Gedanken zu

 

Das Konzept der deBroglie Materiewelle liefert einige sehr interessante Aspekte, die u.a. das Denkmodell der Elementarkörpertheorie bestätigen und teils erweitern.

Erst einmal ist zu beachten, daß de-Broglie-Materiewellen der (zur Ruhe-Energie additiven) kinetischen Energie der Teilchen entsprechen und nicht den Teilchen selbst, die durch die Comptonwellenlängen charakterisiert sind.

Die deBroglie-Wellenlänge ist der Compton-Wellenlänge λC des Teilchens überlagert. Elementarkörpertheorie basierend interferiert energetisch die Überlagerung aus kinetischer Energie und Teilchen-Ruhemasse äquivalenter Strahlungsenergie und es resultiert eine gerichtete Schwerpunktbewegung mit der Geschwindigkeit v.

Im Gegensatz zu den Comptonwellenlängen sind de-Broglie-Materiewellen nicht teilchencharakteristisch, da beispielsweise für Neutronen, Elektronen und Protonen bei passender Geschwindigkeit de-Broglie-Materiewellen teilchenunspezifisch als Äquivalent der kinetischen Energien identisch sein können.

Für den Fall einer Geschwindigkeit nahe 0 [ms-1] ergibt sich eine deBroglie-Wellenlänge λdeB von unendlicher Ausdehnung (v → 0  ► λdeB∞).

Die deBroglie-Wellenlänge erklärt speziell für v = 0 (ruhendes Teilchen) die unendliche überlagerte Wechselwirkungs-Reichweite des eigentlichen Teilchens mit "diskretem" Ruhe-Radius in Abhängigkeit der Masse gemäß Masse-Radius-Konstantengleichung [F1], ohne das der zusätzliche deBroglie-Materiewelle abhängige Raum selbst - im Verhältnis zum ruhenden Körper - eine relevante masse-abhängige Energie ( E(λdeB) « E(λC) ) besitzt.

Auch unabhängig vom Modell der Elementarkörpertheorie führt die Existenz der deBroglie-Wellenlänge zu dem Ergebnis, daß jede ruhende Masse ( m≠0 , v=0 ) eine unendlich große deBroglie-Wellenlänge besitzt, was nichts anderes bedeutet, als daß mögliche Wechselwirkungen über die Materiewelle gekoppelte "unendlich kleine" kinetische Energie eine unendliche Reichweite besitzen. Das mag verblüffend klingen, ist aber letztendlich "nur" konsequent "weiter" gedacht.

Im Bild der Elementarkörpertheorie repräsentiert nun die deBroglie-Materiewelle analog zur Comptonwellenlänge den Radius der verkörperten, gekoppelten kinetischen Energie. Somit erweitert die deBroglie-Materiewelle den von dem Teilchen selbst aufgespannten Raum.

 

Zusammenhang zwischen DeBroglie- und Compton-Wellenlänge

Mittels der Masse-Radius-Konstantengleichung lässt sich eine Gleichung zwischen der deBroglie-Materie-Welle und der Comptonwellenlänge herleiten...