Wie konsistent und "einfach" realobjektorientierte Grundlagenphysik sein kann, verdeutlichen drei Beispiele im aphoristischen Bild ...

 

 

 

 

Was ist eine physikalische Gleichung?

Zur Erinnerung: Eine physikalische Gleichung besteht aus maßgebenden Größen (Ladung, Masse, Radius,...), möglicherweise Naturkonstanten, Koeffizienten und Rechenvorschriften. Der Sinn einer physikalischen Gleichung besteht darin, in Abhängigkeit der vorkommenden Gleichungsbestandteile, eine qualitative und quantitative Aussage zu treffen.

 

 

 

Die zeitabhängigen Elementarkörper-Entwicklungs-Gleichungen leiten sich aus der beobachteten Invarianz der (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit ab. Der fundamentale Unterschied zur (Speziellen) Relativitätstheorie, respektive zur Lorentztransformation ist der wechselwirkungsnotwendige radialsymmetrisch-dynamische Charakter dieser Gleichungen.

Der dynamische Faktor γdyn ist inertialsystembefreit und wirkt radialsymmetrisch. γdyn lässt sich "einfachst" aus der Elementarkörpergleichung r(t) mittels dr/dt ableiten :

 

 

Ergänzende Betrachtung

Relativistische Masse-Änderung abgeleitet aus der "Newtonschen Dynamik"

Die Ausführungen basieren auf einer Weiterentwicklung der klassischen Physik von Rudolf Kießlinger (1921 - 2011). Kießlinger zeigt u.a. eindrucksvoll, wie eine Erweiterung der "Newtonschen Dynamik" zur Speziellen Relativitätstheorie (SRT) führt.

Der fundamentale Unterschied zur SRT(-Herleitung des relativistischen Faktors, „historisches Stichwort“: Michelson-Morley-Experiment) besteht darin, daß die Ausgangssituation der „Newtonschen Erweiterung“ mit Berücksichtigung einer variablen Masse zu einer zeitlichen Änderung der Kraft F = d/dt(mv) = m(dv/dt) + (dm/dt)v führt, die sich nicht auf Inertialsysteme beschränkt.

Mit anderen Worten: Das bedeutet, daß zumindest der „relativistische Faktor“ (1 – (v/c)²)1/2  im Rahmen der Newtonschen Dynamik im Zusammenhang mit der resultierend variablen Masse m = m0(1 – (v/c)²)1/2 inertialsystemunabhängig ist. Das hat weit reichende Konsequenzen, da sich die Phänomenologie der SRT gemäß Lorentztransformation(en) nur auf eine „geschwindigkeitsstatische Abstraktion“, sprich einer relativen gleichförmigen Geschwindigkeit beschränkt, wo hingegen die Newtonsche Dynamik beliebige Geschwindigkeiten zulässt. Aus v = const. wird allgemein v =dr/dt.

 

 

 

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[(Eich-)Basisgrössen der Elementarkörpertheorie]

Die Elementarkörpertheorie begründet sich bzw. arbeitet ausschließlich mit folgenden Beobachtungen, respektive Beobachtungs-Größen: Invarianz der (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit c, der Gravitationskonstanten γ und der elektrischen Elementarladung e. Als einziges (Mengen-)Postulat wird das Planksche Wirkungsquantum h als kleinste (skalare) Wirkung definiert, welche sich phänomenologisch und "rechnerisch" zwanglos aus der Elementarkörperdynamik ergibt : ΔE · Δt = (m0c²) · ( r0π/2c) = h. Details siehe exemplarisch die (exakte) Berechnung des Protonenradius. Auch der Term m0c² lässt sich direkt aus der Elementarkörperdynamik ableiten, Details siehe E = m0c² im Kapitel Energie-Erhaltungs-Satz.

 

[Der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle erwähnt, daß das Plancksche Wirkungsquantum h auch eine (indirekte) im Rahmen des Elementarkörpermodells phänomenologisch begründete Beobachtungsgrösse ist, wenn man als Ausgangssituation die ("korrekte") Massen- und Radius-Bestimmung des Protons als gegeben voraussetzt.]

 

Elementarkörper basierende Korrespondenz im "aphoristischen Bild"

Wie universell und leistungsstark das Denkmodell einer Masse-Radius-Kopplung ist, die auf den einfachen Elementarkörperentwicklungsgleichungen r(t) und m(t) basiert, lässt sich an den zahlreichen formal-analytischen Berechnungsmöglichkeiten und der Konsistenz des Denkmodells "ablesen". Einen aktuellen (interdisziplinären) Überblick findet man unter Elementarkörpertheorie.