"abstract"

 

[Technischer Hinweis: Sollten diese Webseite als Solo-Webseite ohne Webseitenmenü ("frame-los") vorliegen, so geht es hier zur kompletten menügesteuerten Elementarkörpertheorie-Webseite....

 

Für ein  anschauliches Verständnis und resultierend für die phänomenologisch begründeten Elementarkörpertheorie basierenden Gleichungen sind nachweislich weder eine variable Zeit, noch mathematische Raum-Zeit-Konstrukte, noch irgendeine Form der Substrukturierung notwendig.

Die grundsätzliche, phänomenologisch begründete Elementarkörper basierende Denkmodell-Forderung besteht darin, daß möglichst minimalistische Gleichungen sowohl das masselose Photon als auch massebehaftete Materie abbilden. Die Entstehungsgleichungen r(t) = r0 ·sin(c ·t/r0) und m(t) = m0 ·sin(c ·t/r0) leisten genau das. Die zeitlose Lichtgeschwindigkeit - als Zustand reiner Bewegung -  steht nicht im Widerspruch mit der Materie-Energie-Verkörperung.

 

 

Die Transformation von einem Photon zu einem masse-radius-gekoppelten Raum entspricht phänomenologisch nicht einer Teilschwingung, wie anfänglich (auch) im Rahmen des Elementarkörperdenkmodells angenommen wurde. Die materiebildende Transformation von einem Photon entspricht einer irreversiblen Zustandsänderung. Zeitumkehr, wie sie „mechanistisch“ von der klassischen Physik bis hin zur Quantenmechanik gefordert wird, steht ganz allgemein im Widerspruch zur Meß-Realität (thermodynamischer Prozesse).

Besondere physikalische und epistemologische Bedeutung erlangt das Modell der phänomenologisch begründeten masse-radius-gekoppelten Elementarkörper durch die Ergebnis-Genauigkeit und Einfachheit der resultierenden Gleichungen, die stets auf leicht verständlichen, konsistenten Denkansätzen beruhen. Das exakte Ergebnisspektrum umfasst Größen vom Protonenradius, der Ionisierungsenergie des Wasserstoffatoms, der Herleitung der Sommerfeldschen Feinstrukturkonstanten aus Vergleich von elektrischer und Gesamt-Energie bis hin zu makroskopischen, wie der Temperatur der kosmischen Hintergrundstrahlung, um nur einige wichtige zu nennen. Die zugrunde liegenden Gleichungen sind korrespondierend skalen- und mengeninvariant.    

 

           

Naturphilosophische Vorbetrachtung zur Minimalistik (radial-symmetrischer Informationsspeicherung)

Die (ursprungs-)symmetrischste (räumliche) Anordnung ist die nichtrotierende infinitesimale Kugeloberfläche. Nur auf einer (idealisiert) infinitesimalen, nichtrotierenden Kugelschale sind alle "Punkt-Elemente" respektive Flächenelemente gleichberechtigt.

Die naturphilosophische Bedingung für eine elementare Struktur, im Sinne einer strengen Bedeutung, ist die Abwesenheit einer Substruktur. Selbst eine Hauptträgheitsachse erzeugt eine Asymmetrie, mit den Extremen, daß die Pole gar nicht rotieren und am Äquator herrscht maximale Drehgeschwindigkeit. Somit sind Strukturelemente (wie Punkte und Flächen) eines Rotationskörpers nicht gleichberechtigt.

Somit besitzt ein Rotationskörper, selbst wenn es sich um eine Hauptträgheitsachse rotierende infinitesimale Hohlkugel mit konstanter Winkelgeschwindigkeit handelt, eine Substruktur, die sich durch verschieden schnell bewegte Strukturelemente manifestiert. Rotation kann also aus logischer Sicht keine Fundamentaleigenschaft einer elementaren Struktur sein.

 

Elementarkörper-Entwicklungs-Gleichungen

Die zeitabhängigen Elementarkörper-Entwicklungs-Gleichungen leiten sich aus der beobachteten Invarianz der (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit ab. Der fundamentale Unterschied zur (Speziellen) Relativitätstheorie respektive zur Lorentztransformation ist der wechselwirkungsnotwendige radialsymmetrisch-dynamische Charakter dieser Gleichungen.

Im Rahmen vorliegender näherungsfreier, phänomenologisch begründeter Elementarkörper wird der Begriff Ruhemasse (m0) verwendet, dieser ist jedoch von dem Begriff der Ruhemasse der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zu unterscheiden. Die Ruhemasse entspricht dem voll ausgebildeten Elementarkörper (m(t) = m0, r(t) = r0). Die innere Strukturdynamik und alle möglichen Elementarkörperwechselwirkungen sind inertialsystembefreit-dynamisch.

Aus Sicht der Realphysik orientierten Elementarkörpertheorie bleibt von der Relativitätstheorie nur der Lorentzfaktor γSRT als eindimensionaler, statischer Fall einer Elementarkörpertheorie basierenden allgemein gültigen Formulierung γdyn "übrig":

γSRT =

inertialsystembehaftet, statisch und eindimensional

γdyn =

inertialsystembefreit, radialsymmetrisch, dynamisch

 

                 

Der dynamische Faktor γdyn ist inertialsystembefreit und wirkt radialsymmetrisch. γdyn lässt sich "einfachst" aus der Elementarkörpergleichung r(t) mittels dr/dt ableiten :

 

 

 

Die nachfolgenden Betrachtungen zur Verkörperung des euklidischen Abstandes sind eine Ergänzung, die möglicherweise dem einen oder anderen Interessierten hilft, dem Denkmodell-Prinzip der Verkörperung anschaulich näher zu kommen.

 

Verkörperung des euklidischen Abstandes

Die Tatsache, daß wir in sehr guter Näherung  - im Vergleich konträr zu modernen theoretischen Abstraktionen der Elementarteilchenphysik und in Korrespondenz zum masse-radius-gekoppelten Mikrokosmos –  auf einer Kugeloberfläche leben, führt nicht zu einer dreidimensionalen Raumkrümmung oder gar zu einem Raum-Zeitkontinuum (Raumzeit).

Die Tatsache, daß elementare Strukturen initial aus oszillierenden Kugeloberflächen bestehen, führt gleichfalls nicht zu einem vierdimensionalen Konzept mit Vertauschungsmöglichkeiten von Raum und Zeit. Es kommt ganz im Gegenteil zu einer konstruktiven „Beschreibungsverarmung“. Die Isotropie führt zu einer 2-dimensionalen Plausibilität, die sich formal auf Zeit und Radius „verarmt“. Die Selbstverständlichkeit, daß die Wegstrecke auf einer Kugeloberfläche nicht der euklidischen Entfernung zwischen den Punkten A und B entspricht bedarf keiner Abstraktion. Die kürzeste Entfernung zweier Punkte auf einer Kugeloberfläche ist die so genannte Orthodrome (griechisch: orthos für gerade und dromos für Lauf).

Ein Verständigungs- und Interpretations-Problem besteht darin, daß stillschweigend vorausgesetzt wird, daß es (im Mikrokosmos) die klassische Möglichkeit eines euklidischen Abstandes gibt und daß dieser euklidische Denk-Ansatz im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) durch einen „gekrümmten dreidimensionalen Raum mit (erweiterter) Zeitfunktion“ eine abstrakte differentialgeometrische Erfüllung findet. Aber beispielsweise weder der „quantenmechanische“ Spin, basierend auf einer postulierten Wahrscheinlichkeitswelle oder wahlweise postulierten Punktmasse (des Elektrons), noch die postulierte Krümmung des Raumes beinhalten physikalische Plausibilität, geschweige denn Realität.  

Interessant ist hier zu erwähnen, daß nachfolgende Geometrie und Plausibilität ohne "relativistische Ideen" auskommt. Im Folgenden wird gezeigt, wie aus einer einfachen geometrischen Betrachtung ein so genannter Elementarkörper entsteht und das Relativitätsprinzip in Form des dynamisch-relativistischen Faktors γdyn eine Konsequenz der Radialsymmetrie ist.

 

Verkörperte euklidische Distanz  

Zu jedem euklidischen Abstand s der Punkte A und B gibt es radialsymmetrische Körper mit Radius r0 die eindeutig den Abstand der Punkte A und B kugelsymmetrisch festlegen.

Aus Sicht eines Beobachters im Körper-Mittelpunkt ist der kürzeste Abstand, der die Punkte A und B auf der Kugeloberfläche verbindet : λ = π/2 r0 bzw. λ =  s π/(√8). Bedingt durch die Verkörperung ist die Wechselwirkung radialsymmetrisch. Das bedeutet, daß ein physischer Raum „aufgebaut“ wird.

 

Daraus ergibt sich Elementarkörper basierend anschaulich die Compton-Wellenlänge λC als Masse-Äquivalent. 

Aus dieser Betrachtung folgen "geometrisch" massespezifische Radien (λC→r0). Die Frage, wie "(werte-)sicher" die mit den comptonwellenlängen-assoziierten (Ruhe-)Massen inhärenten (Ruhe-)Radien (r0(m0)) sind, ist "leicht" zu beantworten: Comptonwellenlängen sind (auch) Meßgrössen.  [ CODATAC(Proton)  CODATAC(Elektron) ]

Dieses Elementarkörpertheorie basierende fundamentale Wissen wird u.a. durch Meßergebnisse im Rahmen (differentieller) Streuquerschnitte elastischer und inelastischer Streuungen bestätigt und steht gleichzeitig in einem eklatanten Widerspruch zu den Aussagen der Elementarteilchenphysik.

 

 

Was ist Masse?

In der Elementarkörpertheorie ist die Ruhe-Masse m0 ein Maß für die Oszillationsfrequenz des Elementarkörpers. Die radius-kleineren Elementarkörper besitzen eine größere Masse, da diese äquivalent zur (möglichen) Bewegung der oszillierenden Oberfläche ist. Masse ist also im Bild des Elementarkörpers äquivalent zur inneren Bewegung und wird über die reziproke Proportionalität auf den Radius zurückgeführt. Details siehe exemplarisch zum Verständnis die Ausführungen zur Impulsmasse-Inversion.

 

Masse-Radius-Konstanten-Gleichung

Einfache Herleitung der Masse-Radius-Konstanten-Gleichung [F1]

Betrachten wir das Plancksche Wirkungsquantum h als kleinste skalare Wirkung, so hat diese Wirkung die Dimension Energie mal Zeit. Diese Aussage ist nicht trivial, da das Plancksche Wirkungsquantum auch der kleinsten Wirkung des axialen Drehimpulsvektors entsprechen könnte. Division durch die Zeit ergibt eine Energie. Setzen wir für die Energie, die Masse abhängige Ruhe-Energie E0 = m0c² ein, so ergibt sich für jede Ruhe-Masse eine spezifische Zeit t(m0). Diese Zeit lässt sich auch durch die Comptonwellenlänge λ0 der Ruhemasse ausdrücken.

 

t(m0) = h/(m0c²) = λ0/c   [tm0]

 

Betrachten wir nun die Elementarkörper-Entwicklungsgleichung r(t) = r0 sin (ct/r0). Der Elementarkörper ist dann voll ausgebildet, wenn der Sinus von (ct/r0) gleich eins ist, daß ist für (ct/r0) = π/2 der Fall. Daraus resultiert eine vom maximalen Elementarkörper-Radius r0 abhängige Entwicklungszeit t0... 

t0= (π/2)(r0/c)   [tr0]

 

Gleichsetzen von t(m0) und t0

oder "etwas anders" betrachtet:

Elementarkörper und Masse-Radius-Konstanz aus Vergleich mit kleinster skalarer Wirkung [h]

Die Elementarkörpergleichung r(t) führt zum Elementarkörper mit der assoziierten Elementarkörper-Entwicklungszeit ∆t. Die Gesamtenergie des Elementarkörpers mit r(t) = r0 ist ∆E = m0 (Details siehe das Kapitel Elementarkörper). Betrachten wir das Plancksche Wirkungsquantum h als kleinste skalare Wirkung, so hat diese Wirkung die Dimension Energie mal Zeit.

 

 

 

 

 

Masseinhärenter Elementarkörper-Radius

Eine fundamentale Grösse ist, wie oben erörtert, der masseinhärente Elementarkörper-Radius r0, der sich zwanglos aus der Comptonwellenlänge λC =  π/2 · r0 ergibt. Dieser wird in allen Streuprozessen beobachtet.

Die Fehlinterpretationen der herrschenden Physik, insbesondere der Elementarteilchenphysik, bezüglich der gemessenen Radien sind allesamt theorieinduziert. Eine wesentlich falsche Annahme ergibt sich aus der inertialsystembelasteten, eindimensionalen Betrachtung bewegter „Test-Körper“ und deren unzulässige Extrapolation auf räumlich strukturierte, realphysikalische Objekte. Für eindimensional bewegte „Test-Körper gilt: Die Transversalkomponenten sind gemäß Lorentztransformation leicht nachvollziehbar unverändert, nur in Bewegungsrichtung existiert eine Längenkontraktion. Bei einer radialsymmetrischen Bewegung, beispielsweise einer Kugeloberflächen-Kontraktion sind jedoch alle Raumrichtungen gleichberechtigt. Hier folgt als Ergebnis eine Linearkombination, sprich die räumliche Veränderung führt zu einer (isotropen) Radiusverkleinerung.

Durch die Zugabe von äußerer (elektrisch-magnetischer) Energie folgt: Die Radiusverkleinerung ist von der Gesamt-Energie des Elementarkörpers abhängig und lässt sich mittels des (dynamisierten) relativistischen Faktors in Abhängigkeit der Geschwindigkeit eindeutig bestimmen : r(v(t)) = r0 · γdyn

 

 

Jede Schwerpunkt-Geschwindigkeitsänderung beruht letztendlich auf Beschleunigung. Die Idee der Eigen-Strahlung auf Grund einer Schwerpunkts-Beschleunigung ist generell irreführend, denn Elektronen, Protonen und allgemein Ionen werden ja durch elektrische, magnetische respektive entsprechende „Wechselfelder“ beschleunigt. Für die einzelne Ladung stellt das Beschleunigersystem ein unendlich großes Energie-Reservoir dar. Das bedeutet, durch die Energiezufuhr wird das innere Verhältnis von Raum-Energie zur Masse-Energie radialsymmetrisch verändert, es kommt des Weiteren zu einer Schwerpunktsbewegung und ein Teil der zugeführten Energie wird wieder in Form von Strahlung abgestrahlt. Die vermeintlich von der Ladung abgestrahlte Energie gehörte nicht zur unbeschleunigten Ladung, sondern zum Beschleunigersystem mit unendlich großem Energie-Reservoir. Die Ladung teilt sozusagen als „Mittler“ die zugeführte äußere Energie in Bewegungsenergie und Strahlungs-Energie auf und „erleidet“ eine im Vergleich zum unbeschleunigten „Teilchen“ innere Umgestaltung, salopp formuliert wird es radialsymmetrisch zusammengedrückt und schwerpunkt-bewegt. Auf Grund des praktisch unendlich großen Energiereservoirs des Beschleunigersystems, lässt sich keine Energiebilanz erstellen. Somit ist die Phänomenologie des Vorgangs alles andere als geklärt. Auf die resultierenden Ergebnisse im Sinne des Missverständnisses über die Größenverhältnisse, hat die fehlende Phänomenologie der Strahlung jedoch keinen Einfluß.

Die Beschleunigung und Geschwindigkeit exemplarisch eines Protons oder Elektrons führt zur Änderung der Gesamtenergie, jedoch bleibt die innere Energie konstant. Es ändert sich das Verhältnis von masseabhängiger und radiusabhängiger Energie. Mit zunehmender Gesamtenergie (variable Translationsenergie und konstanter innerer Energie) wird der Elementarkörper immer „kleiner und proportional schwerer“. Das bedeutet, daß sich die Wirkungsquerschnitte mit (r(v))² verkleinern. Daraus resultiert die Fehlinterpretation, daß der aus den Wirkungsquerschnitten hochrelativistischer Teilchen berechnete Radius dem Ruhe-Radius entspricht. Kommt es durch Wechselwirkung (Detektor) zur Verlangsamung, vergrößert sich der Radius bei proportionaler Masseverkleinerung, masseabhängige Energie wird in radiusabhängige Raum-Energie transformiert. „Kalorisch“ wird aber nur die Translationsenergie gemessen. Das ist aus Sicht der Phänomenologie der Elementarkörper verständlich, da die Objektvergrößerung innere Raumenergie bedeutet, die dem Aussen nicht zur Verfügung gestellt werden kann. Dieser Vorgang ist im Denken der herrschenden Physik nicht realisierbar. Da bei Teilchenzerfällen radiuskleinere (comptonwellenlängen-kleinere) Objekte sich in radiusgrößere Objekte umwandeln scheint Energie verloren gegangen zu sein. Hier kommt fatalerweise das Neutrino-Postulat ins Spiel.

 

Elektronenmasse inhärenter Elektronenradius

Es ist bzw. war eine spannende Frage, warum Teilchenphysiker glauben und messen, daß das Elektron einen Radius kleiner als 10 -19 [m] besitzt und theoretisch als »Punkt ohne Struktur« behandelt werden kann.

Anmerkungen zur Anregung des eigenständigen Denkens: Außerhalb des "Interpretationsspielraumes" des Teilchenbeschleunigers kommt der Elektronenmasse inhärente Elektronenradius re, respektive der klassische Elektronenradius re(klassisch)  ( =  ( α/4) re), in allen (!) verwendeten Gleichungen zur Berechnung der Streuquerschnitte bei elastischen und inelastischen Streuungen an Elektronen vor (Stichworte: Møller-Streuung, Compton-Streuung, Elektron-Positron-Paarbildung, Photoelektrischer Effekt, Klein-Nishina-Gleichung, Bethe-Bloch-Sternheimer-Gleichung) und steht in einem phänomenologischen Zusammenhang mit der Comptonwellenlänge λC (des Elektrons).

 

Zur Erinnerung:  Was ist eine physikalische Gleichung?

Eine physikalische Gleichung besteht aus maßgebenden Größen (Ladung, Masse, Radius,...), möglicherweise Naturkonstanten, Koeffizienten und Rechenvorschriften. Der Sinn einer physikalischen Gleichung besteht darin, in Abhängigkeit der vorkommenden Gleichungsbestandteile eine qualitative und quantitative Aussage zu treffen. Nun zu behaupten der klassische Elektronenradius re(klassisch), respektive der Elektronenmasse inhärente Elektronenradius re käme zwar in allen Gleichungen zur Streuung an Elektronen vor (Ausnahme Teilchenbeschleuniger), hätte aber keine "maßgebende" Bedeutung, sondern sei nichts weiter als eine Rechengrösse ist irreal und interdisziplinär grotesk. Der klassische Elektronenradius ist keine abstrakte Rechengrösse, sondern der - bedingt durch das Verhältnis von elektrischer Energie zur Ruhe-Energie des Elektrons - skalierte Wechselwirkungsradius r, der ausnahmslos bei allen Streu-Experimenten an Elektronen in Erscheinung tritt, auch im Teilchenbeschleuniger.

 

Compton-Streuung - exemplarisch zur Verdeutlichung

Nicht die "typischen" energieabhängigen Elektronenradien kleiner als 10-19 [m] in Verbindung mit Teilchenbeschleunigern sind "falsch" gemessen, sondern die von der Elementarteilchenphysik resultierenden Schlußfolgerungen bezüglich ruhender Elektronen. Die Elementarkörpertheorie „beschreibt“ konsistent sowohl das Verhalten bei „konventionellen“ Streu-Energien der Streu-Partner des Elektrons als auch hochenergetisch im Teilchenbeschleuniger. Hier gibt es die größten emotionalen Ausbrüche und eine methodische Plausibilitäts-Verweigerung der Standard(-Modell-)Physiker und deren Anhänger.

Der klassische Elektronenradius führt zum Elektronenmasse inhärenten Elektronenradius re, der als (skalierter) Wechselwirkungsradius r bei Streuexperimenten in Erscheinung tritt. Hier wird die fundamentale Masse-Radius-Kopplung deutlich, die ihren formalen Ausdruck in der Masse-Radius-Konstanten-Gleichung [F1] findet.

Eine ausführliche Diskussion des omnipräsenten Elektronenmasse inhärenten Elektronenradius re findet sich unter : Elektronenradius

 

 

 

 

Denkmodell-Geschichte 

Das Verständigungs- bzw. Interpretations-Problem aus Sicht der Standardphysiker begann bzw. beginnt - wie so oft - mit einem Realphysik befreiten Formalismus. Die beobachtbare Invarianz der (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit ist keineswegs "direkt" mit der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) verbunden, wie suggeriert wird. Das historisch viel zitierte Michelson-Morley-Experiment ist eindimensional konzipiert und sagt gar nichts über Masse behaftete Teilchen im Sinne der herrschenden Physik aus und behandelt auch keine transversalen Komponenten. Die mathematische Invarianz der transversalen Komponenten ist lediglich eine formale Konsequenz der geradlinig gleichförmig bewegten Beobachter bezüglich kräftefreier Teilchen in einem mathematischen Denkmodell. Mit anderen Worten, daß gesamte Konstrukt der Lorentztransformation(en) ist an Inertialsysteme gebunden. Phänomenologisch sagt die SRT schlicht nichts über die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit.

Bevor Mißverständnisse aufkommen, es wird nicht behauptet, das die Mathematik der Relativitätstheorie falsch ist. Wie könnte auch eine axiomatisch begründete These falsch sein? Doch das mathematische Konstrukt besitzt - außer der zu Grunde liegenden beobachtbaren Invarianz der [Vakuum-]Lichtgeschwindigkeit - keine realphysikalische Basis. Es existieren zwar Beobachtungen aber es existiert keine Phänomenologie zur Mathematik der SRT. Die inertialsystembehaftete »Relativität der Beobachter« ist eine "heikle Sache", da es in der Natur nur dann zu messbaren Systemänderungen kommt, wenn Energie ausgetauscht wird. Energieaustausch bedeutet aber grundsätzlich, daß "Kräfte" wirkten sprich das Beschleunigungen auftraten. Mit der Beschleunigung "verabschiedet" sich das Inertialsystem und folgerichtig gleichfalls die Lorentztransformationen in ihrer ursprünglichen Form. Die Mathematik der SRT ist nicht falsch sondern schon "per Definition" nicht dynamisch.

Mit einfachen Worten: Es stellt(e) sich die Frage, welche mathematische (Ur-)Gleichung den "relativistischen" Faktor der dynamisierten Lorentztransformation abbildet. Fakt ist: Losgelöst von konkreten Denkmodellansätzen sind Realobjektwechselwirkungen stets dynamisch. Da die SRT „inertialsystembelastet“ ist, musste zwingend für einen dynamischen Entwicklungsprozess v = const. durch v = dr/dt ersetzt werden. Das Auffinden der Funktion r(t) = r0 · sin(c · t/ r0) war somit einfach. Die später erdachte nachfolgend exemplarisch aufgeführte Elementarkörper(re)konstruktion bildet einen der Denk-Versuche ab, wie man sich geometrisch, "etwas" vorstellen kann. Doch primär und in letzter Konsequenz, war das "einfache" Ersetzen der "unnatürlich" stets konstanten Geschwindigkeit durch eine variable Geschwindigkeit der Schlüssel zu einem komplett neuen Verständnis.     

 

 

Ein Denkversuch

Elementarkörperkonstruktion

Die Lorentztransformation war historisch sozusagen ein «Reflexionskeim» für die Elementarkörpertheorie und die folgende geometrische Betrachtung. Die Invarianz der [Vakuum-]Lichtgeschwindigkeit ist eine einzigartige, kontroverse, im Rahmen der "herrschenden" Physik phänomenologisch ungeklärte, „Superpositionsanomalie“ und gemäß Elementarkörpertheorie, im wahrsten Sinne der Worte, die sichtbare Charakteristik einer eingekapselten Transformationsdynamik.

 

Pythagoras und Relativistik

« Lorentztransformation im Nachgang »

»Freylingscher Eingriff«

Interessant ist hier zu erwähnen, daß nachfolgende Geometrie und Plausibilität ohne "relativistische Ideen" auskommt. Im Folgenden wird gezeigt, wie aus einer einfachen geometrischen Betrachtung ein so genannter Elementarkörper entsteht. 

 

Elementarkörper-Konstruktion

Wir betrachten die Entstehung einer Kugel(oberfläche) als isotrope Licht-Ausbreitung im Zentrum mit maximalem Radius r0. Auf Grund der Symmetrie reduziert sich die weitere Betrachtung auf einen Kreis mit dem Radius r0 = c · t.

c = Lichtgeschwindigkeit  ;  t = Zeit

Wir betrachten nun die geometrische Entwicklung in Abhängigkeit einer variablen Geschwindigkeit v, mit der Randbedingung v ≤ c. (siehe nachfolgende Skizze)

Für die mathematische Berechnung ist es zwar anschaulich notwendig, daß wir die Geschwindigkeit v als Momentaufnahme als konstant und senkrecht zu c mit definierter (Raum-)Richtung betrachten, doch im Rahmen einer phänomenologischen Betrachtung, ist das nicht der Fall. Da sich die Kugel(oberfläche) offensichtlich dynamisch und radialsymmetrisch mit v = dr/dt isotrop entwickelt. Mit anderen Worten: Schaut man sich die obige Grafik an, so steht A zwar (zur mathematischen Berechnung) senkrecht auf v · t, aber A kann auf Grund der Radialsymmetrie beliebig im Kreis (respektive weitergedacht im Raum ) gedreht werden, ohne das sich A betragsmäßig ändert. (Freylingscher Eingriff).

 Für v = 0 ist A = c · t = r0  und für v = c ist A = 0

 

Die Strecke A ergibt sich gemäß Pythagoras zu:

A2 + ( v . t ) 2 = ( c . t ) 2 

A2 = ( c . t ) 2 - ( v . t ) 2 

A2 t2 ( c2 - v2 )

A2 c2 t2 ( 1 - (v/c)2 )

                                [P1.1]

                                      [P1.2]

A entspricht geometrisch einem reduzierten Radius in Abhängigkeit der variablen Geschwindigkeit v, der mit r = r0 sein Maximum erreicht. Wir suchen nun eine Lösung, die A(v) := r(v) in Abhängigkeit der Zeit beschreibt, da wir v als variabel annehmen gilt v = dr/dt. Wir erhalten für Gl. [P1.2] :

[P2.1]

Die Lösung dieser Gleichung lautet:

    [P2.3]

 

Zur Phänomenologie obiger geometrischer Betrachtungen

 

Zeit ohne Metaphysik

In der Elementarkörpertheorie ist die Zeit eine Variable ohne Substruktur, bedeutet Zeit ist u.a. nicht dilatierbar. Phänomenologisch: Zeitdilatation ist genauso wenig vorstellbar wie die Krümmung eines dreidimensionalen Raumes. Physik wird hier in einem dreidimensionalen, sinnlich vorstellbaren Raum beschrieben, die sich auf Grund der Radialsymmetrie räumlich konstruktiv reduziert, nur mit Hilfe des Radius abbilden und formalisieren läßt. Um die wesentliche Beziehung zwischen der Masse und dem Radius eines Elementarteilchens phänomenologisch begründet herzuleiten, wird (jedoch) initial eine Zeitabhängigkeit r(t), dr/dt und d²r/dt² benötigt. In weiteren Gleichungen zur Masse-Radius-Konstanz die zur Berechnung von wesentlichen Größen, wie Grundzustandsenergien, weitere Teilchenmassen (Pionen-, Neutron-Masse,...), Feinstrukturkonstante,... führen, kommt »die Zeit« explizit nicht vor.

Die Transformation von einem Photon zu einem masse-radius-gekoppelten Raum entspricht phänomenologisch nicht einer Teilschwingung, wie anfänglich (auch) im Rahmen des Elementarkörperdenkmodells angenommen wurde. Die materiebildende Transformation von einem Photon entspricht einer irreversiblen Zustandsänderung. Zeitumkehr, wie sie „mechanistisch“ von der klassischen Physik bis hin zur Quantenmechanik gefordert wird, steht ganz allgemein im Widerspruch zur Meß-Realität. Die zeitlich begrenzte Interaktion eines Photons reduziert sich auf die «sinusförmige Ausschwingung» des Photons. Es wird bei dieser materiebildenden Zustandsänderung phänomenologisch raum- und masselose, „reine“ Bewegungsenergie in einen masse-gekoppelten Raum gemäß Gleichungen [P2.3] und [P2m] umgewandelt. Es entwickelt sich hier nichts in einen schon bestehenden "Raum", sondern dieser wird erst durch die «sinusförmige Ausschwingung» des Photons in Form von zeitabhängigen Kugeloberflächen generiert, bis dieser Materiebildungsprozess bei r0 endet. Der Raumbegriff ist insofern etwas irreführend, da das eingeschlossene Volumen zwar über den Radius berechenbar ist, aber keine rechenbare Bedeutung hat. Es handelt sich letztendlich nicht um eine Volumen- sondern Oberflächenphysik. Im Bild des Elementarkörpers existiert nur eine Flächen-Energie-Dichte und keine Volumendichte.

Es werden plausible Zusammenhänge zwischen Information, Energie, Masse und Raum „sichtbar“. Daraus folgt u.a., daß Information eine Energieform ist

 

Elementarkörper-Entstehung und innere Dynamik

Zum Zeitpunkt t = 0 entfaltet sich eine diskrete Energie-Menge (+E0) in Gestalt reiner Bewegungs-Energie und bildet einen masse-gekoppelten "Raum" in "Form" einer Kugeloberfläche gemäß der Gleichungen r(t) und m(t) bei stetiger Reduzierung der Expansionsgeschwindigkeit dr/dt. Erkenntnistheoretisch - und wenn man so will philosophisch - "steht" also der Nullpunkt, die "Null", nicht für "Nichts", sondern repräsentiert den maximalen Bewegungszustand. Dieser Zustand entspricht der (zeitlosen) Lichtgeschwindigkeit. Realphysikalisch ist das der masselose Zustand, sprich ein Photon. Das grundsätzliche Mißverständnis ("außerhalb" der Elementarkörpertheorie) besteht darin, daß die Eigenschaften eines wechselwirkenden Photons auf den »Ruhezustand« des Photons projiziert werden. Der »Ruhezustand« des Photons ist jedoch gemäß Gleichung [P2.3] und deren zeitlicher Ableitung [P2.3b], sowie [P2m] der raum- und masselose, „lichtschnelle“ (Energie-)Zustand maximaler Bewegung. Das bedeutet: Das sich gerichtet eine Information ausbreitet, die sich erst bei Absorption des Photons gemäß Gleichungen [P2.3], [P2m] und deren Ableitungen „entfaltet“ und dann die zeitabhängigen messtypischen Phänomene der Interferenz und des (massebehafteten) Stoßes zeigt.

 

                                                                                    

 

Die Masse-Bildung ist an die zeitabhängige Radius-Vergrößerung r =r(v(t)) gekoppelt. In einfachen Worten: Aus der anfänglichen, reinen Bewegungs-Energie entstehen stetig zeitabhängige Kugeloberflächen, die als solche einen Raum aufspannen, dessen Größe ein Maß für die äquivalente Masse ist. Nach einer Viertelperiode (½π) ist der Elementarkörper voll ausgebildet (r(t) = r0 , m(t) = m0), daß bedeutet das die Expansionsgeschwindigkeit v(t) gleich Null ist.

                

 

Statischer Zustand des Elementarkörpers und (Teil-)Annihilation

Phänomenologisch ist die Umwandlung von Bewegungsinformation in Rauminformation abgeschlossen. Ohne äußere Wechselwirkung bleibt der Elementarkörper nun in diesem Zustand. Wird der Elementarkörper von außen "angeregt", kommt es zu verschiedenen Wechselwirkungs-Szenarien, die je nach Energie der Wechselwirkungspartner zur Teil-Annihilation oder (Voll-)Annihilation führen. Materiebildende Teil-Annihilationen kommen in der einfachsten Form durch die Proton-Elektron-Wechselwirkung zustande (Stichworte: Rydberg-Energie, Wasserstoffspektrum). Masse-gekoppelter Raum annihiliert gemäß r(t) und m(t). "Strahlung" wird aufgenommen oder abgegeben.

Bei der vollständigen Annihilation kontrahiert der Elementarkörper gemäß r(t) und m(t) wieder bis zum Ursprung und liegt sodann in Form reiner Bewegungs-Energie (Strahlung) vor. In dem Zusammenhang ist die Invarianz der [Vakuum-]Lichtgeschwindigkeit auf die beschriebene Zustandsänderung zurückzuführen und nicht auf Mathematik in Form von Bezugssystemen und deren Verknüpfungen.

 

 

 

Elementarkörper basierende Herleitung der Energie-Masse-Beziehung E = m0

Mittels der Gleichungen r(t) = r0sin(ct/r0) [P2.3] und m(t) = m0sin(ct/r0) [P2m] und deren zeitlichen Ableitungen ergibt sich E(t). Da E(t) konstant ist folgt : E(t) ► E = m0c², obwohl zu jedem Zeitpunkt das Verhältnis von Radius abhängiger Energie respektive Masse abhängiger Energie und Bewegungs-Energie unterschiedlich ist. Da alle auftretenden Grössen dynamisch sind, können wir hier von einem "durch und durch zeitabhängigen" Prozess "sprechen", welcher nicht im Widerspruch mit der Erhaltung der Gesamt-Energie ist. Es gibt keine Rückstellkräfte, da es sich um eine Zustandsänderung handelt. Somit gilt zu beachten, daß trotz des negativen Vorzeichens der zweiten Ableitung von r(t) ► d²r/dt² = (-) (c²/r0²) · r(t) nur Energie-Beträge IEI aus phänomenologischer Sicht relevant sind, da die Änderung der Geschwindigkeit : dv/dt = d²r/dt² stets einen additiven Beitrag zur Gesamt-Energie liefert.  Die Änderung der Geschwindigkeit ist  für t≠0 größer Null und endet mit Erreichen von r(t) = r0 und m(t) = m0. Eine rein mathematische Betrachtung, die "formalistisch" einem zeitabhängigen Potential entspricht, ist "sinnfrei".

Das mathematische Ergebnis, daß ausgehend von einem zeitabhängigen Impuls (der durch Differentiation zur Kraft F(t) führt), ist zwar erfreulich, doch suggeriert es eine "falsche" Phänomenologie. Denn bereits zum Zeitpunkt t = 0 ist die Energie E0 = m0c² in Form von reiner Bewegungs-Energie vorhanden. Obige mathematische Rechnung belegt nur, daß durch den Vorgang der Impuls-Masse-Inversion keine Energie verloren geht.

Erkenntnistheoretisch - und wenn man so will philosophisch - "steht" also der Nullpunkt, die "Null", nicht für "Nichts", sondern repräsentiert den maximalen Bewegungszustand. Dieser Zustand entspricht der (zeitlosen) Lichtgeschwindigkeit.

 

 

 

Energetische Analogie

Bezogen auf den Elementarkörper drücken Größen wie Bahndrehimpuls, Spin, Geschwindigkeit, elektrische Ladung stets rein energetische Verhältnisse der radius-masse-gekoppelten, möglichen inneren Veränderungen bei Elementarkörper-Wechselwirkungen aus. In diesem Zusammenhang wird hier von energetischen Analogien gesprochen. Auf Grund der Radialsymmetrie reduziert sich die Betrachtung auf den (Elementarkörper-)Radius und im Rahmen von Elementarkörper-Wechselwirkungen plausibel auf die resultierende Veränderung des Radius, was in jedem Fall eine "konstruktive Beschreibungsverarmung" bedeutet.

 

                                  

 

       

Der Ausdruck energetische Analogie weist u.a. darauf hin, daß im Falle des Elementarkörpers sowie einer Wechselwirkung zweier Elementarkörper weder »Bahnbewegungen« noch Eigenrotationen involviert sind.

Zur Erinnerung:

Was jeder wissen könnte aber viele ungern wahrhaben wollen…

Die Berechnung von Grundzustandsenergien ist weder quantenmechanisch noch quantenelektrodynamisch möglich. Da ein signifikant maßgebender Anteil von dem Verhältnis der wechselwirkenden Massen bestimmt wird. Es gibt weder QM und schon gar nicht QED basierend die Möglichkeit die reduzierte Masse mred = mA / (1 + mA/mB) quantenfeld-phänomenologisch einzuführen. Die reduzierte Masse ist – ob man es wahr haben will oder nicht - im Rahmen der Standardphysik (historisch) aus der „Newtonschen Himmelsmechanik“ abgeleitet. Das bedeutet im Klartext, daß im Sinne atomarer Wechselwirkungen, diese weder QM noch QED begründet sind. QM und QED sind „epizyklisch“. Diese Aussage lässt sich also treffen, ohne auch nur ein weiteres Detail der mathematisch generierten QM und QED-Theorieobjekte untersuchen zu müssen.

                         

Mit anderen Worten: Weder die Quantenmechanik (QM) noch die Quantenelektrodynamik (QED) und schon gar nicht die QCD sind realphysikalisch begründet. Weder mittels QM noch mittels QED können Grundzustandsenergien berechnet werden! Das bedeutet: Die (vermeintliche) Ergebnisgenauigkeit der QED bezieht sich ausschließlich auf Korrekturen semiklassisch erwarteter Meßergebnisse. Nur bei genauer Sicht, handelt es sich nicht um „innere Angelegenheiten“, wie suggeriert und letztendlich auch formal behauptet wird, sondern bei allen Effekten der Aufspaltung und Erweiterung handelt es sich um die Energie, die die «messinhärenten Felder» selbst miteinbringen. Das Universum ist nicht Spielball der Erde, sondern die Erde ist ein Spielball des Universums. In diesem Sinne sind quantenfeldtheoriebasierende Berechnungen ergebnisorientiert „richtig“ aber phänomenologisch „epizyklisch falsch“.  

Was epizyklisch falsch“ konkret für die Standardphysik bedeutet, wird exemplarisch am Beispiel der (vermeintlich) anomalen magnetischen Momente analysiert. Siehe die Ausführungen: Betrachtungen zur Anatomie anomaler magnetischer Momente     

 

 

Nichts dreht sich, nichts bewegt sich im "natürlichen" Gleichgewicht

 

Eine anschaulich sehr gelungene energetische Analogie ist die Projektion (vermeintlicher) Schwerpunktbewegungen zweier wechselwirkender Massen mA und mB die einen stabilen (Energie-)Zustand einnehmen. Himmelsmechanisch sowie (fälschlicherweise gedacht) im Bohr-Sommerfeldschen Atommodell bewegen sich zwei Massen mA, mB um den gemeinsamen Schwerpunkt. Um dies energetisch auszudrücken wird für die kleinere Masse, die so genannte reduzierte Masse eingeführt. mred =  mA/(1 + mA/mB).

Im energetisch analogen Bild der Elementarkörper sieht diese "himmelsmechanische" Verschiebung, exemplarisch zwischen Proton und Elektron, phänomenologisch "ganz" anders aus. Die reduzierte Elektronenmasse, die in die Berechnung der Grundzustands-Energie und exemplarisch in die Berechnung aller möglichen Energie-Niveaus des Wasserstoff-Atoms "Einzug hält" ergibt sich vollkommen symmetrisch aus einer einfachen Überlagerung zweier Elementarkörper A und B mit den Massen mA und mB und den Masse-gekoppelten Radien rA und rB. Mittels Masse-Radius-Konstanten-Gleichung [F1] gibt es hier keinen Interpretationsspielraum. ► Das Ergebnis gilt für jegliche Ladungsträgerkonstellationen(...A-B, Proton-Elektron, Proton-Myon,...) Im Gegensatz zu einer Bahnbewegung die nur im statistischen Mittel als symmetrisch verstanden werden kann, da sich die bewegenden Massen stets zeitabhängig lokal manifestieren, ist die Elementarkörperüberlagerung bewegungslos symmetrisch.

 

                           

Die symmetrisch einfachste Wechselwirkung zweier Elementarkörper-Kugeloberflächen ist die Überlagerung mit einem gemeinsamen Ursprung. Gleichung [MAB] ist formal identisch mit der Schwerpunktsverschiebung zweier wechselwirkender Massen mA und mB (Stichwort: reduzierte Masse) und doch phänomenologisch fundamental verschieden von einer "himmelsmechanischen" Betrachtung.

Hier sieht man deutlich, daß die vermeintliche Schwerpunkt-Korrektur des »Himmelsmechanischen Denkmodells der Vergangenheit« der "etablierten" Physik, exemplarisch zwischen Proton und Elektron, mit dem Schwerpunkt zweier Ladungen im Abstand r nichts zu tun hat, da Elektron und Proton, damals wie heute, als gleichstarke Ladungen keine Schwerpunktsverschiebung erleiden können, weder phänomenologisch noch rechnerisch.

Es ist erstaunlich wie dieser Sachverhalt über Generationen massenpsychologisch ignoriert wurde und nach wie vor ignoriert wird. Insgesamt betrachtet kann im Weltbild der herrschenden Physik eine Masse mit einer Ladung nicht wechselwirken. 

Das Gleichsetzen einer elektrischen Zentripetalkraft mit einer (nur) masse-abhängigen Zentrifugalkraft ist im Rahmen der hiesigen Physik phänomenologisch unbegründet und erinnert an die Epizykeltheorie. Halten wir fest: Der Ausdruck für die resultierende Masse m(rA + rB) in Gleichung [MAB] ist mathematisch zwar identisch mit der himmelsmechanischen Schwerpunktkorrektur zweier makroskopischer Massen, die rechnerisch als Punktmassen elastisch interagieren, die Phänomenologie zur Gleichung [MAB] ist aber eine gänzlich andere.

"Wechselwirkungstechnisch" liegt der Symmetrievorteil zweier ursprungsüberlagerter Elementarkörper "klar auf der Hand". Alle Wechselwirkungs-Punkt-Elemente der Kugeloberfläche sind unbewegt und gleichberechtigt. Jedwede andere Konstellation postulierter wechselwirkender "Entitäten" ist asymmetrisch. Man denke zum Vergleich (lieber nicht) an das postuliert "leptonische" Elektron ohne Struktur und ohne Radius und an das postuliert asymmetrisch "ladungsfragmentierte", substrukturierte Proton.

 

 

Elementarkörperdynamik bei äußerer Energiezufuhr

Ein Experiment braucht zu seiner Konzeption eine konkrete Fragestellung. Ist die Fragestellung das Ergebnis eines mathematischen Formalismus so ist das Versuchsergebnis entsprechend theoriebeladen. Wenn dann noch die messbaren Ergebnisse vorselektiert und nur indirekt mit den postulierten Theorieobjekten „verbunden“ sind, ist der Interpretations-Beliebigkeit nichts mehr entgegenzusetzen. Die standardmodellübliche, falsche Anwendung der SRT auf dynamische Prozesse gehört ins Reich unerfüllter Wünsche der Liebhaber realobjektbefreiter Physik. Weder die propagierte "verbogene Axiomatik" noch die invalide Phänomenologie der Standardmodelldenker übersteht eine nähere dynamische Betrachtung. U.a. ist zu beachten, daß sich das theoriebeladene Versuchsergebnis der Kollisionsereignisse nicht auf zwei kollidierende Einzelkörper bezieht, sondern aus einer Vielzahl von Kollisionsereignissen in einem Zeitfenster besteht.

Dazu kommt die Tatsache, daß beschleunigte Ladungsträger einen Teil der Energie abstrahlen aber es keine (konsistente) Theorie zur Strahlung bewegter Ladungen gibt. Das bedeutet, daß die Ursachen der aufgezeichneten Signale weder "inhaltlich" qualitativ, quantitativ, räumlich noch zeitlich genau bestimmbar sind. Rationales Fazit: Eine Denkmodell-Reduktion auf den Streuquerschnitt zweier diskret kollidierender Teilchen ist mehr Wunsch als Wirklichkeit.      

Masse-radius-gekoppelt sind die Proton-Streuzentren bei hochenergetischen Kollisionen mit Wirkungsquerschnitten kleiner als der Wirkungsquerschnitt des Protons - die theorieinduziert als (Quarks-Gluonen)-Substruktur interpretiert werden - die radialsymmetrisch radius-verkleinerten Protonen selbst

                   

 

 

 

 

 

 

Plausibilitätsbetrachtungen zur Minimalistik radial-symmetrischer Informationsspeicherung

Die (ursprungs-)symmetrischste (räumliche) Anordnung ist die nichtrotierende infinitesimale Kugeloberfläche. In Anlehnung an das holografische Prinzip wird zur Informationsspeicherung kein Volumen(-Körper) benötigt. Nur auf einer (idealisiert) infinitesimalen, nichtrotierenden Kugelschale sind alle "Punkt-Elemente" respektive Flächenelemente gleichberechtigt.

Die naturphilosophische Bedingung für eine elementare Struktur, im Sinne einer strengen Bedeutung, ist die Abwesenheit einer Substruktur. Selbst eine Hauptträgheitsachse erzeugt eine Asymmetrie, mit den Extremen, daß die Pole gar nicht rotieren und am Äquator herrscht maximale Drehgeschwindigkeit. Somit sind Strukturelemente (wie Punkte und Flächen) des Rotationskörpers nicht gleichberechtigt.

Somit besitzt ein Rotationskörper, selbst wenn es sich um eine Hauptträgheitsachse rotierende infinitesimale Hohlkugel mit konstanter Winkelgeschwindigkeit handelt, eine Substruktur, die sich durch verschieden schnell bewegte Strukturelemente manifestiert. Rotation kann also aus logischer Sicht keine Fundamentaleigenschaft einer elementaren Struktur sein.

 

Randnotizen

Kollision und Rotation

Bewegen sich, aus welchen Gründen auch immer, zwei oder mehr (nichtrotierende) Hohlkugelkörper aufeinander zu, so sind die möglichen resultierenden Eigenrotationen nach der Kollision von den Anfangsimpulsen und von den Auftreffwinkeln abhängig. Der Vorgang wird deutlich komplizierter, wenn die Oberflächen inelastisch wechselwirken und zu einer „(Teil-)Verschmelzung“ führen. Der Vollständigkeit halber: Insgesamt ist stets die Frage zu beantworten, woher denn die initiale Translationsenergie (Schwerpunkt-Bewegungsenergie) der Wechselwirkungspartner kommt.

Rotation makroskopischer Vielteilchensysteme

Die makroskopische Eigendrehung starrer Körper ist im Rahmen der klassischen Physik plausibel nachvollziehbar. Kosmologisch kann es - bedingt durch den Entstehungsprozess beliebiger "Vielteilchenkörper" mit konkreten Anfangsimpulsen - unter Einwirkung der Gravitation bei genauer Betrachtung keine rotationsfreien "Gebilde" geben. Des Weiteren sollte klar sein, daß elliptische Himmelskörperbahnen bereits bestehender Objekte durch Anfangsimpulse festgelegt sind. Reale Kreisbahnen sind praktisch ausgeschlossen. Aber eine "Analogie", respektive Projektion auf mikroskopische Prozesse wechselwirkender Entitäten ist aus verschiedenen Gründen jedoch „sehr diskussionswürdig“.

Eigenrotation und quantenmechanischer Spin

Ein statistisch in alle Raumrichtungen verteilte Rotationsachse würde auch im Mittel nicht zu einer Quantisierung (Richtungsquantelung) führen. Zur Erinnerung: Die Quantenmechanik (QM) "arbeitet" oft in Illustrationen und semantischen Ausführungen mit einer falschen Suggestion mittels des Begriffes Spin (Eigenrotation), doch der assoziierte QM-Formalismus beschreibt keine solche realphysikalische Rotation.

Zur Erinnerung

…“Kapitel 10.2 Diracsche Elektronentheorie 1928 Seite 10006  Zitat …“Denn der neue Drehimpuls hat mit dem, was man sich unter diesem Namen als mechanische Größe vorstellen kann, nichts mehr gemein. Er entsteht aus keiner Bewegung, sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.“… 

Quelle:  http://www.iup.uni-bremen.de/~bleck/lecture_notes/KT-15Kap.pdf/Kap-10-Elektron_Positron_Leptonen.pdf

Mit dem Ziel, eine in sich konsistente relativistische Wellenmechanik zu konstruieren, stellte Dirac nach dem Vorbild der nichtrelativistischen Schrödinger-Gleichung eine relativistische Wellengleichung auf, die die Zeitableitung nur in erster Ordnung enthält. Aus Gründen der Lorentz-Symmetrie mussten auch die Ortsableitungen in erster Ordnung in die Gleichung eingehen. Es zeigte sich, daß dies nur mit einem vierkomponentigen Dirac-Spinorfeld mit der Hilfe von vier Dirac-Matrizen möglich war.

Einfach ausgedrückt: Der quantenmechanische Spin hat nichts mit einer Rotation zu tun und ist sozusagen nichts weiter als eine notwendige aber vollkommen unbegründete (sprich ohne realphysikalische Anschauung) Quantenzahl, die im Rahmen der herrschenden Physik rein mathematisch generiert wird (vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld mit vier Dirac-Matrizen).

(Alternative) Aussagen zum quantenmechanischen Spin zu machen sind eine äußerst undankbare Aufgabe, da die herrschende Physik seit Ende der 1920er Jahre keine Bemühung mehr unternommen hat, den Spin phänomenologisch, sprich denkmodell-anschaulich zu beschreiben. Wolfgang Pauli schlug 1924 vor einen »quantenmechanischen Freiheitsgrad« für das Elektron einzuführen, der zwei Werte annehmen kann, um die Emissionsspektren von Alkalimetallen beschreiben zu können. Ralph Kronig (1904 - 1995), ein Assistent Alfred Landés, schlug 1925 vor, dieser unbekannte Freiheitsgrad werde von der Eigenrotation des Elektrons hervorgerufen. Aufgrund der Kritik Paulis an dieser Idee blieb Kronigs Vorschlag unveröffentlicht. Ebenfalls 1925 postulierten Samuel Abraham Goudsmit und George Eugene Uhlenbeck den Elektronenspin zur Erklärung der Linienaufspaltung in den Spektren sowie des anomalen Zeeman-Effekts. Im Jahre 1927 formulierte Pauli einen Formalismus für den quantenmechanischen Spin des Elektrons. Mit Hilfe der Pauli-Matrizen konnte er Elektronen-Wellenfunktionen als 2-komponentige Spinoren darstellen. 1928 stellte Paul Dirac eine relativistische Bewegungsgleichung für das Elektron auf. Die nach ihm benannte Dirac-Gleichung beschreibt u.a. den halbzahligen quantenmechanischen Spin. In all diesen rein mathematischen Beschreibungen existiert keine phänomenologische Grundlage. 

 

Virialsatz   Potentialfeldtheorie   Energieerhaltung

Um es an dieser Stelle vorweg zu nehmen ergeben sich in einem wahrlich größeren Bild u.a. Fragen zum Virialsatz (Virial-Theorem), zur Potentialfeldtheorie und zur Energieerhaltung. Der Virialsatz basiert u.a. auf der Idee von Kraftfeld-, respektive Energiefeld erfüllten Räumen, die ein unendlich großes Energiereservoir darstellen. Des Weiteren werden "virialsatzbedingt" nur "elastische" Wechselwirkungen behandelt, daß heißt, die Abstände zwischen den wechselwirkenden "Entitäten" sind größer als die Entitäten selbst. Trotz bzw. wegen diverser Randbedingungen ist es insgesamt "verwunderlich", daß der Virialsatz im Sinne einer Energieerhaltung nicht (weiter) hinterfragt wurde und nach wie vor nicht hinterfragt wird. Das Virialsatz-Theorem liefert keine "eigenen" Lösungen, sondern analysiert und kategorisiert über einen freien Parameter verschiedene Wechselwirkungssysteme. Die Aussage, "daß ist so gemäß Virialsatz" ist sinnleer, weil der Virialsatz nicht die Lösung des Systems lieferte, sondern das System analytisch nach Kenntnis der Wechselwirkung mathematisch erfasst.

Das Virialsatzgebilde "kollabiert" im Rahmen der Elementarkörpertheorie. Denn eine elementare Wechselwirkung ist stets inelastisch. Was aus Sicht der herrschenden Physik "relativistisch" erscheint, ist im Bild der Elementarkörper eine Folge der Radialsymmetrie, geometrisch begründet, dynamisch und inertialsystembefreit.

Die Problematik des Virialsatzes führt historisch zu Fritz Wicky, einem Schweizer Physiker und Astronom (1898 - 1974), der ausgehend vom Virial-Theorem auf die Existenz »Dunkler Materie« schloß. Spätestens an diesem esoterischen Spekulations-Punkt hört der Erkenntnissuchende die Alarmglocken läuten. Im Kapitel Gravitation wird anschaulich erklärt und minimalistisch (vor)gerechnet, daß das vermeintlich "Dunkle" eine elegante Erklärung in der Raumausdehung und somit in der Raum-Energie findet, sofern man bereit ist zu realisieren, daß es keinen masseentkoppelten Raum gibt. Der Glaube an eine mathematische Rechenvorschrift blendet(e) offensichtlich den Wunsch nach erkenntnistheoretisch wichtiger phänomenologischer Anschauung aus. Sowohl physikalisch als auch interdisziplinär ist diese Art der reduzierten Forschung im Elementarkörper basierenden Denkmodell nicht gestattet. Entweder es gibt eine stringente, plausible Vorstellung und eine assoziierte, nachvollziehbare, minimalistisch-mathematische Lösung oder aber die Phänomenologie taugt nichts.

 

 

Die Selbstverständlichkeit, daß die Wegstrecke auf einer Kugeloberfläche nicht der euklidischen Entfernung zwischen den Punkten A und B entspricht bedarf keiner Abstraktion. Die kürzeste Entfernung zweier Punkte auf einer Kugeloberfläche ist die so genannte Orthodrome (griechisch: orthos für gerade und dromos für Lauf).

                             

Der Elementarkörper erzeugt (erst den) "Raum", der als solcher in Gestalt einer Kugeloberfläche "natürlich" gekrümmt ist. Die (Mehrteilchen-)Elementarkörper-Superposition erzeugt den kugeloberflächen-verschachtelten "bekannten dreidimensionalen" makroskopischen Raum. "Raum" ist im Rahmen des hier zu Grunde liegenden Denkmodells also stets eine Superposition von Kugeloberflächen.

Die Essenz der Fourier-Analysis als elementarer Bildungsbaustein

Das stetige „Analyse- und Synthese-System“ in Form der Fourier-Reihe, respektive Fouriertransformation ist allgegenwärtig. Sowohl die Epizykeltheorie aus heutiger Sicht als auch das Standardmodell der Teilchenphysik (SM) als quantenfeldtheoretische Anwendung und Weiterentwicklung der Quantenmechanik basieren auf Fourier-Reihen, bzw. Fourier-Transformierte. Die Basis-Funktion ist die Sinusfunktion. Konsequent minimalistisch gedacht, ist es also nahe liegend, nicht die Fourier-Transformation als Methode der Fourier-Analysis als einfachste Abbildungsmöglichkeit zu Grunde zu legen, sondern minimalistisch die „reine“ Sinusfunktion selbst. Resultierend lassen sich intuitiv logische Randbedingungen für eine Basisbetrachtung formulieren.

 

 
Mathematische Hintergründe, ursprünglicher Sinn und Zweck, Verzicht der Anschauung, "Unsinn"

Gemäß dem Satz von Weierstraß lassen sich „beliebige“ Kurven durch „Sinus-Kosinus-Funktions-Kombinationen“  zumindest abschnittsweise nähern. Wenn die Funktion in einen neuen (Teil-)Abschnitt wechselt, werden im Grenzübergang die einzelnen Abschnitte immer kürzer und "schrumpfen" schließlich auf Punkte zusammen. Die Funktion wird punktweise durch Sinus-Funktionen angenähert. In diesem Grenzfall ist wieder das ursprüngliche Bild der differenzierbaren Mannigfaltigkeit erreicht, indem jetzt die Eigenbasis des Bewegungsraums die Bausteine aus den Sinus- und Kosinus-Funktionen sind. Ohne auf weitere mathematische Fragen einzugehen folgt, dass jede mathematische Funktion f(t) durch folgende Gleichung "entwickelt" werden kann (Fourier-Reihe):

Räume mit dieser Struktur werden als Hilbert-Räume bezeichnet. Im 20. Jahrhundert wurde dieser Ansatz erst in die Atomspektroskopie und dann allgemein in Quantenfeldtheorien eingeführt.

So wie ein Klang in dem Grundton x und die Obertöne 2x, 3x, 4x ... darstellbar ist, wird in der Quantenfeldtheorie der Zustand eines Teilchens (z.B. eines Elektrons) in einen Grundzustand x und höhere Zustände zerlegt. Am Anfang steht also die qualitative Zerlegung in Grundelemente, dann folgt für jedes Grundelement die Zerlegung in die „Obertonreihe“ (Fourier-Reihe). Insgesamt können nun Wahrscheinlichkeiten gemessen werden, mit denen sich das Elektron in einem der möglichen Zustände befindet. Wenn man genauer hinschaut folgt hier die (ganzzahlige) Quantisierung „banalerweise“ aus der mathematischen Darstellung. Der Formalismus ermöglicht nun die vermeintliche „Bequemlichkeit sich nicht realobjekt-inhaltlich mit der Phänomenologie der Quantisierung auseinandersetzen zu müssen um Ergebnisse zu erhalten.

Wenn in der Quantenelektrodynamik (QED) nur ein Teilchen (Elektron) und ein Feldquant (Photon) nötig sind, so erfordert die Quantenchromodynamik (QCD) auf Grund der postulierten Theorieobjekte und deren Wechselwirkungen einen ganzen Satz von diversen „Teilchen“ und Feldquanten (Gluonen). Im Gegensatz zum Photon sollen Gluonen auch untereinander wechselwirken. Resultierende „innere Wechselwirkungs-Strukturen“ werden dann auf (mögliche) Symmetrien (Eichgruppen) zwischen den Grundelementen untersucht.

Wenn Euklid (…lebte wahrscheinlich im 3. Jahrhundert v. Chr.) noch nach plausibler Anschauung für mathematische Grundlagen suchte und somit eine interdisziplinäre Verbindung herstellte, die man als richtig oder falsch bewerten konnte, so stellt sich in der modernen Mathematik die Frage nach richtig oder falsch nicht. Euklids Definitionen sind explizit, sie verweisen auf außermathematische Objekte der „reinen Anschauung“ wie Punkte, Linien und Flächen. "Ein Punkt ist, was keine Breite hat. Eine Linie ist breitenlose Länge. Eine Fläche ist, was nur Länge und Breite hat." Als David Hilbert (1862 – 1943) im 20. Jahrhundert erneut die Geometrie axiomatisierte, verwendete er ausschließlich implizite Definitionen. Die Objekte der Geometrie hießen zwar weiterhin „Punkte“ und „Geraden“ doch sie waren lediglich Elemente nicht weiter explizierter Mengen. Angeblich soll Hilbert gesagt haben, dass man jederzeit anstelle von Punkten und Geraden auch von Tischen und Stühlen reden könnte, ohne dass die rein logische Beziehung zwischen diesen Objekten gestört wäre.

Doch inwieweit axiomatisch begründete Abstraktionen an realphysikalische Objekte ankoppeln, steht auf einem ganz anderen Blatt. Mathematik schafft keine neuen Erkenntnisse, auch wenn das Theoretische Physiker im Rahmen der Standardmodelle der Kosmologie und Teilchenphysik gerne glauben.

Es ist immer zu fragen, was das Symbolisierte in den Symbolen ist. Beispielsweise treten quantenfeldtheoriebasierend Felder und differenzierbare Mannigfaltigkeiten an die Stelle des euklidischen Raums. Auch an die Symmetrie ist die Frage zu stellen, was eigentlich das "Symmetrische" ist. Diese Frage führt zu der mathematischen Technik des Aufbaus komplexer Funktionen und Funktionssystemen aus einfachen periodischen Funktionen.

Exemplarisch über Johann Carl Friedrich Gauß (1777 – 1855), Georg Friedrich Bernhard Riemann (1826 – 1866), der u.a. den Begriff der Metrik einführte…welcher modern bedeutet: Eine Metrik ist ein Skalarprodukt auf dem Tangentialraum einer Mannigfaltigkeit M, die in differenzierbarer Weise vom Punkt p M abhängt. Die euklidische Metrik ist dabei lediglich ein Spezialfall… Geometrie ist im Riemannschen Sinne »innere Geometrie«, deren Objekte Größen sind, die nur von den lokalen Eigenschaften einer Metrik abhängen… 

folgen Felix Christian Klein’s (1849 – 1925) Ausführungen …zu Veränderungen der Lage - Drehungen, Spiegelungen, Verschiebungen, … - diese sind die Wirkung einer Gruppe, die er als „Transformationsgruppe“ bezeichnet. Die geometrischen Objekte sind Invarianten gewisser Gruppen, die auf Mengen operieren. Mit Rückführung der Geometrie auf die Algebra konnte man Geometrien klassifizieren, indem man eine Grundmenge und die darauf operierende Gruppe angab. Zwischen 1870 und 1920 wurden die mathematischen Axiome neu geschrieben (Dedekind, Cantor), es entstanden die Differentialgeometrie (Poincare, Einstein) und neue Algebren mit bisher unerforschten Symmetrien (Tensorkalkül, Lie-Algebra). Die ersten Experimente zur Atom- und Quantenphysik ließen sich gut mit den bis dahin rein abstrakten mathematischen Formalismen verbinden, was erst zur bekannten Symbiose führte, welche sich sodann im Zuge der Begeisterung für mathematische Möglichkeiten letztendlich von der Realphysik abspaltete und diese im Zuge der Standardmodelle beherrschte. Von da an, musste die Natur der Mathematik genügen.

William Thurston (1946 – 2012) griff die Ideen von Klein auf. In seiner grundlegenden Definition einer Modellgeometrie verbindet er einen topologischen Raum mit der Wirkung einer Lie-Gruppe, welche gewissen Maximalitätsbedingungen genügt. Dieses Werkzeug führte zur vollständigen Charakterisierung aller möglichen Geometrien in der Dimension 3 und zur Klassifizierung aller kompakten, 3-dimensionalen Mannigfaltigkeiten. Lie-Gruppen und Lie-Algebren wurden um 1870 von Sophus Lie (1842 – 1899) in der Lie-Theorie zur Untersuchung von Symmetrien in Differentialgleichungen eingeführt. Unabhängig von Lie entwickelte Wilhelm Killing (1847 – 1923) ähnliche Ideen zum Studium nichteuklidischer Geometrien. Hermann (Klaus Hugo) Weyl (1885 – 1955)  veröffentlichte 1913 das Buch Die Idee der Riemannschen Fläche, in dem u.a. das moderne Konzept der Mannigfaltigkeiten erstmals systematisch eingesetzt wurde. In seinem Aufsatz Gravitation und Elektrizität von 1918 führt er erstmals das Konzept einer Eichtheorie ein, zunächst nicht in der heutigen Form, sondern durch einen lokal veränderlichen Skalenfaktor. In Weyl’s Vorlesungen Raum, Zeit, Materie entwickelt er systematisch den Riccischen Tensorkalkül und benutzt die Parallelverschiebung (Levi-Civita) von Vektoren als fundamentalen Begriff. Das Eichprinzip wurde seit seiner Entdeckung lange nur als Nebeneffekt angesehen, der einige Rechnungen vereinfachen kann, aber ansonsten nur wenig Bedeutung hat. Die eigentliche Bedeutung des Eichprinzips wurde erst 1918 von Hermann Weyl erkannt, der mit Hilfe einer Eichtheorie (Invarianz unter Änderung der Längenskala) versuchte, Maxwells Theorie mit der allgemeinen Relativitätstheorie zu vereinen. Dieser Versuch scheiterte, aber Weyl begründete damit eine ganz neue Herangehensweise an physikalische Probleme. Hermann Weyl ist der Begründer der Eichtheorien im heutigen Sinn.  

1954 veröffentlichten Robert L. Mills (1927 – 1999) und Chen Ning Yang (1922 -) eine Arbeit, in der sie die Eichinvarianz der Elektrodynamik verallgemeinerten und dadurch eine Theorie der schwachen und starken Wechselwirkung schufen. In den 1960ern erkannte man, dass alle bisher beobachteten Wechselwirkungen von Elementarteilchen durch Eichtheorien beschrieben werden können.

Exemplarisch zum Thema Eichtheorien und Standardmodell (SM) siehe: http://www.physik.uzh.ch/~kmueller/text/vorlesung/eich1.pdf

„Heisenberg und Kollegen“ waren noch als Mitbegründer des neuen (mathematischen) Denkens mit den philosophischen Aspekten vertraut und konfrontiert, die heutige Generation der Theoretischen Teilchenphysiker und Theoretischen Astrophysiker scheinen wenig Verständnis für erkenntnistheoretische Spielregeln zu besitzen, was sich einfachst durch die große Anzahl freier Parameter, variabler Kopplungskonstanten und beliebiger Substrukturierungsthesen objektiv feststellen läßt. (Rhetorische) Frage? Was ist denn der Unterschied zwischen Phlogiston, Licht-Äther, Gluonen und dunkler Materie? Schlicht betrachtet handelt(e) es sich stets um Fantasiekonstrukte, die als Fehlstellen des Wissens von einer autoritären Minderheit als „nützliche“ Theorieparameter eingeführt wurden und dann von der "Masse verdaut" wurden.

Für heutige Theoretiker ist die Welt der Mathematik identisch mit dem Erkenntnishorizont des Menschen. Moderner Mathematik wird mit festem Glauben eine konstruktive Komponente zugeschrieben. Diese neuen Glaubensbekenntnisse haben offensichtlich eine enorme Strahlkraft, obwohl die ihr zu Grunde liegenden Ideen allesamt irrational sind. Heutige Experimente zur Erweiterung des Standardmodells der Teilchenphysik verraten schon durch die Namensgebung »Supersymmetrie« welch Geistes Kind ihnen inne wohnt. Experimente sollen Symmetrien, nein müssen Supersymmetrien genügen. Neue zeitinstabile Super-Partner-Teilchen, die nie als solche, so wie ihre Vorgänger, direkt messbar sein werden, kommen eines Tages nach monatelangen Berechnungen mittels Super-Cluster-Rechnern als Teilchenbeschleuniger-Geburten aus vorselektierten Zerfallskanälen.  

Die Verselbständigung der mathematischen Abstraktionen führt nachweislich zu beliebigen Fantasiekonstrukten. Und die damit einhergehende Einschränkung des Blickwinkels erschwert es zunehmend, wichtige Fragen nach den kausalen Zusammenhängen zu klären, ohne welche die naturwissenschaftliche Forschung selbstgenügend zur irrelevanten Tätigkeit „verkommt“.

Schon Ernst Mach bemerkte: "Wer Mathematik treibt, den kann zuweilen das unbehagliche Gefühl überkommen, als ob seine Wissenschaft, ja sein Schreibstift, ihn selbst an Klugheit überträfe, ein Eindruck, dessen selbst der große Euler nach seinem Geständnisse sich nicht immer erwehren konnte." [EM1]

 

[EM1] Ernst Mach (1838-1916), Vortrag, Sitzung der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien am 25. Mai 1882

 

 

Begriff der energetischen Analogie

Bezogen auf Elementarkörper drücken Größen wie Bahndrehimpuls L = r x p , ILI = r · m · v, Spin, elektrische Ladung stets rein energetische Verhältnisse der radius-masse-gekoppelten, möglichen inneren Veränderungen bei Elementarkörper-Wechselwirkungen aus. In diesem Zusammenhang wird hier von energetischen Analogien gesprochen. Auf Grund der Radialsymmetrie reduziert sich die Betrachtung auf den (Elementarkörper-)Radius und im Rahmen von Elementarkörper-Wechselwirkungen plausibel auf die resultierende Veränderung des Objekt-Radius der radialsymmetrisch überlagerten Wechselwirkungspartner, was in jedem Fall eine "konstruktive Beschreibungsverarmung" bedeutet.

Beispiel: Der elementarladungsabhängige Bahndrehimpuls in energetischer Analogie

Zwei im geometrischen Ursprung überlagerte Elementarkörper führen über die elektrische Elementarladungswechselwirkung, die sich über veränderte Masse-Radius-Beziehungen abbilden lässt, zu einem Objekt mit vergrößertem, den energetischen Verhältnissen der Ladungen angepassten, Gesamtradius. 

 

ILI = r · m · v = ILIee = ¼ · r0 · m0  · c drückt hier ein elementarladungsspezifisches energetisches Verhältnis aus, im Elementarkörpermodell dreht sich nichts, weder in Form einer Objektbahnbewegung noch im Sinne einer Eigenrotation. Diese Aussage ist nicht im Widerspruch mit der Quantenmechanik. Denn (auch) der quantenmechanische Spin "existiert" spätestens seit 1930 ohne "Spin-Phänomenologie", nochmals zur Erinnerung ... Kapitel 10.2 Diracsche Elektronentheorie 1928 Seite 10006  Zitat …“Denn der neue Drehimpuls hat mit dem, was man sich unter diesem Namen als mechanische Größe vorstellen kann, nichts mehr gemein. Er entsteht aus keiner Bewegung, sondern aus dem Zusammenwirken eines räumlichen Vektors mit den Dirac-Matrizen in dem Raum ihrer vier abstrakten Dimensionen.“…

Quelle:  http://www.iup.uni-bremen.de/~bleck/lecture_notes/KT-15Kap.pdf/Kap-10-Elektron_Positron_Leptonen.pdf 

Mit anderen Worten: Die Quantenmechanik (QM) "arbeitet" zwar oft in Illustrationen und semantischen Ausführungen mit einer falschen Suggestion mittels des Begriffes Spin (Eigenrotation), doch der assoziierte QM-Formalismus beschreibt keine solche realphysikalische Rotation. "Einfach" ausgedrückt: Der quantenmechanische Spin hat nichts mit einer Rotation zu tun und ist sozusagen nichts weiter als eine notwendige aber vollkommen unbegründete (sprich ohne realphysikalische Anschauung) Quantenzahl, die im Rahmen der herrschenden Physik rein mathematisch generiert wird (vierkomponentiges Dirac-Spinorfeld mit vier Dirac-Matrizen).

Der historisch aus dem Bohrschen Atommodell resultierende Bahndrehimpuls eines postuliert kreisenden Elektrons, lässt sich offensichtlich nicht auf eine Eigenrotation des Elektrons übertragen. Schon gar nicht, wenn man die klassischen Elemente durch Wahrscheinlichkeits-Wellenfuntionen ersetzt. Das, was Dirac mathematisch generierte aber nicht phänomenologisch "greifen" konnte, wird im Rahmen von Elementarkörper-Wechselwirkungen plausibel auf eine (innere) Veränderung des Objektradius reduziert.  ILI = r · m · v  "sieht zwar aus" wie ein Bahndrehimpuls, bildet aber letztendlich ein ladungsabhängiges, energetisches Verhältnis ab, ohne Bahnbewegung und ohne Eigenrotation, daher die Bezeichnung energetische Analogie. Unter Berücksichtigung der zwei möglichen Ladungsarten, die einmal mit der Elementarladung e die elektrische Energie und mit der Elementarkörperladung q0 die Gesamtenergie abbildet, lassen sich - phänomenologisch konsistent - beispielsweise Grundzustandsenergien wechselwirkender Ladungsträger, die Neutronenmasse und magnetische Momente in sehr guter Übereinstimmung mit den Messwerten mittels einfacher Gleichungen berechnen.

Zusammenhang zwischen Elementarladung e und starker gesamtenergie-repräsentierender Elementarkörperladung q0

                                 

 

Details zu Ladungsabhängigen Wechselwirkungen siehe das Kapitel Materiebildung.

 

 

 

Elementarkörper-Entwicklungs-Gleichungen

Die zeitabhängigen Elementarkörper-Entwicklungs-Gleichungen leiten sich aus der beobachteten Invarianz der (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit ab. Der fundamentale Unterschied zur (Speziellen) Relativitätstheorie, respektive zur Lorentztransformation ist der wechselwirkungsnotwendige radialsymmetrisch-dynamische Charakter dieser Gleichungen.

Im Rahmen vorliegender näherungsfreier, phänomenologisch begründeter Elementarkörpertheorie wird der Begriff Ruhemasse (m0) verwendet, dieser ist jedoch von dem Begriff der Ruhemasse der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) zu unterscheiden. Die Ruhemasse entspricht dem voll ausgebildeten Elementarkörper (m(t) = m0, r(t) = r0). Die innere Strukturdynamik und alle möglichen Elementarkörperwechselwirkungen sind inertialsystembefreit-dynamisch. Es ergibt sich aus der Elementarkörperentstehungsgleichung r(t) ein dynamischer Faktor, der dem eindimensional konzipierten, statisch, relativistischen Faktor (Lorentzfaktor) der SRT „ähnelt“. Wenn man für Geschwindigkeiten v « c von der klassischen Physik spricht, so ist in Analogie zur Klassik (hier Synonym für historisch eingeschränkt anwendbares Gedankengut) aus Sicht der Elementarkörpertheorie der Lorentzfaktor der SRT der „klassische Fall“ für eindimensionale, beliebig konstante Geschwindigkeiten mit v(x) < c.

Randnotiz zur (Ruhe-)Masse in der SRT

Ohne das an dieser Stelle näher auszuführen, wird im Rahmen der SRT „seit einiger Zeit“ der Begriff invariante Masse statt Ruhemasse verwendet. Die Ruhemasse (invariante Masse) der SRT ist inhärent mit Inertialsystemen verbunden. Zur Begriffsdefinition: Eine Größe, die sich bei Lorentz-Transformationen nicht ändert, heißt Lorentz-Invariante. In der Speziellen Relativitätstheorie wird Masse (mSRT) so definiert, dass sie eine lorentzinvariante Größe ist.

 

In einem Inertialsystem bewegen sich Körper geradlinig und gleichförmig. Inertialsysteme bewegen sich gegeneinander geradlinig und gleichförmig. Beschleunigte Bezugssysteme sind keine Inertialsysteme.

Die axiomatisch begründete SRT ist im Rahmen ihres „inertialsystembelasteten“ Gültigkeitsbereiches also stets richtig aber realphysikalisch – im wahrsten Sinne des Wortes - gegenstandslos. Sie behandelt die Welt rein kinematisch ohne – beispielsweise - Rücksichtnahme auf geometrische Strukturbildungen. Sie ist erst recht gegenstandslos unter dem Gesichtspunkt realphysikalischer Vorgänge, denen allesamt Beschleunigungen zu Grunde liegen. Es ist also - moderat formuliert – sehr befremdlich, daß Physiker beschleunigte, massebehaftete Ladungsträger mit der Axiomatik der SRT „belegen“. Wie gezeigt wird, resultieren aus dieser formal logisch falschen Vorgehensweise der herrschenden Physik fatale Fehlinterpretationen.

Nochmals zur Klärung der Sachverhalte, bevor hier Mißverständnisse aufkommen. Es wird also nicht behauptet, das die Mathematik der Relativitätstheorie falsch ist. Wie könnten auch axiomatisch begründete Thesen falsch sein? Doch das mathematische Konstrukt besitzt - außer der zu Grunde liegenden beobachtbaren Invarianz der [Vakuum-]Lichtgeschwindigkeit - keine realphysikalische Basis. Es existieren zwar Beobachtungen aber es existiert schlicht keine Phänomenologie zur Mathematik der SRT. Die inertialsystembehaftete »Relativität der Beobachter« ist eine "heikle Sache", da es in der Natur nur dann zu messbaren Systemänderungen kommt, wenn Energie ausgetauscht wird. Energieaustausch bedeutet aber grundsätzlich das "Kräfte" wirkten oder weniger mystisch ausgedrückt, daß Beschleunigungen auftraten. Mit der Beschleunigung "verabschiedet" sich das Inertialsystem und folgerichtig gleichfalls die Lorentztransformationen. Die Mathematik der SRT ist nicht falsch sondern schon "per Definition" nicht dynamisch.

Das Verständigungs- und Interpretations-Problem begann bzw. beginnt - wie so oft - mit einem Realphysik befreiten Formalismus. Die beobachtbare Invarianz der (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit ist keineswegs "direkt" mit der Speziellen Relativitätstheorie (SRT) verbunden, wie häufig suggeriert wird. Das historisch viel zitierte Michelson-Morley-Experiment war/ist eindimensional konzipiert und sagt gar nichts über massebehaftete Teilchen aus und behandelt auch keine transversalen Komponenten. Die mathematische Invarianz der transversalen Komponenten ist lediglich eine formale Konsequenz der geradlinig gleichförmig bewegten Beobachter bezüglich kräftefreier Teilchen in einem mathematischen Denkmodell. Mit anderen Worten, daß gesamte Konstrukt der Lorentztransformation(en) ist an Inertialsysteme gebunden. Phänomenologisch sagt die SRT schlicht nichts über die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit.

Physik bedeutet Wechselwirkung und Energieaustausch. Koordinatensysteme und Koordinatentransformationen "sind" keine physikalischen Vorgänge, sondern Mathematik. Es wird nicht geklärt, wie die Energiedifferenz und die „Struktur der Energiespeicherung“ über Koordinatentransformationen erzeugt wird oder „verschwindet“.

Aus Sicht der Realphysik orientierten Elementarkörpertheorie bleibt von der Relativitätstheorie nur der Lorentzfaktor γSRT als eindimensionaler, statischer Fall einer Elementarkörpertheorie basierenden allgemein gültigen Formulierung γdyn übrig:

γSRT =

inertialsystembehaftet, statisch und eindimensional

γdyn =

inertialsystembefreit, radialsymmetrisch, dynamisch

 

Der dynamische Faktor γdyn ist inertialsystembefreit und wirkt radialsymmetrisch. γdyn lässt sich "einfachst" aus der Elementarkörpergleichung r(t) mittels dr/dt ableiten :

 

Die Comptonwellenlänge λC entspricht energetisch dem Elementarkörper-Radius r0 der inhärent mit der Elementarkörper-Masse m0 gekoppelt ist :

 

Energetisch ist die Compton-Wellenlänge λalso nicht das Resultat einer vollen Periode 2π, wie in der "herrschenden" Physik, sondern nur einer Viertelperiode ½ π. Diese "Äquivalenzbeziehung" ergibt sich direkt aus der Elementarkörper-Dynamik. Formal entspricht das einer reziproken Proportionalität, welche durch die Masse-Radius-Konstanten-Gleichung [F1] ausgedrückt wird : 

 

 

 

Elementarkörper-Entstehung und innere Dynamik

Zum Zeitpunkt t = 0 entfaltet sich eine diskrete Energie-Menge (+E0) in Gestalt reiner Bewegungs-Energie und bildet einen masse-gekoppelten "Raum" in "Form" einer Kugeloberfläche gemäß der Gleichungen r(t) und m(t) bei stetiger Reduzierung der Expansionsgeschwindigkeit dr/dt. Erkenntnistheoretisch - und wenn man so will philosophisch - "steht" also der Nullpunkt, die "Null", nicht für "Nichts", sondern repräsentiert den maximalen Bewegungszustand. Dieser Zustand entspricht der (zeitlosen) Lichtgeschwindigkeit. Realphysikalisch ist das der masselose Zustand, sprich ein Photon. Das grundsätzliche Mißverständnis ("außerhalb" der Elementarkörpertheorie) besteht darin, daß die Eigenschaften eines wechselwirkenden Photons auf den »Ruhezustand« des Photons projiziert werden. Der »Ruhezustand« des Photons ist jedoch gemäß Gleichung [P2.3] und deren zeitlicher Ableitung [P2.3b], sowie [P2m] der raum- und masselose, „lichtschnelle“ (Energie-)Zustand maximaler Bewegung. Das bedeutet: Das sich gerichtet eine Information ausbreitet, die sich erst bei Absorption des Photons gemäß Gleichungen [P2.3], [P2m] und deren Ableitungen „entfaltet“ und dann die zeitabhängigen messtypischen Phänomene der Interferenz und des (massebehafteten) Stoßes zeigt.

                                                                                    

 

Die Masse-Bildung ist an die zeitabhängige Radius-Vergrößerung r =r(v(t)) gekoppelt. In einfachen Worten: Aus der anfänglichen, reinen Bewegungs-Energie entstehen stetig zeitabhängige Kugeloberflächen, die als solche einen Raum aufspannen, dessen Größe ein Maß für die äquivalente Masse ist. Nach einer Viertelperiode (½π) ist der Elementarkörper voll ausgebildet (r(t) = r0 , m(t) = m0), daß bedeutet das die Expansionsgeschwindigkeit v(t) gleich Null ist.

                

 

Statischer Zustand des Elementarkörpers und (Teil-)Annihilation

Phänomenologisch ist die Umwandlung von Bewegungsinformation in Rauminformation abgeschlossen. Ohne äußere Wechselwirkung bleibt der Elementarkörper nun in diesem Zustand. Wird der Elementarkörper von außen "angeregt", kommt es zu verschiedenen Wechselwirkungs-Szenarien, die je nach Energie der Wechselwirkungspartner zur Teil-Annihilation oder (Voll-)Annihilation führen. Materiebildende Teil-Annihilationen kommen in der einfachsten Form durch die Proton-Elektron-Wechselwirkung zustande (Stichworte: Rydberg-Energie, Wasserstoffspektrum). Masse-gekoppelter Raum annihiliert gemäß r(t) und m(t). "Strahlung" wird aufgenommen oder abgegeben.

Bei der vollständigen Annihilation kontrahiert der Elementarkörper gemäß r(t) und m(t) wieder bis zum Ursprung und liegt sodann in Form reiner Bewegungs-Energie (Strahlung) vor. In dem Zusammenhang ist die Invarianz der [Vakuum-]Lichtgeschwindigkeit auf die beschriebene Zustandsänderung zurückzuführen und nicht auf Mathematik in Form von Bezugssystemen und deren Verknüpfungen.

 

Praktisches Berechnungsbeispiel

Betrachten wir das Plancksche Wirkungsquantum h als kleinste skalare Wirkung, so hat diese Wirkung die Dimension Energie mal Zeit. Diese Aussage ist nicht trivial, da das Plancksche Wirkungsquantum auch der kleinsten Wirkung des axialen Drehimpulsvektors entsprechen könnte. Division durch die Zeit ergibt eine Energie. Setzen wir für die Energie, die Masse abhängige Ruhe-Energie E0 = m0c² ein, so ergibt sich für jede Ruhe-Masse eine spezifische Zeit t(m0). Diese Zeit lässt sich auch durch die Comptonwellenlänge λ0 der Ruhemasse ausdrücken.

 

t(m0) = h/(m0c²) = λ0/c   [tm0]

 

Betrachten wir nun die Elementarkörper-Entwicklungsgleichung r(t) = r0 sin (ct/r0). Der Elementarkörper ist dann voll ausgebildet, wenn der Sinus von (ct/r0) gleich eins ist, daß ist für (ct/r0) = π/2 der Fall. Daraus resultiert eine vom maximalen Elementarkörper-Radius r0 abhängige Entwicklungszeit t0... 

t0= (π/2)(r0/c)   [tr0]

 

Gleichsetzen von t(m0) und t0

 

oder "etwas anders" betrachtet:

Elementarkörper und Masse-Radius-Konstanz aus Vergleich mit kleinster skalarer Wirkung [h]

Die Elementarkörpergleichung r(t) führt zum Elementarkörper mit der assoziierten Elementarkörper-Entwicklungszeit ∆t. Die Gesamtenergie des Elementarkörpers mit r(t) = r0 ist ∆E = m0 Betrachten wir das Plancksche Wirkungsquantum h als kleinste skalare Wirkung, so hat diese Wirkung die Dimension Energie mal Zeit.

 

 

Exakte Protonenradiusberechnung

Mit Kenntnis der Protonenmasse mp ergibt sich der Protonenmasse inhärente Protonenradius rp:

 

Am Rande bemerkt: Die phänomenologische Bedeutung des Planckschen Wirkungsquantums ist nicht wirklich geklärt. Tatsache ist, daß die Unteilbarkeit des Wirkungsquantums seit über hundert Jahren bis zum heutigen Tage noch nie begründet wurde. Max Planck hat sie nicht begründet, weil er das Wirkungsquantum für eine elementare mathematische Größe hielt, deren "Notwendigkeit" aus der Theorie folgte.

Einstein hielt eine Begründung nicht für notwendig, weil er an Plancks "Deduktion" glaubte. Er verschob die Bedeutung des Wirkungsquantums, indem er die mathematische Größe als eine physikalische Größe interpretierte.

Kleinste skalare Wirkung ≠ Energie-Zeit-Unschärfe der QM

Oft wird im Zusammenhang mit der Orts-Impuls-Unschärferelation auch eine Energie-Zeit-Unschärferelation leichtfertig genannt. In der Quantenmechanik ist die Zeit t keine Observable, sondern eine Zahl, die den zeitlichen Ablauf der Quantenvorgänge parametrisiert. Also gibt es keinen Zeit-Operator, dessen Vertauschungsrelation man mit dem Energieoperator der Hamiltonschen Funktion untersuchen könnte.

Geschichtliches  zum protonenmasse-inhärenten Protonenradius   Es gab eine (vermutlich wenig beachtete) Bemerkung von Wolfgang Finkelnburg aus dem Jahre 1947 mit der Überschrift „Über das Maß von Kernentfernungen und eine merkwürdige Beziehung zwischen den Grundkonstanten der Physik“ siehe: Finkelnburg1947Hinweis

Da es zu keinen konkreten formalen Zusammenhängen kam, stellt sich u.a. die Frage, ob die Quantenfeldtheorien 1947 schon  so "dominant regierten" und im Ergebnis mögliches, "einfaches" Denken "unterdrückten"?

Hier ist Karl Popper [KP] zu zitieren: ,,Insofern ist die Kausalmetaphyik in ihren Auswirkungen viel fruchtbarer als eine indeterministische Metaphysik, wie sie z. B von Heisenberg vertreten wird; wir sehen in der Tat, daß die Heisenbergschen Formulierungen lähmend auf die Forschung gewirkt haben. Unsere Untersuchung läßt erkennen, daß selbst nahe liegende Zusammenhänge übersehen werden können, wenn uns immer wieder eingehämmert wird, daß das Suchen nach solchen Zusammenhängen ‘sinnlos’ sei."

[KP] K. Popper, Logik der Forschung. 9. Aufl. Mohr, Tübingen 1989, S. 196.Hrsg. E. Botcher: Die Einheit der Gesellschaftswiss. Bd. 4;The Logic of scientific discovery. (1935); 2nd Ed. London , New York : Basic Books 1959.

 

Elektronenmasse inhärenter Elektronenradius

Man kann es gar nicht oft genug erwähnen : Außerhalb des "Interpretationsspielraumes" des Teilchenbeschleunigers kommt der Elektronenmasse inhärente Elektronenradius re, respektive der klassische Elektronenradius re(klassisch)  ( =  ( α/4) re), in allen (!) verwendeten Gleichungen zur Berechnung der Streuquerschnitte bei elastischen und inelastischen Streuungen an Elektronen vor (Stichworte: Møller-Streuung, Compton-Streuung, Elektron-Positron-Paarbildung, Photoelektrischer Effekt, Klein-Nishina-Gleichung, Bethe-Bloch-Sternheimer-Gleichung, Kramers-Heisenberg-Formel) und steht in einem phänomenologischen Zusammenhang mit der Comptonwellenlänge (des Elektrons).

Der differentielle Streuquerschnitt dσ/dΩ nimmt für Elektronen stets die Gestalt dσ/dΩ = (e²/me4πε0c²)² · fW an, wobei der funktionale Zusammenhang fW die spezifische Art der Streuung angibt. Das Verständigungs-Problem der herrschenden Physik bezüglich des (ungeliebten) klassischen Elektronenradius re(kl) löst sich auf, wenn man den wiederkehrenden Term (e²/me4πε0c²) masse-radius-gekoppelt-energetisch analysiert. Letztendlich besteht die Beziehung (e²/me4πε0c²) aus dem Verhältnis: elektrischer Energie zu Gesamtenergie (α/4)  und dem Elektronenmasse inhärenten Elektronenradius re, der multipliziert mit π/2 der Comptonwellenlänge des Elektrons entspricht (λe re · π/2).

Es wird also im Rahmen der herrschenden Physik gegen die formale Wirklichkeit und Anwendung einer maßgebenden Grösse entschieden, da u.a. das Denkdogma des Standardmodells der Teilchenphysik (SM) mittels Teilchenbeschleuniger und Quantenfeldtheorie einen Elektronenradius aus "theorie-ideologischen" Gründen verneinen muß. Diese Entscheidung ist so irreal, wie die verantwortliche Theorie und interdisziplinär grotesk. Nicht die "typischen" energieabhängigen Elektronenradien kleiner als 10-19 [m] in Verbindung mit Teilchenbeschleunigern sind "falsch" gemessen, sondern die von der Elementarteilchenphysik resultierenden Schlußfolgerungen bezüglich ruhender Elektronen. Die Elementarkörpertheorie beschreibt konsistent sowohl das Verhalten bei „konventionellen“ Streu-Energien der Streu-Partner des Elektrons als auch hochenergetisch im Teilchenbeschleuniger. Hier gibt es die größten emotionalen Ausbrüche und eine methodische Plausibilitäts-Verweigerung der Standardphysiker und deren Anhänger.

                                                                                                                                   ...Details zum Elektronenradius

 

 

 

Historische Bemerkungen zur Bedeutung geometrisch begründeter Strukturen

1..."Der Begriff der Proportion ist von einer nicht zu überschätzenden Relevanz für das Verständnis der europäischen Wissenschaftsgeschichte. In jenem Schriftwechsel zwischen Leibniz und Clarke (*1675 – †1729) entwickelt der englische Philosoph und Hofprediger, enger Vertrauter und Schüler Newtons, jene Auffassung von Proportionen, „die genau mit dem Gebrauch übereinstimmt, den Isaac Newton in den Principia von Proportionen macht.“ [CLARKE, S. (1990), S. LXXXII].

In seinem 5. Antwortbrief an Leibniz erläutert Clarke den Begriff der Proportion; so meint er:

„Proportionen sind nicht Mengen, sondern die Proportionen von Mengen. Falls sie Mengen wären, so wären sie Mengen von Mengen, was Unsinn ist. [Auch] müssten sie dann durch Addition anwachsen. Addiert man indes die Proportion von 1 zu 1 zur Proportion von 1 zu 1, so resultiert wieder die Proportion von 1 zu 1.“ [CLARKE, S. (1990), S. LXXXII]. Zahlen erscheinen als Größen. Hingegen „existieren die wirklich in der Natur vorkommenden Dinge als Mengen.“ [CLARKE, S. (1990), S. LXXXIII].

So sind Raum und Zeit Mengen, keine Kontinua, sondern „sie besitzen eine diskrete Struktur, sie sind quantisiert, wie man heute sagen würde. Das aber bedeutet, dass es … eine kleinste Zeiteinheit oder eine Elementarzeit geben muss und eine kleinste Längeneinheit oder Elementarlänge, falls wir »Länge« als elementares Maß des Raumes begreifen...

„Man kann Proportionen dann nicht auf bloße Zahlenwerte reduzieren, wenn man mit Mengen von real existierenden Dingen verschiedener Art zu rechnen hat. Da die Proportionenlehre ein Teil der Geometrie ist, so gilt: Die mathematischen Beziehungen zwischen art- und wesensverschiedenen Dingen vermag allein die nicht auf Arithmetik zu reduzierende Geometrie zu behandeln. Wenn es also eine erschaffene Natur gibt, … wenn es den wirklichen Raum gibt und die wirkliche Zeit, die wirkliche Materie, die absolute Bewegung und die bewegenden Kräfte als objektive Realitäten, als Entitäten von unterschiedlichem ontologischem Status, so wird eine realistische mathematische Wissenschaft… eine geometrische Wissenschaft sein müssen.“ [CLARKE, S. (1990), S. LXXXV]."

1Quelle: Nichtmechanistische Darstellung der physikalischen Disziplinen als mathematische Systemtheorie   Vilmos Balogh

 

Elementarkörper basierende Korrespondenz im "aphoristischen Bild"

 ... vom Elementarkörper bis zum Kosmos

 

 

 

Begriff der elektrischen Ladung

Elektrische Ladung ist bei genauer Betrachtung ein Sekundärbegriff, der eine von der Masse und dem Radius des Ladungsträgers abgekoppelte "phänomenologische Entität" suggeriert. Der Irrglaube über die (unbekannte) Natur der elektrischen Ladung bzw. Spekulationen über diese beruhen auf den historischen Denkmodell-Entwicklungen. Elementarkörpertheorie basierend sind alle Ladungswechselwirkungen auf elementare Masse-Radius-Kopplungen zurückzuführen.

Am Rande bemerkt: Im cgs-System (Zentimeter, Gramm, Sekunde) ist die elektrische Ladung "gleich als Wurzel" aus dem Produkt aus m0r0c² definiert. 

Wie gezeigt wird, kommen elektrische Ladungen innerhalb der Elementarkörpertheorie nur implizit über Funktionen der Sommerfeldschen Feinstrukturkonstanten α "rechnerisch" vor. Elektrische Ladungen (q0 und e) definieren das Verhältnis von Masse- zu Radius-Energie. Wobei für jeden Ladungstyp spezifische Wechselwirkungsrelationen und Drehimpulswerte vorliegen. Daraus berechnen sich u.a. die Wechselwirkungs-Energien und materiebildende Konstellationen (Neutron und Pionen). Nicht die Teilchen als solche, exemplarisch Proton und Elektron, sondern die ladungsspezifischen Aufspaltungen der inneren Energie im Allgemeinen definieren je nach Ladungstyp (q0 und e) den Drehimpuls-Wert und die charakteristischen Feinstrukturfunktions-Verhältnisse von Geschwindigkeit- und Radius-Veränderung. Wobei die Geschwindigkeit den Entwicklungszustand des Elementarkörpers abbildet. Es handelt sich somit "nur" um eine energetische Analogie. c² steht für die Gesamtenergie v² repräsentiert einen energetischen Zustand, der projiziert die masse-abhängige Energie abbildet. Detaillierte Ausführungen folgen "etwas später" (in den Kapiteln Materiebildung und Spin & magnetische Momente).

Eine anschaulich sehr gelungene energetische Analogie ist die Projektion (vermeintlicher) Schwerpunktbewegungen zweier wechselwirkender Massen mA und mB die einen stabilen (Energie-)Zustand einnehmen. Himmelsmechanisch sowie (fälschlicherweise gedacht) im Bohrschen Atommodell bewegen sich zwei Massen mA, mB um den gemeinsamen Schwerpunkt. Um dies energetisch auszudrücken wird meist für die kleinere Masse, die so genannte reduzierte Masse eingeführt. mred =  mA/(1 + mA/mB).

Im energetisch analogen Bild der Elementarkörper sieht diese "himmelsmechanische" Verschiebung, exemplarisch zwischen Proton und Elektron, phänomenologisch "ganz" anders aus. Die reduzierte Elektronenmasse, die in die Berechnung der Grundzustands-Energie und daraus resultierend in die Berechnung aller möglichen Energie-Niveaus des Wasserstoff-Atoms "Einzug hält" ergibt sich vollkommen symmetrisch aus einer einfachen Überlagerung zweier Elementarkörper A und B mit den Massen mA und mB und den Masse-gekoppelten Radien rA und rB. Mittels Masse-Radius-Konstanten-Gleichung [F1] gibt es hier keinen Interpretationsspielraum. ► Das Ergebnis gilt für jegliche Ladungsträgerkonstellationen(...A-B, Proton-Elektron, Proton-Myon,...) Im Gegensatz zu einer Bahnbewegung die nur im statistischen Mittel als symmetrisch verstanden werden kann, da sich die bewegenden Massen stets zeitabhängig lokal manifestieren, ist die Elementarkörperüberlagerung bewegungslos symmetrisch.

 

                           

Die symmetrisch einfachste Wechselwirkung zweier Elementarkörper-Kugeloberflächen ist die Überlagerung mit einem gemeinsamen Ursprung. Gleichung [MAB] ist formal identisch mit der Schwerpunktsverschiebung zweier wechselwirkender Massen mA und mB (Stichwort: reduzierte Masse) und doch phänomenologisch fundamental verschieden von einer "himmelsmechanischen" Betrachtung.

Hier sieht man deutlich, daß die vermeintliche Schwerpunkt-Korrektur des »Himmelsmechanischen Denkmodells der Vergangenheit« der "etablierten" Physik, exemplarisch zwischen Proton und Elektron, mit dem Schwerpunkt zweier Ladungen im Abstand r nichts zu tun hat, da Elektron und Proton, damals wie heute, als gleichstarke Ladungen keine Schwerpunktsverschiebung erleiden können, weder phänomenologisch noch rechnerisch.

Es ist erstaunlich wie dieser Sachverhalt über Generationen massenpsychologisch ignoriert wurde und nach wie vor ignoriert wird. Insgesamt betrachtet kann im Weltbild der herrschenden Physik eine Masse mit einer Ladung nicht wechselwirken. 

Das Gleichsetzen einer elektrischen Zentripetalkraft mit einer (nur) masse-abhängigen Zentrifugalkraft ist im Rahmen der hiesigen Physik phänomenologisch unbegründet und erinnert an die Epizykeltheorie. Halten wir fest: Der Ausdruck für die resultierende Masse m(rA + rB) in Gleichung [MAB] ist mathematisch zwar identisch mit der himmelsmechanischen Schwerpunktkorrektur zweier makroskopischer Massen, die rechnerisch als Punktmassen elastisch interagieren, die Phänomenologie zur Gleichung [MAB] ist aber eine gänzlich andere.

"Wechselwirkungstechnisch" liegt der Symmetrievorteil zweier ursprungsüberlagerter Elementarkörper "klar auf der Hand". Alle Wechselwirkungs-Punkt-Elemente der Kugeloberfläche sind unbewegt und gleichberechtigt. Jedwede andere Konstellation postulierter wechselwirkender "Entitäten" ist asymmetrisch. Man denke zum Vergleich (lieber nicht) an das postuliert "leptonische" Elektron ohne Struktur und ohne Radius und an das postuliert asymmetrisch "ladungsfragmentierte", substrukturierte Proton.

Wie kommt man nun von einer abstrakten, menschengemachten Sinusfunktion zu einem elementaren Naturbeschreibungsmodell?

Um die Elemente der Sinusfunktion in Ankopplung an „unsere Welt“ realphysikalisch zu bestimmen, werden Alleinstellungsmerkmale der beobachteten Natur benötigt. Man braucht zur „Verkörperung“ der Sinusfunktion sozusagen „globale“ physikalische Auffälligkeiten. „Eine“ ist, wie oben beschrieben, die Konstanz und Invarianz der [Vakuum-]Lichtgeschwindigkeit, die andere ist die „Gravitationskonstante“. Es lässt sich nun („zwingend einfachst“) zeigen, daß die Funktion r(t) = r0 sin(ct/r0) und die Funktion m(t) = m0sin(ct/r0) ausreichen, um sowohl Einzelobjekt-mikroskopisch als auch vielteilchen-makroskopisch die Entstehung der Masse (Materie) aus reiner Bewegungsinformation (reiner Bewegungsenergie) zu gestalten. Daraus resultiert eine Zustandsänderung in Gestalt einer nichtinflationären Expansion (masse-radius-gekoppelte Kreation), die im Maximum mit einem statischen Universum endet (siehe das Kapitel Urknall und Universum).

 

Weiterführendes

Ladungsabhängige Materiebildung

"abstract"

Das erweiterte Ladungs-Prinzip führt über die Elementarkörpertheorie basierende Wasserstoffatom bildende Proton-Elektron-Wechselwirkung hinaus. Aus dem verallgemeinerten, anschaulich-phänomenologischen Prozess folgen stringent das Neutron und Pionen als energetisch mögliche (zeitinstabile) "Teilchen". Insgesamt können "diverse Elementarteilchen" im Rahmen des erweiterten Ladungskonzeptes in "formaler Analogie" gebildet werden. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß der Formalismus einfache, näherungsfreie Lösungen liefert, die in guter Übereinstimmung mit den (Energie- und Masse-)Werten der gebildeten "Teilchen" sind.