung der Störungstheorie erneut mit den physikalischen Größen in Verbindung gebracht werden müssen. Bevor Felder und Parameter der Lagrange-Dichte renormiert werden können, müssen zunächst die bei der Berechnung der Schleifenintegrale auftretenden Divergenzen extrahiert werden. Prinzipiell würde eine Beschränkung der Energieintegration durch eine obere Grenze (engl.: cut-off) Λ (Lambda) bereits endliche Ergebnisse liefern, jedoch zerstört eine solche Beschränkung die Lorentz-Invarianz. Ein häufig angewandtes Verfahren ist die dimensionale Regularisierung, die Lorentz- und Eichinvarianz gewährleistet (Erhalt der inneren Symmetrien der Theorie)... Eine natürliche Wahl für Λ wäre dann Λ ~ mPlanck (Planckmasse). Berechnet man die Strahlungskorrekturen zu den Fermionmassen, dann erhält man daraus einen zum Logarithmus von Λ proportionalen Korrekturterm, der auch bei Λ ~ mPlanck nur wenige Prozent der ”nackten“ Masse ausmacht. Anders bei der Higgsmasse: Hier liefert die Strahlungskorrektur einen zu Λ proportionalen Anteil. Die Higgsmasse mH ~ 125 GeV/c² führt zu der Situation, daß sich die Strahlungskorrekturen und die nackte Masse auf 17 (siebzehn) Nachkommastellen genau aufheben (müssen)!!!

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Zum Verständnis, wie Zensur auch aussehen kann. Also ich schrieb am 11.November 2018 einen Kommentar zu dem Spektrum Artikel Am Ende der Natürlichkeit von Robert Gast, der mir dann ca. 5 Wochen später (!!!) am 17. Dezember 2018 (!?!) mitteilt, wie treffend doch mein Kommentar ist. Nun, sicherlich ist mein Kommentar zutreffend, aber das was Herr Gast in seinem Artikel kryptisch formuliert, dürfte niemand verstanden haben, deswegen habe ich ja auch meinen Kommentar geschrieben. Und obwohl der Status der Veröffentlichung JA ist, das bedeutet aus redaktioneller Sicht ist die Veröffentlichung ok, ist dieser bis heute nicht veröffentlicht! [Stand 31.12.2018] Was ist nun schlimmer, die Dreistigkeit des Herrn Gast und der Spektrum(s)-Redaktion oder deren Naivität im Umgang mit Lesern. Wie bereits erwähnt, Herr Gast und Spektrum der Wissenschaft mögen Zensur, siehe »Axionen, Steilchen und artverwandt Spekulatives«

 

Früh läßt sich erkennen: Populärwissenschaftliche Systempropaganda findet methodisch statt um sicher zu stellen, daß alles so bleibt wie es ist. Banalerweise bilden bei genauer Sicht existenzielle Versorgungsansprüche, Bequemlichkeit und Egozentrik der Protagonisten einen wesentlichen Teil der Motivation. Dazu gesellen sich irrationale Interpretationen. Man findet alles Mögliche an inkonsistenten Thesen, Theorieobjekten und postulierten Wechselwirkungen, nur eines findet man nicht, folgerichtiges Denken oder wie man sagt Logik.

Merke

Es ist eine vollkommen freiwillige Aktion einen Blog zu betreiben. Das Zulassen von Kommentaren obliegt ausschließlich dem Blogbetreiber und möglicherweise der Redaktion.

Entscheidet sich der Blogbetreiber für eine (Einzelfall-)-Kommentar-Zensur, so ist das im Rahmen des Blogbetriebes offensichtlich ohne Einflussnahme des Zensierten und ohne Mitsprachemöglichkeit der nichtzensierten Kommentatoren möglich. Besonders schwerwiegend ist eine für Leser nicht sichtbare Zensur. In diesem Fall wird der betreffende Kommentar schlicht zu keinem Zeitpunkt veröffentlicht. Ein Ergebnis: In den Augen der Leser wurde die Meinung des Zensierten ausgeblendet.   

Die weit verbreitete Praxis der „Meinungsregulationen“ sprich nichtsichtbare, kommentarlose Zensur, sowie das inhärente Fehlen der Angabe, wie viele Kommentare im Rahmen des konkreten Blogbeitrages zensiert wurden, sind Charakteristika totalitärer Strukturen. Die Tatsache, daß übergeordnet zu diesem Thema keine nennenswerte Kritik öffentlich zirkuliert, ist ein Indiz dafür, das sich undemokratisches Verhalten etabliert hat.  

Mein Anliegen:  Es geht übergeordnet um die Transparenz des öffentlichen Meinungsaustausches. In diesem Zusammenhang wünsche ich mir, ohne dass der Autor die Zensur-Souveränität aufgeben muss, dass zumindest die Zensurmaßnahme als solche vom Artikelautor im Kommentarbereich sichtbar gemacht wird. „Gut zu wissen“, wäre auch noch wie oft zensiert wird.  

 

»Gut zu wissen«

…“Hinweis der Redaktion: Spektrum der Wissenschaft und Springer Science+Business Media gehören beide zur Verlagsgruppe Springer Nature. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die Rezensionen. "Spektrum der Wissenschaft" rezensiert Titel aus dem Springer-Verlag mit demselben Anspruch und nach denselben Kriterien wie Titel aus anderen Verlagen.“… Quelle: Rezension von Was ist im Mikrokosmos los? von Michael Springer …Was von der Rezension zu halten ist, verdeutlicht der erste Kommentarbeitrag von Peter Müller…Ob es weitere kritische Kommentare gab, wissen wir nicht, da die Spektrum-Redakteure, wie geschildert, ohne für den Leser sichtbar, zensieren (können).

 

Spektrum der Wissenschaft online Leserkommentarzensur 2.Mai 2019 [12.44 Uhr]

Zur Verdeutlichung des Sachverhaltes habe ich meine Email* vom 3.Mai 2019 an einen der Artikel-Autoren folgend aufgeführt.

*Herr Tugendhat, Herr Müller,

aus welchen Gründen wurde folgender Kommentar* zu Ihrem Spektrum-Artikel Einsteins Aufstieg zum Superstar nicht veröffentlicht?

Dirk Freyling

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*Reduzierte Autorenwahrnehmung

Während viele namhafte Physiker an der Quantentheorie mitgewirkt haben, ist die Relativitätstheorie eindeutig Einsteins alleiniges Jahrhundertwerk.“

Diese Aussage der Artikel-Autoren ist schlicht falsch. Lorentz, Poincaré, Friedmann, Minkowski waren entscheidende Mitgestalter der Relativitätstheorie. Exemplarisch zur Erinnerung: Die vierdimensionale "physikalische Raumzeit" wurde nicht von Albert Einstein entwickelt sondern vom Mathematiker Hermann Minkowski (1864-1909). Minkowski hielt am 21.09.1908 in Köln auf der 80. Versammlung der Deutschen Gesellschaft der Naturforscher und Ärzte seinen Vortrag »Raum und Zeit«. In diesem Vortrag führt Minkowski die mathematischen Notationen ein, mit denen die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins zur Allgemeinen Relativitätstheorie erweitert werden kann. Übrigens: Einstein hielt weder Schwarze Löcher noch Gravitationswellen für möglich (siehe https://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1602/1602.04674.pdf). Darüber hinaus war er bis zu seinem Tod ein Gegner der Quantenmechanik.

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Update 4. Juni 2019

Am 2. Juni 2019 erhielt ich folgende Email:

 

Sehr geehrter Herr Freyling,

vielen Dank für Ihre Nachricht! Wir freuen uns natürlich, wenn unser Text zum Nachdenken und zum Austausch anregt. Trotzdem stehen wir zu unserer Aussage: Die Relativitätstheorie - und damit meinen wir in unserem Artikel über die Lichtablenkung vor allem die allgemeine Relativitätstheorie - ist Einsteins Verdienst. Dass er wie Newton auf den "Schultern von Riesen stand" steht außer Frage. Seine Erkenntnisse wären nicht möglich gewesen ohne die Vorarbeit anderer Physiker und Mathematiker.

Die heute gebräuchliche Darstellung mit Vierervektoren und 4x4-Matrizen (zum Beispiel für den metrischen Tensor) in der Relativitätstheorie geht zwar auf den von ihnen erwähnten Minkowski zurück; jedoch ist der physikalische Kern der allgemeinen Relativitätstheorie in Gestalt der Feldgleichung Einsteins Werk. Allenfalls der Mathematiker und Freund Einsteins Marcel Grossmann, mit dem er eng zusammenarbeitete, sollte erwähnt werden.

Der von Ihnen angesprochene Lorentz hat zweifelsfrei viel zur Mathematik und den Grundzügen der speziellen Relativitätstheorie beigetragen. Aber auch er war weit von dem Konzept der dynamisch gekrümmten Raumzeit. Poincaré, ein weiterer Name aus Ihrer Liste, war bei seinen Überlegungen zur allgemeinen Relativitätstheorie am nächsten dran, allerdings hatte er weder eine Feldgleichung oder etwas mathematisch Äquivalentes formuliert. Alexander Friedmann beschäftigte sich mit den Implikationen der allgemeinen Relativitätstheorie auf den Kosmos als Ganzes.

Viele würden im Zusammenhang mit der Urheberschaft den Mathematiker Hilbert erwähnen. Der Einstein-Hilbert-Prioritätstreit gilt jedoch von den Wissenschaftshistorikern (Renn et al.) als geklärt. Hilbert formulierte zwar ein mathematisches Äquivalent zur einsteinschen Feldgleichung - nämlich die Theorie als Wirkungsfunktional - doch nur deshalb, weil Hilbert mit Einstein in Kontakt stand, und Einstein unter anderem einen Vortrag an Hilberts Wirkungsstätte in Göttingen hielt. 

Quasi die gesamte Entwicklung der allgemeinen Relativitätstheorie und ihrer (Be-)Deutung lag bei Einstein. Natürlich stand er im Austausch mit anderen. Auch wenn er Schwarze Löcher für nicht möglich hielt und die Messung von Gravitationswellen für unmöglich hielt, so kann ihm keiner nehmen, die entscheidenden und bei weitem überwiegenden Teile der allgemeinen Relativitätstheorie geliefert zu haben.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Müller & Tim Tugendhat

 

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Dr. Andreas Müller

Chefredakteur “Sterne und Weltraum“

 

Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

Tiergartenstrasse 15-17 | 69121 Heidelberg | Germany

andreas.mueller@spektrum.de

http://www.spektrum.de

 

Spektrum Kompakt - Themen auf den Punkt gebracht.

www.spektrum.de/kompakt

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Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

Sitz Heidelberg

Registergericht Mannheim, HRB 338114

Geschaeftsfuehrer: Markus Bossle

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Darauf hin antwortete ich am gleichen Tag folgendes gleichfalls via E-mail:

 

Herr Mueller, Herr Tugendhat,

mein Leserkommentar stammt vom 2.Mai, meine Email bezüglich der Nichtveröffentlichung vom 3.Mai. Ihre Email erhielt ich heute (2.Juni 2019), also ziemlich genau einen Monat später.

Ihre (stark verspätete) "Antwort-"Email wirft Fragen auf.

i) Gemäß eines freien Meinungsaustausches hätten Sie respektive die Redaktion meinen Kommentar zeitnah veröffentlichen sollen und Ihre hier vorliegende E-Brief-Antwort als Redaktions-Erwiderungskommentar (darunter) öffentlich machen sollen. Was bezwecken Sie damit meinen Kommentar nicht zu veröffentlichen und nur mir (einen Monat später !) eine Antwort zukommen zu lassen?

ii) Ihre Artikel-Aussage „Während viele namhafte Physiker an der Quantentheorie mitgewirkt haben, ist die Relativitätstheorie eindeutig Einsteins alleiniges Jahrhundertwerk.“ ist in ihrer suggestiven Form stark diskussionswürdig - um es moderat zu formulieren -  und wenn man sich für richtig oder falsch entscheiden muß,  nach wie vor falsch.

iii) Sie haben meinen Leserkommentar nicht in Ihre Email eingefügt? Warum?

iv) Nachdem ein Leserkommentar erfolgreich auf die Spektrum der Wissenschaft Online-Plattform hochgeladen wurde, erhält der Kommentarautor folgende Nachricht:

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass dieser nicht direkt veröffentlicht wird. Wir behalten uns vor, diesen erst gegenzulesen, um einen Missbrauch unserer Seiten zu verhindern. Außerdem übernehmen wir keine Verantwortung für die Inhalte von Leserzuschriften.

Für Ihr Verständnis dankt die Redaktion

An welcher Stelle meines Kommentares[1] sehen Sie einen Missbrauch der Spektrum der Wissenschaft-Seiten?

v) Sie „zeichnen“ Ihre Email mit Ihren Namen und mit den Impressumsdaten von Spektrum der Wissenschaft. Gemäß eingefügter Impressumsangabe ist die vorliegende Email nicht „privater Natur“. Ist die Spektrum der Wissenschaft Redaktion über Ihr »Kommentar-Erwiderungs-Verhalten informiert?

Da Sie bis heute keinen einzigen Leserkommentar zum Artikel (Einsteins Aufstieg zum Superstar) veröffentlicht „haben“, gibt es für diesen Umstand nur zwei Möglichkeiten. Das Leserinteresse einen Kommentar zu schreiben war bis auf meinen Kommentar Nulloder Sie haben auch andere Kommentare zensiert.

Leider stellen Sie aus meiner Erfahrung, die ich zu ihrer Kenntnisnahme detailliert dokumentiert habe, keine Ausnahme dar. Auch diverse andere „Autoren-Kollegen“ von Spektrum der Wissenschaft verfahren nach gleichem Muster. Im Ergebnis lässt sich eine Zensur-Methodik erkennen. Wie würden Sie aus meiner Sicht damit umgehen?

Dirk Freyling

PS Merken Sie sich folgendes. Ich trete mit Klarnamen auf. Ich bevorzuge sachorientierte Aspekte im Meinungsaustausch. Das es auch ohne Zensur „geht“, verdeutlicht folgender Kommentar, siehe exemplarisch Artikelkommentar 2. zu „Schwarze Löcher in Gröss M“ von Janosch Deeg,  https://www.spektrum.de/news/schwarze-loecher-in-groesse-m/1395720 und seine Kommentar-Reaktion.

Ich erwarte Transparenz. Sollten Sie Kommentare löschen, dann lassen Sie die Leser wissen, wie viele Kommentare Sie, aus welchem Grund, gelöscht haben. Sollte Ihnen das nicht möglich sein, dann „eröffnen“ Sie erst gar nicht die Kommentaroption.

In dem Zusammenhang erinnere ich an iv) An welcher Stelle meines Kommentares[1] sehen Sie einen Missbrauch der Spektrum der Wissenschaft-Seiten?

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[1]Reduzierte Autorenwahrnehmung

„Während viele namhafte Physiker an der Quantentheorie mitgewirkt haben, ist die Relativitätstheorie eindeutig Einsteins alleiniges Jahrhundertwerk.“

Diese Aussage der Artikel-Autoren ist schlicht falsch. Lorentz, Poincaré, Friedmann, Minkowski waren entscheidende Mitgestalter der Relativitätstheorie. Exemplarisch zur Erinnerung: Die vierdimensionale "physikalische Raumzeit" wurde nicht von Albert Einstein entwickelt sondern vom Mathematiker Hermann Minkowski (1864-1909). Minkowski hielt am 21.09.1908 in Köln auf der 80. Versammlung der Deutschen Gesellschaft der Naturforscher und Ärzte seinen Vortrag »Raum und Zeit«. In diesem Vortrag führt Minkowski die mathematischen Notationen ein, mit denen die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins zur Allgemeinen Relativitätstheorie erweitert werden kann. Übrigens: Einstein hielt weder Schwarze Löcher noch Gravitationswellen für möglich (siehe https://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1602/1602.04674.pdf). Darüber hinaus war er bis zu seinem Tod ein Gegner der Quantenmechanik.

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Am 3. Juni 2019 erhielt ich darauf hin folgende Email

 

Sehr geehrter Herr Freyling

Die verspätete Antwort auf Ihre Zuschrift ist meine Schuld. Ich dachte, dass ich unser Antwortschreiben längst verschickt hatte; dass das nicht der Fall war fiel mir erst gestern auf. Bitte entschuldigen Sie die Verzögerung.

Im konkreten Fall mussten Herr Tugendhat und ich unsere gemeinsame Antwort abstimmen. Auch das kostet Zeit.

Unsere Redaktion erhält auf allen „Kanälen“ sehr viel Leserfeedback, ob als Brief, E-Mail, als Online-Kommentar, Tweet etc. Da bitte ich um Ihr Verständnis, dass es eine Weile dauern kann, bis wir reagieren.

Wir bemühen uns darum, alle Zuschriften zu beantworten, aber auch das kann aufgrund der Fülle der Leserbriefe nicht geleistet werden. Außerdem besteht kein Anspruch auf einer Veröffentlichung unserer Antwort.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Müller

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Dr. Andreas Müller

Chefredakteur “Sterne und Weltraum“

Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH

Tiergartenstrasse 15-17 | 69121 Heidelberg | Germany

andreas.mueller@spektrum.de

http://www.spektrum.de

 

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[Der Informationsvollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, daß, aus welchen Gründen auch immer, Spektrum-Artikel, wie vorliegend, mit der Option von Leserkommentaren und andere mit der Option einer Email-Nachricht der Leser an die Redaktion "ausgestattet" werden. Wenn Herr Müller also in seiner 2.Email schreibt: "Die verspätete Antwort auf Ihre Zuschrift ist meine Schuld".... dann suggeriert er, es handelt sich um eine Nachlässigkeit. Offensichtlich fehlt Herrn Müller jegliche Vorstellung bezüglich der intellektuellen Fähigkeiten meiner Person. Er hat nicht verspätet eine Email-Antwort verschickt, sondern ganz bewusst meinen Leserkommentar nicht veröffentlicht. Glücklicherweise bin ich zensurerprobt und fühle mich auch bei naiv-dreisten Versuchen der Zensoren Ihre Zensur zu relativieren nicht emotional betroffen.

Eine kurze Erwiderung auf diese Email des Chefredakteures Andreas Müller von "Sterne und Welten" der Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH sparte ich mir, da die Vermeidungstaktik des Herrn Müller leicht verständlich vorliegt. Ich "halte" fest: Der Chefredakteur Andreas Müller von "Sterne und Welten" zensiert Leserkommentare. Auffällig ist seine Naivität im "Nachgang", siehe E-Briefe, im Umgang mit dieser Zensur. 

 

 

 

Psychologie der Masse

Es ist nicht leicht einem Menschen, der zumindest im Kern einer Sache Realitätsnähe und Verhältnismäßigkeit erwartet, zu erklären, daß dem oft nicht so ist, insbesondere wenn es sich um wissenschaftliche Themen handelt. Aber: Alle verbreiteten Standardmodelle beinhalten Machtpositionen und Versorgungsstrukturen. Die Machthalter und Nutznießer werden alles tun um diese Zustände aufrecht zu erhalten. Diese Aussage bezieht sich nicht nur auf die Standardmodelle der Physik. Wirtschaftlich organisierter und wirtschaftlich orientierter Monotheismus, das Geldsystem, das Energiesystem weisen vergleichbare Erhaltungsstrukturen auf.

Zur Sache

Die "Zersplitterung der Materie" als Selbstzweck mathematischer Theorien und die zwangsläufige Zunahme irrelevanten Wissens, insbesondere in Form von unbeständigen virtuellen Teilchen, ist mittlerweile etabliertes Standarddenken. Statt in Vereinfachung endet dieses formale Postulieren und "Theorie-Verfeinern" offensichtlich nicht im Erkenntniszuwachs, sondern in wissenschaftlicher Beliebigkeit. 

Oft muß „die Brechstange ran“ oder „frei“ nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 - 1831):

Wenn die Tatsachen nicht mit der Theorie übereinstimmen, umso schlimmer für die Tatsachen.“

 

 

Exemplarisch DIE ZEIT hat sich in den letzten Jahren, so wie das Gros ähnlicher „Meinungs-Anbieter“,  zu einer regierungsfreundlichen, stark ideologisierten Propaganda-Zeitung entwickelt, die weit entfernt ist, von einem neutralen, berichterstattenden Journalismus. Mittlerweile sind es die Kommentatoren, sofern ihre Kommentare nicht zensiert wurden, die fehlende Quellenangaben im Artikel, größere Zusammenhänge und Analytisches von sich geben. Bei gesellschaftlich relevanten Artikel-Themen, insbesondere wenn diese sich mit der Flüchtlingspolitik befassen, wird oft die Kommentarfunktion deaktiviert.

Die Entscheidung einen konkreten Artikel, der sich mit gesellschaftsrelevanten Themen beschäftigt, nicht mit Kommentarmöglichkeit zu versehen, stellt ein komplex verschachteltes Problem dar, welches die demokratische Ordnung empfindlich stört. Ungesehen der Inhalte stellt sich argumentativ logisch die Primärfrage, warum ein gesellschaftsrelevanter Artikel nicht kommentierbar ist, wenn andere gesellschaftsrelevante Artikel jedoch kommentierbar sind. Hier ist es die Pflicht des Artikelverfassers und Pflicht der Redaktion präzise Gründe anzugeben, warum die Meinung der Leser nicht gefragt ist.

Die Scilogs-Blog-Ebene ist [Die]Zeit (online) und Spektrum der Wissenschaft (online) angeschlossen. Betrachtet man die Ausrichtung der Blogger im Bereich der „Glaubensbildung“ (Theoriefindung,…es darf gelacht werden), so trifft man auf eine weit verbreitete tendenziell unkritische Haltung. Blogger wie Heinrich Päs, Florian Freistetter, Joachim Schulz und Markus Pössel, verbreiten den Mythos gesicherter Erkenntnisse im Bereich der physikalischen Standardmodelle. Kritische Stimmen werden entweder mit Hilfe von „Blog-Epigonen“ oder vermeintlich wissenschaftlicher Argumentation, nicht selten emotionalisiert, attackiert. Am Rande bemerkt: Blogger wie Michael Blume propagieren Monotheismus. Im „Zweifelsfall“ werden kritische Kommentare, für den Leser nicht sichtbar, gelöscht.  

 

Der vorliegende Fall [1] ist ein typisches Beispiel für Kommunikations-Unfähigkeit und willentliche Unterdrückung Andersdenkender durch den Artikelautor.

Quelle: Kommentarbereich des Blogartikels Ist Religion ein Produkt der Evolution? Tagung in Marburg vom 19. bis 21.10.2018

Besonders perfide ist der Umstand, daß dieser suggeriert, jeder Leser könne seine Meinung äußern, sofern diese im Rahmen eines akzeptablen Diskussions-Rahmens liegt. Eine nachträglich differenzierte Ausformulierung des ursprünglichen Kommentares, die sich beispielsweise durch die Wahrnehmung anderer Kommentarmeinungen ergibt, ist dem Zensierten nicht mehr möglich.

Es hätte bereits „genügt“, wenn der Blogbetreiber folgenden Kommentar veröffentlicht: Der Kommentar von Dirk Freyling vom 26.August 2018 wurde zensiert.

Da dies nicht geschehen ist, wird suggeriert daß der Erwiderungskommentar [2] des Artikelautors unwidersprochen von @Dirk Freyling zur Kenntnis genommen wurde. Da im weiteren Kommentarverlauf Kommentarschreiber @DirkFreyling persönlich „ansprechen“, dieser aber nicht mehr antwortet, wird des Weiteren suggeriert, daß er kein Interesse an einer Diskussion hat.

[2] Dr. Michael Blume's Antwort-Kommentar vom 25.August 2018  23.28Uhr

Lieber @Dirk Freyling,

Sie sind jetzt sicher schon der 100te Rationalist, der hier vorbeispaziert und mal eben seine Privattheorie verkündet. Die nur leider seit Jahrzehnten überholt ist.

Denn Effekte wie die – von Darwin übrigens bereits zu Recht erwartete – höhere Kooperationsbereitschaft und die durchschnittlich erhöhte Kinderzahl unter religiös aktiven Menschen hat sich eben keiner ausgedacht, die sind empirisch beobachtet worden. Und zwar auch nicht erst bei Schriftreligionen, sondern sogar schon bei Jägern und Sammlern, vgl.:
https://www.spektrum.de/news/vom-nutzen-des-geschichtenerzaehlens/1524457

Extrem kooperative und kinderreiche Religionsgemeinschaften wie die Amish oder Haredim verschwinden nicht, wenn wir uns das wünschen oder einreden. Sie müssen sich also jeden Tag neu entscheiden, ob Sie weiter nur Ihren jeweiligen ideologischen Vorlieben nachlaufen wollen – oder auch mal dahin gehen, wo die Daten hinführen und die Erkenntnis beginnt. Und die Forschungen weisen längst weit über die x-te Version von “Steinzeitmenschen konnten sich Blitz und Donner nicht erklären” hinaus. Hier eine einfach zu lesende und kostenfreie Einführung zum “Homo religiosus”, eine einstige Titelgeschichte bei Gehirn & Geist:
https://www.spektrum.de/magazin/homo-religiosus/982255

Trauen Sie sich. Ich gebe zu, dass empirische Wissenschaften die eigenen Vorurteile ganz schön herausfordern können – aber es lohnt sich.

Ihnen alles Gute!

 

[1] Zensierter (Antwort-)Kommentar von Dirk Freyling vom 27.08.2018

Herr Blume,

Ihr territorialer Anspruch des hier und wer vorbeispazieren darf, ist menschlich. Sie markieren Ihr Revier und propagieren Ihre empfundene Wissensüberlegenheit mit den banalen, quellenangabefreien Worten, etwas sei seit Jahrzehnten überholt. Dies so zu demonstrieren entspricht Ihrem Charakter und Glauben aber nicht einer wissenschaftlichen Argumentation.

Erst einmal: Wenn Sie nicht möchten, daß Leser zu Ihrer Meinung konträre Zusammenhänge in Kommentarfeldern absondern, dann vermeiden Sie die Kommentarfunktion. Da es sich bei der geschichtlichen Aufarbeitung und Theoriebildung von Geschehnissen die lange zurückliegen nicht um reproduzierbare Laborexperimente handelt sondern um sehr vage Interpretationen frühgeschichtlicher Fragmente in Form von Gräbern, Höhlenmalereien, etc. dürfte bekannt sein.

Ihre Idee von (einer) Privattheorie basiert auf Ihrer persönlichen Wertung. Religion in die Nähe von Wissenschaft zu rücken scheitert schon an der Irrealität der Theorieobjekte. Ihr Verweis auf https://www.spektrum.de/magazin/homo-religiosus/982255 führt offensichtlich zu Ihrer eigenen Idee von Evolution und Glaube [Ihrer Privattheorie]. Bezeichnender Weise enthält der einzige Kommentar eine valide Kritik an Ihren Artikelausführungen.

Das Bewusstseinmachen der Auswirkungen der Überbevölkerung ist kein ideologisch geprägter Denk-Prozess. Amische und ultraorthodoxe Juden sind quantitativ im Verhältnis zu Christen und Muslimen nicht erwähnenswert. Was mag wohl Ihre Motivation sein, die Aufmerksamkeit auf diese religiösen Minderheiten zu lenken?

Was meine Denkmodell-Qualifikationen betrifft so antworte ich „kurz“ exemplarisch zum Thema männergemachte Glaubensmodelle und Frauenbild: Noch in den Dreißigerjahren des 20.Jahrhunderts glaubten die Bellonesen auf den Salo­moninseln, dass die einzige Funktion des Geschlechtsverkehrs das Vergnügen sei, und auch australische Ureinwohner kannten bis vor weni­gen Jahrzehnten noch nicht den Zusammenhang von Kopulation und Zeugung. Für sie war eine Frau einfach „ein Wesen, das während einer langen Zeit ihres Lebens in gewissen Abständen Kinder gebärt“.

Dass Mütter unter solchen Voraussetzungen eine herausragende Rolle spielten, ist leicht einsichtig. Sie schaffen menschliches Leben, sind fruchtbar wie die Natur. Diese unver­standene Fruchtbarkeit gebot Ehrfurcht, Verehrung. Die gebärfähige Frau und nicht der jagende Mann bildete den Mittelpunkt früh­menschlicher Gesellschaften, ihrer Kulturen. Die ältesten Plastiken (20 000 v. Chr.) zeigen selten Tiere und noch seltener Männer, sondern fast gesichtslose Frauenkörper mit riesigen Brüsten und breiten Becken. Die ver­meintliche Abhängigkeit der Frau vom Mann als Versorger, Schutzherr entstammt neuzeitlichem patriarchalischem Selbst­verständnis.

Lange hat man sich bemüht, die Existenz matri­archalischer Staaten bis hin zur absoluten Umkehr geschlechtsspezifischer Arbeits­teilung je nach Interessen­lage zu beweisen bzw. zu widerlegen. Doch fanden sich keine Hinweise, dass der Mutterkult anfangs nur von Frauen getragen und den Männern erst nachträglich aufgezwungen wurde. Die Männer teilten ihn wohl ganz selbstverständlich, und in vielen Kulturen tragen Priester noch heute Frauenkleider, wenn sie eine heilige Handlung vollziehen. Umso erschütternder muss auf den Mann die aus der Naturbeobachtung ge­wonnene Ahnung gewirkt haben, dass er an der Entstehung eines Kindes nicht unbeteiligt ist. Als Vater hatte er plötzlich nicht nur ein Recht an seinem Kind, sondern einen Nach­folger und - als die Entstehung von Eigentum die Zukunft über die eigene Lebenserwartung hinaus verlängerte - auch einen Erben. Fatalerweise gab es für den Mann nur eine Mög­lichkeit sicherzustellen, dass ein Kind auch sein Kind ist: Der in seiner Sexualität beschränkte Mann musste die sexuell weitaus potentere Frau zwingen, geschlechtlich ausschließlich ihm zur Verfügung zu stehen. Erst das Wissen um die Folgen sexuellen Vergnügens vollendete die Vertreibung aus dem Paradies, dem Ort der Unschuld. Was vorher nur Lust war, wurde zu einem sozialen Akt mit Folgen für Frau und Mann: Die Privatisierung sexueller Verhältnisse zwecks Gewährleistung einer Abstammungsgarantie führte zur Monopolisierung der Frau…

Die Infantilität der glaubensherrschenden Männer lässt sich gut am Beispiel des Männerkindbettes beschreiben. Herodot und andere Griechen beschrieben diesen absurden Versuch, weibliche Fruchtbarkeit zu imitieren, sich auch noch die Last des Gebärens anzueignen: Wenn die Frau entbindet, legt sich der Mann schluch­zend ins Bett, windet sich in eingebildeten We­hen, stöhnt, lässt sich pflegen und gilt - wie die Gebärende - bis nach dem ersten Bad als unrein. Sogar die Geschichte der Götter wurde um Männergeburten ergänzt: Hesiod berichtete von der Geburt der Athene aus dem Kopf des Zeus. Und nach späterer Überlieferung war Zeus sogar ein zweites Mal schwanger. Als ihn die thebanische Königstochter Semele, der er - wie üblich inkognito - ein Kind gemacht hatte, zwang, ihr seine wahre Identität zu enthüllen, tötete er sie, entnahm ihrem Leib den sechs Monate alten Embryo und pflanzte ihn in seinen Oberschenkel ein. Nach drei Monaten gebar er Dionysos…

Die Ehe, noch in homerischen Zeiten nicht auf einen Rechtsakt, sondern auf  den sozialen Tatbestand des Zusammenlebens gegründet und daher begrifflos, wurde erst durch die Ehegesetze des Perikles (541/50 v. Chr.) zu staatlichen Einrichtung, die freilich athenischen Bürgern und Bürgerinnen vorbehalten blieb. Doch fand sich bis heute kein Beweis, dass irgendein Athener je eine frei geborene Frau geliebt und nur aus Liebe geheiratet hätte. Auch gibt es keine Darstellung sexueller Aktivitäten von Ehepaaren. Die Ehe war nur eine Institution zur Erzeugung von legitimen Erben, Liebe spielte in ihr keine Rolle, die Rechte der Frau ähnelten den von Sklaven…

Quellen u.a. Martin Dannecker, Das Drama der Sexualität, Frankfurt 1987

Religiöser Glaube entspringt männergemachten Fantasien, der primär archaische Prinzipien erweitert. Dafür bedarf es keiner Einbindung in Evolutionsprozesse. Ich habe auch eine Buchempfehlung für Sie: Die »Privattheorie« von Richard Dawkins dargestellt in Form des Buches Der Gotteswahn (The God Delusion)

Dirk Freyling

 

 

Redaktionelle Auffälligkeiten der Spektrum.de Scilogs-Meinungsmutter

Die systemphysiktreue Spektrums-Redaktion respektive die systemphysiktreuen Autoren, sorgen dafür, daß mathematische Konzepte ohne physikalische Beweiskraft, insbesondere ohne Wechselwirkung und Nachweismöglichkeit, sprachlich so aufbereitet werden, daß die Frage der Theorieexistenzberechtigung in den Hintergrund rückt oder meist gar nicht gestellt wird.

Fehlende Kritikbereitschaft, fehlende inhaltliche Klarheit und eine - wie mir scheint -  „methodisch zwanghafte Neigung“, hochkomplexe mathematische Konstruktionen durch beliebige, mitunter wenig intelligente und teils inhaltlich unzulässige Vergleiche im Rahmen von populärwissenschaftlichen Artikeln den Lesern schmackhaft zu machen, verdeutlicht den Entwicklungs-Zustand der Wissenschaftsredaktionen und Blogger.

 

Robert Gast schreibt in Krise im Kern des Protons : …“So rätseln Physiker seit Jahrzehnten, woher genau der Spin des Protons kommt. Diese quantenmechanische Eigenschaft, die man sich stark vereinfacht als Drehung um die eigene Achse vorstellen kann,“…

Das ist eine fatale Falschaussage! Insbesondere unter dem Aspekt, daß sie Leser aus "didaktischer" und wissenschaftlicher Sicht bewusst in die Irre führt. Der quantenmechanische Spin hat rein gar nichts mit einer Eigendrehung zu tun. Es wäre die Aufgabe eines Wissenschaftsmagazines, dies unmissverständlich klar zu stellen.     

Zur Orientierung: Quelle: Kapitel 10.2 Diracsche Elektronentheorie 1928 Seite 10006  Zitat …“Denn der neue Drehimpuls hat mit dem, was man sich unter diesem Namen als mechanische Größe vorstellen kann, nichts mehr gemein. Er entsteht aus keiner Bewegung, sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.“…

"Einfach" ausgedrückt: Der quantenmechanische Spin hat nichts mit einer Rotation zu tun und ist sozusagen nichts weiter als eine notwendige aber vollkommen unbegründete (sprich ohne realphysikalische Anschauung) Eigenschaft, die rein mathematisch generiert wird (vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld mit vier Dirac-Matrizen).   

Die omnipräsenten, "sachbefund-pathologischen" Beschreibungs-Prozeduren herrschender Physik(-Didaktik) mittels Begrifflichkeiten, wie Spin oder Spin-Bahn-Kopplung suggestiv an realphysikalische Objekte gedanklich "anzukoppeln", die Masse besitzen, Raum einnehmen und rotieren, ist seit Einführung der Quantenmechanik schizophren. Aus dieser Betrachtung folgt, daß alle theoretischen Ausführungen und Berechnungen zu Spin-Wechselwirkungen ("Spin-Bahn-Kopplung" ► Feinstruktur, Kernspin-"Hüllen-Drehimpuls" ► Hyperfeinstruktur)  keine Anschaulichkeit besitzen. Es sind lediglich  - mehr oder weniger - komplexe Rechenvorschriften ohne Realobjekt-Anbindung.

Gast's Aussage: ...Diese quantenmechanische Eigenschaft, die man sich stark vereinfacht als Drehung um die eigene Achse vorstellen kann,“…ist ein Verdummungsakt. Es bleibt die Frage, ob er das zumindest für sich selbst realisiert. Es wäre interessant zu wissen, wie viele Physiker einerseits den quantenmechanischen Spin als Theorieparameter "verstehen" aber in ihrer Vorstellung stets unterbewusst selbst an (Realobjekt-)Drehungen denken.

Da es weder in der Quantenmechanik noch in den Quantenfeldtheorien realphysikalische Objekte gibt und auch keine Bewegungen auf Kreisbahnen existieren, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, sofern man konsistent, formal-logisch denkt. Fakt ist: Es wurde noch nie ein quantenmechanischer Spin gemessen, es wird auch in Zukunft kein quantenmechanischer Spin gemessen. Gemessen wird stets ein magnetisches Moment, dem mathematisch ein quantenmechanischer Spin zur Berechnung angeheftet wird.

 

Das derzeitige Artikeltagesgeschäft, sprich „artikelzufälliges“ Benennen und Aneinanderreihen von „etablierten“ Denkmodellfantasien und deren Erweiterungen, teils unter Zuhilfenahme nachweislich falscher Aussagen, ist "reine" Systemphysik-Propaganda.

Ein weiteres Beispiel...

e-Mail an Lars Fischer fischblog@gmail.com (vom 6.Juni 2018)
Wissenschaftsjournalist

[ cc an Prof. Dr. Carsten Könneker (Chefredakteur Spektrum.de) ]

Guten Tag Herr Fischer,

aus welchen Gründen wird mein Kommentar [1] vom 5.Juni 2018 zu Ihrem Artikel (Seltsame Neutrino-Anomalie bestätigt   nicht veröffentlicht?

 [1] Wunsch und Wirklichkeit  (14.12 Uhr    5.Juni 2018)

Ein Experiment braucht zu seiner Konzeption eine konkrete Fragestellung. Ist die Fragestellung das Ergebnis eines mathematischen Formalismus so ist das Versuchsergebnis entsprechend theoriebeladen. Wenn dann noch die messbaren Ergebnisse vorselektiert und nur indirekt mit den postulierten Theorieobjekten „verbunden“ sind, ist der Interpretations-Beliebigkeit nichts mehr entgegenzusetzen. Die so theorieinduzierte, „erfundene“ Wissenschaft ist dann nichts weiter als ein (dogmatischer) Einigungsprozess.

Auch für Neutrinos gilt: Es gibt keinen einzigen direkten Neutrinonachweis. Es handelt sich stets um stark theoriebeladene Versuchsergebnisinterpretationen.

... Gemäß dem Standardmodell der Elementarteilchenphysik (SM) „bedeutet“ Neutrinoforschung beispielsweise:

…Man misst die Ströme der Kaonen und Pionen und bestimmt indirekt den Fluss der Neutrinos…

Nun sind aber schon Pionen (π0, π -, π+)  und erst recht Kaonen (K+, K-, K0, K0) höchst konstruierte Gebilde (zum Erst-Verständnis siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Kaon, https://en.wikipedia.org/wiki/Pion) des Standardmodells.

Bedeutet: Die Anzahl der Existenzpostulate, wie Masse, Ladung, Spin, flavor(s), Lebensdauern und Quarkzusammensetzung ist bereits „beachtlich“. Die möglichen Umwandlungen ergeben „ vielfältige“ Wechsel-Wikungs-Spiel-Szenarien. Des Weiteren: Das neutrale Kaon ist nicht sein eigenes „Antiteilchen“, dies führt (allgemeiner) zu der Konstruktion der Teilchen-Antiteilchen-Oszillation (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Neutral_particle_oscillation) und das neutrale Kaon soll in zwei Formen, einer langlebigen und einer kurzlebigen Form existieren.

Daraus nun auf Eigenschaften „flavor-oszillierender Neutrinos“ zu schließen, potenziert die Beliebigkeit nochmals. Um das alles (reproduzierbar) zu verstehen, braucht man den absoluten Glauben an axiomatische Schöpfungen. Als Belohnung winkt dann jedoch der Freibrief, daß jedwedes Versuchsergebnis „erklärbar“ wird (…das wir bis dahin - in Verbindung mit der »experimentellen Seite« - grob geschätzt einige Dutzend weitere ergebnisorientierte Annahmen machen müssen,  … kümmert SM-Gläubige nicht).

Dirk Freyling

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Das "führende“ deutsche Populär-Wissenschafts-Magazin (Spektrum) sollte sich - im Rahmen erkenntnistheoretischer Forderungen – deutlich kritischer mit Modellfantasien auseinandersetzen. Denn der Wunsch, respektive die Forderung, dass sich Natur nach einem mathematisch formalen Diktat zeigen muß, ist aus rational logischer und erkenntnistheoretischer Sicht irreal.

Es wäre grundsätzlich hilfreich, wesentliche Aussagen zur Axiomatik „inhaltlich neutral“ in verstehbarer Sprache zu übersetzen, sowie einen geschichtlichen Überblick zu geben, der auch die dokumentierte Konfusion und Beliebigkeit der Theorieobjekt-Ansichten (mit der Zeit) nicht verschweigt. Das sind u.a. zentrale Aufgaben eines Wissenschaftsmagazins.

 

Meinungsschmieden der deutschen Nation

In Deutschland mit dem ZEIT- und SPIEGEL-Artikel beglückt und meinungsbewaffnet fühlt sich das Gros der Leser derart gut aufgeklärt, daß bei jeder Infragestellung sofort inhaltlich nichts sagend „zurückgeschossen“ wird: „Das stand in der ZEIT!“ „Das stand im SPIEGEL“ Das stand in „SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT“

Nur zu dumm, daß die Redakteure und Autoren mit rudimentärem Wissen sich gerne an SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT online orientieren, dessen Redaktionsleiter Dr. Daniel Lingenhöhl noch sachfremder ist, als der ein oder andere SPIEGEL-Autor. Die Idee von Wissenschaft reduziert sich bei Lingenhöhl auf eine Objektphysik, die es seit 90 Jahren (Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik von 1927) nicht mehr gibt. In einem Artikel zum Protonenradius Anfang Oktober 2017 „schwirren“ Myonen wie Bienen um die Blüte. Aber hey, Hauptsache der Redaktionsleiter konnte auch mal was „Mechanisch-Biologisches“ zum Thema absondern. Offensichtlich werden wiederholt Leser mit unwissenschaftlichen »persönlichen Ansichten« verdummt, bis auch die Letzten glauben, was sie glauben sollen, ohne auch nur im Ansatz etwas zu wissen.

Wer schreibt denn sonst noch so, in den Hauptstrommedien, beispielsweise zu Postulaten der Einstein-Friedmann-Gleichungen und assoziierten Messtechniken im postulierten Differenz-Meßbereich von 10-22?

Ein exemplarischer ZEIT-Artikel namens Whoop, whoop, Nobelpreis! und deren Autoren sagen mehr als 1000 allgemeine, kritische Worte.

Dagny Lüdemann Biologin, die auch Französisch studiert hat, Leiterin der Ressortgruppe Wissen und Digital …“ Seit 2008 schreibe ich begeistert für ZEIT ONLINE über die Natur in all ihren Facetten – von der Mikrobe, die uns krank macht, bis zum Universum, aus dem ko(s)mische Wellen kommen. Seit 2011 leite ich das Ressort.“…

Sven Stockrahm Wissenschaftsjournalist, Redakteur im Ressort Wissen ZEIT ONLINE…“Seuchen, Naturkatastrophen, Gesundheit, Drogen und Sex: Vor allem damit beschäftigt sich Sven Stockrahm für ZEIT ONLINE.“…

Whoop, whoop, Nobelpreis!

Gravitationswellen nachgewiesen. Einstein hatte recht. Drei Physiker erhalten dafür jetzt den Nobelpreis. Warum war dieser Fiepston noch gleich die Jahrhundertentdeckung?

Von Dagny Lüdemann und Sven Stockrahm      3. Oktober 2017

 

FAZIT: Der Artikel bereitet auch die, die „einfache Sprache“ noch nicht benötigen, auf diese vor.

…“ Es gab einen Wumms im All, der so gewaltig war, dass die Wellen der Erschütterung eine Ewigkeit später noch messbar waren.“…

Anerkennung von einer Biologin und einem Wissenschaftsjournalisten zu einem Thema, das selbst der ordinäre Diplomphysiker "nicht wirklich" versteht. Hut ab, vor soviel Redaktionsumsicht und Autorenkompetenz. Gratulation an die ZEIT-Führung, die offensichtlich Qualitätsjournalismus nur noch als ein Relikt vergangener ZEIT irgendwo im Archiv beherbergt. Fragen oder Kritisches zur theoriebeladenen Messung kommen eh nicht vor. „ZEIT kann Vollzug melden“: Die Leser sind wieder einmal erfolgreich verblödet worden und freuen sich darüber. Die Kommentar-Epigonen danken der Redaktion, siehe dort...

 

 

Nicht nur offensichtliche Apologeten, wie Joachim Schulz, Heinrich Päs, Markus Pössel, halten wenig von (meinen) kritischen Kommentaren, es sind auch vermeintlich systemkritische Protagonistinnen, wie Sabine Hossenfelder. Letztere zensiert Kommentare in Ihrem Blog, wie beispielsweise (m)einen vom 26.Nov.2018 13.12 Uhr:

…”Fundamental contradictions exist at the theoretical basis of the Standard Model of particle physics, which, despite better knowledge, are not corrected. An example:

The nonexistent spin of quarks and gluons

A landmark, far-reaching wrong decision was made in 1988.

The first assumption was, due to the theoretical specifications of the mid-1960s, that in the image of the SM the postulated proton spin is composed to 100% of the spin components of the quarks. This assumption was not confirmed in 1988 in the EMC experiments. On the contrary, much smaller, even zero-compatible components were measured (ΔΣ = 0.12 ± 0.17 European Muon Collaboration). The quark thesis of fermionic spin-1/2 particles was thus refuted. From a scientific point of view, the "quark idea" would have had to be experimentally based, argumentatively "buried". With what justification are quarks "imagined" as spin-1/2-particles?

Also, the second assumption that the gluons contribute to the proton spin did not yield the desired result. In the third, current version of the theory, quarks, gluons and their dynamical-relativistic orbital angular momentum generate the proton spin.

On closer inspection, this second readjustment has the “advantage” that the result in the context of the lattice gauge theory and constructs, such as "pion clouds", algorithmically "calculated" can’t be falsified. But even this purely theoretical based measure obviously does not justify classification of the quarks as fermions. No matter how constructed the asymmetrical ensemble of unobservable postulated theoretical objects and interactions is advertised, the quarks themselves were never "measured" as spin-1/2 particles.”…

Frau Hossenfelder lebt in ihrem Dilemma, daß sie einerseits ausgewählte Aspekte der Systemphysik kritisiert und auf der anderen Seite genau diese Systemphysik alternativlos betreibt und von dieser sprichwörtlich lebt. Ihre Artikel auf arXiv.org reihen sich ein in die Masse ähnlicher arXiv-Artikel. Des Weiteren hat Frau Hossenfelder einen generellen Hang zur Selbstdarstellung, wie ihre youtube-Videos, siehe exemplarisch »Trostpreis« zeigen. Sie möchte um jeden „Preis gesehen werden".  

Frau Hossenfelder ist sozusagen in Ihren Meinungen zu den Aussagen der Standardmodelle „gespalten“. Mal findet sie die Aussagen falsch und nichts sagend, dann wieder sind diverse Probleme nicht der Rede wert. Grundsätzlich gilt, daß, was Sie denkt, ist richtig. Das zu jeder Meinung Gegner und Befürworter existieren, ist ja nichts Neues. Aus wissenschaftlicher und erkenntnistheoretischer Sicht, sind jedoch subjektive Meinungen über physikalische Zusammenhänge kategorisch abzulehnen, da letztendlich eine realphysikorientierte Beschreibung stets in Einklang mit der Beobachtung stehen muß und eine Meinung mit dieser Wissens-Normforderung kohärent ist oder nicht. Frau Hossenfelder betreibt und glaubt an Quantengravitation, wie es Ihr passt, was Ihr nicht passt, wird mitunter grobsprachlich niedergemacht. Siehe Ihre Blog-Artikel und Erwiderungskommentare.

Bemerkenswert ist die Art und Weise wie Frau Hossenfelder Ihre Kollegen einschätzt. Sie schreibt in einem Erwiderungs-Kommentar zu Ihrem Blogartikel "CERN produces marketing video for new collider and it’s full of lies" am 7.Dezember 2018 [7.28 AM] u.a.

A video about a new scientific instrument whose funding is being discussed should leave the watcher with an reasonable impression what the instrument will do

Of course the physicists watching this see nothing wrong with this. Because they know it's bullshit. And they have gotten used to this bullshit, so they think it's just business as usual. The moral corruption that has happened here is remarkable. 

Am gleichen Tag schreibt Frau Hossenfelder [ 12.36 PM ] einem Kommentator namens Tommaso Dorigo   …”We all know you are a particle physicist and have stakes in the issue. I am not remotely surprised that you don't like me saying publicly what everyone in the business has known for decades.”… 

Dann wird es „noch spannender“. Sie schreibt in einem weiteren Erwiderungskommentar am 8. Dezember [2.49 AM]

…”We can only make it wisely if we look at the facts rather than let ourselves be guided by wishful thinking. That's why false advertisement like the above is a problem. People who don't understand the theories believe it. Even those who understand the theories are influenced by the overly optimistic outlook. I know they don't want to hear it, but cognitive biases and motivated cognition does influence the way we make decisions. Even as scientists. Especially in large groups.“…

As I lay out in my book, theory development especially in high-energy physics is presently working badly. You can construct "predictions" for anything you want; therefore those predictions are utterly worthless.”…  

Was man Frau Hossenfelder zu Gute halten muß, ist ihre klare Sprache. Sie nennt die Dinge beim Namen. Siehe den Artikel von Kurt Marti aus August 2018 Teilchenphysik: Eine Physikerin spricht Klartext. Wie gut die öffentliche Meinung auf Linie mit der Systemphysik ist, läßt sich in den Kommentaren zu diesem Artikel feststellen. Die populärwissenschaftliche „Verklärung“ hat hier ganze Arbeit geleistet.

 

 

Zum (besseren) Verständnis einige Hintergründe zur Spinproblematik

Der quantenmechanische Spin "existiert" spätestens seit 1930 betrachtungsinkonsistent und ohne "Spin-Phänomenologie" rein mathematisch, siehe exemplarisch:

Kapitel 10.2 Diracsche Elektronentheorie 1928 Seite 10006  Zitat …“Denn der neue Drehimpuls hat mit dem, was man sich unter diesem Namen als mechanische Größe vorstellen kann, nichts mehr gemein. Er entsteht aus keiner Bewegung, sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.“…

Quelle:  http://www.iup.uni-bremen.de/~bleck/lecture_notes/KT-15Kap.pdf/Kap-10-Elektron_Positron_Leptonen.pdf 

Mit anderen Worten: Die Quantenmechanik (QM) "arbeitet" oft in Illustrationen und semantischen Ausführungen mit einer falschen Suggestion mittels des Begriffes Spin (Eigenrotation), doch der assoziierte QM-Formalismus beschreibt keine solche realphysikalische Rotation.

"Einfach" ausgedrückt: Der quantenmechanische Spin hat nichts mit einer Rotation zu tun und ist sozusagen nichts weiter als eine notwendige aber vollkommen unbegründete (sprich ohne realphysikalische Anschauung) Quantenzahl, die im Rahmen der herrschenden Physik rein mathematisch generiert wird (vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld mit vier Dirac-Matrizen).

Quark-Parton-Modell (QPM)

Das in den sechziger Jahren von Richard Feynman entwickelte Quark-Parton-Modell (QPM) beschreibt Nukleonen als Zusammensetzung grundlegender punktförmiger Bauteile, die Feynman Partonen nannte. Diese Bauteile wurden daraufhin mit den wenige Jahre zuvor gleichzeitig von Gell-Mann und Zweig postulierten Quarks identifiziert.

Der nicht vorhandene Spin der Quarks und Gluonen

Die erste Annahme war, bedingt durch die theoretischen Vorgaben Mitte der 1960er Jahre, daß im Bild des SM der postulierte Protonenspin sich zu 100% aus den Spinanteilen der Quarks zusammensetzt. Diese Annahme wurde 1988 bei den EMC-Experimenten nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil, es wurden sehr viel kleinere, sogar mit Null verträgliche Anteile gemessen ( ∆∑ = 0.12 ± 0.17 European Muon Collaboration). Die Quark-These von fermionischen Spin-1/2-Teilchen war somit widerlegt. Hier hätte man aus wissenschaftlicher Sicht die "Quark-Idee" experimentell basierend, argumentativ "begraben" müssen. Man kann diesen verpassten (möglichen) Wendepunkt gar nicht genug "strapazieren". Mit welcher Berechtigung werden (auch heute noch) Quarks als Spin-½-Teilchen "vorgestellt"? 

Um möglichen Mißinterpretationen („Nicht-SM-Eingeweihter“) vorzubeugen, sei darauf hingewiesen, daß sowohl der von der Theorie geforderte Betrag des Spinwertes des Elementarteilchens »Quark« als auch der resultierende aus 3 Quarks zusammengesetzte Betrag des Spinwertes des Protons gemäß SM ½  betragen soll.

SM -"Begründung": …”The proton is, like each of its quarks, a spin ½ particle. Therefore, it was assumed that two of the quarks have their spins parallel to the proton's and the spin of the third quark is opposite.”…Quelle: (Proton spin crisis)

Weiterführend sind auch die Ausführungen aus dem Jahre 1995 "Where does the proton really get its spin?" interessant. Besonders im Vergleich mit dem was 2016 vom SM propagiert wird, siehe exemplarisch Physicists zoom in on gluons' contribution to proton spin

Down-quark d Spin ½   electric charge - 1/3e

Up-Quark u    ½ Spin   electric charge + 2/3e

Proton   down + up  + up  Spin ½   electric charge +1e

 

Werner Heisenberg folgerte 1932 das Proton und Neutron zwei Zustände ein und desselben Teilchens des Nukleons sind. Zur Unterscheidung wurde der Isospin eingeführt. Die z-Komponente des Isospins des Neutrons beträgt - ½, die des Protons + ½. Diese stehen im Quark-Modell für die beiden Quarks up-Quark Iz = ½ und down-Quark Iz = - ½. Für Antiquarks ändert sich das Vorzeichen von Iz.

Die Quarks s(trange), c(harme), b(eauty) und t(op) tragen keinen Isospin.

Zur Erinnerung: Quarks sind keine Teilchen, weder im phänomenologischen noch im quantentheoretischen Sinne, da sie nicht als isolierbare Partikel bzw. Zustände auftreten. Die physikalischen Teilchen andererseits sind gemäß SM-Postulat als gebundene Zustände aus Quarks zusammengesetzt zu denken.

Der Isospin ist eine Eigenschaft aller Elementarteilchen mit starker Wechselwirkung. Das Photon und die Leptonen (Elektron, Myon, Neutrino) haben keinen Isospin. Die Eigenschaft ,,Isospin" läßt sich jedoch nicht durch einen einfachen Zahlenwert darstellen, sondern ist eine gequantelte Größe mit drei Komponenten, die sich wie die Komponenten eines Vektors verhalten. Dies ist allerdings kein Vektor im gewöhnlichen physikalischen Raum, sondern ein Vektor in einem abstrakten ,,Isospinraum" oder ,,I-Raum". Da alle Elementarteilchen und Systeme aus ihnen aber auch einen charakteristischen wirklichen Quantenvektor mit sich tragen, ihren ,,Spin", ergibt sich eine formale Analogie des Isospins mit diesem Spin. Über diese formale Verwandtschaft hinaus hat der Isospin mit dem Spin nichts zu tun.

Bedeutet allgemeiner: Quantisierte Eigenschaften werden hier durch innere Symmetrien charakterisiert und haben nichts mehr mit Eigenschaften im üblichen Sinne gemeinsam, die als den Dingen inhärente physische Qualitäten aufgefasst werden können. Der Isospin der Nukleonen oder die »Farbe« der Quarks drücken überhaupt keine Qualitäten in diesem Sinne mehr aus, sondern nur noch beliebig festgelegte Basiszustände beziehungsweise Richtungen in einem abstrakten Raum, die durch Symmetrietransformationen aufeinander bezogen werden.

Weiterführendes (Schwacher Isospin, Gell-Mann-Nishijima-Formel, Hyperladung, Schwache Hyperladung) anschaulich erklärt, siehe exemplarisch „…Physik für Alle 

Auch die zweite Annahme, daß die ins Leben gerufenen Gluonen zum Protonenspin beitragen, ergab nicht das gewünschte Ergebnis. In der dritten, derzeit aktuellen Theorie-Fassung sollen nun Quarks, Gluonen und deren dynamisch-relativistische Bahndrehimpulse im Ergebnis fein säuberlich den Protonenspin ausmachen :

 

Was den stark theoriebeladenen experimentellen Teil der postulierten relativistischen Quarks-„Bahndrehimpulse“ angeht, siehe die Ausführungen zum COMPASS-Experiment. Zur Computersimulation siehe exemplarisch  The nucleon spin and momentum decomposition using lattice QCD simulations …Man beachte trotz der ergebnisorientierten Berechnungen die enormen Fehlergrenzen, wenn man in einem größeren Bild diese mit den Fehlergrenzen für (realphysikalische) magnetische Momente vergleicht (Doppel-Penning-Falle, QED).

[Wie ein postuliert masseloses, nichtreales Theorieobjekt, sprich Gluon, einen "suggestiven" (relativistischen) Bahndrehimpuls generiert, soll ruhig Geheimnis des SM bleiben (psst).]

Bei genauer Betrachtung besitzt diese 2.Nachkorrektur den Vorteil, daß das Ergebnis im Rahmen der Gitter-Eichfeld-Theorie und Konstrukten, wie "Pionenwolken", rein algorithmisch in Großrechner-Anlagen "errechnet" wird und aus Sicht der SM-Gläubigen nicht falsifiziert werden kann. Es wird also solange "kombiniert", bis das gewünschte Ergebnis iterativ vorliegt. Aber selbst diese, an den Haaren herbeigezogene Maßnahme, rechtfertigt offensichtlich keine Klassifizierung der Quarks als Fermionen. Denn egal wie konstruiert das asymmetrische Ensemble aus nicht beobachtbaren postulierten Theorieobjekten und Wechselwirkungen auch immer annonciert wird, die Quarks selbst wurden (schon 1988) nicht als Spin-½-Teilchen "gemessen".

Darüber hinaus ist auch die postulierte Asymmetrie der Quark-Ladungsträger in Form stark unterschiedlicher Massen(-Grenzen) und unterschiedlich fragmentierter elektrischer Elementarladung eine erkenntnistheoretische Zumutung, insbesondere unter dem Aspekt das Quarks nicht detektiert werden können (Confinement-These). 

Diese Leute sind so überzeugt von ihrem Glauben, daß sie das Wesentliche offensichtlich aus den Augen verloren haben. Wieso sollte eine komplexe, mehrobjekt-asymmetrisch, ladungsfragmentierte, dynamische Substruktur einen Spinwert ½ und eine ganze Elementarladung e über dynamische Zustände im zeitlichen bzw. statistischen Mittel erschaffen? Der Vergleich mit dem SM-postuliert punktverarmten, "leptonischen" Elektron, mit Spinwert ½ und ganzer Elementarladung e, welches ohne "dynamische Mühe" und Struktur dieses "schafft", identifiziert die Quarks-Gluonen-These als Glaubensmärchen.

Einige "SM-Postulate"

Das Standardmodell der Elementarteilchenphysik zielt darauf ab, Materie-Entstehung und Wechselwirkungen durch rein abstrakte mathematische Symmetrien (Eichsymmetrien mit ihren Eichgruppen) zu erfassen.

Die Definition der Masse eines Teilchens bezieht sich im Rahmen des Standardmodells ausschließlich auf ihre kinematische Wirkung. Ihre Wirkung als Quelle eines Gravitationsfeldes bleibt dagegen unberücksichtigt, wie auch die Gravitationswechselwirkung die im Standardmodell nicht beschrieben werden kann.

Alle »Materieteilchen« im Standardmodell sind Fermionen (Spinwert: ½) und werden durch vierkomponentige Spinoren beschrieben. Die vier Einträge entsprechen – grob gesagt – der Beschreibung von Teilchen und Antiteilchen mit jeweils zwei möglichen Spineinstellungen.

Der mathematische Ansatz des Standardmodells der Teilchenphysik, ausgehend von nulldimensionalen, masselosen Objekten liefert offensichtlich keine Anbindung an die wahrnehmbare physikalische Realität in der Masse und Ausdehnung Fundamentaleigenschaften darstellen.

Die euphemistische Nachkorrektur mittels Higgs-Mechanismus verleiht zwar im Denkmodell des SM Teilchen theoretisch Masse, nur wird erstens dadurch die ursprüngliche Formulierung "verletzt", zweitens stimmt die Aussage, das der Higgs-Formalismus den Teilchen Masse gibt, gar nicht, da exemplarisch Quarks basierendes Proton und Neutron über das Higgs-Feld nur ungefähr 1% ihrer jeweiligen Massen erhalten und drittens die vermeintlichen massegebenden Terme gar keine Massenberechnung beinhalten. Die Massenwerte folgen hier nicht aus einer physikalischen Gleichung sondern müssen als freie Parameter bekannt sein. Das bedeutet schlicht und ergreifend, auch das „higgs-korrigierte“ Standardmodell der Teilchenphysik kann weder Masse(n) erklären und schon gar nicht berechnen. Die einzig der herrschenden Physik bekannte direkte Massen-Wechselwirkung, die Gravitation, kann das Standardmodell überhaupt nicht abbilden. Des Weiteren: Um die Fermionenmassen durch Kopplung der Fermionen an das Higgs-Feld zu erzeugen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: Die Massen der rechts- und linkshändigen Fermionen müssen gleich sein. Das Neutrino muß masselos bleiben. Diese Grundbedingung steht in einem eklatanten Widerspruch zu Neutrino-Oszillationen (Nobelpreis 2015), die zwingend Neutrinomassen voraussetzen.

Das eigentliche Verständigungsproblem beginnt also schon früh. Die gemäß SM postulierten Quarkmassen ergeben in der Summe bei weitem nicht die Nukleonenmassen. Gluonen sind masselos.

Postulierte Up-Quark Masse: 2.3±0.7 ± 0.5 MeV/c² up (u)

Postulierte Down-Quark Masse: 4.8±0.5 ± 0.3 MeV/c² down (d)

938,272 0813(58) MeV/c² Protonmasse  duu  ~ 0,8  – 1,2 % (!!!) Quarksmassenanteil

939,565 4133(58) MeV/c² Neutronmasse ddu ~ 1,1  – 1,4 % (!!!) Quarksmassenanteil

Somit sind auch aus Protonen und Neutronen zusammengesetzte Schwerionen (wie Bleikerne) nicht durch Quarks und Gluonen darstellbar. Das bedeutet, daß nach dem Masse-Energie-Äquivalenzprinzip Nukleonen und letztendlich Schwerionen fast gesamtheitlich aus phänomenologisch unbestimmter Bindungsenergie bestehen. Noch gravierender ist die Tatsache, daß die Ionen auf fast Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, bevor sie kollidieren. Das bedeutet, es kommt zur Bindungsenergie auch noch eine beträchtliche Menge an äußerer Energie hinzu. Wie diese sich phänomenologisch vorstellbar in Translationsenergie und »Masseäquivalenz« aufteilt, sagt uns die Relativitätstheorie nicht. An  Richard Feynman’s Aussage

"It is important to realize that in physics today, we have no knowledge of what energy is."...

"Es ist wichtig, einzusehen, dass wir in der heutigen Physik nicht wissen, was Energie ist."...

hat sich bis heute nichts geändert. Die Physik lebt von sekundären Größen respektive sekundären Begriffen, die allesamt keine (konsistente) Phänomenologie besitzen.

Fazit: Nicht gemäß einer Meinung sondern nach dem Kenntnisstand und den Postulaten des SM kollidieren bei Teilchenkollisionen also hauptsächlich phänomenologisch unbestimmte beschleunigte Energiepakete sprich Bindungsenergien und hauptsächlich äußere Energie miteinander, von Elementarteilchenmassen existiert so gut wie keine »Spur«.

 

Alternativ Weiterführendes   Im Rahmen der Elementarkörper basierenden Masse-Radius-Kopplung lässt sich der Protonenradius und das Magnetische Moment des Protons berechnen, siehe das Kapitel exakte Protonenradiusberechnung und das Kapitel Die Anatomie anomaler magnetischer Momente.

 

 

 

Ausgrenzung als Programm

Heinrich Päs schreibt grundsätzlich zu seinen Blog-Artikeln als Erster einen Standardkommentar, der folgende Passagen enthält

ich freue mich über Kommentare zu diesem Blogpost – gerne auch abweichende, kritische oder philosophisch reflektierende Ansichten.“

... Dieser Blog geht wie die überwiegende Mehrheit der Fachleute davon aus, dass Relativitätstheorie und Quantenphysik gut bestätigte Theorien sind, die erst im Rahmen einer Quantengravitationstheorie erweitert werden müssen und auch dann als sinnvoller Niederenergie-Limes weiterhin Gültigkeit besitzen werden. Falls Sie darüber hinaus die Gültigkeit von Relativitätstheorie oder Quantenphysik oder die Richtigkeit der sie bestätigenden Experimente hinterfragen möchten, tun Sie das bitte anderswo.“…

Herr Päs definiert sprachlich Randbedingungen, die als solche nicht über die „Qualität“ einer solchen hinausgehen. Das Ausschließen einer »Infragestellung einer Theoriegültigkeit« ist ein Auswahlkriterium, welches jedwede inhaltliche Diskussion ausschließt. In »Päs Welt« reduzieren sich physikalische Denkmodell-Möglichkeiten auf bestehendes Denken. Andere Ansichten respektive Denkalternativen werden von ihm rigoros ausgeschlossen und im konkreten Fall, im wahrsten Sinne des Wortes, ausgelöscht.

Herr Päs ist das Paradebeispiel eines ideologisch geprägten Akademikers, eines zur Diskussion unfähigen Gläubigen. Das „Sympathische“ an Herrn Päs ist seine klare Aussage darüber, wie er heute denkt und in Zukunft denken wird. Dabei versteht er offensichtlich nicht, daß seine Einstellung dazu geführt hätte, daß die von ihm (einzig) „anerkannten“ Theorien (RT und QM) gar nicht existieren würden, da diese in ihrer Entstehung vollkommen konträr zur damaligen Theoriebildung standen. Päs und Denkverwandte hätten Anfang des 20.Jahrhunderts QM und RT vehement abgelehnt.

 

Eine Diskussion mit Herrn Päs – und er steht hier nur exemplarisch für die Mehrzahl der Theoretischen Physiker im Bereich der Grundlagenforschung – ist wahrlich sinnlos. Seine Arroganz und sein zur Schau gestelltes Unvermögen über den selbstgewählten Tellerrand schauen zu können, bewertet er selbst offensichtlich als intellektuellen Vorsprung.

 

 

Susanne Päch’s Kommentar-Löschaktionen zu ihrem Blogbeitrag Multimessenger Galaxie vom 2. September 2019

Multimessenger Galaxie ist der 2. Teil zur Neutrinophysik von Susanne Päch im September 2019, der mit dem Beitrag Leuchtspuren im Eis startete.

Immer wieder versuchen Autoren in populärwissenschaftlichen Artikeln vollkommen unreflektiert über aktuelle Neutrinophysik zu berichten. Kritik an der Methodik der Versuchsaufbauten oder generelle Kritik an der postulierten Neutrinothese wird ausgeblendet.

Fundamentale Erkenntnisse werden ignoriert... Ein Experiment braucht zu seiner Konzeption eine konkrete Fragestellung. Ist die Fragestellung das Ergebnis eines mathematischen Formalismus so ist das Versuchsergebnis entsprechend theoriebeladen. Wenn dann noch die messbaren Ergebnisse vorselektiert und nur indirekt mit den postulierten Theorieobjekten „verbunden“ sind, ist der Interpretations-Beliebigkeit nichts mehr entgegenzusetzen. Die so theorieinduzierte, „erfundene“ Wissenschaft ist dann nichts weiter als ein (dogmatischer) Einigungsprozess.

Auch für Neutrinos gilt: Es gibt keinen einzigen direkten Neutrinonachweis. Es handelt sich stets um stark theoriebeladene Versuchsergebnisinterpretationen. Eine ausführliche Erörterung zur Neutrinoproblematik findet sich in den Ausführungen Vom postulierten »Theorie-Ereignis« zum »Zauber-Teilchen für alle Fälle« 

Zwar hat Frau Päch meine eigenen Kommentare nicht zensiert, beginnend mit meinem Kommentar zu ihrem ersten und beginnend mit meinem Kommentar zu ihrem zweiten Beitrag. Letztendlich zensierte sie den Kommentator little Louis, wie im Folgenden ausgeführt wird 

Es ist nachvollziehbar, daß Frau Päch eine übergeordnete persönliche Debatte – übrigens auch losgelöst vom Artikel-Thema – nicht wünscht, siehe ihren Kommentar vom 3. September 2019.

Wenn Blogartikel-Schreiber jedoch Kommentare löschen, dann sollte, wie mehrfach ausgeführt, grundsätzlich zumindest ein Hinweis zu Kommentar-Löschaktionen gut sichtbar im Kommentarbereich platziert werden. Eine kurze Nachricht würde ausreichen, wie Kommentar von @Kommentator X vom [Veröffentlichungsdatum] am [Löschdatum] gelöscht. Ich beziehe mich auf die Kommentare von little Louis vom 3.September um 12.45 [1] Uhr und um 12.52 Uhr [2], die Frau Päch nachträglich gelöscht hat. Da mir die gelöschten Kommentar-Inhalte bekannt sind und little Louis einer Veröffentlichung seiner Kommentare zustimmte, wird ersichtlich, wie Frau Päch hier im Ergebnis Partei für Herr Senf und Joachim Schulz ergreift.

[1]  little Louis

03.09.2019, 12:45 Uhr ( #1608 nachträglich von Susanne Päch gelöscht)

@ alle und zum Folgenden:

“... Mir jedenfalls fallen Ihre Beiträge nicht durch Sachlichkeit und Kompetenz auf. Vielmehr wirken sie unangemessen überheblich und damit sehr emotional….” (Zitatende)


Dass Kommentare eines Mitforenten so auf Sie wirken, mag durchaus so sein. Dass Sie es öffentlich äußern unterliegt der Meinungsfreiheit.


Eventuell aber sagt es mehr über Sie selbst aus.

Auf keinen Fall aber besitzen Ihre (zitierten) Äußerungen über ihre Gefühlswelt eine irgendwie geartete wissenschaftliche Relevanz. Und die von Ihnen unterstellte Inkompetenz und Unsachlichkeit natürlich genauso wenig. Denn es sind pure Behauptungen ohne irgendwelche Belege.
Obwohl es eventuell schon in den justiziablen Grenzbereich der “Beleidigung” hineinreichen könnte. Man muss da noch gar nicht an die populäre “Hassrede” denken, die mir bei Herrn Senfs Kommentaren manchmal in den Sinn kommt.

[2] little Louis

03.09.2019, 12:52 Uhr ( #1609 nachträglich von Susanne Päch gelöscht)

Das finde ich irgendwie lustig:

Herr Senf unterstellt Kommentatoren hier (zumindest einem) mittels laien-psychiatrischer Ferndiagnose eine “Histrionische Persönlichkeitsstörung”. Vielleicht unterstellt er auch nur eine milde Form oder eine Tendenz dazu.

Wie dem auch sei oder wie man Herrn Senfs Fachkompetenz in diesem Fall auch bewerten möge: Etwas Wesentliches scheint er, da laienhaft propagandistisch agierend, dabei übersehen zu haben. Und zwar etwas , was man schon nach 5 Minuten Recherche bei Wikipedia nachlesen kann.

Das von ihm diagnostizierte Persönlichkeitsbild umfasst auch (zumindest bei “milderer Ausprägung” die folgenden (auch unter dem Begriff “Kreativität” bzw. “Originalität” bekannten) bei Wissenschaftlern äußerst geschätzten Eigenschaften:

Divergentes Denken

Guilford verstand Kreativität als eine spezielle Form des Denkens. Er unterschied „konvergentes Denken“ (bei klar umrissener Problemstellung mit genau einer Lösung) von „divergentem Denken“ the kind that goes off in different directions; bei unklarer Problemstellung und mehreren Lösungsmöglichkeiten. Das divergente Denken umfasste dabei mehrere Dimensionen:

Problemsensitivität (erkennen, dass und wo ein Problem besteht)
Ideenflüssigkeit (in kurzer Zeit viele Ideen hervorbringen)
Flexibilität (gewohnte Wege des Denkens verlassen; neue Sichtweisen entwickeln)
Redefinition (bekannte Objekte neu verwenden, improvisieren)
Elaboration (Anpassen der Ideen an Realität)
Originalität (Ungewöhnlichkeit).

Man darf jetzt raten, welcher der beiden Denkarten die Äußerungen des Herrn Senf zuzuordnen sind. Da er dem von ihm als divergent bezeichneten Denken Herrn Freylings wohl eher negativ- skeptisch gegenübersteht, ist zu vermuten dass er sich konsequenterweise selbst eher bei “eindimensional konvergent” einordnen müsste.

Also ein weiteres “Springstöckchen” für den Kommentator “Herr Senf”

 

 

Eine meinungsoffene Moderation bedeutet für mich, und ich hoffe für alle anderen Kommentarleser und Kommentarschreiber und auch für Frau Päch als Bloggerin, daß zumindest nach Benennung einer Konkretisierung (siehe meinen Kommentarbeitrag vom 2.September 2019, 22.19 Uhr) die sachorientierte Möglichkeit besteht, sich Klarheit darüber zu verschaffen, wie substanziell der ein oder andere vorträgt. Diese Möglichkeit unterbindet die Blogbetreiberin. Herr Senf wird es ihr danken. Bezüglich Joachim Schulz der in der Sache argumentationslosen Kommentares, kann sich jeder selbst ein übergeordnetes Urteil bilden. Die Meinungs-Löschaktionen des Bloggers Joachim Schulz sind „hier“ dokumentiert.

Letztendlich im Sinne reiner Beobachtung ist zumindest die Tatsache, daß Herr Senf mit seinem Kommentar am 2. September 2019 veröffentlicht um 23.47 Uhr deutlich macht, daß er in der Sache nichts zu sagen hat.

Frau Päch sollte sich noch einmal ihren eigenen Kommentar durchlesen, den Sie am 2. September um 17.12 Uhr zu ihrem Blogartikel »Leuchtspuren im Eis« veröffentlicht hat. Ihr wird auffallen, daß sie einerseits bekundet, daß sie nur bedingt den Dialogen der Fachwelt folgen kann aber versichert, daß Sie großen Wert darauf legt, ihre eigenen verfassten Texte fachlich und logisch nachvollziehen zu können. Ihre Aussagen sind leicht nachvollziehbar aber beinhalten folgendes Problem. Es gibt auch zu jedem Wissenschafts-Thema Mehrheitsmeinungen. Die Wahrscheinlichkeit, daß Frau Päch, als nicht adäquat fachlich qualifizierte Beobachterin, auf Artikel der Protagonisten der Mehrheitsmeinung trifft ist groß. Was ihr für eine meinungsoffenere eigene Informations-Erfassung bleibt, wäre eine gezielte Suche nach kontroversen Publikationen, doch wie will sie diese mangels Sachkompetenz bewerten? Hier wäre es wichtig, daß Frau Päch Leser zumindest darauf hinweist, daß es sich beispielsweise um Versuchsergebnisinterpretationen und nicht um Nachweise und keinesfalls um direkte Nachweise handelt. Tut Sie das? Nein.

Ich habe allen Kommentarlesern mit externen Quellenangaben in meinen Kommentaren die Möglichkeit gegeben, zu lesen, was man an substanzieller Kritik gegen diverse Versuchsinterpretationen vorbringen kann. Frau Päch schützt im Rahmen ihres kommentarfähigen Blogbeitrages Polemiker, wie Herr Senf und Joachim Schulz, vor der Sachkonfrontation.

Sie war in der Vergangenheit zumindest punktuell deutlich meinungsoffener. Siehe exemplarisch ihren Beitrag auf Hyperraum.TV   »Die pseudokomplexe Umformung der Allgemeinen Relativitätstheorie« der theoretischen Physiker Walter Greiner und Peter Hess.

Übrigens, Frau Päch teilte dem Kommentator little Louis (»Leuchtspuren im Eis«) mit, daß seine Kritik bezüglich der esoterischen Ansätze in der modernen Theoriefindung im Bereich der Standardmodelle nicht zutreffend sei. Nun, was würde Frau Päch denn zu den Ausführungen des Physik Nobelpreisträgers des Jahres 1976 Burton Richter, einem Pionier der (theoretischen) Teilchenphysik, erwidern?

Burton Richter äußerte sich bereits 2006  in Physics Today u.a. folgendermaßen:

Für mich ist etwas, was heute für die am weitesten fortgeschrittene Theorie der Teilchenphysik gilt, nicht wirklich Wissenschaft. Als ich mich kürzlich mit drei angesehenen Theoretikern auf einem Podium befand, konnte ich der Gelegenheit nicht widerstehen zu diskutieren, was ich als Hauptproblem in der Philosophie hinter der Theorie sehe, die scheinbar in eine Art metaphysisches Wunderland übergegangen ist. Vereinfacht gesagt, scheint es sich bei vielen der aktuellsten Theorien um theologische Spekulationen und um die Entwicklung von Modellen ohne überprüfbare Konsequenzen zu handeln…“ Quelle: Theory in particle physics: Theological speculation versus practical knowledge https://physicstoday.scitation.org/doi/10.1063/1.2387062

Das habe also nicht ich oder der Kommentator little Louis geäußert, sondern ein Mitgestalter des Standardmodells der Elementarteilchenphysik (SM).

Warum macht Frau Päch nicht mal einen kritischen Beitrag über die Methoden der Modernen Physik im Rahmen ihres Scilogs-Blogs oder auf Hyperraum.TV? Recherche und Ausformulierung konkreter Fragestellungen sind zeitintensiv. Gerne stelle ich Frau Päch Informationen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, daß sich auch außerhalb der Systempropaganda bezüglich physikalischer Standardmodelle auf Scilogs auch auf anderen Gebieten Blog-Autoren platziert haben, die auch gerne zensieren oder dessen propagierte menschenfachliche Kompetenz im Umgang mit eben diesen krachend scheitert.

Vom SM zu Herrn Rahmstorf

Ansprüche an »erkenntnistheoretische Verbindlichkeiten« müssen so hoch wie möglich sein. Es geht nicht um die sinnlose Frage, was (physikalische) Wahrheit ist, denn ein Denkmodell ist eben nur ein Denkmodell. Es geht aber sehr wohl um die ehrliche Frage, inwieweit ein gegenwärtiges Modell, beispielsweise zur Materiebildung, minimalistisch ist und zugleich eindeutige Lösungen liefert. Diese Frage ist stets beantwortbar. In diesem Sinne lassen sich auch Fragen im Zusammenhang mit Klimamodellen stellen. Der folgende Erfahrungsbericht fokussiert auf konkrete »Meinungsmache«. Am dokumentierten Beispiel der Blogartikel-Beiträge des Herrn Rahmstorf wird im Detail deutlich, wie auch hier Propaganda und Zensur ablaufen.

Herr Rahmstorf betreibt neben seiner persönlichen Webseite beim Potsdam-Institut für Klimafolgernforschung und in Zusammenarbeit mit anderen Klimaforschern  die Gemeinschaftswebseite RealClimate  den Blog Klimalounge auf Scilogs.

Am 10.Dezember 2018 veröffentlichte Herr Rahmstorf den Blog-Artikel Nir Shaviv erklärt den Klimawandel für die AfD im Bundestag.

Nach bekanntem Muster bedient sich Herr Rahmstorf der AFD um seine Aussagen zum menschengemachten Klimawandel Nachdruck zu verleihen. Das liest sich dann u.a. so: 

…“Unsere Küsten sind durch den steigenden Meeresspiegel bedroht, Wälder brennen und Ernten vertrocknen wegen der Dürre, die zunehmenden Extremregen überfluten Städte und Dörfer, Hitzewellen töten Menschen (die Hitze 2003 kostete Europaweit 70.000 Menschenleben). Und nicht zuletzt treibt die fortschreitende Erwärmung immer mehr Menschen gerade aus trockenen und heißen Klimazonen infolge von Missernten in die Flucht. Klimaschutz ist auch Heimatschutz… Die AfD betreibt mit ihrer Leugnung des vom Menschen verursachten Klimawandels das Geschäft der internationalen fossilen Energiekonzerne auf Kosten der Menschen in Deutschland.“… 

 

Hier startet mein Versuch.

Am 11.Dezember 2018 veröffentlicht Herr Rahmstorf meinen Erstkommentar mit folgendem Wortlaut:

Herr Rahmstorf,

das Problem ist nicht eine politische Partei. Diese ist lediglich das Ergebnis eines heuchlerischen Systems, dessen etablierte »Fake News« seit vielen Jahren Informationsstandard sind. Siehe exemplarisch die Ausführungen zur deutschen alternativen Energiegewinnung*.

Das analytische Problem beginnt mit der Wahl der Beobachtungszeiträume. Erdgeschichtlich sind ausgewählte Zeitfenster selbst in der Grössenordnung von 100 Jahren viel zu klein, um perspektivisch verbindliche Aussagen zu treffen.

Wenn fast alle »Klimaforscher« einen menschengemachten Klimawandel erkannt haben, dann ist es an der Zeit, skeptisch zu werden. Phlogistontheorie und Epizykeltheorie waren auch einst Mainstreamwissenschaft. Irrationaler religiöser Glaube ist trotz wissenschaftlicher Aufklärung nach wie vor die weltmachtbestimmende Nummer Eins.

Zur Grundfrage


Der menschengemachte CO2-Ausstoß ist von der Menge der Erzeuger und deren Industrialisierungsgrad abhängig. Waren es Anfang 1900 ca. 1,65 Milliarden Menschen, sind es derzeit ca. 7,6 Milliarden. Tendenz steigend. Wenn das menschliche Wirken einen signifikanten Einfluss auf das globale Klima hat, dann ist festzustellen, daß der mit Abstand größte „klimaschädliche“ Aspekt der Mensch selber ist, was grundsätzlich selten bis gar nicht kommuniziert wird. Eine Reduktion der Weltbevölkerung durch stark verminderte Reproduktionsraten ist der effizienteste „Klimaschutz“. Siehe exemplarisch …education and government recommendations miss the most effective individual actions …
The climate mitigation gap

*„Die Förderung erneuerbarer Energien wird einen Haushalt nur einen Euro im Monat kosten – so viel wie eine Kugel Eis.“ verkündete 2004 der damalige deutsche Umweltminister, Jürgen Trittin. In Wirklichkeit hat sich die monatliche Stromrechnung für deutsche Haushalte seit 2000 etwa verdoppelt. Elektrizität ist in Deutschland für Konsumenten mit fast 30 Cent je Kilowattstunde sogar um die Hälfte teurer als im Hochpreisland Schweiz

Während der Frostwetterperiode wurden im Zeitraum 16. bis 26. Januar 2017 von den über 26.000 Windenergieanlagen mit einer installierten Nennleistung von 50 Gigawatt nur minimale Leistungseinspeisungen für die Stromversorgung bereitgestellt. Kernenergie-, Kohle- und Gaskraftwerke übernahmen fast vollständig die Stromversorgung in Deutschland.

Wer es noch genauer braucht um den gelebten Realitätsverlust zu begreifen: Am 24.1.2017 um 7.00Uhr war die Stromnachfrage (Netzlast) 70 GW hoch. An Photovoltaik und Windkraftanlagen sowie Wasserkraft standen rein theoretisch 89,5 GW Kapazität zur Verfügung. Die tatsächliche Erzeugung am 24.1.2017 um 7.00Uhr von Photovoltaikanlagen lag bei Null, die der Windkraftanlagen bei 0,8 GW. Die thermischen Kraftwerke, vornehmlich Kohle, Gas und Kernkraft waren hoch ausgelastet und gewährleisteten die Versorgungssicherheit.  

Dieses Beispiel zeigt, ohne Wenn und Aber, die brachiale Wahrheit, daß die deutsche Stromversorgung zwingend zwei Systeme erfordert. Ohne „konventionelle“ regelbare und jederzeit verfügbare Kraftwerke, gäbe es gar keine parallele alternative Energieversorgung in Deutschland, diese jedoch hatte und hat ohne lokal vorhandene Energiezwischenspeicher keine Daseinsberechtigung. Das Standardmodell der deutschen alternativen Energieversorgung (SddAEV) ist untauglich. Wenn man das nun mit der Lügen-Propaganda der Macher und Nutznießer des SddAEV und der tendenziell positiven Volksmeinung vergleicht, wird klar, wie katastrophal ausweglos die Situation mittlerweile in Deutschland ist.  

U.a. das Thema Braunkohle in Deutschland verdeutlicht die Diskrepanz zwischen politischer Propaganda (der Volksvertreter, …es darf gelacht werden) und der Realität des Nichthandelns. Die Nettostromerzeugung aus Kraftwerken zur öffentlichen Stromversorgung, das ist der Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, wurde 2017 zu 24,3% aus Braunkohle “realisiert”. Der lokale Erhalt der damit in Verbindung stehenden Arbeitsplätze „reicht“ bereits aus, um CDU, SPD und „Grüne“ als unglaubwürdig zu identifizieren.

Mir ist es schleierhaft, wie jemand die dafür verantwortlichen „etablierten“ Parteien (noch) wählen kann. Die AFD ist ein Vehikel des Protestes.

Wenn Sie glauben, daß der Klimawandel menschengemacht ist, dann engagieren Sie sich jetzt für eine deutliche Reduktion der Weltbevölkerung und überzeugen Sie so viele wie möglich von dieser Maßnahme.

 

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Da einige Kommentatoren in der Folgezeit Erwiderungskommentare zu meinem Erstkommentar schrieben, die von Herrn Rahmstorf veröffentlicht wurden, verfasste ich am 15.Dezember 2018 einen weiteren Kommentar, den ich um 20.24 Uhr zur „Ansicht“ hochlud. Herr Rahmstorf vermeidet die automatische Veröffentlichung. Erst nach „seiner Ansicht“, werden Kommentare zeitversetzt veröffentlicht oder eben auch nicht, wenn er eine Veröffentlichung für „nicht richtig“ hält. Die so „moderierten“ Kommentare erscheinen dann nicht.

 

Ich spare dem Leser hier die doppelte inhaltliche Kommentar-Ausführung vom 15.Dezember, da ich am 17.Dezember diesen Text als Bestandteil im Rahmen eines neuen Kommentares gleichlautend formulierte.

 

[Zensierter] Kommentar vom 17.Dezember 2018, 20.57 Uhr 

 

Herr Rahmstorf,

warum haben Sie meinen Kommentar* vom 15.Dezember 2018 20.24 Uhr nicht veröffentlicht?

So vermitteln Sie u.a. den Eindruck, daß ich Erwiderungskommentare diverser Kommentatoren inhaltlich akzeptiere beziehungsweise ignoriere. Des Weiteren schließen Sie mich aus der Diskussion bewusst aus.

*Folgend mein von Ihnen nicht veröffentlichter Kommentar vom 15.Dezember 2018…

@Martok, libertador, Frankfurter und Denkverwandte,

Idealisierungen und Hoffnungen fernab von der erlebbaren Realität und fernab von sowohl konzern- als auch privatwirtschaftlichen Interessen mögen das Gewissen beruhigen, ändern werden sie nichts. Einen Text zu lesen ist offensichtlich die eine Sache, diesen zu verstehen eine andere. Über die Fähigkeit zwischen den Zeilen lesen zu können, verfügen nur Wenige.

In Ihrem Fall wiederhole ich mich aus pädagogischen Gründen.

Der menschengemachte CO2-Ausstoß ist von der Menge der Erzeuger und deren Industrialisierungsgrad abhängig. Eine stark reduzierte Weltbevölkerung ist mit Abstand die klimafreundlichste Maßnahme, wenn man der Meinung ist, daß es einen menschengemachten Klimawandel gibt. Zu glauben, daß Menschen in heute „noch wenig“ industrialisierten (Entwicklungs-)Ländern statisch leben werden, ist mehr als unwahrscheinlich. Ganz im Gegenteil. Es wird jedwede Möglichkeit genutzt, um sich perspektivisch mehr Konsum leisten zu können. CO2-Emissionen sind mit das Letzte, woran Konsumbedürftige denken.

Jürgen Bucher schreibt: Ich hätte hier zu diversen Themen gerne eine differenzierte Diskussion, die der Komplexität der Sachverhalte angemessen ist. Dazu noch zwei (von vielen möglichen!) Anmerkungen:

(1) Die Erneuerbaren sind eine gigantische Erfolgsgeschichte. Sieht das irgendjemand anders?

Die Antwort ist nicht eine Frage der Perspektive, alle jetzigen (deutschen) Windkraftanlagen besitzen überhaupt keine (Zwischen-)Speicheranlagen und liefern unstetig elektrische Energie. Das bedeutet, diese Form der Energiegewinnung ist unbrauchbar, da es jederzeit zu erheblichen Engpässen kommen kann. Ohne ein paralleles System (Gas, Kohle, Kernenergie) gäbe es gar nichts über das wir hier diskutieren könnten.

Einige von Bernhard Wolters Worte in seinem Kommentar vom 15.Dezember um 12.19 Uhr

…“Der grosse weisse Elefant steht in Frankreich, die Kernenergie. Aktuell (heute) erzeugt Frankreich pro kWh Strom 75 g CO2 eq. Und Deutschland 490 g pro kWh – trotz Milliarden für Windstrom und Solar und alles bei doppelten Strompreisen für die Verbraucher.

Eigentlich war der Kampf gegen den Klimawandel gescheitert, als sich die Klimawissenschaftler mit den Grünen ins Bett gelegt haben

Oben behauptete ein entgleister Schreiber er wolle neue „Nürnberger Tribunale“ für Klimaleugner – das könnte Frankreich ja auch für die renitenten Deutschen fordern, welche sogar nahezu CO2 freie Kernkraftwerke abschalten

Letztendlich wird beim „grünen Weg“ nichts passieren. Der eine isst weniger Fleisch, der andere macht weniger Urlaub, aber eine Milliarde Chinesen gehen gerade den umgekehrten Weg, die 180 Mio. Brasilianer sind schon dabei, die indische Kohlekraftwerkskapazität rüstet sich für die explodierende Anzahl an neuen Klimaanlagen“…

ergänzen bzw. verdeutlichen inhaltlich meine Ausführungen.

 

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Herr Rahmstorf zeigt keine Reaktion. Seine Zensurmaßnahme bleibt unbegründet und ist für Leser zu keinem Zeitpunkt sichtbar.

 

Im weiteren Kommentarverlauf schreibt Robert Hagen am 18.Dezember 2018 um 12.25 Uhr

 

Sehr geehrter Herr Prof. Rahmstorf,


Ihre Antwort auf den Kommentar von Dirk Freyling habe ich entweder irrtümlich nicht gesehen, oder sie fehlt tatsächlich. Freyling’s Schreiben aber berührt den Kern der Energiewende. Ich bin also gespannt
.

 

Am 20.Dezember 2018 um 12.32 Uhr schreibt Stefan Rahmstorf

Die Energiewende ist gar nicht Thema dieses Blogartikels.

Das Perfide an dieser Art von selektiver Zensur ist die Tatsache, daß Herr Rahmstorf hin und wieder zu seiner Meinung konträre Kommentare veröffentlicht und somit suggeriert, er ließe auch seine Kritiker zu Wort kommen, aber dann in der Folge weitere kritische Erwiderungskommentare nicht veröffentlicht.

Diese Meinungszensur scheint methodisch zu sein.

Beispiel:

Hanna Thiele schreibt am 10.April 2010 zu dem Blogbeitrag Klimaforscher-Bashing beim SPIEGEL

Ist es Zensur? – Warum so selektiv?

Ist es Zensur – oder warum erscheinen die eingesandten Kommentare so selektiv?

Der Rahmstorf-Artikel vom „Klimaforscher-Bashing“ erschien am 1.4., die englischsprachige Version erschien erst am 7. April und dennoch wurden dort in der nur kurzen Zeit 231 Kommentare veröffentlicht, kritische und zustimmende. Inzwischen weiß ich, dass hier bei WISSENSlogs kritische Kommentare eingereicht wurden, die nicht erschienen sind.

Warum?

In diesen Kommentar hat Herr Rahmstorf dann folgende Antwort eingefügt

[Antwort: Wir weisen nochmals darauf hin, dass es sich um eine moderierte Diskussion handelt – das steht auch über dem Kasten wo Sie Kommentare schreiben können. Wir publizieren die Kommentare, die wir für unsere Leser für interessant halten. Darunter auch viele kritische, z.B. mehrere von Ihnen. Sie erhöhen die Veröffentlichungschancen Ihrer Zuschrift, wenn Sie sachlich, zum Thema des Artikels, und nicht zu langatmig schreiben. Die Moderation bei RealClimate wird übrigens genauso gehandhabt; RealClimate hat allerdings ein Vielfaches an Lesern. Das KlimaLounge-Team]

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Hier stellt sich u.a. die Frage, aus welchen Personen besteht das KlimaLounge-Team? Wer besitzt von diesen Teammitgliedern eine autonome Kommentar-Lösch-Macht oder ist die Teamexistenz nur eine Erfindung?

Professor Rahmstorf und die Hitze der Lockenstäbe

Das Herr Rahmstorf (& Team) die eigenen Veröffentlichungskriterien und den damit suggerierten Qualitätsanspruch im Einzelfall ad absurdum führen, „verkörpern“ der Kommentar und die Hintergründe von »Melinda«.

»Melinda« schreibt zum Rahmstorf-Blogartikel Hitze ohne Ende am 17.August 2018 um 7.37 Uhr

Puh ja, es ist mittlerweile so heiß geworden, dass ich nur noch früh morgens und spät abends das Haus verlasse. Hoffentlich hört die Hitzewelle bald auf.

Aktiviert man den kommenater-Alias-assoziierten »Melinda«-Link kommen wir auf die Webseite von Stephan Bolinski aus Ungarn, der u.a. Lockenstäbe anbietet.

Halten wir fest. Herr Rahmstorf veröffentlicht und zensiert im Rahmen seines Bloges Klima-Lounge nach Belieben Leserkommentare. Seine Zensurmaßnahmen finden im Verborgenen statt, bis auf die direkt Betroffenen erfährt Niemand und zu keinem Zeitpunkt von seiner Einzelfall-Zensur.

 

 

Meinungs-Zensor Joseph Kuhn

Bis zum 1.November 2019 ist Joseph Kuhn mit seinen politischen Blogbeiträgen u.a. als AfD-Kritiker aufgetreten, der, zumindest soweit ich das „erleben durfte“, zwar auf einem sehr mäßigen Argumentations-Niveau meine Kommentare erwiderte, aber diese letztendlich veröffentlichte. Das änderte sich mit dem folgenden Kommentar[ZK] den er mit einem suggestiven Kommentarhinweis (der in der Sache und für den Leser nicht überprüfbar seine Ansicht propagiert, ich hätte für die AfD Propaganda gemacht, was nicht der Wahrheit entspricht), wie folgt: XXX [Edit: Ihre Anti-Merkelsuada habe ich gelöscht. Das ist hier keine AfD-Propaganda-Plattform. JK] der Öffentlichkeit vorenthalten hat.

 

[ZK]  Mein Kommentar der von Joseph Kuhn nicht veröffentlicht wurde

12.14 Uhr 1.November 2019

Herr Kuhn,  

...zum Thema Relativierer aus Ihrer Blog-Welt-Sicht und der alltagsgeprägten realen Welt aus jüdischer Sicht existieren offensichtlich erhebliche Wahrnehmungs-Unterschiede, wie die folgenden exemplarischen Ausführungen zeigen.

Kennen Sie die Zeitung «The Jerusalem Post»? Wissen Sie wer Isi Leibler ist? Und wissen Sie, was dieser über Frau Merkel im Rahmen des Theodor Herzl Preises für die deutsche Kanzlerin schreibt?  Eine Antwort finden Sie hier in Englisch: https://www.jpost.com/Opinion/Candidly-Speaking-The-World-Jewish-Congress-shames-us-605727

Sollte Ihnen die englische Version nicht behagen, so können Sie Leibler’s Ausführungen auch in deutscher Sprache lesen, siehe: https://www.audiatur-online.ch/2019/10/28/angela-merkel-bekommt-den-theodor-herzl-preis/ 

Er schreibt u.a. „Dass der WJC Merkel jetzt eine solch prestigeträchtige Auszeichnung überreicht, ist nicht nur überraschend, sondern abstossend. Diese Ehrung entehrt die jüdische Würde und hätte abgesagt werden sollen. Führende Mitglieder der deutschen jüdischen Gemeinde haben den WJC für seine Entscheidung verurteilt, Merkel den Preis zu verleihen. Der jüdische Publizist und Verleger Dr. Rafael Korenzecher merkte sarkastisch an, dass Merkel einen Herzl-Preis für die Förderung der Aliyah nach Israel verdient habe. „Es besteht grosse Aussicht, dass Deutschland dank der heutigen Politik doch noch judenrein wird“, so Korenzecher.“

Weiter führt Leibler u.a. aus... „Merkel ist für die Einreise von mindestens einer Million weiterer Migranten aus dem Nahen Osten nach Deutschland verantwortlich, „darunter zahlreiche Dschihadisten, die ihren Hass auf Juden mitgebracht haben“, obwohl abzusehen war, dass  sich damit die Lage der Juden in Deutschland dramatisch verschlechtern würde. Der wachsende muslimische Judenhass werde von den deutschen Politikern „heruntergespielt“. Merkel vertrete stattdessen „den Standpunkt, Antisemitismus in Deutschland komme zum größten Teil von der extremen Rechten oder von Menschen mit psychischen Störungen – was erwiesenermaßen falsch ist.“

Merkel unterstütze nicht nur das Atomabkommen mit dem Iran, sondern weigere sich, auf die immer wieder ausgestoßenen Drohungen des iranischen Regimes, Israel auszulöschen, angemessen zu reagieren. Sie verhindere die Einstufung der Hisbollah als terroristische Organisation.

Merkels Regierung stelle weiterhin Millionen Euro für die als antisemitisch anerkannte BDS-Bewegung bereit, die den Boykott Israels fördern.

In den Gremien der UNO hat Merkel-Deutschland „eine der schlimmsten Abstimmungsbilanzen unter all den heuchlerischen europäischen Nationen, die einseitige Anti-Israeli-Resolutionen entweder unterstützen oder sich enthalten“.

Wie würden die deutschen Wähler, nicht nur in Thüringen, wohl entscheiden, wenn täglich in den Nachrichten Juden selber über die deutsche Regierung ehrlich berichten könnten, daß die Haupt-Gefahr für Juden von der deutschen Regierung und von Muslimen ausgeht?

 

 

Zur Orientierung: 

Isi Leibler ist einer der führenden politischen Kommentatoren Israels und war einst selbst hoher Funktionär des Jewish World Congress, er hält Angela Merkel nicht für preiswürdig. In einem Artikel in der «Jerusalem Post» warf er ihr vor, sie verurteile „zwar verbal den Antisemitismus, aber (…) tatsächlich hat sie selbst einen nicht geringen Beitrag dazu geleistet, dass Deutschland und die Welt für Juden so viel gefährlicher geworden sind.“ Für diesen massiven Vorwurf nennt er fünf Belege [siehe obigen Blogkommentar, den Kuhn zensiert hat]

Fazit Das naive und zugleich perfide Vorgehen in der Kuhnschen Weltsicht begründet sich offensichtlich durch seine ergebnisorientierte Ideologie, die Fakten und Fremdmeinungen ausblendet, die seiner vorgefertigten Weltsicht nicht entsprechen. In dem Moment wo ihm gemäß seiner eigenen Idee von Argumentationsmöglichkeiten, diese ausgehen, wird zensiert. Das ist fatal, da die realen Opfer letztendlich durch Kuhns ideologisch verengter propagierter Weltsicht weiteren Schaden nehmen. Denn wäre er bereit realitätsnah und faktentreu zu berichten, würde er zumindest im Rahmen seiner Blogbeiträge für eine realistische Aufklärung sorgen können. Stattdessen verbreitet er das Märchen der deutschen Regierung und der regierungstreuen Medien, daß Judenhass in erster Linie von »Rechts« kommt, obwohl er eines besseren belehrt wurde. Dafür verachte ich Kuhn leidenschaftlich. Wissen ist ein Privileg, die Weitergabe (insbesondere zur Gefahrenabwehr) eine Pflicht. Er propagiert aktiv Solidarität und moralische Pflicht, aber bei genauem Hinsehen lässt er ergebnisorientiert nicht einmal die Opfer selbst, im vorliegenden Fall Juden, zu Wort kommen, um sein nachweislich falsches Weltbild aufrechtzuerhalten. Daß er darüber hinaus seinen Blog-Kommentatoren freien Lauf lässt, Beleidigungen absondern zu können, wie beispielsweise „ein arrogant-schnöseliger pseudointellektueller protorassistischer Rechtsrelativierer und Aufschneider am Feiertagdokumentiert seine Gesinnung. [An dieser Stelle kann ich nur jedem zukünftigen Kritiker von scilogs- und scienceblogs-Artikeln empfehlen, ein dickes Fell zu haben. Persönlich erreichen mich diese, meist wenig wortwitzigen, Auswürfe des Blogschreiber-Mobs nicht. Aber darauf kommt es nicht an. Es ist generell abzulehnen, daß Blogbetreiber Ihre Kommentatoren benutzen um polemisch oder gar beleidigend auszuteilen. Insgesamt bedarf es einiger Übung und Erfahrung im Umgang mit dem Wortgesindel. So manch ein Kommentator dachte er würde cool bleiben und verlor dann doch die Nerven. Die Schreib- und im Nachgang die Lese-unfähigkeit emotionaler Apologeten und Nachplapperer sowie die Niedertracht der instrumentalisierenden Blogbetreiber ist gut dokumentiert. Diese sehen offensichtlich einen Mehrwert in beleidigendem, unsachlichem Geschreibsel der Fan-Kommentatoren.]    

Mit anderen Worten: Joseph Kuhn ist das Paradebeispiel eines Mitbürgers der anderen suggerieren möchte, daß Fakten eine Rolle spielen und diese Priorität in Bewertungen haben sollten. Aber wehe dem, der Fakten vorträgt, die nicht seinem Weltbild entsprechen. Dann werden dem Kuhn-Kritiker allerlei abstruse Eigenschaften und Absichten unterstellt, dazu gesellen sich in seinem Kommentarbereich eine Handvoll Kuhn-Vasallen und sondern mit seiner Zustimmung meist sinnfreie, beleidigende Textfragmente in Richtung des Kuhn-Kritikers ab.

Hilft das nichts, dann werden mit irreführenden, themen-nichtrelevanten oder suggestiv falschen Angaben Kommentare gelöscht. Kuhn ist offensichtlich im vorliegenden Fall in seinem Ideologiewahn nicht aufgefallen, daß ich keine Propaganda für die AfD gemacht habe, genauer, ich habe die AfD gar nicht thematisiert.

Zum Verständnis

Kuhns Vorgehen war abzusehen, da er bereits an einem früheren meiner Kommentare (#122)* sein Wunschweltbild der vornehmlich rechten Gefahr für Juden, widerlegt sah, dies aber nicht zugeben wollte bzw. konnte. Auf den Nonsense der Kuhn-Fan-Kommentatoren zu diesem Thema möchte ich hier nicht explizit eingehen, daß kann auf Wunsch jeder selbst dort lesen.

 

*Herr Kuhn,

jede Form von Extremismus, insbesondere wenn Gewalt im Spiel ist, sollte bekämpft werden. Doch ist es wenig zielführend und letztendlich gefährlich für die Opfer, so zu tun als wenn die Gefahr insbesondere von Rechts kommt.

„War die Staatsreligion des Nationalsozialismus der Antisemitismus, so ist der Judenhass die wichtigste Größe im politischen Denken des Islam“ schreibt der Chefkommentator der Weltgruppe Jacques Schuster (siehe https://www.welt.de/debatte/kommentare/article198613193/Die-antisemitischen-Angriffe-lassen-nur-einen-Schluss-zu.html)

Weiter führt er mit Linkhinweisen aus, daß insbesondere in Frankreich und Schweden Juden das Land wegen des muslimischen Judenhasses verlassen bzw. verlassen wollen.

Die Jüdische Allgemeine schreibt…

Große Zweifel hinsichtlich der Klassifizierung judenfeindlicher Taten als »rechtsextremistisch motiviert«” (siehe https://www.juedische-allgemeine.de/politik/kritik-an-polizeistatistik/)

…“Bei Umfragen unter Juden in Deutschland, die Opfer von antisemitischen Taten wurden, wurden demnach bei 62 Prozent der Beleidigungen und 81 Prozent der körperlichen Angriffe muslimische Personen als mutmaßliche Täter angegeben. Dennoch seien etwa »Sieg Heil«- Rufe bei einer antisemitischen Al-Kuds-Demonstration im Juli 2014 in Berlin in der Polizeistatistik als politisch motivierte Kriminalität mit rechtsextremen Motiven gewertet worden.“…

…„Unter Experten herrschen Zweifel hinsichtlich der Klassifizierung von Taten als »rechtsextremistisch motiviert«. So würden »Juden raus«-Schmierereien in Statistiken generell als rechtsextrem ausgewiesen, obwohl diese Parole auch in islamistischen Kreisen populär sei. »Damit entsteht möglicherweise ein nach rechts verzerrtes Bild über die Tatmotivation und den Täterkreis«, hieß es dazu etwa in einem im Jahr 2017 veröffentlichten Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus.“…

Wer einigermaßen analytisch beobachten kann, wird feststellen, daß die Altparteien Judenhass teils instrumentalisieren um sich der politischen Konkurrenz zu entledigen und die Gewalttaten gegen Juden von Muslimen in Deutschland „links“ liegen lassen, in dem diese im Zusammenspiel mit den regierungstreuen deutschen Mainstream-Medien nicht oder nur unzureichend benannt werden.

 

Ansonsten ist Kuhn wenig bemerkenswert. Einzig auffällig: Sein Webseitenauftritt (http://www.josephkuhn.de/) weckt Erinnerungen an das Internet vor 30 Jahren.  

Zur weitern Kenntnisnahme: Ich habe am 2.November 2019 folgenden Text als Email an Joseph Kuhn und „parallel“ als Kommentar-Blogbeitrag verschickt.

Herr Kuhn,

Kommentare zu löschen ist eine Sache, bewusst suggestiv falsche Mitteilungen für die Löschgründe für Kommentarleser anzugeben eine andere. Des Weiteren sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welche Kommentare meine Person betreffend hier deplatziert sind, da die Aussagen nicht nur polemisch sondern beleidigend sind. Zur Erinnerung: Nicht der Kommentator sondern Sie haben diese öffentlich gemacht.

Nun, glauben Sie wirklich Ihre konstruierte, suggestiv falsche Kommentar-Lösch-Argumentation bleibt in Ihrem Wohnzimmer verborgen? (Vermutlich dachten Sie das…) Was ich von Ihnen halte, können Sie außerhalb Ihres Zensurbereiches unter: http://www.kinkynature.com/ektheorie/Zensur und Wissenschaft.htm#k010  öffentlich lesen.

Vorliegender Kommentar ist auch als Email an Sie verschickt worden. Sollten Sie, wie bisher, Ihre abstrusen Thesen und wilden Spekulationen über mich öffentlich machen und gleichzeitig meine Kommentare zensieren, achten Sie darauf, daß Sie nicht den rechtlich relevanten Bereich der Beleidigung und Verleumdung erreichen. Dies gilt auch für die von Ihnen veröffentlichten Kommentare Ihrer Leserschaft. [Ich bin aus rechtstechnischen Gründen dazu angehalten Sie darauf explizit hinzuweisen]. Zur Kenntnisnahme: Von dem bisherigen Geschehen existieren html-Dokumente und Screenshots.

Sollten Sie Begriffsschwierigkeiten mit dem Wort Meinungs-Zensur haben, so empfehle ich Ihnen die Ausführungen zu diesem Begriff, die Sie am Anfang „unter“ Moderner Zensurbetrieb (http://www.kinkynature.com/ektheorie/indexZensur.htm) lesen können.

update 2. November 2019

Kuhn hat meinen Blogbeitrag (#137) veröffentlicht und kommentiert, siehe #138

Wie nicht anders zu erwarten, hat er nicht verstanden, will er aktivistisch-methodisch nicht verstehen respektive kann er nicht verstehen, worum es inhaltlich geht. Sein Hinweis darauf, daß ich jetzt gesperrt sei (seine Formulierung...“müssen Sie ab jetzt eben vor der Tür bleiben“.) „sagt vieles“ und lässt "tief blicken".

Wie naiv muss ein Mensch sein, wie naiv ist Joseph Kuhn, zu glauben, ich würde, nachdem er mich, wie in der vorliegenden Form, zensiert hat, mit der Absicht beschäftigen, noch weitere Kommentare auf seinem Blog veröffentlichen zu wollen?

Das er neben einem Verständigungs- und Wahrnehmungsproblem auch ein ausgeprägtes emotionales Problem hat, verdeutlicht die Tatsache, daß er es für richtig hält, daß weitere Kommentare seiner Fan-Gemeinschaft in der Folge Kuhn-verwandte Spekulationen zu meiner Person beinhalten, siehe #139. Kuhn kann es nicht lassen. Wenn schon nicht er direkt (das wäre auch für seine Verhältnisse zu billig), dann zumindest Nachplapperer. Da außer Kuhn und Zensierten Niemand erfährt, was Kuhn an Kommentaren u.a. aktuell nicht veröffentlicht, ein weiteres dokumentiertes Trauerspiel voller Blogger-Verzweifelung.    

Halten wir fest: Letztendlich siegt bei ideologisch geprägten Bloggern, die ja generell ein ausgeprägtes egotechnisches Bedürfnis besitzen, sich im Rahmen von selbst definierten Zensurmöglichkeiten einen medialen Platz verschaffen zu wollen, stets die Emotion, so auch im Kuhn-Fall. Belegbare Fakten stören da nur. In dem Sinne mittels vorliegender Webseite ein „gutes“, letztendlich öffentlich wahrnehmbares Lehrstück zum Thema selektive Meinungszensur eines scienceblogs-Akteurs Ende 2019.

 

 

 

 

Herr Dierk Haasis gehört offensichtlich zu den Menschen, die auch etwas schreiben möchten. Er ruft zwar - zumindest aktuell - zum Kommentieren auf, aber von seiner Mainstreamideologie abweichende Aussagen werden nicht veröffentlicht.

Beispiel: Storytelling ist kein Journalismus  

 

Hintergrund

Der 33-jährige «Spiegel»-Reporter Claas Relotius hat eingestanden, mindestens 14 seiner Reportagen gefälscht zu haben. Gespräche, Begegnungen, Personen erfunden zu haben. Oder tatsächliche Recherchen ausgeschmückt, aufgehübscht, mit Fiktion ergänzt und um im Internet gefundene Fakten ergänzt zu haben. 55 Storys von ihm veröffentlichte der «Spiegel», er u.a. schrieb für die taz, Süddeutsche Zeitung, die Welt, Zeit Online, Zeit Wissen, den Cicero, dazu in der Schweiz noch diverse Zeitungen wie die «NZZam Sonntag» oder die «Weltwoche».

Der Spiegel redet von „Betrug“, will den Betrüger aber nicht juristisch zur Rechenschaft ziehen, zumindest nicht für seine Lügengeschichten, warum nicht? Wer weiß was Herr Relotius zu seiner Verteidigung anführen würde. Wo waren die »Fakten-Checker« des Spiegels? Daß er möglicherweise Spendengelder veruntreut hat, zwingt den Spiegel jedoch zur Erstattung einer Strafanzeige.

Insgesamt stellt sich die Frage, warum glauben große Teile der Bevölkerung so gerne, was der Staat und der staatstreue Journalismus verbreiten? Welches Bildungssystem steckt dahinter? Welche Universitätsprofessoren erweisen sich als entweder naiv, ungebildet oder politisch korrupt? Claas Relotius, zwar etwas zu früh geboren, war jedoch als Meinungsmacher bestens belletristisch ausgerüstet für Gutmenschen und Vertreter der Generation Schneeflocke. Wahrscheinlich haben Trump, Putin und die AFD sein Hirn verdreht, fragen Sie die Spiegel-Experten. Der Brüller: Wenn Sie auf verdrehte Fakten, Lügen oder Verschwörungstheorien stoßen: Schreiben Sie uns an antifakenews@spiegel.de  

An das tägliche Trump-Bashing der Spiegel-Redakteure ist der Spiegel-Leser ja bereits gewöhnt. Der Spiegel-Artikel vom 26.Dezember 2018 Siebenjährige glaubt trotz Trump weiter an den Weihnachtsmann wirft nun möglicherweise die Frage auf, ob im Relotius-Nachgang mit vereinten Kräften (der US-Medien-Kollegen) jetzt die Spiegel-Garde der Grenzdebilen aufläuft.

 

Mein von Herrn Haasis zensierter (nicht veröffentlichter) Kommentar vom 20.Dezember 2018

Herr Haasis,

Ihre Schlußsätze

…“Oder ist es nicht doch so, dass Journalisten zum storytelling gedrängt werden. Recherche wird zum Nebenaspekt, Fakten werden gebogen und erfunden – Hauptsache die Geschichte ist gut erzählt. Die Postmoderne hat gewonnen, es gibt keine Fakten, nur gut oder schlecht erzählte stories. Kein Wunder, dass ein notorischer Lügner wie Donald J. Trump Präsident der USA wird.

Zum Betrüger gehört immer auch die Betrogene. Und so kalenderspruchig, wie es klingt, Menschen wollen betrogen werden. Betrüger nutzen unsere Vorurteile und unser Weltbild aus. Sie sagen uns, was wir hören wollen, sie schreiben, was wir lesen wollen, sie zeigen, was wir sehen wollen.“…

verdeutlichen nur Ihre Meinung und invertieren teils die Sachlage. Auch in Ihrem Fall stellt sich die Frage, woher kommen Ihre Informationen?

Erst einmal: Donald Trump ist nicht zum Präsidenten der USA gewählt worden, weil er am besten lügt.

Plakativ formuliert: Lügen (das kann auch das bewusste Weglassen von wichtigen Aspekten zu einem Thema sein) sind inhärent mit Politikern verbunden.

Siehe exemplarisch die Lügen zum Irakkrieg. Es gibt einen bemerkenswerten Film Bulworth (https://de.wikipedia.org/wiki/Bulworth ) zu amerikanischen Politikern und deren „wahrer“ Natur, der das ganze Ausmaß politischer Heuchelei unterhaltsam abbildet.

Donald Trump ist nichts weiter als eine Galionsfigur, die die wirtschaftlichen Interessen der »USA-Strippenzieher« vertritt. Die wahren Machthalter und Macher erfreuen sich an der naiven Vorstellung der Bürger, der Präsident würde aus einer Laune heraus die USA regieren. Auch für diesen Irrglauben sind die amerikanischen sowie internationalen Medien verantwortlich.  

Exemplarisch Die Zeit und Der Spiegel haben sich in insbesondere in den letzten zehn Jahren, so wie das Gros ähnlicher „Meinungs-Anbieter“,  zu regierungsfreundlichen, stark ideologisierten Propaganda-Zeitungen entwickelt, die weit entfernt sind, von einem neutralen, berichterstattenden Journalismus. Mittlerweile sind es die Kommentatoren, sofern ihre Kommentare nicht zensiert wurden, die fehlende Quellenangaben im Artikel, größere Zusammenhänge und Analytisches von sich geben. Bei gesellschaftlich relevanten Artikel-Themen, insbesondere wenn diese sich mit der Flüchtlingspolitik befassen, wird oft die Kommentarfunktion deaktiviert.

Am Rande bemerkt: Die Entscheidung einen konkreten Artikel, der sich mit gesellschaftsrelevanten Themen beschäftigt, nicht mit Kommentarmöglichkeit zu versehen, stellt ein komplex verschachteltes Problem dar, welches die demokratische Ordnung empfindlich stört. Ungesehen der Inhalte stellt sich argumentativ logisch die Primärfrage, warum ein gesellschaftsrelevanter Artikel nicht kommentierbar ist, wenn andere gesellschaftsrelevante Artikel jedoch kommentierbar sind. Hier ist es die Pflicht des Artikelverfassers und Pflicht der Redaktion präzise Gründe anzugeben, warum die Meinung der Leser nicht gefragt ist.

Abweichende politische Meinungen werden in Deutschland und Europa bar jeder Vernunft, ungesehen der Argumente, nicht selten grobsprachlich, vom Mainstream-Journalismus niedergemacht. Plakativ formuliert: Heute sind „Gutmenschen“ verstärkt so weit links, daß sie rechts wieder rauskommen.    

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Es wäre interessant zu wissen, gegen welche seiner Kommentarregeln ich verstoßen habe.

Herr Haasis selbst vergisst hier und da seine Kommentarregeln, …

Er schreibt u.a.: …„Problematisch wird es, wenn Wissenschaftspopularisierer wie Nye so einen Unsinn über Philosophie verbreiten. Mit denselben Argumenten wie er könnte man einen ziemlich grossen Teil moderner Physik [seit Maxwell] in die Tonne treten, statt dafür Geld zu verschwenden.“…

[Stellen wir uns vor, ein Kommentator schreibt Haasis würde Unsinn verbreiten, … Des Weiteren, außer dem Nachplappern von Mainstream-Meinungen zur Theoretischen Physik, weiß Herr Haasis, so wie das Gros der Menschen, offensichtlich nicht viel über das Thema Theoriefindung und Zirkelschluss, willkommen auf vorliegender Aufklärungs-Webseite.]

Das Herr Hassis über eine gewisse Trump-Fixierung "leidet", lässt sich nur schwerlich verbergen. Seine Ausführungen Verbot ≠ Verhinderung ergänzen seine Blog-Artikel-Zensur. Wobei sich Herrn Haasis der Begriff Zensur (Informationskontrolle, Unterdrückung unerwünschter Meinungen,...) nicht erschließt. Letztendlich drängt sich der Verdacht auf, daß Herr Hassis die Scilogs-Blog-Artikel-Plattform mittlerweile als »Bewerbungs-Medium« für seine beruflichen Aktivitäten nutzt. Diese Vermutung wird gestützt durch die Tatsache, daß 27 seiner 30 jüngsten Blogbeiträge [Stand 25.12.2018] nicht kommentierbar sind. Das ist offensichtlich nicht verboten, bringt aber wenig gesellschaftlich Verwertbares.

Ansonsten gibt es über Dierk Haasis Blog-Aktivitäten nicht viel Erwähnenswertes zu berichten. Zufälliges folgt auf Irgendwas. Die Anzahl der Kommentatoren ist sehr klein und nicht selten sind es weniger als 5 Artikel-Kommentare. Wenn überhaupt, so ist - von den derzeit 180 [Stand 26.12.2018] Haasis-Blog-Artikeln - der Blog-Beitrag Tödlicher Feminismus „auffällig“, in dem Haasis einer der zahlreichen filmischen Gewaltorgien Quentin Tarantinos „Sinn verleihen“ möchte. Gab es möglicherweise Kommentatoren, die Haasis Film-Analyse nicht mochten? Wir wissen es nicht und werden es auch nicht erfahren. Denn die Kommentar-Zensur des Bloggers Haasis war und ist „heimlich“.

 

 

 
Herr Günter Wagner hat am 20.12.2018 folgenden Wunsch geäußert (Quelle)

...wir sollten ein neues Verb einführen:  relotieren Es würde uns künftig helfen Zeit zu sparen, man müsste die dummdreisten Versuche nicht immer ausführlich erklären. Es würde zum Beispiel genügen: ‘der Klebers Clausi hat heute wieder relotiert’ oder ‘Seibert hat sich als klassenbester Relotierer erwiesen’ oder ‘Halali und ihr Relotier-Donnerstalk’. Und ein tolles Wort des Jahres wäre das auch! Wer hilft mit das neue Wort zu etablieren?

»Hier« finden Sie (alle) Beiträge zum Fall Claas Relotius aus SPIEGELsicht [Stand Ende Dez2018]

 

»Weiterführendes«

Ist das Schriftstellerleben nicht schön. Die Menasse-Welt ist einfach. Gestern log ich wie gedruckt. Heute entschuldige ich mich und morgen werde ich geehrt.

Robert Menasse setzt (belletristisch) die Arbeit von Claas Relotius mit Hilfe der SPD erfolgreich fort. Zur Orientierung siehe ZEIT-Artikel Menasse bekommt Carl-Zuckmayer-Medaille trotz Zitatstreits (Kommentarbereich nicht vergessen)  

 

 

 

Am Rande bemerkt

» Der Politisch Korrekte nennt seine Putzfrau Raumpflegerin, bezahlt und behandelt sie aber wie eine Putze. «

Kunst sollte mehr sein als «Allegoriengeschraube»

 

 

 Zensor Karsten Seiferlin - der mit dem 100% Wahrheitsanspruch

Vorbetrachtungen zu einem Scilogs-Zensoren-Neulings

Zur Form des Vortrages: Nur an Rationalität "gekoppelte" Ironie und Satire schaffen hier und da eine ertragbare Diskussionsnähe.

Karsten Seiferlin ist auf Scilogs gemäß Blog-Geschichte ein Neuling. Sein erster Beitrag Ist Pluto ein Planet? (Wieder mal) von Mitte September 2018 hatte 5 Fremdkommentare von 4 unterschiedlichen Kommentatoren (Stand 9.Juni 2019). Zwei Kommentare davon stammen von einem Scilogs-„Dauerkommentator“, der so ziemlich alles kommentiert, was auf Scilogs derzeit veröffentlicht wird. Man kann also feststellen, es gab nahezu kein Interesse seitens der Leser etwas zu kommentieren.

Da hat sein zweiter Blog-Artikel, teils dank meiner »Kommentar-Intervention«, deutlich mehr Beachtung gefunden, zumindest bei der üblichen Kommentarkarawane die mit ihrer antrainierten Massenmeinung im üblichen Stil des Mainstream-BlaBlaBla durch die Kommentarfelder zieht.

Seine Aussagen zu den Themen seines »Durchblogs« treffen den Kern seines Blogbeitrages Vom Umgang mit Klimastreikenden nicht, es sei denn er bewertet das Aufspringen auf den Meinungszug als etwas Skurriles oder Überraschendes. Da „sprechen“ seine Kommentarregeln (später mehr dazu) schon eine klarere Sprache, zumindest in der Theorie. Moderationserfahrung auf Scilogs hat er nachweislich keine.

Karsten Seiferlins Zensur

Was macht seine Zensur erwähnenswert?

Seiferlin „schafft“ es aus dem Stand folgend beschriebenen „Wechsel“ vorzunehmen. Zur Vereinfachung zitiere ich an dieser Stelle fragmentarisch meinen Erwiderungskommentar vom 7.Juni (13.13 Uhr) nach Seiferlins Zensurmaßnahme:

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Herr Seiferlin,

am 7 Juni. (16.37 Uhr) schrieben Sie (noch)…

Lieber Herr Freyling, haben Sie vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar.“…

jetzt am 8.Juni (12.18Uhr) schreiben Sie… „Der Artikel von @Dirk Freylings, den Sie erwähnen, ist der Moderation zum Opfer gefallen, da er sich inhaltlich gar nicht mit dem Artikel befasste und noch dazu extrem lang war. Wenn Kommentare halb so lang sind wie der Artikel, stimmt es für mich nicht mehr.“…

Gibt es mehr als einen Herrn Seiferlin?

Übrigens haben Sie derzeit nicht einen sondern zwei Kommentare von mir gelöscht. Kontaktieren Sie den anderen Seiferlin, vielleicht weiß der Genaueres. Was Sie Moderation nennen, nennen Demokraten perfide Meinungs-Zensur

[An dieser Stelle möchte ich auf einen Flüchtigkeitsfehler hinweisen, daß richtige Datum seines Danksagungskommentares war der 6. und nicht der 7.Juni.]  

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Da mittlerweile die Anzahl der aufgeführten Zensurmaßnahmen teils in Form der dokumentierten authentischen Kommentarwechsel in der Folge zu einer unübersichtlichen Textfülle führen, ist hier zum ersten Mal der Kommentarverlauf ausgelagert und separat verfügbar. Das gibt mir die Möglichkeit an dieser Stelle zur (Zensur-)Sache zu kommen. [Der Kommentarverlauf-Link folgt am Ende der Ausführungen zu dem „Blog-Auftritt“ und den Kommentarlöschaktionen Seiferlins.]

Warum zensiert Karsten Seiferlin Kommentare?

Beginnen wir mit der Antwort auf die Frage, warum ich überhaupt Seiferlins Blog-Beitrag initial kommentiert habe. Bereits der dritte Satz seines Artikels beginnt mit der Aussage: „Am Klimawandel gibt es keinen wissenschaftlich vernünftigen Zweifel; der Drops ist gelutscht.“

Da schreibt also ein weiterer 100% Gläubiger des menschengemachten Klimawandels, der akademisch (u.a. Habilitation in Physik) ausgebildet wurde, daß es in der Wissenschaft absolute Wahrheiten gibt. Bringt Seiferlin irgendein Argument für seine Aussage ins Spiel der gelutschten Drops? Nein. Dann „erklärt“ er den Blog-Lesern, es ginge ihm in seinem Artikel nicht um den Klimawandel als solchem, sondern um den Umgang mit den „Klimastreikenden“. Ich verwende hier seine falsche Sprachterminologie „Klimastreikende“, die er offensichtlich von den Massen-Medien übernommen hat. Darüber hinaus versucht er sich den Anstrich zu geben, er würde geschlechtergerechte Sprache verwenden, wenn er von Schüler*innen schreibt, doch zwei Sätze weiter sind es in seinen Ausführungen dann doch wieder nur Streikteilnehmer und nicht Streikteilnehmer*innen. [Solche Möchtegern-Verbesserer und dann noch kläglich versagend, die nicht einmal zwei Sätze weit konsistent agieren können, gehen mir grundsätzlich schwer auf den Geist.] 

Seiferlin relativiert die berechtigte Skepsis und berechtigte Kritik an der These des menschengemachten Klimawandels, indem er darauf hinweist, daß die Protagonisten der Fridays-For-Future-Bewegung von den »Klimaleugnern« der menschengemachten Klimaveränderungen persönlich und nicht in der Sache angegriffen würden. Das angewandte Prinzip ist nahezu immer das das gleiche. So wie »Nicht Linke« pauschal Rechte oder Nazis sind, so werden Kritiker und Skeptiker von der Masse pauschal zu Heuchlern und Leugnern abgestempelt. Auch hier verhält sich Seiferlin massentreu. Entweder man ist, so wie er seiner Ansicht, oder man ist wissenschaftsfeindlich und nicht wert „gehört“, hier genauer, gelesen zu werden.

Insgesamt stellt sich, sofern man analytisch denkt, die Frage, über welches themenbezogene Wissen verfügen denn die „Klimastreikenden“? Offensichtlich kann man jemanden nur diskreditieren, wie es Seiferlin nennt, wenn „es etwas“ zu diskreditieren gibt. Welche notwendigen fachlichen Qualifikationen haben denn Jugendliche um ein Klimaveränderungsszenario zu analysieren und modellmäßig zu berechnen? Um es kurz zu machen, das Gros der Menschen ob jugendlich oder älter besitzen diesbezüglich keinerlei mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen, somit können sie nicht diskreditiert werden. Seine Bemerkung zu Greta Thunberg’s tief greifender Entwicklungsstörung, “es ist durchaus umstritten, ob Asperger eine Krankheit ist“ komplementiert dann seinen ideologischen Beitrag. Spätestens wenn Gläubige wie Seiferlin, die Realität massiv verweigern, da es allgemein betrachtet offensichtlich sehr fragwürdig ist, wenn eine an Depressionen und Asperger-Syndrom Erkrankte 16-Jährige ohne Lebenserfahrung zur Leitfigur stilisiert wird, ist es an der Zeit einen kritischen Kommentar zu schreiben. Dazu kommt noch die Tatsache, daß der Vortag des Herrn Seiferlin in einem größeren Bild komplett die Hauptursache des menschengemachten CO2-Ausstosses mit keinem Wort erwähnt, so wie es auch mit keinem Wort von den Jugendlichen von Fridays-For-Future erwähnt wird.

Seiferlin kommt in meinen Kommentarbewertungen sehr schlecht weg. Es ist/war einfach darauf hinzuweisen, daß er eigentlich nur auf einen ordinären Meinungszug aufgesprungen ist und offensichtlich auch mal »Etwas« zu einem Thema schreiben wollte, das ihm höchstwahrscheinlich politisch korrekten Zuspruch der Masse einbringen würde. Das er letztendlich so, wie die meisten Menschen, ohne eigenes Nachdenken, Mehrheitsmeinungen vertritt, ist eine Sache, daß er als akademisch Ausgebildeter nicht verstanden hat, daß das Erreichen eines wenige Prozent Zieles keine signifikante Veränderung bedeutet, offenbart ein schwerwiegendes Defizit bezüglich seiner Wahrnehmungsmöglichkeiten. Dass er mir sprachlich/textlich nicht gewachsen ist, machte die Sache für ihn auch nicht leichter. Das erwähnenswert Besondere an Seiferlin ist seine konkrete Zensurmaßnahme. Erst bedankt er sich für einen Kommentar, am nächsten Tag zensiert er diesen. Spekulationen über seinen psychischen Zustand spare ich mir. Aus meiner Beobachtung weiß ich, daß Egozentriker einen Hang zu „Stimmungswechseln“ und schnell aufkommender Angst besitzen, wenn sie sich „bedroht“ oder nicht gemocht fühlen. Das er öfter mal – im wahrsten Sinne des Wortes - »Irgendetwas« zeigen möchte, verdeutlichen seine Allerweltsfotos mit denen er Instagram & Co zupflastert.

 

Logik für Fortgeschrittene oder Logik für Dummies ?

Ich erwarte insbesondere von einem akademisch Ausgebildeten bezüglich Stringenz und Vorsatztreue deutlich mehr als von einem Kleinkind.

Seiferlin glaubt er könne gemäß seiner Kommentarregeln zensieren. Ein Kriterium ist (angeblich) pauschal die Kommentarlänge. Das ist im Sinne freier Meinungsäußerung ausgrenzend. „Technisch“, im Rahmen seiner Denkmodell-Axiomatik ein klarer Widerspruch, wie noch explizit erörtert wird. Er hätte sich bezeichnender Weise aus „quantitativen Gründen“ selbst zensieren müssen.

Seiferlin schreibt: „Wenn ein Kommentar an die halbe Länge des Artikels heranreicht, ist es kein Kommentar mehr, sondern eine eigenständige Abhandlung, die anderswo stehen sollte.“

[Herr Seiferlin wenn Sie hier „mitlesen“ sollten, dann fein aufgepasst:] Wenn der Kommentarschreiber konkret externe Quellen im Kommentarfeld angibt, dann ist der extern verlinkte Text ein Teil des Kommentares. Nicht nur diverse Kommentatoren, sondern auch Seiferlin selbst hat dies exerziert, siehe seinen Kommentar vom 8.Juni 2019 12.09 Uhr Somit erfüllen diverse Kommentare und einer seiner eigenen Kommentare seinen selbstdefinierten „Tatbestand Überlänge“, der im Ergebnis zensiert werden müßte, zumindest dann, wenn ihm danach ist.

Seiferlin versteht offenbar u.a. nicht, daß der Leser selbst entscheidet, ob er einen Kommentar lesen möchte. Es wird ja niemand gezwungen (längere) Kommentare zu lesen. Das Seiferlin einen Kommentar erst dann inhaltlich bewerten und „moderieren“ kann, der externe Texte enthält, setzt voraus, daß Seiferlin auch diese externen Texte gelesen hat. Wie sonst kann er einen Kommentar mit externen Meinungsaussagen sachlich moderieren? Die vermeintliche Textlänge ist also auch bei Seiferlin kein berechtigter Zensurgrund. [Na, Herr Seiferlin, jetzt tut’s weh. Tja, Intelligenz kann man offensichtlich nicht studieren.]

Ob Seiferlin jetzt ein Licht aufgeht? Eigentlich egal. Insgesamt kann jeder feststellen, daß Seiferlin auch längere Kommentar-Texte und alle möglichen off-topic-Kommentartexte zulässt, solange diese ihm aus seiner Sicht und gemäß seiner Einschätzung inhaltlich „nicht gefährlich“ werden. Siehe den derzeitigen für Leser sichtbaren Kommentarverlauf zu seinem Artikel.

Hätte er aus Neugierde meinen Namen angeklickt, hätte er zumindest eine kleine Chance gehabt, im Vorfeld zu erfahren, daß seine Zensurmaßnahmen perspektivisch nicht den gewünschten Erfolg haben werden. Wie sieht meinungsfreundliches Verhalten aus? Ohne Zensur hätte er höflich darauf hinweisen können, daß ich mich kürzer fassen soll. Sein späterer Versuch mich mit seiner Küchenpsychologie einzulullen, entspricht seinen sonstigen, so weit erkennbaren, intellektuellen Fähigkeiten. Das er meinen darauf hin weiteren »Erwiderungskommentar« auch löschen musste, war die logische Schlussfolgerung, um nicht völlig „blöd“ dazustehen. Wie dem auch sei. Zurück zum Zensuranfang. Einen Kommentar nachträglich zu löschen, für den man sich erst einmal bedankt hat, ist schon äußerst perfide. Jetzt besteht die Hoffnung, da Seiferlins Zensurarm nicht bis hier hin reicht, daß mit der Zeit deutlich mehr Interessierte hier lesen werden, wie Herr Seiferlin als Zensor so tickt und welche einfachen Dinge bereits bei ihm Zensur auslösen. „Danke“ für diese unfreiwillige Aufklärung. An dieser Stelle geht es hier zur dokumentierten Zensur im Kommentarverlauf.

 

 

                                   

 

Die Katastrophen-Flüsterer

Ein lesenswerter Beitrag von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt zum Thema des vermeintlich menschengemachten Klimawandels. In dem Zusammenhang ist leider erwähnenswert, wie Wikipedia Herrn Vahrenholt diskreditiert respektive diskriminiert, siehe seine Ausführungen ..."Und jedes Mal, wenn ich oder andere versuchen dies … richtig zu stellen, löscht Andol (ein Wkipedia-Sichter) das innerhalb kurzer Zeit. Wikipedia lässt eine Richtigstellung nicht zu. Ein Sichter bei Wikipedia versucht meinen Lebenslauf und meine Lebensleistung zu diskriminieren und Wikipedia lässt das zu"…siehe https://vahrenholt.net/publikationen/ und exemplarisch Wer ist Andol? Wikipedia hat ein nicht unerhebliches Aktivistenproblem 

 

 

 

 

 

Ein Anderer hat auf die Gefahr hin, im Zusammenhang mit seinen Kommentarerwiderungen, als sehr fragwürdig zu erscheinen, letztendlich seinen Blog-Beitrag Fragment einer Rede über Bildung komplett gelöscht. Wer dieser Mensch ist, wird ansatzweise deutlich, wenn man sich meinen Kommentar zu seinem Blog-Beitrag Englische Assoziationen vom Präparierkurs vom 29.November 2018 verdeutlicht:

Herr Wicht,
der (lebenserfahrene) Lehrer spricht, die junge Studentin errötet sogleich. Mensch, Sie sind ein toller Typ. Sprichwörtlich, was für eine Ausstrahlung. Beeindruckend (Wow).

Die meisten Menschen sind solange da, bis sie weg sind. Im Wesentlichen nichts sagend. Dann gibt es die, die auch einmal etwas „sagen“ möchten. Die schreiben dann auf Scilogs irgendetwas. In diesem Zusammenhang verstehen Sie sich – als mehr oder weniger zufälliger – Proband und mich als Experimentator.

Zum Erröten eines Engels passt als Assoziation der Wärmetod (des Universums). Gleichfalls nichts sagend.

Warum errötet Ihre Engelgesichtsfantasie? Aus Verlegenheit, Scham, Peinlichkeit? Warum sollte sie?
Oder kennt „Ihre“ Studentin Nietzsche und sinniert spontan über „Tieferliegendes“?

Auf dem Weg zum “Engel” hat sich der Mensch jenen verdorbenen Magen und jene belegte Zunge angezüchtet, durch die ihm nicht nur die Freude und Unschuld des Tieres widerlich, sondern das Leben selbst unschmackhaft geworden ist. So dass er mitunter vor sich selbst mit zugehaltener Nase dasteht. Friedrich Nietzsche

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Die Absonderungsaktivitäten eines anderen (Stephan Schleim) im Rahmen einer seiner Blog-Artikel Gesellschaftskritik und psychische Gesundheit lassen sich folgend exemplarisch begutachten…

Zum Verständnis: Herr Schleim stellte die Moderation seiner Blogartikel ein, da er sich im Urlaub befand. Darauf hin kam es zu diversen unmoderierten Off-Topic-Kommentaren und „Kommentarkriegen“ menschlich und inhaltlich verfeindeter Kommentatoren. Eine Vielzahl von Kommentaren landete darüber hinaus undifferenziert als »spam« im Artikel-Kommentar-Mülleimer. Hier gilt zu bemerken, daß ein Kommentar bereits als »spam« vom System (was oder wer das auch immer sein mag) deklariert wird, wenn dieser mehr als zwei aktive Linkhinweise enthält. Dieser Umstand ist aber nur Aktiven bekannt, die solche zensurtechnischen Erfahrungen gemacht haben. Weder die Blog-Autoren noch die Scilogs-Redakteure halten es für notwendig allgemein darauf hinzuweisen.

Nachdem Herr Schleim seine Blog-Aktivitäten wieder aufnahm, beschwerte er sich im Rahmen seiner eigenen Blogartikel-Kommentare über „seine“ Kommentatoren. Neben seiner propagierten Selbstlosigkeit äußerte er, daß er nur 10% der Kommentare liest und sich auch die Freiheit nimmt, Kommentare nur teilweise zu lesen. Darauf hin startete ich einen Selbstversuch. Der Kommentarverlauf zwischen Dirk Freyling (DF) und Stephan Schleim (SS) ist im Folgenden (auch im Original, siehe externe Links) nachlesbar. Ich startete diesen am 3.Oktober 2018 mit den Worten

Guten Tag Herr Schleim,

die von Ihnen propagierte Selbstlosigkeit der Blogautoren und des Verlages „aus dem Mund“ eines Psychologen ist aus mehreren Gründen stark diskussionswürdig… siehe Erstkommentar DF1

folgend  SS1   DF2   SS2   DF3**   SS4   SS5

** Zu einem späteren Zeitpunkt fiel mir auf, daß Herr Schleim meinen ursprünglichen Kommentar mit Zusatzangaben versah, darauf schickte ich ihm am 5.November 2018 einen E-Brief mit folgenden Inhalt:

 

Herr Schleim,

wenn Sie Ihre Aussagen relativieren, dann machen Sie das aus Gründen der Fairness und Transparenz ausschließlich mittels Ihrer eigenen Kommentare.

Ihre nachträglichen Einfügungen* in meinen ursprünglichen Kommentar sind nicht für alle Kommentarleser nachvollziehbar, da keine entsprechende Erwartungshaltung vorliegt.

*„…Wenn er aus Desinteresse und Zeitmangel nur 10% *[Anm. d. A.: von 2.358]  der Kommentare liest, dann dokumentiert das nicht Toleranz sondern Verwahrlosung. Wenn er Kommentare *[Anm. d. A.: von Herrn Freyling] nur teilweise liest, sind Mißverständnisse vorprogrammiert…“

Zur Erinnerung

Denn (auch) für Ihre ursprünglichen Formulierungen sind Sie und nur Sie verantwortlich.

Kommentarauszüge aus Ihrem Kommentar:

…„Dass ich Ihre Kommentare nur teilweise lese bzw. darauf reagiere, stimmt und liegt daran, dass mir Ihre Diskussionsform nicht sehr zugänglich ist.“…

…“Ich bin hier im Forum Diskussionsteilnehmer, wie alle anderen, und mache das aus reinem Spaß und soweit es mir Spaß macht und höre damit auf, wenn es mir keinen Spaß mehr macht (siehe den Philosophie/Glauben/Naturwissenschaft-Artikel, in dem ich wohl noch nicht einmal 10% der Kommentare gelesen habe, schlicht aus mangelndem Interesse und mangelnder Zeit)…“

Die mainstreamgenährte Scilogs-Blog-Ebene ist keine abgekoppelte Meinungsmaschinerie. Ich finde es unverantwortlich, daß Menschen wie Sie, Ihre Sicht der Dinge als akademischen Maßstab lehren. Was bleibt vom studierten Philosophen, Psychologen und promovierten Kognitionswissenschaftler übrig?

»Mensch Schleim« schätzen Sie sich glücklich, daß Sie sich hinter einer Blog-Barriere zurückziehen können. Es wäre mir eine große Freude, u.a. Ihre Unkenntnis, Ignoranz und Sachferne sowie Ihre Kommunikationsunfähigkeit, in einer neutral moderierten Gesprächsrunde mit möglichst viel Öffentlichkeit, exemplarisch zu thematisieren.

Seine Antwort: Behalten Sie Ihren Diskussionsmüll doch endlich für sich. Niemanden interessiert das. Ich lese es auch nicht mehr.

Da ich Herrn Schleim zwei Emails zukommen ließ, fühlt er sich bereits von mir gestalkt, da ihn die erste während seines Urlaubes (Thema »spam« und Zensur) und die zweite (siehe oben) nach einer Operation erreichte. Ich habe, wie man sagt, herzlich gelacht, als ich mir vorstellte wie Herr Schleim aus der Narkose aufwacht und seinen »Email.Account checked« und als erstes meine Email vorfindet. Das Problem der subjektiven Wahrnehmung lässt grüßen.

»Schleim update«  06.Januar 2019

Letztendlich konnte es Herr Schleim nicht mehr ertragen, mit der Realiät unterschiedlicher Meinungen umgehen zu müssen. Ich schrieb ihm abschließend folgenden Kommentar zu seinem Blogbeitrag Bundespräsident Steinmeier für MENSCHENBILDER! , siehe den dortigen Kommentarverlauf, nachdem er öffentlich kundtat, daß ich diffamierende Hassberichte und allgemein Hass verbreite. Sowohl seine ursprüngliche Kommentaraussage diesbezüglich als auch eine Wiederholung seiner Hass-Aussage über mich hat er dann im Nachhinein "moderiert", bedeutet im Klartext, er hat die Passagen später schlicht gelöscht [(vom Autor editiert am 30.12.2018 um 10:13 Uhr) (der Kommentar wurde vom Autor am 3. Januar 2019 um 17:41 editiert) . Hier zeigt sich eine weitere Unart der Blogger. Sie haben die Macht und offensichtlich auch den finalen Willen, Aussagen die sie getätigt haben, im Nachhinein zu verändern oder ganz zu löschen. Was hat das mit einem fairen Meinungsaustausch zu tun, wenn der ordinäre Kommentator nicht einmal einen banalen Schreibfehler korrigieren kann und der Artikel-Blogger nachträglich ganze Kommentarpassagen löscht?

Mein Abschlußkommentar vom 2.Januar 2019 15.16Uhr

Herr Schleim,

Sie verbreiten folgende Ansichten,

Dirk Freyling schreibt auf Scilogs Hassberichte,

Dirk Freyling schreibt auf Scilogs Unsinn.

Sie suggerieren Dirk Freyling hat wahrscheinlich eine Wahn- und Zwangsproblematik.

Dirk Freyling ist auf dem Weg ein »Stalker« zu sein.

Es würde Ihnen helfen, wenn Sie nicht nur Kommentare teilweise lesen und (meine) Kommentaraussagen nicht mit Ihren Kommentarinterpretationen verwechseln.

Zur Orientierung und Erinnerung

Vorgeschichte

Mir ist in den letzten Jahren häufig aufgefallen, daß Blogger auf der von SPEKTRUM und ZEIT assoziierten Plattform scilogs teils sehr aggressiv  gegen Andersdenkende im Kommentarbereich vorgehen. Um die Art und Weise, wie Apologeten und Nachplapperer, teils stark emotionalisiert, versuch(t)en ihre »heile Meinungswelt« zu verteidigen besser zu verstehen, entschied ich mich für einen Selbstversuch.

Aspekte der Versuchsanordnung(en)

Da die Versuchsergebnisse von „standardmenschlichen“ Erwartungshaltungen der Probanden grundsätzlich nicht befreit werden können, ist die emotionale Projektion auf den Experimentator inhärent.

Hintergrund: Es stellt sich grundsätzlich die Frage, warum jemand einen Artikel generiert und warum jemand einen Artikel kommentiert. Fernab von idealisierter Wissensvermittlung, als eine Art gemeinschaftsnützlichen Dienstes, ist das Hauptmotiv realistischer gesehen schlicht Egozentrik. Herr W möchte auch mal etwas schreiben, Herr S möchte auch mal etwas kommentieren. Egal was. Hauptsache es ist öffentlich wahrnehmbar. Verständlicher Weise wird/wurde diese Haltung auf mich übertragen. Artikelschreiber und Kommentatoren unterstellen mir (unausgesprochen): Ich möchte auch mal etwas „sagen“.

Ja aber letztendlich nein, so ist das mit der (Massen-)Theorie zur Wirklichkeit. Ich besitze diese, von den Blog-Artikel-Autoren und Kommentatoren defizitäre Selbstdarstellungsform im Rahmen der geschilderten Selbstversuche nicht.

Konkret zu Ihrer Person: Sie sind im Rahmen meiner Betrachtungen nur eine Randfigur (warum? …siehe weiter unten, den Punkt Zum Verständnis). Das Sie überhaupt meine Beachtung fanden, verdanken Sie Ihrer Beharrlichkeit ignorant und argumentationslos zu agieren. Des Weiteren fiel mir auf, daß Sie auch als TELEPOLIS(-Autor) und ZEIT(-Kommentator) auftreten.

Zu meinen E-Mails an Sie. Die erste enthielt die Frage, warum mein Kommentar nicht erscheint, obwohl Sie doch nicht „moderieren“ und die zweite Email bezog sich auf den Umstand, daß Sie ohne Nachricht an mich in meinen Kommentar nachträglich Ergänzungen platzierten. Die dritte Email erhielten Sie zur Kenntnisnahme, daß Ihre öffentlichen Aussagen, ich würde Hass verbreiten, üble Nachrede bzw. Verleumdung abbilden. Daraus einen Stalking-Vorwurf zu konstruieren untermauert meine Aussage, daß Sie keine realitätsbezogene Analyse durchführen können. In dem Zusammenhang stellt sich übergeordnet die Frage, wie Sie als akademischer Wissensvermittler im Rahmen der Ausbildung von Studenten auftreten können?

Zum Verständnis: Mich interessieren hier primär analytisch-methodische Aspekte der Meinungsbildung sowie Methoden der Meinungsunterdrückung. Zu diesem Zweck kommentiere ich Aussagen der Autoren und Leser.

Mein Fazit 

Die systemphysiktreue Spektrums-Redaktion respektive die systemphysiktreuen Autoren, sorgen dafür, daß mathematische Konzepte ohne physikalische Beweiskraft, insbesondere ohne Wechselwirkung und Nachweismöglichkeit, sprachlich so aufbereitet werden, daß die Frage der Theorieexistenzberechtigung in den Hintergrund rückt oder meist gar nicht gestellt wird.

Fehlende Kritikbereitschaft, fehlende inhaltliche Klarheit und eine - wie mir scheint -  „methodisch zwanghafte Neigung“, hochkomplexe mathematische Konstruktionen durch beliebige, mitunter wenig intelligente und teils inhaltlich unzulässige Vergleiche im Rahmen von populärwissenschaftlichen Artikeln den Lesern schmackhaft zu machen, verdeutlicht den Entwicklungs-Zustand der Wissenschaftsredaktionen und Blogger.

In diesem Sinne, ich hatte nie und habe auch perspektivisch kein Interesse an der Person Stephan Schleim.

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Bezüglich des Vorwurfes ich würde Hassberichte und allgemein Hass verbreiten habe ich den Vorfall am 29.Dezember auch der Scilogs-Redaktion mitgeteilt und  (bis heute Stand 6.Januar 2019) keine Antwort erhalten.

Meine Email vom 29.Dezember 2018 an die Scilogs-Redaktion und zur Kenntnisnahme an Herrn Schleim,...

...an die Redaktion, Herr Schleim,

Üble Nachrede oder Verleumdung urteilen Sie erst einmal selbst

Herr Stephan Schleim verbreitet über seinen Blog folgende Behauptungen über mich...

*Herr Freyling, ich entscheide hier nicht über Veröffentlichung oder Nicht-Veröffentlichung von Kommentaren. Darauf habe ich gar keine Lust. Um 0:57 Uhr habe ich zudem friedlich geschlafen. Behaupten Sie hier keine Unwahrheiten. Ihr Link ergibt auch gar keinen Sinn.

Falls einer Ihrer pseudopsychologisch diffamierenden Hassberichte im Spam-Filter hängengeblieben ist, dann kann ich nur sagen: Recht so!

Stellen Sie sich doch bitte endlich einmal selbstkritisch die Frage, warum Sie so viel Hass verbreiten? Niemand will das hier lesen. Niemand will darüber mit Ihnen reden. Und ziehen Sie daraus bitte die nötigen Schlussfolgerungen. (Tipp: Etwas Sinnvolles mit seinem Leben anfangen.) Danke.

*Stephan Schleim Kommentar vom 28.Dezember 2018 um 15.35 Uhr (https://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/bundespraesident-steinmeier-fuer-menschen-bilder/#comment-38400)

Die Sache ist ganz einfach, Herr Schleim gibt konkret die Kommentarstellen an, in denen ich öffentlich diffamierende Hassberichte oder allgemein Hass verbreite.

Sollte ihm das nicht möglich sein, und davon gehe ich mit Sicherheit aus, sprengen seine Kommentaraussagen bei Weitem den Rahmen des Erträglichen.

Ich erwarte eine zeitnahe Stellungnahme.

Des Weiteren: Wer hat in der Kommentarfolge meine Kommentare** gelöscht? Und aus welchem Grund?

Auch hier erwarte ich zur Beurteilung der Gesamtsituation eine zeitnahe Stellungnahme des Verantwortlichen.

**(Zensierter) Kommentartext

Herr Schleim,

wenn man sich medial Platz verschafft um persönliche Ansichten zu verbreiten, arbeitet man beispielsweise als Scilogs-Blogger nicht. Sie verwechseln Ihre Veröffentlichungslust mit einer Arbeitssituation (Auftraggeber und Auftragnehmer) und Sie verwechseln Ihre Blog-Aktivitäten mit ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Sie propagieren Ihre Ansichten und ich kommentiere diese.

Woraus leiten Sie ab, daß Sie mir etwas schulden?

Welchen Einfluß sollen finanzielle Mittel auf die Inhalte Ihrer Blog-Artikel haben?

…„Die Welt, wie Sie sie sich wünschen, ist hier schlicht nicht ökonomisch machbar. Also zahlen Sie, akzeptieren Sie es – oder lassen Sie es bleiben und gehen Sie. Das sind die Möglichkeiten, die es hier realistischerweise für Sie gibt.“…

Diese sowohl thematisch als auch inhaltlich sinnfreien Aussagen verdeutlichen exemplarisch Ihr Wahrnehmungsproblem. Es macht doch keinen Unterschied ob Sie hier als Scilogs-Blogger oder dort als Telepolis-Autor oder „nur“ ZEIT-Kommentator in Erscheinung treten. Sofern Sie nicht die Kommentarfunktion abschalten, müssen Sie damit leben, daß jemand Ihre Aussagen kommentiert. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen auf der einen Seite Ihren Verweisen, wen der Verlag abschaltet oder wann der Verlag etwas abschaltet, auch technische Randbedingungen spielen keine Rolle und auf der anderen Seite Ihren Artikel- und Kommentaraussagen. In dem Moment, wenn der Artikel kommentarfähig erscheint, haben Sie doch alle (technischen) Hürden bereits genommen.

Ich wunderte und wundere mich über Ihre nicht vorhandene Analysefähigkeit.

Fehlende Moderation, nur teilweises Lesen von Kommentaren, aus welchen Gründen auch immer, sind Ihr ganz persönliches „Problem“. Selbst Ihre Würgereflexe sind rein privater Natur.

„Aber auf den Spamfilter, der diesen Müll automatisch herausfischt, muss ich wohl noch ein paar Jahre warten.“

Auch hier vermisse ich den Psychologen. Sie „brennen“ eigentlich darauf zensieren zu können, aber Sie wissen, daß Sie wiederholt geäußert haben, daß Sie das ja nicht tun werden. Auch diesen Ihren inneren Konflikt kann ich nicht lösen.

Sie gehören zu den einfach gestrickten Menschen, die glauben - besser „gesagt“ - sich innigst wünschen, daß bereits ein unwichtiges Detail, welches möglicherweise nicht 100% richtig ist, gleich die Kernaussagen massiv in Frage stellt. Und wieder kann ich nur staunen, sofern ich mit der Ausbildung zum Psychologen das Erkennen und Verstehen von einfachsten Verhaltensstrategien verbinde.

Der Vollständigkeit halber, ein Kommentator der auf Grund seiner gewünschten Identitätswahrung immer den Gleichen Alias oder Klarnamen verwendet, kann jederzeit rausgefiltert (zensiert werden). Wenn das zu abstrakt für Sie sein sollte…, weder (beispielsweise) eine Frau Jocelyne Lopez noch ein Herr Dirk Freyling würden sich neue Namen ausdenken um Ihnen oder anderen Bloggern etwas mitteilen zu wollen. Über die realen Anonymisierungsmöglichkeiten vermeintlich „dynamischer IP-Adressen“ möchte ich mich (hier) nicht äußern. Leben Sie mit Ihrer naiven Gutgläubigkeit, es passt zu Ihrem Gesamtbild.

Von den nun 20 Kommentaren zu Ihrem Blogbeitrag sind 6 von Ihnen und 8 von Ihrem Fan Dr. Webbaer und nur 3 von mir. Was „sagt“ Ihnen das?

Damit Sie nicht vollends enttäuscht sind, etwas (Mit-)Gefühl …

»Mensch« Schleim, ich freue mich. Zeigen Sie Ihren Berufs-Kollegen doch einmal exemplarisch Ihren hier zur Diskussion stehenden Blog-Artikel und den Kommentarverlauf. Die »Zugetanen« werden Ihnen - je nach Charakter - schonend oder unverblümt die Peinlichkeit Ihres Kommentar-Auftritts verdeutlichen. Die Anderen werden sich ins Fäustchen lachen. Ich bin im Gedanken bei Ihnen.

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Übrigens: Die letzte Kommentar-„Passage“ bezieht sich auf Herrn Schleims Vergleich: Freyling das Rumpelstilzchen

Obigen Kommentar habe ich erstmals

am 28.12.2018 um 0.50 Uhr hochgeladen (https://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/bundespraesident-steinmeier-fuer-menschen-bilder/#comment-38376)

Da dieser nicht erschien, habe ich, da Herr Schleim vorgibt nicht zu „moderieren“, diesen erneut um 0.57 Uhr hochgeladen, um einen technischen Fehler auszuschließen. https://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/bundespraesident-steinmeier-fuer-menschen-bilder/#comment-38378 Auch dieser Kommentar wurde nicht angezeigt. Darauf hin habe ich folgenden  (erfolgreichen) Kommentarversuch um 13.53Uhr (https://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/bundespraesident-steinmeier-fuer-menschen-bilder/#comment-38398) durchgeführt.

Herr Schleim,
Sie haben meinen Kommentar am 28.12.2018 von 0.57 Uhr nicht veröffentlicht. Was glauben Sie wie man das nennt?

In der Annahme, daß nun jetzt wieder ohne „Moderation“ Kommentare möglich sind, habe ich dann um 13.57 Uhr erneut versucht meinen Kommentartext** von 00.57 Uhr hochzuladen (https://scilogs.spektrum.de/menschen-bilder/bundespraesident-steinmeier-fuer-menschen-bilder/#comment-38399). Wiederum wurde dieser nicht veröffentlicht.

Einfache Frage: Wer ist konkret für diese selektive Kommentarzensur verantwortlich? Und was sind die Gründe?

Um den Sachverhalt der Löschaktion zu klären, erwarte ich eine zeitnahe Antwort der verantwortlichen Redaktion.

Ich weise darauf hin, daß die hier vorliegende Angelegenheit von öffentlichem Interesse ist. Die Art der weiteren Schritte ergibt sich aus „Ihrer“ Reaktion.

Dirk Freyling

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Tipp: Da jederzeit Onlineinhalte seitens der Blog-Autoren und der Redaktion modifiziert und gelöscht werden können, empfehle ich jedem Kommentator aus Selbstschutz entsprechende Kommentare als Screenshot und html-Seite abzuspeichern, sobald diese öffentlich sind.

Daß es auch anders geht, zeigt Lars Jäger. Ich finde Herrn Jägers Aussagen teils sehr pauschal und klischeebeladen. Doch trotz stark konträrer Ansichten wurde bisher keiner meiner Kommentare von ihm gelöscht. Siehe exemplarisch meinen Kommentar zu dem Artikel Austritt aus der Komfortzone absoluter Gewissheiten – Von der Quantenphysik zum politischen Populismus unserer Tage und dem Kommentar zum Blog-Artikel-Beitrag Die zweite Quantenrevolution – Vom Spuk im Mikrokosmos zu neuen Supertechnologien.

 

Soweit.

 

Demokratie und freie Meinungsäußerung bedeutet: (Kommentar-)Zensur sollte grundsätzlich vermieden werden. Wird diese durch den Autor oder die Redaktion jedoch durchgeführt, dann ist ein für Leser sichtbarer Hinweis zu platzieren, daß diese stattgefunden hat.

 

Weiterführendes

Heute gilt mehr denn je die Bemerkung von Theodor Fontane

»Wir stecken bereits tief in der Dekadenz. Das Sensationelle gilt und nur einem strömt die Menge 

noch begeisterter zu, dem baren Unsinn.« 

In dem Zusammenhang verweise ich exemplarisch auf die Ausführungen zum Thema

  Ist das (noch) Physik oder kann das weg? Viel Vergnügen!