Konträr zur Aussage der Standardphysik, die vier Grundkräfte* postuliert, lässt sich Elementarkörper basierend - auf Grund der (auch skalenkorrespondierenden) Masse-Raum-Kopplung - jedwede Wechselwirkung auf das Masse-Radius-Verhältnis der interagierenden Wechselwirkungspartner reduzieren. Das führt zu einer konstruktiven Beschreibungsverarmung, die entweder durch die Radien oder deren reziprok proportionale Massen ausgedrückt werden kann. Mit Hilfe dieser einkomponentigen sprichwörtlichen Minimalbeschreibung lassen sich beispielsweise Grundzustandsenergien, magnetische Momente und insgesamt Materiebildungsmöglichkeiten verstehen und formal analytisch exakt berechnen. 

 

* Der Begriff Grundkraft ist irreführend, da es sich im Rahmen des Standardmodells der Kosmologie (ΛCDM-Modell) bei der Gravitation um Gleichungssysteme (Einstein, Friedmann) handelt, die in einem mechanischen Sinne keine Kraft beschreiben. Die Schwache und Starke Wechselwirkung sowie die elektromagnetische Wechselwirkung sind gleichfalls erst einmal masselose, "kraftlose", rein mathematische Gebilde. 

 

Ein paar Worte zu den Protagonisten des Für und Wider der Systemphysik

Daß das Gros der thematisch »Wissens-Befähigten« SM-treu und QED-beladen lieber ein neo-barockes Phlogistonmärchen a la Quarks favorisiert und vermeintliche System-Kritiker, u.a. aus Gründen dominierender Egozentrik, leider keinen Blick über ihr selbstgewähltes Tellerrandschicksal wagen, ist zwar menschlich, aber sachlich betrachtet wissenschaftsunwürdig. Viele haben „vergessen“, daß auch berechtigte Kritik (zu den Standardmodellen) nur dann „potent“ ist, wenn voraussagefähige Alternativmodelle wahrgenommen und verbreitet werden. Die Ignoranz vieler alternativer Denker steht der Ignoranz der Systembefürworter in nichts nach.

Der Protonenradius bzw. Modelle die diesen exakt voraussagen sind richtungweisend. Emotionen, unberechtigter Euphemismus, beispielsweise auf Grund fehlender Voraussagefähigkeit, und Mehrheitsdenken gehören nicht zum Wertekanon wissenschaftlicher Betrachtungen. Die Elementarkörpertheorie liefert nicht nur ein konsistentes, minimalistisches, sondern auch ein phänomenologisch begründetes Modell zum Proton, welches eine Masse-Radius-Kopplung aus der Invarianz der (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit zwanglos ableitet.

 

Die (objekt-)relevanten Einzelergebnisse sind über zielführende Menübegriffe, wie Elementarkörper, Photon, Proton, Elektron, Feinstrukturkonstante,..., Neutrinos,..., Vakuumenergie abrufbar.

 

Mathematische Wünsche und Real-Objekt-Wirklichkeiten

Grundsätzlich beginnt das „moderne“ Mißverständnis zur Interpretation eines (quantenmechanischen) Versuches mit der „Idealisierung“, respektive Reduktion, daß der Versuchsaufbau - der additiv Energie in Form von elektrischen oder magnetischen Feldern „zur Verfügung stellt“ – nicht als (energetischer) Wechselwirkungspartner wahrgenommen wird. Werte vermeintlich intrinsischer Objekt-Grössen, wie beispielsweise die »Feinstruktur der Spektrallinien« oder »anomale magnetische Momente« entstehen aber erst durch das „Anlegen“ von äußeren "versuchsinhärenten Feldern“. Dieser logisch nachvollziehbare unvermeidbare „Beobachtungs-Effekt“ wird kategorisch von den Protagonisten der Standardmodell-Physik verdrängt. Es wird so getan, als ob die zusätzliche Energie nur die inneren energetischen Verhältnisse ans „Licht“ bringt, die auch ohne Beobachtung, sprich ohne äußere Energiezufuhr, bereits existieren. Diese Annahme ist nicht nur diskussionswürdig, diese Annahme ist fatal und falsch.

Es drängen sich interdisziplinär Fragen nach der Psychologie der Akteure auf, wie und warum ein (naturwissenschaftlich vor-)gebildeter Mensch plötzlich so unwissenschaftlich falsch agiert? Die ausführliche Beantwortung würde hier den Fokus zu stark verschieben, die kurze Antwort lautet: Bereits die klassische Elektrodynamik wie auch die Quantenelektrodynamik (QED) sind im Kern rein mathematische Konzepte, exemplarisch Divergenz und Unendlichkeit mathematischer Konstrukte rücken in den Vordergrund, phänomenologische Aspekte in den Hintergrund. Real-Objekt-Physik, die sich durch endliche Massen, endliche Ladungen und endliche räumliche Ausdehnungen manifestiert, wird nur insofern thematisiert, wie diese in das angestrebte mathematische Muster passen. Das „Feld“, ob elektrisch, magnetisch oder gravitativ ist aus naturphilosophischer Sicht eine nach wie vor unbekannte sekundäre Grösse, ein sekundärer Begriff. „Feldresultierende Beobachtungen“ lassen sich zwar in Abhängigkeit eines mathematischen Fokus mengenmäßig-ergebnisorientiert u.a. unter Zuhilfenahme virtueller Theorieparameter „nachbauen“, bleiben aber letztendlich ohne plausible Phänomenologie, sozusagen eine Schwarze Box ohne Erkenntnis.   

Beispiel: (Anomale) Magnetische Momente

"Ich" sehe was, was "du" nicht siehst …    Die andere Sicht der Dinge

Die experimentellen Penning-Fallen-Ergebnisse für Elektron und Proton - in Form von Frequenzmessungen - in Hinblick auf additive  („anomale“) Beiträge zur semiklassischen Erwartung erscheinen unter dem Aspekt das nicht intrinsische magnetische Momente der Ladungsträger dafür verantwortlich sind, sondern messungsinhärente additive (Magnet-)Feldbeiträge zum magnetischen Moment, die von der jeweiligen Ladungsträgermasse initiiert werden in einem gänzlich anderen Interpretations-Zusammenhang.

Diese additiven Beiträge sind sowohl für Elektron als auch für Proton und unabhängig von der Penning-Falle auch für das Neutron in der Größenordnung von 1·10-26 Joule/Tesla. Der genaue Wert ist abhängig von der Masse des Ladungsträgers im „Feld“, bzw. im Fall des Neutrons von der Gestalt des aus Elektron und Proton gebildeten Neutrons, siehe explizite Berechnungen zum magnetischen Moment des Neutrons.